Beiträge von chris18650

    Hey Kaefer-Kay, war lange nicht online. Schau dir mal diesen Thread an:

    Neue Anlage 5 Kwp mit Speicher


    Dort hat mich Karlchen17 genau wegen der Thüringer Förderung berichtigt. Frag am besten mal ihn ob du ein System aus Pylontech und Victron Multiplus II gefördert bekommst.


    Die Thüringer Förderung wäre schön, wenn man noch keine PV hat, 10.000 kWh Eigenverbrauch und Platz für eine 10 kWp-Anlage. Außerdem warte ich z.B. immer noch auf die Absage eines Antrages vom Juli 2020, d.h. wenn man jetzt beantragt, sinkt die EEG-Förderung noch einiges ab, bevor man bestellen (!!) darf und dann sind die Solarteure für dieses Jahr voll.

    @ds1701

    Schau dir am besten die Berichte von 2018 und 2020 von der HTW Berlin an.

    https://pvspeicher.htw-berlin.de/speicher-inspektion-2020/

    Der eine Link von mir hat nur das Testverfahren beschrieben nach dem vorgegangen wird, deshalb war die Tabelle dort leer.


    Wenn man sich denn ganzen Thread hier von Anfang an durchliest mit den verlinkten Videos dann bekommt man schon eine Vorstellung, wie man unbekannte Zellen testen müsste, um Aussagen darüber machen zu können, ob Sie überhaupt die Daten im Datenblatt erreichen.

    Also Laden/Entladen, selbstentladung aufzeichnen, Temperaturen messen, Zyklen Fahren, innerwiderstand mehrmals messen etc. und immer alles aufzeichnen.

    Damit man dann einen guten Akku bauen kann, müsste man eigentlich mehr Zellen kaufen als man benötigt, um selbst dann sortieren zu können und denn Rest wieder zu verkaufen.

    Leider ist eben anscheinend nicht alles was als A Grade verkauft wird dann auch wirklich so, sondern umgelabeltes B oder gar C Grade.

    Meiner meinung nach ist es aber noch immer sicherer mit eher unbekannten LiFePo4 und einem guten BMS (vl. auch mit aktiven Balancing) zu bauen, als mit verbrauchten 18650 Zellen die dann irgendwie selbst zusammengelötet werden, oder aber mit falschen Einstellungen am Akku-Punktschweißgerät den Pluspol beschädigen.

    Ich denke diese EVE oder Lishen Zellen werden sicher einige Zeit halten.

    Wer eine Nummer sicherer gehen will, der ruft die E-Auto Umbauer von Klassikern in Deutschland an oder bezieht seine Zellen gleich von dort. Dann hat man eine deutsche Ansprechperson die schon Jahre von einem Lieferanten bezieht. Diese Zellen sehen schließlich richtig Leistung 30-130kw, im vergleich zu meist 2-15kw in den Heimspeichern.

    z.Bsp http://www.lorey-maschinenbau.…/elektroauto/?page_id=516

    gibt aber noch viel mehr, vielleicht auch in den Foren zu E-Auto umbauten schauen, welche Zellen dort verwendet wurde.

    Winston, Calb oder CATL ist da immer dabei. Für maximale Leistung bei geringer Energiedichte gibts dann eh nur mehr A123 oder Headway Zellen.

    Danke für diesen Hinweis! Wären diese denn für eine Netzaufschaltung in Deutschland zugelassen?

    Ja, alle haben Zertifikate nach VDE 4105 und dürfen somit ans Netz angeschlossen werden und in dieses Einspeisen/Aufspeisen. Was ich erst überprüfen müsste ob Sie alle die Zertifikate nach VDE 4105:2018 von einem externen Prüflabor oder nur nach VDE 4105:2011 im Rahmen einer Herstellererklärung haben.

    Diese 4105:2011 läuft zumindest meines Wissen nach hier in Österreich im März 2021 aus.

    Der Growatt SPH 3000 BH, Goodwe GW5048D-ES und Solis RAI-3K-48ES-5G haben fix die neue VDE 4105:2018 von einem externen Labor.


    https://www.growatt.de.com/upl…2020/07/5f21534228193.pdf

    https://de.goodwe.com/Public/U…kat%20VDE-AR-N%204105.pdf

    https://www.ginlong.com/Upload…ES-5G_GER_V01(German).pdf


    Wie würde das dann in der Topologie aussehen? Könnte man das ähnlich wie beim Multiplus II laufen lassen, d.h. mit Aufschaltung aufs Hausnetz, oder würden diese eine eigene Insel bilden (müssen)?

