Beiträge von DaSpors

    Wie gesagt: Mein Gedanke war, dass wenn die Wärmequellentemperatur (des Bodens) am Ende des Sommers um sagen wir 5 Grad höher wäre, könnte man in der Heizperiode sicherlich einiges an Strom sparen und das Netz im Hochwinter eher entlasten.

    Es gibt doch Erdwaermepumpen, die im Sommer im Kuehlbetrieb laufen. Also dem Haus Waerme entziehen und in das Erdreich einleiten...kuehlen eben. Die machen doch genau das, was du dir vorstellst, oder?

    genau das macht unsere WP. Allerdings ohne Kompressor Einsatz, nur über den Wärmetauscher. Und das ist eine verdammt coole Sache 8)

    ...Ich denke nicht, dass es Sinn macht, die WP tagsüber zum Laufen zu animieren, wenn es wegen Wärme-Eintrag eh schon warm ist...

    Die Idee mag für Häuser ohne PV machbar sein, mit ist sie jedoch nicht sinnvoll.

    FBH sind extrem träge. Das macht ein "Abschalten" der Heizung tagsüber überflüssig bzw. höchst unwirtschaftlich, weil gerade dann die Zeit ist, die Energie von der Sonne zu nutzen um das Haus nachts warm zu halten.

    Genau mein Gerede 😎😁

    Wir haben eine WP (Erdkollektor) und eine Fußbodenheizung und auch viele Fenster mit hohem termischen Eintrag.

    Der Außenfühler der WP sitzt Nordseite und das ist auch ganz prima so.

    Habe ihn kürzlich von Ost nach Nord verlegt, weil er im Sommer morgens schon >35° angezeigt hat, aber realistisch nicht mal 25° waren.


    Meine WP macht das alles von alleine. Keine Probleme, kein unnötiges Anlaufen (oder zu langes Laufen).

    Es wird eine Rücklauf-Soll-Temperatur eingestellt und danach richtet sich die Heizung. Soll heißen: Wenn sie keine Wärme mehr los wird, dann hört sie auf. Heizbetrieb war bei mir zuletzt im April glaube ich. Oder März? :/


    Ich denke nicht, dass es Sinn macht, die WP tagsüber zum Laufen zu animieren, wenn es wegen Wärme-Eintrag eh schon warm ist. Besser wäre es wohl, eine WP mit zwei Heizkreisen zu nehmen (FB und Radiatoren), bei der einer der Kreise tagsüber deaktiviert werden kann. Das kann dann (wenn die WP eine Netzwerkanbindung hat) mit gängiger Software ferngesteuert werden, ohne dass die WP da selbst viel Regeltechnik braucht.


    Um die Wärme tagsüber zu nutzen, könntest Du die Brauchwasser Solltemperatur tagsüber erhöhen, wenn PV Überschuss da ist. Das habe ich schon gemacht, allerdings war der Effekt eher zu vernachlässigen.

    Wenn das Ding einen Fehler im Speicher ablegt, so hat das rein objektive Voraussetzungen. Ein "UNKOWN" kann es da nicht geben!

    Als Programmierer kan ich Dir sagen: Es gibt unzählige Situationen in denen ein UNKNOWN auftreten kann und es sind allermeistens die unwichtigen. Das hat meist praktische Gründe, oft ist es einfach der, dass niemand 49876 verschiedene Meldungen in 15 Sprachen übersetzen will, in denen nahezu (aber nicht komplett) dasselbe steht.

    Das macht man normalerweise nach und nach, aber das bedeutet eigentlich, dass jedes Auftreten eines UNKNOWN untersucht werden sollte, was genau passiert. Dazu gibt es normalerweise Stacktraces und sowas, damit ein Programmierer nachverfolgen kann, was passiert ist und eine genaue Meldung einbauen kann, die dann übersetzt wird.

