Beiträge von HardySeSE

    ...

    Wie hast du den Neustart gemacht?
    Ich hab heute den Speicher "Ausgeschalten" und dann wieder Eingeschalten. Da bleibt das Display an und gebracht hat es nichts.

    Hast du Sicherungen auch rausgemacht? Falls ja, welche Reihenfolge?

    Reicht es den "blauen Knopf" innen zu drücken?

    Wenn Du wirklich eine Detailbeschreibung möchtest:


    1.) Also der "blaue Knopf" löst m.E. einen richtigen Neustart der kleinen verbauten CPU aus.

    Das ist für mich die Definition eines Neustarts.

    Aber: Ich habe das einmal im "Normalbetrieb" (PV > 5kW, Hausversorgung und laufende Batteriebeladung) gemacht. Das hat ganz schön kräftig gerumst. Kam m.E. mitten aus der grossen Spule die man bei meinem V2.1. von vorne aus gut sehen kann.

    Das mache ich nie wieder !!!


    2.) Ich habe einen Stromkasten in dem die 3Phasen für den Senec sauber durch 3 dicke Sicherungen laufen.

    Sind diese Sicherungen raus (=offen) sind dann ist im Senec keine Lampe mehr an. 8-))

    Wenn ich einen Neustart machen möchte dann schalte ich manuel diese 3 Sicherungen auf "Aus". Vermutlich L1 /L2 /L3 ganz gemütlich ohne Hektik. Ich gehe nicht davon aus das die Reihenfolge einen Unterschied macht wenn Du alle Sicherungen innerhalb kurzer Zeit (1-2sec) ausschaltest.

    Dann 5min oder länger warten. (No kidding)

    Dann die 3 Sicherungen gleichzeitig hoch und hoffen das die Kiste wieder anspringt und der Fehler behoben ist. 8-))


    3.) Am Display den Speicher Aus/Ein Schalten ist m.E. kein Neustart sondern schaltet nur den Speicher Aus/Ein. Die CPU läuft davon unbeeindruckt weiter.

    .....

    Die SmartGuard-Software einzuspielen war im Ansatz ja keine ganz schlechte Idee. Sie funktioniert aber leider nicht zuverlässig, sonst würde man ja jetzt nicht einen Modultausch auf LFP-Zellen vornehmen.


    Da Senec technische Daten geheim hält und auch sonst nicht kommuniziert, kann man nur anhand von Indizien Aussagen treffen, die aber in den von mir gemachten Äußerungen schon recht eindeutig sind. :P

    Sehe Ich auch so.

    So etwas wie die SmartGuard-Software ist sinnvoll .... und könnte leicht über die "Ausführungsbestimmungen für Produktsicherheit bei Hausbatteriensystemen oberhalb von 1kWh" zur Pflicht für alle Anbieter gemacht werden. Die Überschrift "Ausführungs .... 1kWh" habe ich mir gerade ausgedacht, braucht also keiner im Internet nach zu suchen. ;)


    Unter der Annahme das Senec wirklich nur 14x Spannung + 6 mal Temp-Werte aufnimmt denke ich das es sinnvoll wäre bei den LFP Modulen von vorn herein bei jedem der Blöcke die Spannung + min. 2 Tempsensoren ein zu bauen. Dann wäre man (reine Trivialbetrachtung) bei 14x3= 42 Werten pro Messzeitpunkt anstatt bisherigen 14+6 = 20.

    Also nur wenig mehr als doppelt soviel Datenpunkte. Wenn man Wärmeleitfähigkeit und Wärmeleitgeschwindigkeit innerhalb der Blöcke und des Moduls sauber berücksichtigt schätze ich das man 10x besser wird im Erkennen von ungewöhlichen Temperaturverhalten einzelner Zellen (Raumbereiche) wird. Es wird häufig unterschätz wie "langsam" sich punktuelle Temperaturschwankungen in makroskopische Körper ausdehenen.

    Wenn Senec ja formal wirklich glaubt das das jetzige AlertSystem bei 70% Kapa und bekannten Lade-Entladebeschränkungen noch sicher ist (=dem Produkthaftungsgesetz genügt), dann sind sie mit einem 10x genauerem AlertSystem und LFP Brenneigenschaften m.E. auf der sicheren Seite.

    ..........

    Vor jedem Inverkehrbringen eines Produktes muss der Hersteller nach dem Produktsicherheitsgesetz eine Risikoanalyse durchführen. Hier muss abgeschätzt werden, welche Gefahren durch das Produkt entstehen können.

    ........

    Wenn bei einem Produkt mehrere Menschenleben gefährdet sein können, auch in seltenen Fällen, schreibt das Produktsicherheitsgesetz höchste Sicherheitsanforderungen vor. Da reicht es nicht einfache Prozessorsteuerungen und einfache Software, wie das nachträglich implementierte SmardGuard, einzusetzen. Nein, hier müssen Sicherheitssteuerungen (redundante Schaltkreise, Sicherheits-Prozessor-Einheiten, etc.) mit einem höheren Performance Level eingesetzt werden.

