Beiträge von bauerkiel

    Ja aber.


    Dein Formelbuch würde dir sagen, dass DC Leistung mit 4 Adern bei ~600-800V zu übertragen besser ist als mit 3x400V AC... bei einer ungenutzten Ader... (N)


    Und im Prinzip. Gerade O/W würden 2 Adern reichen... 40m sind 40m, sind ein Klacks. In Megawattparks wird auch mal 200m und mehr Strecke überwunden... die zu erwartenden Verluste "Missmatching durch Parallelschaltung" *lol* sind jetzt durch den mühsamen Elektrikereinsatz schon enstanden und auch realisiert, also hauptsächlich fakturiert. ;-)


    -> _das_ war Kopf durch die Wand, sorry


    Aber ja, lass´ andere Interessenten dass als Mahnung lesen, dass man solche "Härtefälle" auch "mal anders andenken" könnte.


    Nicht persönlich nehmen!


    Gruß, Andreas

    Moinsen,

    Übermittlung der Zählerstände 499,- euro/ Jahr kostet!

    ...wenn du schon Wortmeldungen tätigst, dann doch bitte komplett und buchhalterisch richtig:


    "499,00€/ Jahr zzgl. 19% MwSt." alternativ: "Betrag zzgl. gesetzlich gültiger MwSt." oder "inkl. gesetzl. gültiger MwSt."


    Sonst nimmt man dich allerhöchstens auf dem Niveau "Bürotussi" oder inhaltslosen Stussabsonderer wahr.


    Gruß, Andreas

    Moinsen,


    mal als doofe Idee, könnte es sein, dass es sich lohnt Poly aufzukaufen um es in Mono umzuschmelzen?


    könnte es dafür eine (wirtschaftliche) Basis geben irgendwo auf der Welt?


    Weil ich denke einfach, Poly ist Platzverschwendung... das was bisher an "Projetmodulen" älterer Leistungsklassen in den Markt gedrückt wurde, kauft doch kein vernünftiger Entscheider mehr... Denn mal soviel ist Fakt, egal wo der Seecontainer mit dem alten 280er Zeugs steht, er kostet jeden Tag Geld...


    Gruß, Andreas

    Moinsen,


    richtig gut sehen die Dachhaken nicht aus, zu wenig Platz zwischen Schenkel und unterem Ziegel meiner Meinung nach. Der Haken kann die Kraft nicht richtig aufnehmen, liegt ganz fix auf dem unteren Ziegel auf... Und dann nur 2 Schrauben bei deutlich seitlichem Versatz... dafür gibt es 3-fach verstellbare Dachhaken oder Metalldachplatten, und Löcher für ne dritte Schraube. Wenigstens M8x120 Schrauben? Durch die 45° Zieht das Gewicht der Anlage sowieso schon mehr nach unten und gibt ordentlich Kraft in die Haken rein... Hangabtriebskraft lässt grüssen. Würde erwarten, dass nach Endmontage die Hälfte der Halen schon aufliegt.


    Könnte durch die Kreuzlagenmontage gerade noch so durchgehen, ich würds so nicht abliefern wollen. Zumal man während der Montage durch rumwatscheln auf den Schienen mehr Druck ausübt als jemals durch Schnee oder WInd kommen wird.

    Je dichter man dann an den Haken kommt... Richtig zum König wird man, wenn man auf den Haken selber latscht...


    Zum Thema Hängetrauma: 2 gute Aussagen, der Rest war Unwissenheit. Sehr richtig, darauf hinzuweisen. Und ja, der gefährliche Moment droht dann ab der Rettung, wenn es ein Helfer gut meint, und alle Gurte auf einmal löst...

    Angelehnte "Kackstellung" und langsames öffnen der Schnürungen ist der Königsweg. Leider sind nur wenige Helfer mit dem Hägetrauma bzw, dem Orthostatischen Schock betraut... Keinen Grund das zu belächeln oder zu verunglimpfen.


    Das Problem voher ist aber, dass man selten so fällt oder stolpert, dass der Gurt einen in einer gefahrlosen Posititon halten kann. Prellungen, Abschürfungen und Brüche sind da eher angesagt, weil man sehr häufig (am Dach) "in der Schlinge steht" und das Seil sich erstmal gnadenlos streckt.


