Beiträge von fritz-franz

    fritz-franz da du eine Anlage mit IBN 2009 und vergütetem DV hast, ist ein Erzeugungszähler notwendig.

    aha, dann stimmt es also doch nicht, dass mir (laut Mitarbeiter der Stadtwerke) 1 einziger ZR-Zähler reicht? Von was ist dieser dann fälschlicherweise ausgegangen?


    ergo: der alte, bisherige PV-Einspeisezähler (im Foto Platz 4) in unserem Zählerschrank bleibt bestehen und 1 neuer ZR-Zähler kommt dazu?


    oder sollte besser der alte PV-Einspeisezähler im Zuge des Umbaus durch einen 2. ZR-Zähler ersetzt werden? (dies wäre dann so wie in pflanze´s "Messkonzept 7.1" beschrieben, oder?)

    so, habe nun den nötigen Umbau unseres Zählerschrankes für die Umstellung auf Überschusseinspeisung mit meinen Stadtwerken besprochen:

    1. Für unsere Anlage würde wohl 1 ZR-Zähler (Platz 2 im Schrank) reichen (siehe meine Skizze dazu im Anhang + Foto vom Schrank aktuell)
    2. Wenn irgendwann mal eine unserer 2 Wohungen eine Mietwohnung wird, dann würde auf Platz 5 ein zweiter Bezugszähler für die Mietswohnung (parallel zum bisherigen 2-Richtungszähler) installiert werden (ohne diesen zweiten Stadtwerke-Bezugs-Zähler würde sonst sog. "Mieterstrom" anfallen was zuviel Organisations-Aufwand wäre)
    3. Der bisherige PV-Einspeise-Zähler (in Platz 4) würde ersatzlos gestrichen/zurückgegeben werden
    4. Der Stadtwerke-Zähler (an dem auch die PV-Anlage angeschlossen ist) muss auf dieselbe Person wie die PV-Anlage selbst laufen, d.h. zieht diese Person in die andere Wohnungeinheit muss auch der Zähler mit umverdrahtet werden

    > stimmt so bisher?


    meine ungeklärten Fragen dazu:

    1. an diesen 1 ZR-Zähler sehe ich ja nicht den gesamten verbrauchten Strom, sondern nur Bezug und Einspeisung. Macht es deshalb Sinn einen eigenen Zwischenzähler für den PV-Ertrag einbauen zu lassen? wenn ja, welcher Kaufzähler ist zu empfehlen?
    2. was sollte ich für diesen Zählerschrank-Umbau mit dem Elektriker noch klären bzw. vorsehen?


    danke für Eure Mithilfe vorab.


    Gruß

    Thomas

    Schau mal in den unteren Teil der FAQ in meinem Benutzerprofil.

    Wenn die 20 Jahre um sind wirst du eh umstellen - es gibt keinen einzigen Grund zu warten! Da es dir sehr ums Geld geht: du hättest von Anfang an in kfm.bil.Durchleitung arbeiten können - dann wäre die Umstellung jetzt rein bilanziell möglich.


    Sind da zwei Parteien?

    ja stimmt. Damals (2010) bei der Installation hatte ich anklingen lassen, ob langfrisitg Eigennutzung nicht besser wäre. Die zuständige Firma hat dies abgetan mit dem Argument, dass das niemand macht. Ich hatte damals schon geahnt, dass dies (mal wieder) einfach Beratungsschmarrn-für-dumme-Kunden ist. (Leider mußte damals dann alles sehr schnell gehen um den Stichtag einzuhalten).


    Nein, es läuft zwar offiziell als 2-Familien-Haus läuft aber alles auf 1 Stadtwerke-Zähler und ist alles unsere Familie - geht das trotzdem (nicht)?


    nachgedacht:

    wenn wir später mal 1 Wohnung vermieten würden, würde ich dann die (laut Zwischenzähler) vom Mieter verbrauchten kWh einfach mit den normalen Preis pro kWh abrechnen?

    oder müsste ich dann den Zählerschrank (s. Anhang) umrüsten auf 1 Zähler für unsere Wohnung inkl. PV-Eigeneinspeisung und 1 Zähler für den Mieter ohne PV? > gibt´s ein Zählerkasten-Schema für solche Fälle?


    Viele Fragen.... aber diesesmal möchte ich es total richtig machen. :)


    Gruß

    Thomas

    danke für´s Berechnen.:)


    Wir verbrauchen mit 4 Personen in 2 Haushalten zusammen 6000kWh pro Jahr.

    Was wäre hier als tatsächlich möglicher Eigenverbrauch realistisch?

    bin neu hier:

    überlege auch unsere Anlage (5,175kWp / seit Jun.´10 / 39,14ct/kWh) erstmals von Volleinspeisung auf Eigenverbrauch umzustellen. Allerdings müsste zeitlicher & finanzieller Aufwand im guten Verhältnis zum Zusatzgewinn stehen. Platz für einen zusätzlichen Zähler wäre vorhanden.


    Was wird das Umstellen auf Eigenbedarf bei unserer Anlage (noch ca. 10 restliche Jahre gefördert) etwa an Mehreinnahmen bringen? > insgesamt eher 500,-€ oder doch schon deutlich über 1000,-€? (bei angenommenen 30ct/kWh Versorgerstrompreis)


    Gruß

    Thomas