Beiträge von Hannah.b

    Ja, habe ich beim durchlesen hier im Forum jetzt auch schon gesehen und gucke gerade was der mich kostet.


    Auf der einen Seite ist der ja schön bequem zum Ablesen, auf der anderen Seite kostet er Strom und Geld. Die Gesamt-Erzeugung kann ich ja auch am WR ablesen (auch wenn es da leichte Abweichungen gibt: 1926 kWh am WR, 1914 kWh am Erzeugungszähler)


    Da ich auch davon ausgehe, dass ich für DEZ 2020 noch EEG entrichten darf, bleibt mein Grundproblem aus dem ersten Beitrag allerdinsg bestehen.... :-/ ich ruf da mal an...

    OK, jetzt weiß ich worauf ihr hinaus wollt.... Hab gerade noch mal recherchiert. Mit dem EEG 2021 hat sich die Grenze von >10 kWp auf >30kWp verschoben, über der die EEG gezahlt werden muss... Das war mir bisher nicht bewusst.


    Da ich nur 19,04 kWp habe, entfällt für mich zukünftig die Zahlung der EEG auf den EIgenverbrauch. Korrekt?


    Aber meine Anlage ist ja noch 2020 ans Netz gegangen. Gilt für die dann nicht die EEG 2016 oder gilt immer die aktuellste Version?


    Wenn die EEG 2021 gilt, muss ich dann für einen halben Monat im DEZ 2020 dennoch EEG nachzahlen?

    Hallo zusammen...


    Ich hab wieder mal eine Frage, weil dieser ganze bürokratische Aufwand zur Anmeldung und Betrieb eine PV-Anlage einfach der letzte Mist ist. Das muss doch einfacher gehen. Jeder kleine 0815-Hausbesitzer, der VORHER weiß, was das für ein Aufwand ist wird sich das 2x überlegen, ob er sich sowas aufs Dach setzt. Nur gut, dass ich a) das vorher nicht wusste und mir b) aus Überzeugung trotzdem eine PV-Anlage aufs Dach hätte setzen lassen. So, genug Dampf abgelassen.


    Wir haben uns im Dez. 2020 eine 19,04 kWp Anlage installieren lassen. Betreiber der Anlage bin alleine ich (keine GbR). Ich bin Umsatzsteuerpflichtig und habe dafür ein Unternehmen angemeldet, das auf meinen Namen läuft und keine Miteigentümer / Angestellte hat. Zudem laufen alle Stromverträge (Haus- und Wärmestrom) beim Stromversorger auf meinen Namen.


    So weit, so gut...

    Jetzt möchte / muss ich mich ja noch beim Übertragungsnetzbetreiber anmelden, damit ich schön brav meine EEG Umlage für den von mir (als Endverbraucher) selbst verbrauchten Strom zahlen kann. Korrekt oder?


    Allerdings hänge ich jetzt hier in der Anmeldung meiner Anlage beim Übertragungsnetzbetreiber Amprion und weiß gerade nicht weiter. Wenn ich das Formular so anmelde wie ich dachte dass es stimmt, heißt es am Ende "AMPRION ist nicht zuständig, wenden Sie sich an den lokalen Netzbetreiber". Allerdings hat mir mein Solateur gesagt, dass ich mich bei Amprion melden muss und auch beim Netzbetreiber hatte ich den Eindruck. Zumindest gab es in den Dokumenten Verweise auf Amprion.


    Der Punkt an dem ich hänge ist folgender:

    Versorgungssituation

    1. Aus meiner Stromerzeugungsanlage versorge ich ausschließlich mich selbst mit Strom (i.d.R. Eigenversorgung mit Überschusseinspeisung ins vorgelagerte Netz). Der Anlagenbetreiber und der Letztverbraucher sind dieselbe natürliche / juristische Person (Personenidentität).
    2. Aus meiner Stromerzeugungsanlage versorge ich ausschließlich Letztverbraucher, die nicht mit mir personenidentisch sind (Lieferung an Dritte mit Überschusseinspeisung ins vorgelagerte Netz). Der Anlagenbetreiber und der Letztverbraucher sind nicht personenidentisch. Keine Personenidentität liegt bspw. bei einer Lieferung an Nachbarn, Mieter oder das eigene Unternehmen vor.