    6x dezentraler Wohnraumlüfter (maximale Leistungsaufnahme je 23W, ich hoffe im Dauerbetrieb auf Stufe 1 bedeutend weniger... ich kalkuliere mit 15 Watt pro Gerät)

    Wir haben im EFH eine Zentrale Lüftung und bei der kann ich dir sagen: Egal welche Stufe, der Stromverbrauch ändert sich unwesentlich. Ich würde also eher mit 20W kalkulieren also 6*20W = 120W Grundlast.


    Ich habe grundsätzlich ein vergleichbares Setup. Auch Server und Überwachung und so. Statt der Gastherme eine WP.

    Grundlast liegt trotzdem bei ~400W.


    Ich habe als Stromfresser einen alten Kühlschrank ausgemacht, der gerne lange läuft (so eine kühl-gefrier-kombi).

    Einen Eisschrank haben wir auch und da hat das Abtauen den Bedarf unglaublich gesenkt!


    Ich nutze zur Identifizierung von Verbrauchern die L1-L3 Verbrauchsdaten, die mein RCT-Power Wechselrichter liefert.

    im HomeAssistant kann man die ganz prima grafisch darstellen.

    Ich habe seit einem Jahr Home Assistant im Einsatz und bin total begeistert!

    Ich habe mittlerweile sogar die Zirkulationssteuerung meiner Heizung mit der Präsenzerkennung meines WIFI Mesh Systems vernetzt, also nur Zirkulation wenn auch jemand zuhause ist.

    Und dazu muss mann maximal eine Sonoff MINI einbauen und einbinden. Der Rest ist in Software gelöst.

    Automatisierungen kann man sogar mit dem Smartphone "zusammenklicken".

    Wirklich total einfach, aber eben auch beliebig komplex wenn man weiss was man tut ;)

    Hier gibt es Karten mit mittleren Windgeschwindigkeiten.

    Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Leistungen - Windkarten zur mittleren Windgeschwindigkeit


    Bei meiner letzen Recherche zu dem Thema bin es daran hängen geblieben, dass es eine der schlechtesten Ideen überhaupt sein soll, das Windrat am Gebäude anzubauen. Die Verwirbelungen durch das Gebäude sind wohl so stark, dass ein signifikant kürzeres Windrad einfach weiter weg vom Gebäude besser wäre. Trotzdem muss es eine Höhe von mindestens 10m haben, damit es sich auch lohnt (also bei mir).


    Ich würde mir das mit dem anbauen auch ganz genau überlegen, denn die Kräft, die da wirklen, sind enorm.

    Du brauchst in jedem Fall eine Sturmsicherung (also eine Bremse). Die Windlast des Rotors im Stillstand musst Du berechnen und das muss die Befestigung am Gebäude aushalten.

    Anspruchsvoll denke ich, auch wenn ich zugebe, dass die Idee "an sich" schon reizvoll ist, ein bisschen "grundlastfähiger" zu werden ;)


    Mein Fazit was bisher immer: Lieber mehr PV :)

    Von den im Serviceversprechen

    angegebenen 195 Mitarbeitern und 4 Filialen wird doch wohl einer

    sich die Zeit nehmen können und die Lobhudeleien nicht nur

    KL mit seinem getürkten Kommentar oder DA überlassen.

    Mir gefällt nicht, was Du hier implizierst. Ich bin von Anfang an offen mit diesem Thema umgegangen und habe auch erklärt, warum ich was, wie, wann, wo gemacht habe. Mir jetzt Käuflichkeit zu unterstellen (zumindest implizit) ist genau das, was Ihr bei Hahn Solar (meines Erachtens korrekterweise) bemängelt: Kritiker zu diskreditieren.

    Alles was nicht negativ ist wird als "Lobhudelei" hingestellt, oder sogar als "getürkt" (wobau ich das Wort an sich schon kacke finde).

    Ist das der Tonfall, mit dem ihr hier Hilfe/Unterstüzung sucht?

    Rethorische Frage. Ich verabschiede jedenfalls mich aus dieser Diskussion.