    Von Mindestfalltiefen, bis ein Bandfalldämpfer überhaupt seine Wirkung entfalten kann, wollen wir hier nicht referieren, wen es interessiert, fragt eben explizit nach. Die Anderen belächeln nun auch mich. Aber gerne doch.


    Gruß, Andreas

    Moinsen,


    Also. Ich würde mich an das Projekt heranwagen. Einfach mal probieren. Gehen tut alles... Wer das zahlt - mir grad egal. Ob das am Ende Sinn macht, anstatt ein xx mm² neues (Kupfer) Kabel zu buddeln - mir grad egal!


    (Alu ist was für Weichflöten - da steh ich zu)


    Kostenlose Ideenblase:


    Es gibt: Netzanschluss, Haus mit Verbrauch, laaaaanges, düüüüünnes Kabel, Scheune mit Verbrauch, gleichzeitig Scheune mit PV Potential.


    1. Idee: Bei Haus mit Verbrauch Speicher hinstellen. Der überwacht den Netzverknüpfungspunkt. Und kann RESULTIERENDE Einspeisung zwischen 0 und 7KW weich regeln. Hinten an die Scheune PV drauf, Datenlogger hin, Standard WR hin, Verbrauchszähler Modbus hin.


    Der Datenlogger misst via Modbuszähler den Scheunenverbrauch und regelt den WR auf "7KW auf das Kabel + Scheunenverbrauch" weich rauf und runter.


    Was von den 7KW beim Haus mit Speicher ankommt geht in den Direktverbrauch HAUS und in den Speicher.


    Ist der Akku voll, geht "Rest von 7kw abzgl. Direktverbrauch Haus" ins Netz. (Wie auch immer gezählt oder vergütet - mir gerade egal)


    Ist PV 0 speisst der Akku Haus und Scheune bis Akku leer. So gut es eben geht.



    2. Idee: Bei Haus mit Verbrauch KEINEN Speicher hinstellen. Modbuszähler überwacht aber den Netzverknüpfungspunkt und überträgt mittels RS485 und Powerlan den Wert zum Datenlogger in der Scheune. Datenlogger kann Standard WR auf Direktverbrauch Scheune plus Direktverbrauch Haus* 0% weich regeln. *Max 7KW -> Effektiv vielleicht 5KW - wegen Kabel knapp. (Alternativ bei ganz normaler Überschusseinspeisung eben bis zu 7kW)


    Hinten an die Scheune PV drauf, Datenlogger hin, Standard WR hin.


    Der Datenlogger misst via Modbuszähler den GESAMTVERBRAUCH Haus und Scheune und regelt den WR auf "7KW auf das Kabel + Scheunenverbrauch" (Weich rauf und runter - Wie auch immer gezählt oder vergütet - mir gerade egal)



    3. Idee. Speicher in Scheune. Modbus Zähler am Netzverknüpfungspunkt Haus. Wie oben, Übertragung Messwert an Datenlogger in Scheune. Jetzt kommt es. Speicher versucht, Kabel auf 0 zu halten, da er eigenständig das Kabel überwacht.

    Datenlogger merkt, dass der Speicher PV Energie wegsaugt, steuert den WR stärker an, um den Netzverknüpfungspunkt möglichst auf 0 zuhalten (bis 7KW) Speicher ist voll, Netzverknüpfungspunkt wird via Datenlogger und Modbuszähler auf 0 geregelt, Wr auf 7KW plus Direktverbrauch Scheune begrenzt.


    Hat den geilen Vorteil, dass ne Menge Kabelverluste eingesoart werden können. 1x bei der Pv Erzeugung, 1x bei Netzbezug für Scheune. (Jedenfalls für die ersten 20kWh.)



    4. Idee. Speicher auf beide Seiten des dünnen Kabels.


    Im Prinzip wie oben. Aber: 1 Speicher regelt den Netzverknüpfungspunkt auf 0 bis Akku voll oder leer.

    Speicher 2 Regelt das Kabel auf 0 - sogut es eben geht bzw. bis AKku voll oder leer.

