Beiträge von klaus.ramge

    wer Spaß an der Bastelei hat, soll es ja alles machen auch wenn es sich nie rentiert.


    Was ich halt nicht verstehe ist warum der Überschuss nicht eingespeist wird. Würde der Umwelt zugute kommen....

    Spaß an Bastelei und Freude an Autarkie, ohne dass sich eine Bundesnetzagentur, ein Energieversorger oder das Finanzamt irgendwie einmischt.


    Ob es sich finanziell rentiert kommt nur darauf an wie hoch der Strompreis noch steigen wird...

    Wenn der Strompreis sich an Öl und Gas orientiert, dann kann es noch lustig werden in Zukunft.


    Auf jeden Fall belaste ich das Stromnetz nicht mit Zappelstrom und trage somit zur Stabilisierung des Stromnetzes bei.

    Der Überschuss wird in unsere Elektroautos eingespeist.

    Somit hält sich mein schlechtes Umweltgewissen in Grenzen.

    Lithiumtitanat Akkus (LTO's) brennen nicht, selbst wenn man ein Loch hineinbohrt.

    Hallo,

    kann der Steca auch (kurzfristig z.B. bei Batteriewartung) ohne angeschlossene Batterie betrieben werden oder "fällt" dann die Off-Grid Versorgung mit PV oder AC-Bypass aus?

    Ich habe PIPs, welche als HYB5032M gelabelt sind. Die Geräte sind identisch mit Axpert MKS 5K, PIP-5048MS und vielen anderen PIPs, die ich hier als normale 58,4V-PIPs bezeichne. Normale 58,4V-PIPs sind nur FAST identisch mit Steca Solarix PLI 5000-48, hier als Steca bezeichnet.

    Die Steca sind für eine höhere Batteriespannung über 58,4V gebaut (um die 64 bis 66 Volt), was sie von den anderen normalen 58,4V-PIPs unterscheidet.

    Die Stecas haben offenbar einen Transformator mit einem anderen Übersetzungsverhältnis eingebaut als die normalen 58,4V-PIPs.

    Das hat Folgen, z.B. dass Firmwareupgrades, welche auf den normalen 58,4V-PIPs laufen, auf Steca nicht funktionieren.

    Auch lassen sich Stecas nicht mit normalen 58,4V-PIPs zum Parallelbetrieb oder Drehstrombetrieb zusammenschalten.

    Außerdem sollte man die Stecas nicht mit der untersten einstellbaren Batteriespannung betreiben, da dann der Sinus nicht mehr Sinusförmig sondern um die Spitze waagerecht abgeschnitten ist, eine Folge des geringeren Übersetzungsverhältnisses des Trafos.


    Der Händler, bei dem ich meine HYB5032M (das sind normale 58,4V-PIPs) gekauft hatte hatte noch vor etwa einem Jahr sowohl normale 58,4V-PIPs als auch eine 64-Volt-Version angeboten. Diese 64-Volt-Version wurde wegen nicht näher beschriebenen Problemen aus dem Programm genommen.
    Der Händler schrieb: "
    Regarding the issue of customized inverters, I asked the technical department. Now that we have all standardized products, there are no inverters with higher charging voltages. Even if a higher charging voltage version of the inverter is customized, these inverters cannot be used in parallel with the old inverter due to different versions. So if you buy again, it will still be the same version as before."

    Im Nachhinein bin ich froh keine Inverter mit Spannungen über 54,8V gekauft zu haben, denn diese sind kein so weit verbreiteter Standard wie die normalen 58,4V-PIPs , die es überall massenhaft gibt.


    Meine Wechselrichter HYB5032M starten nicht ohne Batterie, da alleine die Batteriespannung die ganze Elektronik zum Leben erwecken kann.