    Intuitiv hätte ich gesagt, ich erzeuge den Strom und ich verbrauche ihn, also 1). Dann ist Amperion nicht zuständig.

    Vermutlich ist es aber so, dass mein Unternehmen (mit mir als Chef) den Strom erzeugt und entweder das Unternehmen (mit mir als Chef) den Strom verbraucht oder der Strom von meinem Unternehmen mir als Privatperson zur Verfügung gestellt wird. In beiden Fällen gäbe es keine Personenidentität mit einer natürlichen / juristischen Person. Kann man das so sagen? Also entweder "Unternehmen --> Unternehmen" (keine Person) oder "Unternehmen --> Privatperson" (keine Personenidentität). In dem Fall müsste ich 2) ankreuzen.


    Kann jemand den Knoten in meinem Kopf lösen, und mir sagen, was ich nun ankreuzen muss?


    Danke, danke, danke!!!!


    Liebe Grüße


    Hannah

    Wie groß ist denn der Wechselrichter?

    20,0 kW

    "Verbrauch erhöhen" ist in den seltensten Fällen sinnvoll

    Prinzipiell stimme ich Dir da zu. Aber umweltfreundlich erzeugten Strom verpuffen zu lassen finde ich aber doof. Sehe prinzipiell keinen Nachteil darin "unnutzbaren", sauberen Strom durch erhöhten Verbrauch nutzbar zu machen.


    elektronische Gartenbewässerung hab ich, aber die Pumpe zieht eigentlich erst, wenn die Sonne schon fast wieder weg ist. Rasenmäh- und Saugroboter hab ich, aber auch die sind relativ sparsam. Vielleicht doch das eBike...


    Aber ok.... habe verstanden. Die Menge an Strom die letztendlich verpufft, ist geringer als ich das jetzt befürchte und generell habt ihr recht - weniger Verbrauch ist immer besser....

    An sonnigen Sommertagen liefert die Anlage max 80-90% der Nennleistung.

    Das wären immer noch 10-20% die mir bei der 70% Regelung verpuffen würden. Abgesehen vom Kühlschrank habe ich in den Sommermonaten tagsüber keinerlei durchgängig laufende Verbraucher an. Ggf. noch WW Erzeugung


    Generell haben wir uns bereits jetzt beim Stromverbrauch ziemlich umgestellt und alles in die Mittagszeit verlagert, was geht. Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner laufen nur noch tagsüber und auch die WW-Erzeugung primär bei Sonnenschein.


    FRE, Stromspeicher und Bitcoins hab ich schon ausgeschlossen (wobei Bitcoins nur Spaß war)


    Bei der WP hab ich mich bezüglich der Passivkühlung vertan. Gemeint war Passivkühlung über die Lüftungsanlage (wir haben ein Kombigerät, sorry für den faux pas). Wir haben eine LWWP und bräuchten für die Aktivkühlung u.a. erst noch einen Pufferspeicher, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Mal eine ganz provokante Frage: Was soll ich im Sommer mit meinem ganzen PV Strom machen???


    Klar, Einspeisen. aber mir gehts um was anderes: Aktuell (Februar 2020) erwirtschaftet unsere vor 8 Wochen installierte 19,04 kWp Anlage bereits so viel, dass wir in Spitzenzeiten bereits trotz WP vereinzelt an der 70%-Einspeise-Grenze kratzen. Wenn sich die Bestrahlung im Sommer noch erhöht und der Eigenverbrauch wegen WP im Sommermodus noch sinkt, werden wir vermutlich recht schnell an den Punkt kommen, an dem der WR bei fehlendem Eigenverbrauch bei 70% abriegelt.