    Datenlogger regelt Netzverknüpfungspunkt auf 0, sogut es eben geht und nimmt unbewusst die beiden Speicher als Verbraucher wahr.



    So. Und nun das echte Leben.


    Es kann sein, dass Spannungssprünge entstehen, die alle beteiligten Geräte durcheinanderbringen.

    Es kann sein, dass 10 oder 20kWh nutzbar nur einen Fliegenschiss darstellen.

    Es kann sein, dass garnichts mehr funktioniert.

    Es kann sein, dass es sehr geil funktioniert.

    Es kann sein, dass wir hier das Ei des Kolumbus erfunden haben, indem wir einmal Mut bewiesen haben.

    Es kann sein, dass die Bezugsrechnung des TE erheblich sinkt. Mehr als nur Direktverbrauch, weil wir Kabelverluste aus dem Speicher bereitstellen bzw. sie nicht entstehen lassen. Und sich hierüber die Anlage als geil erweisst. (Ströme gehen quadratisch in die Verluste ein)


    Lösungen:


    Man kann den Parameter PV Erzeugung (Standard WR) grösser oder kleiner machen (auch nachträglich - oder nur auf der Generator- Ost oder nur auf der Westseite - besser beides)

    Man kann den Parameter "Akku nutzbare kWh" grösser machen.

    Man kann diverse Parameter anpassen, die zum Beispiel einem WR sagen, mach deine Leistung langsam hoch, sodass die Spannung nicht übermässig steigt pro Zeiteinheit, auch wenn der Datenlogger dir was anderes sagt.

    Man kann dem WR sagen: gehe nicht über 253V, bleibe aber am Netz, und begrenze deine Leistung entsprechend.

    Man kann dem Datenlogger sagen: Mach soundsoviel Leistung ins Netz. Oder 0. Bezogen am Netzverknüpfungspunkt.

    Man kann den(m) Speicher(n) sagen wieviel Leistung er aufsaugen oder abgeben darf.

    Man kann den (die) Speicher WR zwischen 4...10kW Nennleistung auslegen, je nachdem, was wirklich gebraucht wird.


    Fazit:


    Gehen tut alles. Es gibt kein Schwarz oder Weiß.


    Man muss an den richtigen Schrauben drehen. Bedeutet, ich muss dafür sorgen, dass sich System im richtigen Augenblick "sehen" oder eben nicht; sprich unabhängig voneinander regeln.


    Und: Ich kann mittels Speichern einen Netzersatzstromsystem zur Verfügung stellen.


    Kann bedeuten: (Not- oder Aussen) Beleuchtung geht, Tee kochen geht, (nur) Heizung geht, Wasserkocher geht, oder aber: Kühlhaus Scheune geht. Oder Internet (Peripherie hinter Glasfaser) geht. Oder alles. Oder nichts. Oder "What-so-ever"


    Das hier beschriebene geht nicht mit SMA. Bzw. ich kann es nicht mit SMA. Ich kann das beschriebene auch nicht mit Victron.


    Ich kann das beschriebene mit RCT Power Speichern aus Konstanz, Huawei WR´n aus China, und Plexlog Datenloggern aus Osnabrück.


    Obs funzt? Mir grad egal - ist "kostenlose Ideenblase", wofür ich dieses Forum liebe!


    Danke fürs Lesen, mit Gruß aus Kiel, Andreas


    PS: Ich mach das hier beschriebene beruflich. Auch mit Gewinnabsicht. Genau gestern seit 10 Jahren.


    ;-)


    *Auf Euch, danke dass ich hier sein darf, manchmal - Prost*

    Es ist so: PV auf 12° Teerpappe zu befestigen ist nicht mehr trivial.

    PV auf Trapezblech zu befestigen ist dagegen trivial und in zig Selberschrauberprojekten hinreichend belegt worden.


    aber 10000€ mehr für eine Dachbedekung machen es bei den Kosten für Haus nicht mehr aus

    Ja dann: Attacke gogo, ab zum Archi.


    es soll sich da einiges getan haben bei der Qualität

    Wer sowas behauptet hat wohl zuviel davon in seine Pfeife gebröselt.


    Teerpappe ist seit Ewigkeiten der letzte Abfall zu Gold gerollt.


    Gruß, Andreas