    Definitiv anders, denn die meisten Hybriden können keine zusätzliche Wechselrichterleistung im Notstrombetrieb von bereits vorhandenen Netzwechselrichtern aufnehmen.

    Sie können diese nämlich nicht wie Victron oder Studer durch Freuqenzänderung steuern, daher lassen die meisten Hersteller diese fremden Bestandswechselrichter im Notstrombetrieb nicht an ihren Backup-Load Ausgängen zu.

    Sind diese Bestandsanlagen also über den Grind-In Anschluss mit den Hybriden gekoppelt, schalten diese Netz-WR bei Netzausfall einfach ab.

    https://de.goodwe.com/energiespeicherlosungen.asp

    https://www.growatt.de.com/list-38.html

    Bei reinen Offgrid-Wechselrichtern kann das aber anders aussehen, diese können aber dann nur Leistung am AC-Out Anschluss für Verbraucher bereitstellen und können über AC-In die Batterie nur laden, aber eben nicht entladen, denn sie heißen ja OFF-Grid.


    Im Notstromfall hast du also maximal die Batterieentladeleistung+ aktuelle Solarleistung der an den Hybrid angeschlossenen Photovoltaikmodule. Wenn du aber deine Photovoltaik bezüglich der Peakleistung nicht ausbauen willst, wäre ein Hybrid somit eine Möglichkeit.

    Beim reinen AC-Batteriewechselrichter (Solis RAI, Growatt SPA, Goodwe BP,etc) hast du im Notstrombetrieb nur dessen Batterieleistung und kannst zumindest über AC nicht nachladen.

    Nachladung über eigene MPPT Laderegeler ist natürlich möglich, solange die Batterie die Leistung noch aufnehmen kann, deine AC Leistung steigt aber dann nicht an, wenn der WR schon an seiner Leistungsgrenze fährt. Nur wenn die Batterie weniger Leistung liefern kann als der Wechselrichter AC seitig bereitstellen kann würde eine zusätzliche MPPT-Ladung die Gesamtsystemleistung AC seitig erhöhen.


    Diese Eigenschaft mit dem steuern im Inselbetrieb besitzt nur das Victron und Studer System.

    Beim Victron musst du nur aufpassen, wenn es lange kein Netz gibt und du die Batterie bis zum abschalten entladen hast, schaltet das System ab. Du kannst es erst wieder einschalten, wenn die Batterie über einen MPPT-Laderegler oder einem externen Ladegerät(gespeist von einem Generator) geladen wird, oder wenn du einen Generator am AC-IN Anschluss anschließt(System muss umkonfiguriert werden) oder hoffentlich das Netz wieder zurückkommt. Ansonsten bist du im Deadlock gefangen. Für genaueres an die Profis oder Mitglieder mit Victron Multis/Quattro wenden.


    Du siehst also, dass sich Hybrid-WR und Victron/Studer Geräte in ihren Eigenschaften doch unterscheiden.

    Ich hoffe nun nicht für Verwirrung gesorgt zu haben, geschweige denn etwas falsches gesagt zu haben.


    moto600 So viel hat dieser Verkäufer aber noch nicht verkauft, da würde ich eher auf die anderen bisher genannten Chinesen setzten.

    Unterschied Offgrid oder Hybrid wird hier von Fronius nochmal genau erklärt.

    Es wird also bei den meisten anderen Herstellern auch nicht anders sein:

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    Ich korrigiere meine Aussagen oben bezüglich externem Heizstab. Mit dem Produkt von TWL, dem TWL-EffectHeater®-AC ist es möglich nur durch schwerkraft ohne ein Pumpe eine effektive erhitzung zu erreichen.


    Bei dem Produkt Askoma Durchlauferhitzer ASKOFLOW ((Empfehlung von Fronius mit Fronius Ohmpilot) wird eine Pumpe für einen minimalen Durchfluss verlangt.

    Ja wenn du einen Hybrid von Growatt SPH4600/Solis RHI-4.6k-48-ES-5G/Luxpower LXP-4.6K/Goodwe GW5048D-ES nimmst geht das auch mit Eigenbau, da diese ja auch Bleibatterien mit 48V untestützen.