    Wenn meine Wechselrichter dann mal laufen und die von der Sonne gelieferte Energie ausreicht um die Verbraucher zu versorgen, dann kann ich die Batterie abschalten und die Anlage läuft solange weiter, bis die Solare Energie nicht mehr für die Verbraucher ausreicht.

    wjr Bevor Du Dich weiter qäulst: Bin gerade über ein Angebot in AliExpress gestolpert: LTO 48V 21 kWh (3 x 48V 150Ah) komplett mit BMS für 5000,- € ... wie wäre es mit einer Sammelbestellung, zwei Stück würde ich auch nehmen! ;) Die Frage ist nur, ob die beim Zoll hängen bleiben und dadurch deutlich teurer werden, hat da schon mal jemand Erfahrungen gesammelt?

    Das Angebot würde mich auch interessieren. Kann man da mal Details dazu haben?


    Ich hatte bisher 3 Lieferungen LTO-Zellen aus China.

    Bei der Ersten (die größte) kam kein Zoll drauf.

    Bei der Zweiten und Dritten kam Zoll drauf, aber wenig (weniger als der MwSt-Satz).

    Hallo,


    mit Erstaunen habe ich den "Leitfaden der BNetzA" gelesen. Naja, gelesen ist leicht übertrieben, überflogen wäre eher die richtige Bezeichnung....


    In wie weit hat denn der Leitfaden der BNetzA Gewicht?

    Sind das nur "Tipps" wie man was machen sollte oder muss man das so machen wie beschrieben?

    Wenn man sich nicht an diesen Leitfaden halten muss, welchen Sinn hat dann dieser Leitfaden überhaupt?


    In wie weit ist die Bundesnetzagentur eigentlich verpflichtet auf Anfragen von Bürgern zu reagieren?

    Ich hatte die Bundesnetzagentur angeschrieben und lediglich eine Standardmail als Antwort bekommen die mir nicht weiter half.

    Habe ich nicht das Recht auf konkrete Fragen konkrete Antworten der Bundesnetzagentur zu bekommen?

    Und wenn ich das Recht habe, wie komme ich dann zu diesem recht?


    Vielleicht kann mir da ja irgend jemand einen Tipp geben...

    Ich denke wenn eine Anlage prozesssicher ist, reicht das. Dazu reichen ein paar Schaltschütze.

    Ansonsten wäre eine Inselanlage ja nur möglich, wenn gar kein Stromkabel des öffentlichen Netzes auf das eigene Grundstück gelangt.

    Hallo,


    Ich habe nicht alle Leitfäden der BNetzA gelesen und weiß sicher nicht ALLES zu dem Thema und ich denke ich werde (und will) das auch gar nicht mehr ändern, dazu habe ich gar keine Lust.


    Wenn ich mit meinen Annahmen unten falsch liegen sollte, dann bitte ich darum korrigiert zu werden, am Besten mit Fakten!



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    Ich betreibe eine Anlage, die allpolig zu keiner Zeit mit dem öffentlichen Netz verbunden ist und das ist für mich eine Insel. Was sonst sollte sonst eine Insel sein?


    Nach meiner Meinung ist eine Inselanlage eine Anlage, die allpolig nicht mit dem öffentlichen Netz verbunden ist. Darunter verstehe ich, dass sie galvanisch von öffentlichen Netz getrennt ist, und zwar mit allen Polen, d.h. L1, L2, L3 und PE/N.


    Das bedeutet aber nicht, dass mein Haus nie mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist. Das wäre (momentan noch) zu aufwändig und zu teuer.


    Mein Haus ist schon gelegentlich mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden, aber meine Stromerzeugungsanlage eben nie.


    Mein Haus bezieht zu jedem Zeitpunkt seinen Strom ENTWEDER vom Netz ODER von meiner Solaranlage (mit Batteriespeicher). Ob mein Haus mit meiner Stromerzeugungsanlage oder mit dem öffentlichen Netz verbunden ist, ist per 4-poligem Schaltschütz (4xUM) geregelt. Durch diese Konstruktion ist hardwareseitig garantiert, dass meine Stromerzeugungsanlage nie mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sein kann.

    Meiner Meinung nach ist das prozesssicher (Prozesssicherheit bedeutet im Wesentlichen: Determiniertheit und Beherrschbarkeit eines Prozesses).

    Somit kann ich jederzeit mein Haus zwischen Netz und Eigenstrom umschalten, meine Stromerzeugungsanlage ist aber nie mit dem Netz verbunden.

