Beiträge von Hogend

    Danke für die Info. Das eröffnet neue Optionen. Der Solarteur des Angebotes Nr. 1 wusste das noch nicht und muss nun checken, ob die Module dafür geeignet sind. Der Solarteur zu Angebot 2 war besser informiert und konnte das gleich bestätigen. Auf der Dachseite mit dem höchsten Ertrag würden waagerecht dann 2 Module mehr drauf passen.

    Danke für deine Hinweise Pflanze.


    Deine FAQ habe ich gelesen. Diese ganzen gesetzlichen Regelungen und Ausnahmen erschlagen mich etwas. Bei der EEG-Umlage hatte ich innerlich schon mit mehr als 10 kWp abgeschlossen. Ich will den Aufwand für mich übersichtlich und planbar haben. Es ist schon schlimm genug, dass ich einen Steuerberater beauftragen und bezahlen muss, um das Thema PV, Vorsteuer und jährliche Anmeldung beim FA zu organisieren. Ich habe in einem Steuerforum gelesen, die Mehrwertsteuer der Anlagenanschaffung bekommt man nur für den Anteil erstattet, den man einspeist. Alle erzählen immer, man bekommt die Mehrwertsteuer ohne Einschränkung erstattet. Wie ich das FA kenne, werden die da sagen, ein Drittel zahlst du selbst, weil das deinem eigengenutzten Anteil entspricht. Hier gibt es sicher auch wieder regionale Unterschiede.


    Elster nutze ich schon seit Jahren. Ich lasse meine Steuererklärung aber von einem Steuerberater prüfen und zusammen mit dem Anteil meiner Frau einreichen. Da meine Frau Bilanzpflichtig ist, benötigt sie ohnehin einen Steuerberater.


    Es mag stimmen, dass wenn ich mein gesamtes Grundstück mit Solarmodulen zupflastern würde, ich damit noch mehr Geld verdienen könnte. Das ist aber nicht mein Ziel. Investition, Optik und Eigenverbrauch sollen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Mit einer höheren Invesition geht man auch Risiken und Verpflichtungen ein, die jeder für sich persönlich bewerten und einschätzen muss. Wenn ich heute nochmal bauen würde, würde ich mit Keller und größer bauen. Aber die finanziellen Risiken und Verpflichtungen wollte ich vor 5 Jahren nicht eingehen. Es hätte auch anders laufen können und dann wäre ich froh gewesen, noch mehr Geld auf der Kante zu haben, um unsere Existenz zu sichern. So geht es in der gegenwärtigen Krise nun sicher vielen.


    Zur Quermontage (Kreuzgestell) eine Frage: die Modulinstallationen die ich gesehen habe, stehen doppelt soweit von der Dachfläche ab als bei Vertikalmontage. Finde ich einfach hässlich. Gerade bei flachem Dach. Gibt es Monategesysteme, die bei Quermontage einen minimalen Abstand zur Dachfläche ermöglichen?

    Der Rechnung kann ich nicht folgen.

    Mit 10kWp hatte ich Eigenverbauch von 2700kWh (Autarkie 45% EIgenverbrauch 27%) nun mit 20 sind es 3500kWh (Autarkie 58% EIgenverbrauch 18%).

    Ja, du hast Recht. Ich habe falsch gerechnet. Dein Eigenverbrauch ist um 30% gestiegen, durch die Verdopplung der kWp von 10 auf 20 (3500/2700-1). Das ist schon beachtlich.


    Das mit den zusätzlichen Optimierer-Modulen stört mich auch ein wenig. Das sind wieder zusätzliche Fehlerquellen. Mit der Wärembildkamera ist keine schlechte Idee.

    Meine Frau ist ganztägig zu Hause, 5 Personen im Haushalt. Trockner, Waschmaschine, Geschirrspüler und Herd sind die größten Verbraucher, die hauptsächlich tagsüber laufen. Grundlast in der Nacht sind etwa 3kWh, also von ca. 19 Uhr bis 8 Uhr morgens. Jahresverbrauch 4600 kWh.

    da wird einiges zusammen kommen.

    Ich habe incl Wärmepumpe und Warmwasser aktuell so 6000kWh, davon kommen nun etwa 3500kWh aus der PV und nur noch 2500 aus dem Netz. Also etwa 58% Autarkie, allerdings nur etwa 18% Eigenverbrauch, da die Anlage 20kWp hat.

    Mit der 10kWp ANlage vor zwei JAhren lag ich bei 45% Autarkie und 27% EIgenverbrauch.

    Interessant. Also kann man sagen, dass selbst die Verdoppelung der kWp den Eigenverbrauch nur um knapp 5% gesteigert haben. Hier geht es dann wirklich nur noch um die Einspeisevergütung.

    27% bei 10 kWp wären rechnerisch 13,5% bei 20 kWp. Du erzieltst real 18% bei 20 kWp, das sind 18%-13,5%= 4,5% mehr Eigenverbrauch real.