    Als AC gekoppeltes System könntest du neben dem Victron aber auch die diese als reine Batteriewechselrichter nehmen:

    Goodwe GW5000S-BP/Goodwe GW5048D-ES/ Solis RAI-3K-48ES-5G/ Growatt SPH 3000 BH/Growatt SPA3000TL BL


    Wenn du dir denn Post von RE: Solis Wechselrichter Energy Meter Übersicht ansiehst, dann kannst du mit etwas Geschick dem Wechselrichter auch vortäuschen, es hängt ein Akku wie ein Pylontech dran.

    Also das Daly BMS spricht über RS485 dann mit einem Mann-in-the-Middle Microcontroller der dann die Nachrichten in passende Can-Messages für den Solis umwandelt.

    Bei ihm gab es nämlich Probleme im reinen Blei Modus des Solis, deshalb hat er dann auf USER DEFINED Battery umgestellt mit Kommunikation.


    Wenn du schon einen so guten Fronius Symo hast würde ich mir an deiner Stelle den Victron holen. Das System kann jederzeit zur 3-phasigkeit ausgebaut werden und sollte irgenwann der Fronius denn Geist aufgeben, kannst du jeden Grid-Wechselrichter verwenden. Du kannst aber ein 3 phasiges System aber auch mit Beispielsweise 3x Growatt SPF 5000TL-HVM-WPV aufbauen oder anderen Off-Grid Wechselrichtern, um kosten zu sparen. Die Sunny-Islands wären mir zu teuer.


    Wenn du dir das Fronius Webinar ansiehst:

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    oder andere netzferne Referenzen von Fronius, dann kommt komischerweise fast immer ein Victron zum Einsatz, anstatt den eigenen Fronius Gen24 Hybriden oder Fronius Symo Hybrid zu verwenden. Auch um einen Generator einbinden zu können.

    Ein Hybrid ist einfach nicht für lange Zeit Offgrid Ausgelegt von den verbauten Komponenten her, meistens jedenfalls.

    Die Frage ist natürlich, wie oft ist das Netz weg und für wie lange?


    Bei Neubau Hybrid, bei Bestand Victron oder andere AC-Kopplung. Ist meist auch die Meinung der Profis hier.

    Fronius bietet übrigens vollen Support bei einem Victron-Fronius System bei Problemen.

    Wie schnell das bei den oben genannten Asiaten geht, kann ich dir leider nicht sagen.

    Ich schließe mich @Gerrit5 an und würde wenn du schon nur begrenzte Dachflächen hast, alles mit Photovoltaik belegen und nicht Dachflächen für Solarthermie reservieren.


    Ja es stimmt, das Solarthermie im Winter, wenn die Sonne entsprechend scheint 3-4 mal mehr Leistung bringt, als eine Photovoltaikanlage gleicher Größe in m² an einem Heizstab. ABER: Wie oft ist es bewölkt oder gar nebelig im Winter, wenn du die Wärme dringend brauchst? Dann bringt die Solarthermie fast gar keinen Beitrag mehr, denn was willst du mit kühlem Wasser anfangen?


    Die Photovoltaik wird dann zwar auch nur wenige Watt (abhängig von der Größe bringen), aber zusammen mit dem Netzstrom am Tag mit einer Wärmepumpe bei Temperaturen über -5°C wird sie aus 1kWH Strom Noch immer 3Kwh Wärme bei 35-40°C Vorlauftemperatur schaffen. Und jetzt denk mal an denn Sommer, was machst du wenn der Boiler/Solar/Puffer voll ist mit der Wärme von der Solarthermie? Entweder einen Pool heizen oder im allerschlimmsten Fall wenn die Solarthermie viel zu groß gebaut wurde für den entsprechenden Ertrag im Winter--> RÜCKKÜHLEN oder zusehen wie die Solarflüssigkeit crackt.

    Wenn Sie nicht zu groß für den Speicher ist stagniert sie einfach vor sich hin.


    Die Photovoltaik speist munter weiter ins Netz ein wenn der Stromspeicher und der Wärmespeicher voll sind. Wenn Sie nicht einspeisen darf regelt Sie eben gefahrlos ab.


    Wenn nichts vorhanden ist: Immer Photovoltaik und dann entweder Heizstab oder wenn man das Geld hat natürlich Wärmepumpe.

    Wenn man aber bereits eine neue Gasbrennwerttherme hat, sollte man genau rechnen ab wann sich die Wärmepumpe für einen rechnet, denn die Lebensdauer des Kompressors ist sicher immer kürzer als die eines Heizstabes.