    Es klingt paradox - ist es auch - aber, wenn ich die PV-Anlage und den grün erzeugten Strom voll nutzen und ausreizen möchte, müsste ich den Eigenverbrauch ja theoretisch auf bis zu 30 % der PV-Leistung erhöhen (an einem idealen Tag ohne Wolken, mit kühlen Außentemperaturen). Ich weiß, ideale Bedingungen gibts nicht alle Tage, und es wird theoretisch nur an den wenigsten Tage 100% des möglichen Solarstroms produziert werden können, aber vielleicht wisst ihr was ich meine.


    Ich fände es einfach schade, möglichen SolarStrom "verfallen" zu lassen, nur weil wir wegen des Netzbetreibers diese 70% Regel umsetzen müssen.

    Klar, könnten wir

    • statt 70% einen FRE installieren lassen (ist aber wirtschaftlich gesehen vermutlich quatsch)
    • einen Energiespeicher installieren, aber auch das ist wie man hier im Forum liest, noch unwirtschaftlich. Und ist mir bisher auch noch nicht grün genug.
    • mit überschüssigem Strom Bitcoins generieren 8o aber da kenn ich mich nicht aus.

    Also, wie erhöht man ggf. im Sommer den eigenverbrauch SINNVOLL um keinen Solarstrom verfallen zu lassen. Ich habe keinen Pool, den ich heizen müsste und auch beim Thema "WP mit Aktivkühlung" raten die meisten ab und verweisen auf genauso effiziente Passivkühlung in der Nacht.


    Was macht ihr denn? Macht ihr überhaupt was? Mich schmerzt der Gedanke mehr grünen Strom erzeugen zu können, ihn aber verpuffen zu lassen, weil man ihn nicht effiziet nutzen kann...


    Liebe Grüße Hannah

    Hallo zusammen....


    Am 10. Dezember 2020 ist unser PV-Anlage ans Netz gegangen. Jetzt versuche ich bei dem ganzen Steuerkram durchzublicken. Paulchens Tool PV-Steuer habe ich mir bereits per Spende zukommen lassen und versuche es seitdem zu befüllen.

    Allgemein würde ich das Thema Steuern (nicht das PV-Steuer Tool) so beschreiben: Ein Schritt vor, drei Schritte zurück...


    Aktuell beschäftige ich mich mit der Berechnung der unentgeltlichen Wertabgabe für den Eigenverbrauch. Die Tabelle zur Berechnung habe ich zwar in PV-Steuer gefunden, allerdings kann man dort nur die Wertabgabe für einen Stroimtarif berechnen (bei 1-3 Anbietern) .


    Wie sieht es jetzt aber aus, wenn man wie ich 2 Stromtarife nutzt? Einen günstigen für Wärmestrom und einen weniger günstigeren für den Hausstrom. Habe hier zwei Gedankenmodelle, aber ich weiß leider nicht welches das richtige ist:


    • Variante 1:
      • Ich ermittle die unentgeltlichen Wertabgabe für den Wärmestromtarif und den Eigenverbrauch beim Wärmestrom, um die USt "Eigenverbrauch Wärme" zu errechnen
      • und ich ermittle separat die unentgeltlichen Wertabgabe für den Hausstromtarif und den Eigenverbrauch beim Hausstromum die USt "Eigenverbrauch Haus" zu errechnen,
      • und gebe beides irgendwie getrennt voneinander bei der Berechnung der Umsatzsteuer an
      • Problem >>> PV-Steuer unterstützt hierbei nur einen Tarif bzw. eine unentgeltliche Wertabgabe. Muss ich dann halt irgendwie umgehen oder an anderer Stelle erfassen.


    • Variante 2:
      • Ich ermittle IRGENDWIE eine gemeinsame unentgeltlichen Wertabgabe für Haus- und Wärmestromtarif und den gesamten Eigenverbrauch
      • und gebe bei der Berechnung der Umsatzsteuer einen konsolidierten Wert an
      • in PV-Steuer passt damit wieder alles
      • Problem >>> Wie kann man einen konsolidierten Wert für die unentgeltlichen Wertabgabe errechnen.


    Würde mich freuen, wenn mich jemand ich die richtige Richtung schubsen könnte.


    Vielen lieben Dank :)


    Hannah