Beiträge von -Jan03-

    ok, danke für den Hinweis; ich werde auf eine gute el. Isolierung und genügend Abstand zw. Kabeln und Rohr achten.

    Eher Potentialausgleich machen, dann kann auch keine gefährliche Spannung entstehen. Mit 1x16mm² von der Poti Schiene an die PV Module und mit einer Banderdungsschelle an das Kupfer Rohr.



    Ich finde wie einige sich hier auslassen einfach nur idiotisch. Ich glaube nur durch ausprobieren und Erfahrungen lernt man und die großen Erfinder wurden Anfangs auch nur belächelt. Einfach mal selber was ausprobieren 😉

    Ich sehe im Moment keine Grundlage dem Eli einen Vorwurf zu machen, in die Richtung kann ich nur vermuten.

    Würde sagen, dass das ganze klar in die Richtung geht. Wenn wir einen Zähler oder eine zusammenlegung beantragen ist das ganze oft nach 1 Woche erledigt. Auch die PV Anlagen, die letzte habe ich am 30.6. fertig gestellt und nächste Woche ist der neue Zähler drin.

    Sorry das hatte ich oben übersehen.


    Zitat

    Die Errichtung, Erweiterung und Änderung von Anlagen sind vom Anschlussnehmer/ -nutzer rechtzeitig vorher mit MIT-NETZ STROM abzustimmen, soweit sich dadurch die vorgehaltene Scheinleistung (Netzanschluss- bzw. Einspeisekapazität) verän-dert oder Netzrückwirkungen zu erwarten sind. Für die Mittei-lung an MITNETZ STROM sind die im Internet bereitgestellten Vordrucke zu verwenden.

    13.3 Soweit gesetzliche, technische oder wirtschaftliche Bedingungen eine technische Veränderung (z. B. Änderung der Netzspannung, Erhöhung der Kurzschlussfestigkeit) erforderlich machen, ist MITNETZ STROM zu deren Durchführung berechtigt. Über die geplanten Maßnahmen wird MITNETZ STROM den Anschluss-nehmer/ -nutzer rechtzeitig informieren.


    14 Technische Anschlussbedingungen Zum sicheren und störungsfreien Anschluss und Betrieb von elektrischen Anlagen am Netz halten Anschlussnehmer/ -nutzer die von MITNETZ STROM im Internet veröffentlichten Techni-schen Anschlussbedingungen (TAB) und Richtlinien ein. Der Anschluss und Betrieb von Erzeugungsanlagen erfolgen insbe-sondere auf der Grundlage der Richtlinien für den Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen des VDEW/VDN/BDEW/FNN. Abweichungen und Ergänzungen von diesen VDEW/VDN/BDEW/FNN-Richtlinien werden nach Abstim-mung mit dem Anschlussnehmer durch MITNETZ STROM festge-legt.

    Das ist aus den Technischen Mindestanforderungen. Nimmst du jetzt die Tab zur Hand und guckst dir den Anhang F an, sollte dein Zählerplatz mit den NHs ausreichen. Ich würde trotzdem vorher den VNB anrufen und das abklären, alles andere ist ein Ratespiel.

    Das eine beschreibt die Maximale Leistung eines Moduls unter bestimmten Bedingungen und das andere die Maximale Leistung eines Wechselrichters. Mit genug Modulen kriegt man auch einen Wechselrichter dauerhaft mit 600W ausgelastet (Wenn der nicht vorher die Grätsche macht) 😉


    Ich würde aber trotzdem bei einem 600W Wechselrichter mehr Wp dran hängen (Maximal das, was im Datenblatt steht), das macht sich dann bei Schwachlicht bemerkbar.

    Ja, NH ist die offizielle Bezeichnung. Um welchen VNB geht es denn?


    Es geht um die Sicherungen und die selektivität. Man schaltet nicht 2 gleiche Sicherungen hintereinander, da im Kurzschlussfall beide fliegen. Man stuft die immer ab 63->35->16 zb. Hak ist der Hausanschlusskasten, das müsste je nach Alter ein grauer oder Bakelit Kasten sein, wo der Strom ins Haus kommt.

    Wir mussten schon NHs rausschmeißen und dafür einen SLS einbauen. NHs sind eben nicht Laienbedienbar (Vom Trenner mal abgesehen).

    Ich würde beim VNB anrufen und nachfragen, wie das bei einer PV und 2 Richtungszähler aussieht, ob die NHs noch erlaubt sind, oder nicht.

    Dann mach das mal mit einem alten Durchlauferhitzer. 35A ist vielleicht für Allgemeinstrom in Ordnung, aber nicht für ein ganzes Haus. Dann hat Dirk nur Glück, dass die Verbraucher gut auf alle 3 Leiter aufgeteilt sind.

    Bzgl. Überspannung durch andere Quellen ist mir klar. USS im Vorzählerbereich könnte klappen.

    Das wird eng werden, du brauchst ja auch für den Vorzählerbereich eine neue Abdeckung, da durch die NHs zu große Löcher in der Vorhandenen sind. Da ist die Fingersicherheit nicht mehr wirklich gegeben. Schupa gibt es leider nicht mehr, ob eine Abdeckung von einem anderen Hersteller passt kann ich nicht sagen.


    Zum Thema Ausgebaut, 35A für ein EFH im Hak ist etwas wenig. Da ist die Frage warum da nur so wenig drin ist. (Leitung in der Straße zu knapp bemessen, Leitung zum Zählerschrank zu klein).

    Von welchem Hersteller ist denn der Schrank? Normalerweise müsste ein SLS und Üss nachrüstbar sein, ist nur die Frage, ob man eine neue Abdeckung noch bekommt.


    Einen 2. zähler bekommst du nur wenn du einen Volleinspeiser baust und das macht gar keinen Sinn.

    Es wird wohl bei Balkon und Großer Anlage auf einen 2 Richtungszähler hinauslaufen. Was der jeweils kostet ist eine Frage des Netzbetreibers. Bei meinem ist, seit neustem, eine Zählersteckklemme erforderlich. Damit ist ein Wechseln des Zählers ohne Spannungsunterbrechung möglich. Das müsstest du vorher bei deinem VNB abklären und brauchst dann dafür, je nachdem was fällig ist, einen Elektriker.


    Bei einer reinen Balkonanlage ist normalerweise, zumindest bei uns, nur die Zählersteckklemme und eine Flexible Zählerverdratung erforderlich, dann gibt es den 2 Richtungszähler.


    Der Üss muss wenn in den Vorzählerbereich. Ob du dann weitere in den UV verbaust ist dir überlassen, so lange kein Blitzableiter vorhanden ist, ist das ganze optional. Wenn du aber damit anfängst, bedenke die Überspannung kann auch über Telefon (Sofern kein Glasfaser), Sat oder Kabelnetz ins Haus kommen.


    Generell ist die Frage wie gut bei dir alles ausgebaut ist, da die Sicherungen alle etwas niedrig sind.