Beiträge von BastiL.

    Also ich persönlich finde auch, dass man ruhig das ganze Dach vollmachen sollte. Als BWLer rechnet sich das meiner Meinung nach am Besten. Nach dem Durchlesen des FAQs bin ich auch stark am zweifeln ob eine Batterie gut ist.


    Auf der Ostseite habe ich 15m länge und 5,6m von der Rinne bis zur First. Auf der Westseite durch die Kirschbäume würde ich 3 Meter abrechnen, sprich 12m länge und 5,6m.


    Bei dem Foto des Daches sind zwei Sachen zu Berücksichtigen:

    1: Diese Lüftung ist vom Bad aus und kommt noch von Zeiten vor dem Umbau. Das ist irrelevant und kann überbaut werden.

    2: Das ist die Abluft aus der Küche. Ob da Module rüber sollten/dürfen weiß ich nicht.

    Für die Heizung befindet sich die Abluft auf der anderen Seite ungefähr auf gleicher Höhe wie 2 und würde damit in dem Bereich zwischen Kamin und Hausende fallen und wäre nicht zu berücksichtigen.


    Um wirklich sicher zu sein werde ich heute Abend nochmal messen. Ich habe mich auch da auf den Berater verlassen. Rechnerisch komme ich auf 26,56 Grad...

    Hallo Monsmusik,

    die Werte mit der Degression, Neigung und der Verschattung habe ich von dem unabhängigen Berater genommen. Ich dachte, dass diese Werte durchaus reell sind. Ich wollte niemanden auf die Füße treten.


    Für die eine Dachhälfte (Ostseite) ist folgendes rausgekommen:


    Summary


    Provided inputs:
    Location [Lat/Lon]: 52.902, 8.206
    Horizon: Calculated
    Database used: PVGIS-SARAH
    PV technology: Crystalline silicon
    PV installed [kWp]: 1
    System loss [%]: 10


    Simulation outputs:
    Slope angle [°]: 30
    Azimuth angle [°]: 80
    Yearly PV energy production [kWh]: 830.45
    Yearly in-plane irradiation [kWh/m2]: 1003.33
    Year-to-year variability [kWh]: 29.56
    Changes in output due to:
    Angle of incidence [%]: -3.87
    Spectral effects [%]: 1.65
    Temperature and low irradiance [%]: -5.88
    Total loss [%]: -17.23






    Für die andere folgende Werte:


    PERFORMANCE OF GRID-CONNECTED PV: RESULTS


    PV output Radiation

    Info

    PDF


    Summary


    Provided inputs:
    Location [Lat/Lon]: 52.902, 8.206
    Horizon: Calculated
    Database used: PVGIS-SARAH
    PV technology: Crystalline silicon
    PV installed [kWp]: 1
    System loss [%]: 10


    Simulation outputs:
    Slope angle [°]: 30
    Azimuth angle [°]: -100
    Yearly PV energy production [kWh]: 777.09
    Yearly in-plane irradiation [kWh/m2]: 940.09
    Year-to-year variability [kWh]: 26.52
    Changes in output due to:
    Angle of incidence [%]: -4.14
    Spectral effects [%]: 1.6
    Temperature and low irradiance [%]: -5.69
    Total loss [%]: -17.34



    Mein Dach hat 30 Grad Neigung und nur auf der Ostseite eine Verschattung von einem großen Baum für 2-3 Stunden bei Sonnenaufgang. Anbei ein Bild der Verschattung aufgenommen am 30.08.2020 um 7.49Uhr. Da sieht man das am Besten.


    Auf der Westseite habe ich keine Verschattung bis zu einer normalen Haushöhe beim Nachbarn kurz vor dem Sonnenuntergang.


    Google Maps habe ich das Satellitenbild mit eingefügt. Der Pfeil zeigt auf dem Baum, der die Verschattung bringt.


    Auf der Westseite stehen ungefähr ab Kamin zwei Kirschbäume im Garten, die Schatten auf die Fläche zwischen Kamin und Hausende geben, daher dachte ich daran, dass man die Fläche auslässt. Die Fläche habe ich ebenfalls markiert.

