Beiträge von Hogend

    Danke. Das ist einleuchtend, dass ich bei 3 Dachseiten niemals die maximale Peakleistung aller Module gleichzeitig erreichen kann.

    Zum 4. Dach (NO) habe ich folgende Ansicht:

    1. Ich will die Invesitionskosten im Bereich meiner Mittel ohne Fremdkapital halten

    2. Das NO-Dach hat die niedrigste Ausbeute

    3. Ich will die 10 kWp-Grenze nicht überschreiten wg. der EEG-Umlage.

    4. Auf das Dach bekäme ich 8 Module = 2,72 kWp. Auf Basis Angebot 2 müsste ich dafür rd. 3200 € zusätzlich investieren. Nach pvgis habe ich einen Jahresertrag auf dem Dach von 1937 kWh. Wenn ich mal den Worst Case rechne und alles für 9.2 Cent einspeise (also kein Eigenverbrauch), dann sind das 178 € im Jahr. Erst nach 18 Jahren hätte ich dann die Investition heraus. Hierbei habe ich aber noch keine Betriebskosten, Zinsen und EEG-Umlage berücksichtig. Also aus Investorsicht nicht gerade verlockend. Und 2 Jahre später gibt es auch keine Einspeisevergütung mehr. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das NO-Dach meinen Eigenverbrauchsanteil signifikant erhöht.

    Zu den Solarmodulen:

    Von den technischen Daten nehmen die sich ja nicht viel. Die QCELLS haben allerdings 5W mehr sind 6 cm länger und 3mm flacher als Luxor. Ich würde mit denen sogar noch etwas näher an die 10 kWp kommen bei 29 Modulen.

    Welche würdet ihr empfehlen?

    Das 2. Angebot hat einen Solar Edge Wechselrichter und 28 Leistungsoptimierer. Optional bietet mir der Solarteur auch einen Kostal Wechselrichter 8.5 an. Ich vermute, es ist der gleiche wie im 1. Angebot.


    Der Preis würde sich auf 1181 €/kWp reduzieren. Also netto rd. 600 Euro weniger ohne die Solaredge Leistungsoptmierer.


    Waas wäre zu empfehlen. Ich würde die günstigere Lösung favorisieren, von Leistungsoptimierern verspreche ich mir nicht viel.


    Noch ne Frage: der Wechselrichter hat nur 8,5 kW Ausgangsleistung, die Module liefern aber 9,5-9,7kWp. Was passiert mit der Leistungsdifferenz im Maximalfall?

    das Nordwestdach mit 973 kWh/kWp die höchste Ausbeute liefert (Azimut 30°) ... und SW (120°, 761Wh/kWp).

    NW=120°, SW=30° da Süd in der PV immer 0° ist. SO mit -60° hast Du ja richtig angegeben.

    Wenn man genauer ist, sind Deine Ausrichtung aber SSW (30°), WNW (120°), NNO (-150°) und OSO (-60°) ;)

    Oh ja, stimmt. Dadurch hat sich die Ertragsprognose etwas nach unten korrigiert. Habe es oben entsprechend neu berechnet. Danke für den Hinweis. Jetzt ist es auch plausibel, dass das NW-Dach am wenigsten Ausbeute hat.

    - Das mit der Querbelegung würde ich mir noch einmal überlegen
    - Genauso die Belegung auf NO
    - Bei der Prognose hast Du NW und SW vertauscht

    8 Module am 1000V WR macht man nur, wenn es keine weiteren, sinnvollen Optionen gibt. Alternativen wären hier sicherlich ein SE-System oder 2 WR, wobei ich aber dann schon fast SE favorisieren würde.

    Zur Querbelegung: ja, mit der Überlegung habe ich angefangen. Bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass die Gewinnmaximierung nicht oberste Prio vor der Optik hat.


    Belegung NO habe ich auch überlegt, bin mir aber nicht sicher ob ich weit genug über die 12 kWp-Grenze komme, damit sich das lohnt. Die Ausbeute ist hier auch nicht besonders. Und die Mehrinvestiion müsste ich finanzieren (zusätzlicher Papierkram).


    Vertauschung der Prognose NW und SW habe ich mir nochmal angesehen, aber ich sehe es nicht. Meinst du, der Azimut ist falsch, den ich oben genannt habe? Ich habe die Werte so direkt aus pvgis entnommen. Zitier doch bitte mal die Stelle, wo du meinst, dass ich mich vertan habe. Danke.

    was sind die kleine Quadrate? Fenster, Schornsteine oder Lüftungen (die können eingekürzt und überbaut werden, sofern nicht von der Lüftungsanlage).

    Ja, die dunklen Quadrate sind Rohre. Heizungsanlage und Abwasserentlüftung. Ich weiß, dass ich die Abwasserentlüftung kürzen könnte habe aber Angst wegen Wassereintritt, da das Dach recht flach ist.

    Dieses Angebot liegt zwar noch etwas über dem Richtwert von 1200€/kWp, ist aber nach 3 anderen Angeboten (ab 1650 aufwärts) das deutlich günstigste.

    Es würden insgesamt 34 Module auf die avisierten Dachflächen passen, aber mein Solarteur meinte, wenn man über 10 kWp geht, muss man EEG-Umlage bezahlen und das sei nicht erstrebenswert. Das Südwestdach liefert nur 761Wh/kWp, die beiden anderen Dächer liegen bei 920+973 und sind in der Planung voll belegt.

    Sollte ich das Südwestdach auch voll belegen (max. 8 Module)? Was mich erstaunt hat ist, dass gem. pvgis das Nordwestdach mit 973 kWh/kWp die höchste Ausbeute liefert (Azimut 30°) gegenüber SO (-60°, 920kWh/kWp) und SW (120°, 761Wh/kWp).

    Verteilung der Module ist wie folgt: SO: 14, NW: 12, SW: 8 , wobei das Angebot in Summe nur auf 29 Module ausgelegt ist.

    Das Dach in NO bleibt leer (würde auch nur 697 kWh/kWp bringen). Hier würden max. 9 Module drauf passen. Ja, jetzt fragt mich nicht, warum ich nicht gleich voll mache :/. Ich habe max. 15 k€ die ich bar bezahlen würde und will keinen Kredit aufnehmen. Ich verteile die Module dann lieber auf die besten Plätze.


    Mein Dach ist ein Walmdach mit 4 Trapezflächen. Die Module sind senkrecht in 2 Reihen angeordnet, damit kein Kreuzgestell nötig wird. Steht mir sonst zu weit vom Dach ab und sieht blöd aus bei 21° Dachneigung. Man würde direkt in das Gestell schauen, wenn man vorm Haus steht.


    Was meint ihr zu dem Angebot? Ich erwarte noch eines hier aus der Region, mal sehen wann das kommt. Ist ja momentan alles etwas schwierig wg. Corona.