Beiträge von Ronny1976

    Ganz soviel würde ich jetzt nicht vermuten - aber nur 5 Watt erscheint mir auch etwas zu wenig zu sein.


    Im Prinzip steckt ja in jedem WR auch ein kleiner Computer. Der braucht schon mal sein Futter. Und dann kommt ja noch die ganze Regelungs- und Schaltelektronik hinzu. Also 25Watt scheint mir jetzt gefühlt nicht zu viel zu sein, 50Watt hingegen dann langsam schon. Batterie dito. Aber 200Watt in Betrieb für den WR? Das sind ja bei dem trüben Wetter momentan die Werte, die manchmal überhaupt vom Dach kommen. Wie warm wird das Ding denn? Der muss ja permanent heizen ohne Ende? Meiner macht das nur, wenn wirklich die Sonne mal runter brennt...


    Generell würde ich es an Deiner Stelle allerdings unter Lehrgeld verbuchen. Hättest Dich halt vorher besser informieren müssen. Beim Auto fragt auch jeder nach dem Verbrauch. Bei el. Geräten kümmert der Verbrauch fast niemand. Auch mich übrigens nicht: Meine Kläranlage frisst auch jedes Jahr ca. 800kWh. Nicht ausreichend im Vorfeld informiert... Jetzt ist es zu spät.

    Was für ein schönes Dach. Herrlich. Und auch endlich mal jemand mit einem Neubau und einer halbwegs vernünftig konfigurierten Wärmepumpe. Mann kann Dich eigentlcih nur dazu beglückwünschen.


    Jetzt machst Du auch bitte noch die PV richtig: Die Südseite UND das Garagendach komplett belegen. Dann sollte auch im Winter bei Bewölkung noch halbwegs was vom Dach kommen um die WP zumindest relativ oft damit anzutreiben. Das Norddach kannst Du Dir auch gern mit belegen, wenn Dir vorher klar ist, dass sich das ökonomisch vermutlich erst nach 20+X Jahren mit einer 0 ausgehen wird. Allerdings: Bei trübem Wetter sehe ich auch oft auf meine NNO-Fläche und frage mich: Wieso hast Du nicht gleich auch dort noch ein paar Module gelegt? Wider aller Vernunft, aber die Frage taucht jedes Mal aufs neue auf... Wie gesagt: Ökonomisch unsinnig, der Bauch grummelt dennoch jedes mal.


    Und spätestens, wenn Du siehst, was da von Erträgen vom Dach kommt, wird auch der Wunsch nach einem E-Auto auftauchen. Sicher. Also: Leerrohr in die Garage dafür gleich mit vorsehen, Netzwerkanschluss dafür auch bis in die Garage berücksichtigen und bei der Gelegenheit evtl. auch gleich noch die entsprechende Technik in den Zählerschrank einbauen lassen. Zumindest die 32A-Absicherung würde ich gleich mit einbauen lassen und schon mal das Kabel bis zur Garage ziehen lassen. Und so eine rote CEE-Dose in der Garage kann man immer mal gebrauchen. Und wenn das E-Auto dann kommen sollte, ist ein großer Teil der erforderlichen Arbeiten schon erledigt. Eine mobileLadebox an die CEE gesteckt und schon kannst Du das Auto prinzipiell betanken. Sogar mit 22kW. Braucht man seltenst zu Hause, aber man könnte. Wenn man wöllte... Kostenansatz vielleicht 250€ vom Zählerschrank bis zur Steckdose. Das tutu nicht wirklich weh in dem Zusammenhang.

    Eindeutig 70%-Regelung.


    Dir ist schon klar, dass Du nicht 30% Deines Jahres-Ertrages nicht einspeisen kannst sondern das nur zwischen 3-5% sein werden? Und das nur bei perfekter Südausrichtung?


    Die 120€ Miete bzw. 450€ Kauf werden sich nie im Leben amortisieren. Also nimm die 70% Regelung und gut ist. Du hast Doch sicher auch ein SmartMeter installiert? Dann lasse den Wechselrichter auf 70% weich einstellen und lege z.B. einen großen Verbraucher (Warmwasser z.B. oder auch die Waschmaschine) immer in die Mittagszeit. Dann nutzt Du auch die letzten 2% Reserven der Anlage auch noch sinnvoll.

    Für das MaStR hast Du vier Wochen Zeit. Tatsächlicher Zeitbedarf war bei mir vielleicht 1 Stunde mit lesen, verstehen, Zugang generieren usw. Für die Höhe der Vergütung gilt das Datum auf dem IBN-Protokoll. Achte einfach darauf, dass immer nur dieses Datum auftaucht und sobald dir irgendwo ein anderes Datum ins Auge springt: sofortiges Veto einlegen.


    Die Vergütungssätze findest Du im EEG oder Du bemühst mal Tante Google: "Vergütung EEG Oktober 2020" sollte Dir Ergebnisse liefern.

    Wenn dort z.B. eine 1500Watt-Triefbrunnenpumpe die 150m tiefe Bohrung (weil dort erst Wasser zu finden war) bedient, braucht man nicht Adam Ries zu heißen, um dort Unwirtschaftlichkeit zu vermuten.

    Man pumpt kein Wasser aus 150m Tiefe nach oben. Die Solerohre sind ein geschlossenes System, da macht es keinen Unterschied, ob ich 300m Rohr im Grabenkollektor liegen habe oder das gleiche Rohr 150m senkrecht nach unten und dann wieder nach oben führe. Die hydraulischen Eigenschaften sind in beiden Fällen gleich und die Pumpe läuft mit <50W.