    Das Umschalten geschieht dermaßen schnell, dass meine Verbraucher den Umschaltvorgang gar nicht "bemerken", das heißt keiner der Verbraucher hat irgendwelche Probleme durch den Umschaltprozess Netz<->Eigenstrom, weil alles so schnell geht. Dass dabei die Phasenlage von Netz und Eigenstrom nicht synchron ist, spielt (bei mir) anscheinend keine Rolle.


    Dadurch, dass meine Stromerzeugungsanlage nie mit dem Netz verbunden ist ist sie weder meldepflichtig, noch meldefähig.

    Ich muss sie also nicht der Bundesnetzagentur melden, ich KANN sie noch nicht einmal der Bundesnetzagentur melden.

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    Das ist für mich der Ideal-Zustand: Keine Bürokratie, niemand redet mir rein, ich kann in meiner Insel tun und lassen was ich will (solange ich niemanden gefährde).

    Dafür nehme ich auch gerne in Kauf, dass ich nicht einspeisen kann. So entgehen mir im Sommer bestimmt deutlich mehr als 1000€ Einspeisevergütung, aber ich habe meine "Ruhe vor dem Amt".

    Und außerdem muss ich keinerlei Abgaben auf meinen selbst erzeugten Strom bezahlen.



    Öfters diskutiert wird ja ob eine Anlage bereits dann als mit dem öffentlichen Netz als verbunden gilt, wenn sie lediglich als VERBRAUCHER (und nicht als Erzeuger) gegenüber dem öffentlichen Netz agieren kann, also bereits dann, wenn sie aus dem öffentlichen Netz Strom (bzw. Leistung) ziehen kann, z.B. um z.B. die Akkus der (Insel-)Anlage mit Netzstrom aufzuladen. Ob eine Anlage dann bereits als mit dem Netz "verbunden" gilt, ist wohl strittig und ich konnte keine wirklich eindeutigen Aussagen hierzu finden.

    Meine diesbezügliche Anfrage bei der Bundesnetzagentur hätte ich mir sparen können: Sie wurde mit einer Standardmail beantwortet, aus der man deutlich erkennen konnte, dass die MitarbeiterIn der Bundesnetzagentur entweder keine Lust hatte sich mit meiner Anfrage zu beschäftigen oder sie die Anfrage schon gar nicht erst verstanden hatte.

    Für mich spielt das letztendlich eh keine Rolle, denn ich lade meine Akkus nicht mit Netzstrom auf, das wäre viel zu teuer.

    Akkupacks

    1. Versuch:

    Ein 10s24p Akku dachte ich sei optimal passend zu meinen Wechselrichtern (baugleich Axpert 48/4000-5000).

    Ursprünglich wollte ich Wechselrichter mit 64V Ladeendspannung einsetzen, geliefert wurden aber aus China Wechselrichter mit 58,4V Ladeendspannung.

    24s bedeutete dann aber, dass ich die Akkus leider nie ganz voll laden konnte.


    2. Versuch:

    Dann habe ich den Akku auf die Wechselrichter angepasst und einen 14p22s Akku gebaut.

    22s bedeutet aber, und das wusste ich vorher auch nicht, dass ich die Wechselrichter nicht mehr neu starten kann, wenn die Akkus nur noch zu 1/4 voll (<48V) sind. Also scheinen 23s optimal zu sein.

    Ich musste beim Umbau von 10p24s auf 14p22s alle Gewindebolzen mit einem Gewindeschneider nachschneiden, da die Alu-Gewindebolzen sich mit den Edelstahlmuttern sonst festgefressen hätten. Bei der Montage einen Tropfen Öl auf die Alu-Gewindebolzen zu geben ist sehr hilfreich, um erneutes Festfressen der Muttern zu verhindern.


    3. Versuch (folgt in Kürze):

    Akku auf 14p23s umbauen, optimal passend für meine Wechselrichter:

    Ladeendspannung 57,5V (bei 2,5V pro Zelle)

    Minimale Akkuspannung (bei 2 Volt pro Zelle): 46 Volt. Ab 48 Volt kann ich meine Wechselrichter starten, drunter nicht. In den 2 Volt zwischen 46V und 48V ist aber eh kaum Energie gespeichert, deswegen passt der Wert.