    ........

    Alles m.E. richtig beschrieben.

    Und das gilt für Toaster, Autos, Medical Devices, Fahrstühle, .......... und unsere Batteriespeicher.


    Das Problem ist aber, ... vereinfacht gesagt: Die fehlende Detailtiefe der Ausführungs- und Testbestimmungen für unsere Produktgruppe. Schlicht weil es recht neue Produkte (Li-Batteriespeicher für Hausgebrauch) sind und bisher keine EU-Land es für nötig befunden hat hier in einer EU-Arbeitsgruppe mit genaueren Specs nach vorne zu preschen.

    Bei KFZ, und den verschieden Untergruppen der Medical devices ist das ganz anders.

    Wenn keine Specs vorhanden sind macht jeder Hersteller seine eigene Interpretation (der vermeintlich nötigen technischen Specs) zur technischen Umsetzung von o.g. Produktsicherheitsgesetz.


    Ich habe mich vor kurzem mit jemanden beim BAM (Bundesamt für Materialforschung) darüber unterhalten. Die könnten sich den Schuh anziehen und Tests machen und anschliessend Specs zur Umsetzung der Sicherheitsanforderungen ausformulieren. Typischerweise geben aber Ministerien oder Semi-staatliche Organisationen (DENA, ....) dem BAM die Prüfaufträge für neue Produktgruppen vor. Nur in seltenen Fällen macht das BAM es aus Eigeninitiative.

    Der Kollege vom BAM sagte auch das es sehr viele Produktfelder gäbe gibt wo Specs nicht klar genug ausformuliert sind, ... er wollte aber nicht damit raus rücken ob Batteriespeicher auf seiner Liste stehen. Das diese Produktgruppe im Rahmen der Energiewende sehr relevant ist war ihm klar, .... aber das BAM hat halt auch nur begrenzte Kapazitäten.


    Ich tippe daher das noch ein paar Häuser spektakulär abfackeln müssen bis jemand vom Bundesamt für Verbrauchschutz sich aus dem Fenster lehnt und den politisch nötigen Weg geht um dem BAM einen Arbeitsauftrag zu erteilen.

    Hattest du hier wirklich eine Wahl?

    Mir wurde die Kiste im September abgeschaltet. Anfang Dezember hieß es dann, ich verbleibe bis zum Tausch in der Fernabschaltung.

    Und nur auf Nachfrage habe ich erfahren, dass man sich für die Fernabschaltung erneut registrieren muss. Ansonsten wartet man vergeblich auf eine Zahlung.

    Ja, glücklicherweise, vermittelt durch meinen lokalen Solarteur.

    Ich war im Prozess vom „Austausch fehlerhafter Module 1.Gen NCA auf 3.Gen NCA“. Das habe ich nun übersprungen und warte auf die LFP. Der Kulanzbetrag wurde in den emails klar besprochen. Darauf verlasse ich mich jetzt erst mal.

    So, nun hat es mich auch erwischt.

    2 von 4 Modulen haben BMS-Fehler (im Abstand von 6 Monaten) und ich habe keine Lust mir für eine Übergangszeit noch aus Spass die 3.Gen Module einbauen zu lassen.

    Keiner weiss wann diese Übergangszeit (bis Modultausch) wirklich vorbei ist.

    … Ich gehe davon aus das Senec (der zugehörige OEM) wohl gerade erst den Übergang zur Serienfertigung macht, …. was wohl auch der Grund dafür ist die Datenblätter erst dann zu veröffentlichen wenn man eine relevante Anzahl von Modulen aus der Serienfertigung getestet hat.


    Tauchzeitpunkt: „Ab Mitte 2024, …. bis Mitte 2025 (gemäss BSH-Schreiben)“ also Durchschnitt =Ende 2024.


    Statt 1Jahr lang nun auf „heissen Zellen“ zu sitzen welche per Software auf 70% kastriert sind habe ich mich für „Fernwartung“ / „Fernabschaltung“ mit festen 25E/Woche entschieden. Irgendwann (hoffentlich) im 2HJ 2024 kommt mein jetziger V2.1 raus und ein V3 mit 4LFP Modulen rein.


    Das ist mir aus pers. Sicherheitsgefühlen so lieber und mit der Kulanzzahlung hält sich der Schaden in Grenzen.

    Im anderen Senec-thread habe ich den Tip gelesen das man sich vielleicht besser einen eigenem Login (Account) beim Senec GUI der eigenen Maschine anlegt, .... falls die den "bekannten Pfad" demnächst dicht machen.

    Heute kommt man ja mit den credentials des "Standard Installateurs" rein.

    Klappt auch bei mir, aber ich finde keinen Pfad zum Anlegen eines weiteren Nutzers (=neuer /zusätzlicher Login).


    Hat jemand da eine Idee ? Gerne auch als PN.

    Ich würde gerne nochmal verifizieren welche Systeme im "Konditionierungsbetrieb sind.

