Beiträge von micw

    Du kommst nur von außen ran weil innen Holzdecke? Oder geschlossene Beplankung?

    Zwischnsparren kann man vor der Aufsparrendämmung auch von außen einbringen - alternativ Einblasdämmung

    Bei dir geht richtig was - gut planen! Ich guck später Mal am PC - Brauch da meine Monitore für...


    Gruß Flo

    Innen ist gefliestes Bad + reativ frisch renovierte Kinderzimmer. Was spricht gegen komplett neue Zwischensparen-Dämmung+ordentliche Dampfsperre von außen und gar keine Aufsparrendämmung? 20cm Dämmstärke sollten doch ganz ordentlich sein, oder?

    Wenn das Gewicht beim Carport eine Rolle spielt, so nimm einen Teil der Begrünung unter der PV weg, die wiegt sicher das fünffache von der PV.

    Das Gründach bringt ca. 150kg/m², lässt sich leicht auf 100kg/m² reduzieren (weniger Substrat, andere Pflanzen, die damit auskommen)


    Edit: die Statik dürfte aber sowieso noch Luft haben, haben das damals recht großzügig ausgelegt

    Sparren, billigste Dämmung dazwischen geworfen. Nach innen ist kein Platz, ist eh schon alles eng. Irgendwann muss das Dach runter und von außen die Dämmung neu gemacht werden.

    Dann macht es aber jetzt wenig Sinn, eine PV-Anlage drauf zu bauen, die dann in ein paar Jahren wieder runter muss.

    Aus dem Grund habe ich's mit angesprochen, läuft wohl darauf hinaus, das Dach gleich mit zu machen (und in dem Zuge ggf. die Kiefer wegzunehmen).

    Die Anlage wird beschwert (Statik prüfen) Windlasten sind gering durch wechselseitige Aufständerung.


    Dann könnte ich ggf. das Gründach aufnehmen und als Gewicht verwenden, dann wird es kaum schwerer.


    Hab gerade das gefunden: https://www.zinco.de/solar - sollte man auch im Eigenbau hinbekommen, ohne die Kosten explodieren zu lassen.


    Wie wichtig ist da Ost/West (oder wie viel besser im Vergleich zu rein süd)?

    Die 25 Jahre alten Dachpfannen mal drauf lassen.

    Bitte nach innen aufdoppeln und Zwischensparrendämmung mit rund 180mm planen.

    Wie sind die Giebel gedämmt?

    Sparren, billigste Dämmung dazwischen geworfen. Nach innen ist kein Platz, ist eh schon alles eng. Irgendwann muss das Dach runter und von außen die Dämmung neu gemacht werden.


    Zitat

    Gas geben solltest Du ... der Deckel droht auch wenn er vermutlich nicht kommen wird, aber aktuell ist es noch Gesetz.

    PLZ raus ... Angebote einholen.

    Bin dran. PLZ 04420.


    Zitat

    Haus Ost/West voll machen an einem WR.


    Danach mal durchspielen, was auf die ganze Flachdächer als flaches Ost/West mit irgendwas 10 Grad Aufständerung drauf geht. 30KWp sollten drin sein ... vielleicht auch etwas mehr und der 30KVA WR passt ... gibt gelegentlich etwas Diskussionsbedarf auf Seiten des VNB dazu. Flachdach könnte man vereinfachend am 2. WR planen.


    Der Zählerschrank ist unter der Treppe, hab noch keine Ahnung, wie ich da vom Dach aus rankommen soll. WR für's Haus könnte ggf. in den Heizungsraum, ist direkt unterm Dach. 2. WR für Garage wäre sicher generell sinnvoll, von dort liegt ein dickes Kabel bis zum Zählerschrank. Welche Leitungsquerschnitte sollte man da einplanen?


    Zitat

    Wie sieht der Zählerschrank aus? Bild einstellen....


    Anbei, links vom Zähler ist passt noch einer hin. Ist aber schon ein 2-Richtungs-Zähler ("MME"), wurde vor 2 Wochen getauscht. Brauche ich denn einen zweiten?

    Auf dem Dach (auch auf den 2 anderen Flachdächern) liegt ein Granulat für "extensive Begrünung", das ist recht karges Zeug, was nicht sehr hoch wächst. Es handelt sich halt um ein 70qm großes Biotop, welches im Sommer Lebensraum für unzählige Insekten ist - insbesondere hier mitten im Wohngebiet, wo mehr und mehr Gärten zu Kieswüsten werden, halte ich das für sehr wichtig. Gras wächst dort eher selten, auf dem großen Dach habe ich in den letzten 10 Jahren vielleicht 2x was rausreißen müssen. Ich schätze mal, wenn ich 40-50cm über das Dach aufbaue, sollte das gehen.


    Wie befestigt man sowas üblicher Weise?


    Zitat

    Maximal sinnvoller Ertrag ist einfach das was maximal baubar ist

    Auch wenn ein Teil davon stark abgeschattet ist?


    Zitat

    Ich mag den Begriff Rendite nicht - muss fragen was du darunter verstehst

    Also ca: (((Ertrag aus Einspeisevergütung + Einsparung aus Eigenverbrauch) * Laufzeit - Abschreibung) / Vollkosten) / Laufzeit


    Laufzeit würde ich mit 20 Jahren ansetzen, Einsparung aus Eigenverbrauch eher vorsichtig kalkulieren. Abschreibung würde ich auch mal kaufmännisch vorsichtig mit 100% auf 20 Jahre rechnen.


    Wenn ich für 1000€/kWp bauen kann und die Module günstig genug liegen, um 1000kWh/a/kWp zu erzeugen und ich mit 0,1€/kWh einspeise (also 100€/a Einnahmen pro kWp habe), habe ich nach 20 Jahren die 1000€ abgeschrieben, dafür aber 2000€ eingenommen. Also 5% Rendite p.a. - das ist allerdings recht vereinfacht, ich mache nochmal eine bessere Kalkulation, wenn ich mehr Infos habe (z.B. die 70% Einspeise-Regel).


    "Sinnvoller" maximaler Ausbau ist für mich also alles, was

    a) den Preis pro kWp senkt (also möglichst viel auf's Dach)

    b) einen guten Ertrag pro kWp/a bringt (Thema Abschattung)

    c) "hohe" Einspeisevergütung bringt (von dem, was ich gelesen habe, is die aber in der Größenordnung, in der ich bauen könnte relativ unabhängig von der kWp)


    zu b) spielt noch das Thema 70% Einspeisung rein. Wenn ich meine installierten kWp mit günstigen gebrauchte Modulen steigere, welche ich an den ungünstigen Stellen (Norden, Schatten) montiere, ist das unterm Strich ggf. besser.