    Bestellungen

    Habe auf 3 Mal bestellt, eine vierte Bestellung wird folgen, die Preise waren unterschiedlich.

    Ich habe für Freunde noch ein paar Akkus mitbestellt, deswegen stimmen die Stückzahlen nicht genau mit meinem Akku überein.


    Erste Lieferung: 264 Stück 66160 zu je 27,00 USD, Connectoren (Kupferbleche, Muttern, Unterlegscheiben, Sprengringe M12) zu je 1,5 USD plus 1013 USD Fracht. Kein Zoll.

    Zweite Lieferung: 38 Stück 66160 zu je 28,50 USD, Connectoren zu je 1,5 USD plus 360 USD Fracht. Kein Zoll.

    Dritte Lieferung: 56 Stück 66160 zu je 28,50 USD, Connectoren zu je 1,5 USD plus 695,80 USD Fracht. und (zum ersten Mal) Zoll 345,05 €.


    Werde in Kürze noch ein 4. Mal bestellen, um auf 14p23s zu erweitern. 23s passt wohl am besten zu meinen Wechselrichtern.


    Erfahrungen zu den Lieferungen aus China bei KOKPOWER

    Erste Bestellung:

    Lieferung nach ca. 1 Monat wie angekündigt.

    Alle Zellen waren optisch wie neu und unbeschädigt.

    Zwei Zellen waren elektrisch defekt, Spannung nahe Null Volt.

    Alle Gewindebolzen aus Alu sahen einwandfrei aus, aber beim Aufschrauben der Muttern fraßen sich die Muttern gelegentlich fest.


    Zweite Bestellung:

    Lieferung nach ca. 2,5 Monaten, 1 Monat war angekündigt. Angeblich ein Corona-Problem.

    Alle Zellen waren optisch nicht ganz wie neu und nicht alle unbeschädigt. Gebrauchsspuren waren vorhanden: Leichte Kratzer an der Folie, leichte Kratzer an den Elektroden, gelegentlich beschädigte Gewindebolzen.

    Eine Zelle war elektrisch defekt, Spannung nahe Null Volt.

    Die Gewindebolzen aus Alu sahen bei etwa der Hälfte einwandfrei aus, beim Aufschrauben der Muttern fraßen sich die Muttern gelegentlich fest. Alle Gewindebolzen wurden von mir nachgeschnitten.



    Dritte Bestellung:

    Lieferung nach ca. 1 Monat. 1 Monat war angekündigt.

    Alle Zellen waren optisch wie neu und unbeschädigt, da ich mich beschwert hatte über die letzte Lieferung. Gebrauchsspuren waren so gut wir gar nicht vorhanden.

    Eine Zelle war elektrisch defekt, Spannung nahe Null Volt.

    Alle Gewindebolzen wurden sicherheitshalber von mir nachgeschnitten.


    Fazit

    Wer in China bestellt, geht ein ziemliches Risiko ein.

    Oft wird Vorkasse verlangt, und ob dann überhaupt etwas geliefert wird ist dann ein Risiko.

    Die Qualität schwankt stark, bei mir zwischen Neuware und Gebrauchtware (die als neu verkauft wird).

    Ab und zu sind defekte Teile dabei gewesen und das mit der "Garantie" ist relativ. Wenn ich mich nach einer Lieferung mit defekten Teilen beschwert habe, wurde mir versprochen bei der nächsten Lieferung die bemängelten Teile kostenlos als Ersatz beizulegen, was auch funktionierte.


    Ich werde wohl darauf verzichten nach meiner vierten Bestellung (wenn der Akku endlich so ist, wie ich ihn benötige) nochmal in China Akkus zu bestellen, denn das zehrt zu sehr an meinen Nerven.

    Ausserdem ist mein Akku dann mit fast 30kWh groß genug für mich.

    Dann warte ich erst mal ab, ob er die versprochenen 30000 Ladezyklen auch wirklich bringt ;) , bevor ich nochmal Akkus in China bestelle.