    Eine auch günstige Möglichkeit für warmes Wasser mit Photovoltaik wäre das hier:

    https://www.g2-energy-systems.…ikbetrieb-100-200-l-liter

    Hydraulisch natürlich nicht ideal, da so im Speicher mit Strom immer nur eine Mischtemperatur entsteht.

    Besser man nimmt sich das als Vorbild: https://efg.de/speedpower3/e-h…nstrom-in-heizung-nutzen/

    und lässt es nachbauen oder baut es selbst. Ein externer Heizstab der in der Leistung an die PV Leistung angepasst wird (wie der AC Thor von https://www.my-pv.com/de/produkte/ac-thor) (günstiger von https://www.ta.co.at/x2-energi…%20DL%2DBus%20zur%C3%BCck.) dann baut man quasi eine Rücklaufanhebung einer Holzheizung nach, sodass damit der Vorlauf in Richtung Speicher immer höher ist als die Oberste Speichertemperatur und schichtet dort mit dem vorhandenen Anschluß der ÖL/GAS/Pellets/Holz Heizung ein.

    So verwandelt man jede kWh in eine nutzbare Temperatur und durchmischt nicht nur denn Speicher mit Lauwarmen Wasser. Denn auch wenn die Pumpe und der Mischer zusätzlichen Strom benötigen macht es für das Warmwasser aus Strom noch immer Sinn. Bei Warmwasser aus günstiger Solarthermieenergie oder Öl/Gas ist das nicht so wichtig, da diese entsprechend pro kWH wenig kosten und ohnehin meist den Speicher in gewissen Bereichen durchladen.

    Natürlich kann man das auch anders sehen und einem reicht der einfache regelbare Heizstab einfach zur Deckung der Verluste des Speichers und für die Mischtemperatur. Denn was nützt einem das besste System, wenn es so kompliziert ist das es dann Fehleranfällig ist.


    Wer das nötige Kleingeld hat kann sich auch diesen Profispeicher ansehen: https://www.sailergmbh.de/de/p…rmerueckgewinnnung-2.html und https://www.sailergmbh.de/file…ower_to_heat_Heizstab.pdf


    Wenn man auch seine Heizung unterstützen möchte und nicht nur Warmwasser bereiten will wäre die von jedem Installateur einbaubare Panasonic Monoblock Wärmepumpe (oft Geisha genannt) https://shop.rjtec.eu/de/panasonic-wh-mdc05j3e5.html eine sehr gute Möglichkeit. Die gibts bis 16kW Heizleistung. Wenn der Installateur auch Klimanlagen in Betrieb nehmen darf dann besser gleich eine Biblock https://shop.rjtec.eu/de/panasonic-aquarea-kit-WC05J3E5.html oder mit Edelstahlspeicher https://shop.rjtec.eu/de/panas…quarea-kit-ADC05J3E5.html.


    Für nur Brauchwasser die üblichen bekannten ala Dimplex,Ochsner,Vaillant,Austria email, Wolf,Nibe,etc oder eben von 1ecodesign.com.


    Ich wollte hier nur andere Möglichkeiten aufzeigen die interessant sein könnten und nicht das bisher vorgeschlagene schlechtreden.

    Ich bin weder ein zertifizierter Solarteur/Installateur/Elektriker.

    Aber kein schlechter Automatisierungstechniker und daher weiß ich von einigem etwas und habe bisher zig Artikel/Studien/Videos zu allem möglichen gelesen und gesehen und immer in privaten Anlagen umgesetzt.


    Es steht und fällt am Ende jedes System mit dem After-Sales-Service im Fehlerfall und deswegen sollte auf das am meisten Wert gelegt werden anstatt das letzte % Effizienz rausholen zu wollen.

    Oh Sorry Karlchen17, stimmt da steht ja Eigenverbrauch und nicht Autarkie. Echt komisch, das es nicht kombiniert werden kann.


    Das ist dann ja wirklich wie TobiH meint:

    Da waren ja wieder Experten am Werk bei diesen Förderbedingungen :ironie:

    Und ich dachte, unsere Förderbedingungen in Österreich sind schon teilweise eigenartig verfasst.

    Schlimmer geht anscheinend doch immer.


    Da lobe ich mir doch den Eigenbau ohne jegliche Förderungen mit möglichst günstigen Modulen/Wechselrichtern mit Garantie und abnahme durch einen bekannten Elektriker nach der Devise: Hauptsache VOLLMACHEN