    Du willst also eine Sondenbohrung von 150m oder einen 300m Kollektor mit 50W Pumpenleistung betreiben? Ah ja...

    Und natürlich pumpt man dort kein Wasser sondern Sole. Dennoch muss man das Medium mit Dichte x aus 150m Tiefe bzw. Entfernung bis zur Wärmepumpe befördern. Du kannst jetzt gerne mal ausrechnen, was eine 150m hohe Sole-Säule wiegt und dann mal Deine 50W dagegen setzen oder die Reibungsverluste in den Rohren betrachten. So oder So sollte klar sein, dass Du mit einer 50Watt Teichpumpe da nicht allzuweit kommst.


    Ich denke, wir beenden die Diskussion an dieser Stelle.


    Fakt ist: wenn ich wenig Heizbedarf habe (und das ist ja erklärtes Ziel eines jeden Häuslebauers, gerade mit KfW 40+) können und werden auch periphäre Systeme schnell mal zu Kostenfalle. Das - und nicht mehr oder nichts anderes - wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken.

    Eine Sondenbohrung im trockenen Felsen bringt zum Beispiel gar nichts.

    Natürlich muss man sich anschauen, wie hoch die Wärmeleitfähigkeit ist. Harter Fels hat z.B. die höchste Wärmeleitfähigkeit und damit auch die höchste Leistung pro Bohrmeter.

    Trockner Fels ist auch am ehesten vereist und taut dann am langsamsten wieder auf. Du brauchst dort wasserführende Schichten. Alles andere führt nur zu Frust.

    1. Statik prüfen

    2. Maximalausbau ins Auge fassen

    3. so schnell als möglich realisieren


    Alles, was unter 100kWp bleibt, ist vom Aufwand beherrschbar und sollte auch finanziell tragbar montierbar sein. Refinanzierung allein über dass EEG. Eigenverbrauch als Kirsche auf der Sahnehaube betrachten.


    Ich bezweifle allerdings schon den zweiten Satz: Trapezblechdach wird dort wohl nicht vorhanden sein. Zumindest nicht, wenn die Halle geheizt wird. Egal ob mit Pellets oder sonst was. Ich vermute ein Sandwichdach. Und das macht es leider schon etwas schwieriger (Nicht unmöglich!) eine PV zu installieren. Schau aber erstmal in die Statik, was überhaupt geht. Üblicherweise sind es 25kg/m² (wenn überhaupt). Damit ist die Frage nach der Ausrichtung dann egal: es geht nur flach liegend. Wenn die Statik geklärt ist und überhaupt PV möglich ist: Dann stelle ein NAB (Netzanschlussbegehren) an den für Dich zuständigen VNB (Versorgungsnetzbetreiber) mit Maximalausbau 100kWp. Danach kannst Du Dir ja Angebote einholen. Sollten irgendwo bei 800-1000€/kWp liegen. Wobei letzteres schon sehr teuer wäre. Über den Rest kannst Du Dir dann Gedanken machen bzw. sollte Dir der Unsinn auch klar sein: Du hast soviel PV dann da oben liegen, dass Du keine Batterie und keine Pufferheizung brauchst. Stell Dir dann eine Wärmepumpe hin und wirf den Pelletkessel raus. Darauf kommst Du dann aber auch von selbst beizeiten...

    Um nochmal kurz auf die immer gern so schnell empfohlene Variante Sole-WP einzugehen:


    Generell "lohnt" sich eine Sole-WP nur, wenn auch ausreichend Trägermedium (= Wasser) zur Verfügung steht. Eine Sondenbohrung im trockenen Felsen bringt zum Beispiel gar nichts. Dito ein Ringgrabenkollektor im trockenen Sandboden.


    Generell sollte man auch mal den Strombedarf der Pumpen mit in den COP einfließen lassen. Wenn dort z.B. eine 1500Watt-Triefbrunnenpumpe die 150m tiefe Bohrung (weil dort erst Wasser zu finden war) bedient, braucht man nicht Adam Ries zu heißen, um dort Unwirtschaftlichkeit zu vermuten.


    Genauso sollte mann eine Pelletheizung ohne deren Strombedarf für die Zündvorgänge betrachten: Da steckt im Wesentlichen nur ein Heißluftgebläse mit 1600W im Pelletkessel der die Würstel anzündet. Wenn der 3-5 mal am Tag starten muss, ist auch jegliche Wirtschaftlichkeit schnell dahin.


    Man sieht also, der Teufel steckt oftmals im Detail. Ohne grundlegende Kenntnisse der Technik und der örtlichen Gegebenheiten blind eine bestimmte Technik zu empfehlen kann da mächtig daneben gehen.


    Passivhäuser kann man dagegen (fast) IMMER empfehlen. Ohne Heizung, keine Kosten.

    Ich glaube, Du solltest Dich mal mehr mit ein paar Grundlagen beschäftigen und dich weniger (VIEEEEEL weniger) auf Handwerker und deren Empfehlungen verlassen.


    - Infrarotheizung

    - Tauchsieder für Warmwasser

    - keine PV-auf Schieferdach


    Ich möchte nicht wissen, was da noch alles so im Argen liegt...

    Selbstverständlcih lässt sich auch ein Schieferdach mit PV ausrüsten. Es ist aufwendiger, als ein Pfannendach, aber das geht technisch problemlos zu machen.


    Lass den Dachdecker die Haken setzen und der Solarteur soll nur seine Schienen und PV setzen. Dann klappts auch mit dem Schiefer-Dach. Und es kommt auch eine sinnvolle Belegun heraus. 6,3kWp ist ja eher was für den hohlen Zahn...