    Mit Wärmepumpe sind so viel kWp natürlich ideal. Ich habe eine Gasheizung von Viessmann. Und man glaubt kaum, dass der Schornstein nur ein Kunststoffrohr ist, was aus dem Dach kommt. Die Abgase haben hier rund 30°C. Die Heizung verschleudert kaum Energie über die Abluft.


    Meine Gaskosten für Heizung und Warmwasser sind im Jahr rd. 800 Euro bei 210 m² WFl. Stromkosten sind 50% höher.


    Ladestation für E-Auto habe ich auch (noch) nicht. Es ist in absehbarer Zeit auch nichts geplant in der Richtung. Für 5 Personen gibt es einfach kein adequates E-Mobil ;) Wir überlegen gerade, uns einen größeren Van zuzulegen, da es mit BMW Touring schon zu eng ist.


    Nochmal zu deinem Vorschlag Energiemeter von Kostal: Solarteur von Angebot 2 hat mich darauf hingewiesen, dass die Leistungsoptimierer von Solaredge die Möglichkeit bieten, Defekte einzelner PV-Module zu diagnostizieren. Die Optimierer kommunizieren über die PV-Leitung mit dem Wechselrichter. Das halte ich gegenüber der reinen Kostal Plenticore-Lösung für einen echten Mehrwert. Wenn wirklich mal ein Modul ausfällt, stelle ich es mir aufwändig vor herauszubekommen, welches es ist.

    Ja, das ist alles richtig was Du sagst. Da man ja nicht alle Verbrauchsprofile betrachten kann sind 20-25% eine gute Prognose. Bei mir waren es die letzten Jahre zwischen 21-24% DV, macht dann ca. 35-38% EV.

    Ok.

    Ich sehe gerade, du hast nach 10 Jahren einen neuen Wechselrichter eingebaut. War der alte kaputt oder was war der Grund? Hast du mit dem neuen von Sunny einen höheren Ertrag?

    Ist ja interessant. Danke für die Rückmeldung :)

    Das mit der Prognose ist ja ok, aber die Zahl greife ich ja nicht aus dem Himmel. Hierfür muss es doch Prognoseberechnungsgrundlagen geben, wie z.B. Berücksichtigung Personenzahl, Anwesenheiten tagsüber, Anlagengröße, Jahresverbrauch, etc.


    Schon die Anlagengröße muss einen Einfluss auf den Eigenverbrauch haben. Bei einer großen Anlage habe ich auch bei wenig Sonneneinstrahlung evtl. noch genug Leistung, um meinen Bedarf morgens früher und abends länger vollständig aus PV zu decken. Bei mehr Personen, die tagsüber zu Hause sind, sehe ich ebenfalls einen höheren Eigenverbrauchsanteil (Kochen, PC, Fernseher,...).


    Pauschal könnten 20% eine Näherung sein, und bei guter Optimierung des Eigenverbrauchs (also Verlegung des Verbrauches auf die Sonnenscheinzeiten soweit wie möglich) vielleicht 30%. Wenn ich aber eine 25 kWp-Anlage hätte, passt das schon wieder nicht, da der Eigenanteil nicht höher sein kann als der Verbrauch ;)

    Genaue Analyse und 70% weich und Steuerung von Verbrauchern auch BAtterie hättest du mit dem Energiemeter von Kostal für etwa 300€ ohne MWST. Mir wäre es das wert bei der INvestsumme.

    Gibt es dazu einen Richtwert, was das bringt? Konkret komme ich bei 29 Modulen (a 340Wp) in der geplanten Dachanordnung auf 8831 kWh Jahresertrag. In einer Ertragsprognose hatte ich gelesen, dass ich einen Eigenanteil von 1660 kWh verbrauchen kann. Ich weiß nicht, wie das ermittelt wird.

    Meine Frau ist ganztägig zu Hause, 5 Personen im Haushalt. Trockner, Waschmaschine, Geschirrspüler und Herd sind die größten Verbraucher, die hauptsächlich tagsüber laufen. Grundlast in der Nacht sind etwa 3kWh, also von ca. 19 Uhr bis 8 Uhr morgens. Jahresverbrauch 4600 kWh.

    Ich habe gerade mit den Stadtwerken Wolfenbüttel gesprochen:

    Wenn ich unter 10 kWp bleibe, wird mein vorhandener Zähler einfach gegen einen Zweirichtungszähler ausgetauscht. Dieser zählt dann den Gesamtverbrauch und die eingespeiste Leistung. Mir ist jetzt im Nachgang aber nicht klar, wie ich ermittele, welche Leistung der PV-Anlage ich selbst verbraucht habe. Oder geht das dann nur über die App. Hat der Kostal sowas?


    Jedenfalls wären keine weiteren Anforderungen an den Zählerschrank seitens der Stadtwerke.


    Anders wäre es, wenn ich über 10 kWp gehe. Dann müsste ich einen zweiten Zähler haben und einen neuen oder zusätzlichen Zählerschrank.