    Hallo zusammen,


    ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und bin positiv überrascht über so viel Expertise wie auch Teilnahme. Ich hoffe hier auch ein wenig Entscheidungshilfe zu bekommen. Ich teile das mal in Vorwort und IST-Zustand. Ihr könnt gerne direkt zu Angebot gehen und müsst das Vorgeplänkel nicht lesen, aber das hilft vielleicht meine Gedanken zu verstehen.


    Vorwort

    Wir haben im August 2019 eine Bestandsimmobilie gekauft. Da meine Frau in Elternzeit war/ist, haben wir einen erhöhten Stromverbrauch, momentan von errechneten 4200kwh und zahlen dafür einen Abschlag von 130€ im Monat, was mir zu viel ist. Ich habe mich ein wenig auf die Suche nach Alternativen gemacht. Meine Frau sagte mir nur, egal was wir machen, es soll nicht mehr als 100€ im Monat kosten.

    Nach Empfehlungen habe ich mich dann bei einem unabhängigen Berater anhand meines Daches und Ausrichtung eine Berechnung machen lassen.



    IST-Zustand

    Wir haben ein Dach mit ca. 30 Grad Neigung und Ost/West-Ausrichtung. Einseitig ist etwas Verschattung da. Bei ca. 150m² nutzbare Dachfläche wären nach dem unabhängigen Berater 90/91 Module möglich mit 30kwp.


    Unabhängiger Berater:

    30kwp (x 0,9 in kwh)

    95 % Degression

    85% Verschattung

    95% Neigung

    = ca. 20.712 kwh Leistung im Jahr.

    Kosten der Anlage ca. 45.000€

    So die Rechnung. Mit 5kw Speicher kämen wir wohl auf 4.000 kwh Eigenverbrauch, also immer noch auf eine Einspeisung von 16.712 kwh.


    Ich hatte das erste Gespräch über ein Angebot über eine Anlage. Der Anbieter wollte mir unbedingt eine 10kwp Anlage verkaufen und von der 30kwp abraten. Nach meiner Rechnung wäre es dann so:


    Anbieter:

    10kwp = 6.904 kwh (Verschattung, Degression und Neigung mit gerechnet), das heißt eine Einspeisung von 1.904 kwh.

    Kosten der Anlage ca. 27.000€


    Rechnung:

    Gerechnet hat der unabhängige Berater mit 8,5 Cent, das heißt für mich:

    Berater: 16.712 kwh x 8,5 Cent = 1.420,52€ im Jahr

    Angebot: 1.904 kwh x 8,5 Cent = 161,84€ im Jahr


    Rechne ich jetzt noch 100€ im Monat Selbstbeteiligung ein, komme ich auf folgende Werte:

    Berater: 2.620,52€

    Angebot: 1.361,84€


    Jetzt muss ich noch die 1.000kwh jährlich einrechnen, die ich trotzdem noch beziehe (ich rechne mit einem Jahresverbrauch von 5.000kwh). Das wären ca. 300€ im Jahr.


    Berater: 2.320,52€ = 193,38€ monatlich für den Kreditabtrag

    Angebot: 1.061,84€ = 88,49€ monatlich für den Kreditabtrag



    Fragen:

    - Ist die Rechnung überhaupt so zu machen?

    - Ist es sinnvoll über eine Art Direktvermarktung zu gehen anstatt für 8,5 Cent zu verkaufen oder fressen mich die Kosten der Vermarktung auf?

    - Wenn ich die Angebote jetzt bekomme, muss alles noch installiert werden etc. Ich rechne nicht vor Februar mit Inbetriebnahme. Was ist da ca. für eine EEG anzulegen?



    Wie ihr merkt, bin ich relativ unsicher was das Projekt angeht. Dennoch denke ich, dass in Anbetracht der Entwicklungen was E-Autos etc. angeht, ein eigenproduzierter Strom sinnvoll wäre. In die Insolvenz möchte ich trotzdem nicht dafür gehen. :D


    Vielen lieben Dank schon mal für die Hilfestellungen!


    Beste Grüße

    Bastian



    EDIT 1: In den Kosten der jeweiligen Anlagen sind schon die Kosten für den Umbau des Sicherungschrankes mit eingerechnet.