    Hintergrund: Bei meinem V2.1 ist eine der vier Batterien tot, ... dann sauber abgeklemmt. Heute, nach mehr als 6 Monaten, sind (völlig ohne Terminankündigung) bei mir vom Spediteur vier org.verpackte Batterien abgeliefert worden.


    Meine Rückfrage beim Solarteur: Komme ich mit diesen neuen "DEV-SM-006_2" nun auch in den "Konditionierungsbetrieb" wie die vielen "DEV-SM-006" Nutzer oder heisst der kleine Zusatz "_2" nun das alles gut ist ?

    Antwort Solarteur: Die "_2" kommen nicht in den Konditionierungsbetrieb. :/


    Ist das korrekt ?

    Unten mein Verständnis zu den Modultypen als Tabelle.
    Die Daten der letzten Zeile stammen vom Etikett auf meiner neuen Batterie.

    Wenn ich das richtig sehe ist die BMZ Artikelbezeichung wohl leider die Gleiche (611852) und die Endung ( /2331643) erinnert mich stark an das was wir im letzten Jahr hier als "Chargenbezeichung" von BMZ identifiziert haben.

    Wenn ein Komponentenhersteler (hier BMZ) kontinuierlich die gleiche interne Artikkelnummer nutzt, ..... dann habe ich Zweifel das da bautechnisch irgendetwas passiert ist. =O


    Meine Frage:

    Ist jemand im "Konditionierungsbetrieb" der einen anderen Senec-Produktschlüssel als 250 K30 250T und die Artikelnummer DEV-SM-006 hat ?

    Anders herum gefragt:

    Ist jemand mit den alten Modultypen NCA oder NMC im Konditionierungsbetrieb ?

    ist jemand mit der aktuell in Auslieferung befindlichen Senec-Artikelnummer "DEV-SM-006_2" im Konditionieriungsbetrieb ?

    Danke für input.


    HardySeSE

    Sollten dir 7,5 kwh ausreichen, frag doch mal bei Senec nach wieviel sie für das entnommene Modul zahlen.

    Danke für den Tip (ehrlich). :danke:


    Ich wollte initial die 10kWh haben um den Füllstand (in Prozent) direkt für mich im Kopf leichter umrechnen zu können.

    Aber nach kurzer Zeit wurde dieses "Spielen in der App" doch langweilig.

    Nach inzwischen mehr als 3,5 Jahren sehe ich das ich mit 7,5kWh eigentlich gut durch die Nacht komme. Eine Logik zur Speicherung für mehrere Tage ist m.E. jehnseits eines sinnvollen Materialeinsatzes.

    Also könnte ich das Ding wirklich zurück verkaufen, ..... und wenn kurz vor Ende der 10 Jahre dann ggf. doch noch wegen Degradation ein offzieller Modultausch ansteht kaufe ich vielleicht wieder Eines dazu.


    .... Das sind dann bestimmt ganz tolle + preiswerte LFP-Module :ironie:

    Mein V2.1 mit 4x 2880 kWh Akkus wurde im Okt2019 in Betrieb genommen. Das Wort NPU ist seit Fw2310 verschwunden. Gleiche Ladekurve wie von Wellstation beschrieben.

    Allerdings ist seit März23 ein Modul tot (BMS-Fehler) und abgeklemmt worden. Da mein Solateur "verschwunden" ist musste ich erst einen neuen finden welcher bei Senec nun mittels "Anlagenumschreibungsformular" auf mich registiert ist. Das hat nun zumindestmal dazu geführt das Senec mir gegenüber per email den Vorgang bestätigt hat und demnächst ein Logistiker mit 4 neuen Modulen bei mir klopfen soll.

    Bis auf das email war das aber angeblich ja schon seit März diesen Jahres so. :(

    Jetzt habe ich also 3/4 Speicher (75%) aber diesen mit nominal 100% Kapazitätsnutzung (=7,5kWh)

    Wenn ich 4 "neue" Module bekomme die dann aber auf 70% begrenzt werden und zusätzlich sich die Ladekurven noch in hier diskutierte schlechtere Richtung bewegen, ..... dann sollte ich vielleicht besser nicht auf schnellen Austausch bestehen, sondern erst wenn hier im Forum bei der Mehrzahl der Betroffenen das Laden/Entladen wie besser funktioniert. Sorry X/

    Kleines Beweisfoto für meinen Beitrag vom 9.Sep, … falls jemand von Senec mitliest und nach Verbesserung strebt.

    …..

    Da ich jetzt wieder mit meiner App in der selben Zeitzone wie der Speicher unterwegs bin sind die Daten wieder „gerade gerutscht“ und somit werden alle 24h abgebildet.

    ===> die Senec App kann bei der Darstellung der „Monitordaten“ die Zeitzone nicht korrekt (vollständig) rüber rechnen. …. Da wäre es besser die x-Achse gar nicht erst auf die „Systemzeit des mobil device“ um zu rechnen sondern einfach die „Systemzeit des Speichers“ bei zu behalten, … wie das beispielsweise SolarEdge tut.


    Hier mein nun wieder korrekter snapshot der gleichen Daten wie vom 9.Sep.