Beiträge von Der Sepp

    Nein, zur Garage liegt kein Leerrohr, wo ich noch was nachziehen könnte. Es liegt ein 5x6mm² für Garage und Garten bis in den HAR plus ein paar Netzwerkkabel. Aber wenn bräuchte ich auch eine Verbindung zwischen Garagendach und Dach(geschoss). WR muss definitiv (zumindest für die Module auf dem Hausdach) ins Dachgeschoss. Dies wäre wenn nur am bzw. im Fallrohr möglich.


    Auf das Garagendach passen 8 Module, also ca. 2,7 kWp. Mehr sieht grausam aus und fällt damit raus.


    Beim ersten Angebot einer Firma wurde mir vorgeschlagen:

    - 8 Module auf die Ostfläche

    - 10 Module auf die Südfläche

    - 8 Module auf die Westfläche

    - Garage nicht berücksichtigt

    - Ost und West zusammen an einen Anschluss an nem SMA Sunny Tripower 8.0-3AV-40

    - 1355 €/kWp netto (Gerüst müsste ich noch zusätzlich auf eigene Kosten stellen)


    Ich habe jetzt mal etwas gemessen und gepuzzelt. Auf Ost und West passen definitiv nicht mehr als die 8 Module, ich würde sie nur etwas anders anordnen, als der Solateur geplant hatte.


    Auf die Südfläche würde ich 13 bis 14 Module bekommen (wenn es nicht allzu bescheiden aussehen soll..). Problem ist die SAT-Schüssel (der Mast ist der große Kreis auf meinem Plan, relativ weit links) und ein Tritt davor.


    Im Anhang mal zwei Belegungspläne. Bei der Ostfläche habe ich die Module mal was schöner angeordnet, mehr passt nicht.

    Auf der Südseite hatte der Solateur die 3 Module links vom Fenster nicht mit drin (wegen der SAT-Schüssel). Wenn die Schüssel weg wäre (mittig vors Fenster?!?) würde über dem Modul ganz links vmtl. noch ein weiteres passen,

    ok, verstanden. Das wird sich dann wohl eher nicht lohnen, zumal ich mit beiden Anlagen in Summe nur knapp über 10 kWp kommen würde.


    Da werden die Mehrkosten den Mehrertrag (also alles über den 10 kWp) wahrscheinlich übersteigen.


    Dann wäre es wohl sinnvoller, die Anlage auf dem Dach später etwas kleiner zu bauen, um knapp unter 10 kWp zu bleiben...


    Oder mit dem Hausdach 1 Jahr warten, so dass dies eine Neuanlage wäre. Dann bräuchte ich ja, wenn ich das richtig verstehe, auch bei beiden Anlagen keine Erzeugungszähler, oder? (z.B. jetzt erste Anlage mit 2,6 kWp und in > 1 Jahr zweite Anlage mit z.B. 8,5 kWp)

    Aber was bis dahin mit der Einspeisevergütung ist weiß man ja auch nicht...

    Das mit der Kaskadenmessung muss ich mir mal durchrechnen, hatte aktuell im vergangenen Jahr z.B. nur knapp 2000 kWh auf dem WP Zähler, das lohnt sich so gerade eben noch, aber wenn die PV einen Teil übernimmt (auch wenn das nicht viel sein wird) wird das wahrscheinlich ne Nullnummer..


    Wenn ich das richtig verstehe brauche ich also ab 10 kWp generell immer einen Erzeugungszähler?


    Ich könnte ja wenn nur zwei separate setzen. Geht das auch?

    Ich habe mal zur Verdeutlichung eine kleine Skizze gemalt, wie ich mir das Ganze vorgestellt habe:




    Es wären quasi am Ende zwei separate PV Anlagen, eine auf dem Garagendach (welche ich selber bauen wollen würde), und eine später auf dem Hausdach.


    In der UV im EG habe ich z.Zt. noch zwei separate Ferraris-Zähler, eine müsste ja dann gegen einen Zweirichtungs-Zähler getauscht werden. Ob sich der zweite Zähler für die Wärmepumpe später überhaupt noch lohnt muss ich mal sehen, evtl. würde ich den auch kündigen und alles über einen Tarif laufen lassen.


    Im DG und der Garage würde ich ggfls. noch zwei Erzeugungszähler verbauen, und diese über S0-Bus an meine Hausautomation (Loxone) anschließen. Oder benötige ich diese gar nicht und bekomme diese Daten irgendwie aus dem WR raus?


    Kabel zwischen Garage und DG/Dach oder Garage und EG nachziehen ist leider nicht möglich.


    Funktioniert das so, oder habe ich einen groben Denkfehler hier drin?


    Gruß

    Sepp

    zum Thema Kabelführung/ Positionierung WR: Der WR für das Dach müsste im Dachgeschoss untergebracht werden. Leider hab ich das Thema PV bei der Hausplanung komplett unberücksichtigt gelassen, so dass es jetzt deutlich schwieriger wird..


    Der HAR ist im EG und komplett VOLL. Also so richtig voll, der WR hätte da definitiv keinen Platz mehr.


    Ich habe aber sowohl im Dachgeschoss als auch in der Garage jeweils eine weitere UV, die je mit 5x6mm² an die "Hauptverteilung" angebunden sind.

    Das Haus ist jetzt 2 Jahre alt, es gab aber ewig lang nur eine staubige Baustraße und sehr viel LKW Verkehr. Die Fassade sieht grausam aus...


    Die Wartezeiten bei den Firmen sind z.Zt. sehr lang, wenn die überhaupt Bock haben wird das Ganze noch recht lange dauern.


    Deshalb war meine Überlegung jetzt, die Garage jetzt erstmal in Eigenregie zu belegen, und dann im Laufe des nächsten Jahres zu erweitern auf dem Hausdach. So wie ich das verstehe bekäme ich ja dann für die gesamte Anlage die Einspeisevergütung, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Garagenanlage gilt. Oder habe ich das falsch verstanden? Einen eigenen WR für das Garagendach bräuchte ich ja eh, da ich keine DC Leitungen die Fassade hoch zum Dach legen möchte.


    Die Frage ist halt, ob sich die Anlage auf der Garage alleine auch lohnen würde, für den Fall, dass es mit dem Hausdach nichts wird...

    Hallo zusammen,


    ich plane gerade meine Anlage und bin mir noch sehr unsicher, wie ich vorgehen soll.


    Wir haben eine Doppelhaushälfte mit Walmdach, mit recht großen Fenstern auf jeder der 3 Dachflächen (Ost-, Süd- und Westausrichtung). Also denkbar ungünstige Voraussetzungen für die Anlagenplanung...


    Nun hatte ich den ersten Solarteur da, den nächsten Termin habe ich erst Anfang kommenden Jahres, also genug Zeit zum Nachdenken und Planen.. Erste Aussage war, ohne Gerüst geht's vmtl. nicht (also wahrscheinlich keine andere, alternative Absturzsicherung möglich), und dieses aufzustellen dürfte sehr aufwändig werden.


    Wenn ich also ein Gerüst aufstellen muss, würde ich dieses auch gerne nutzen, um die Fassade neu zu streichen, damit es sich wenigstens halbwegs lohnt, aber auf zwei benachbarten Grundstücken wird im kommenden Jahr erst noch gebaut, lohnt sich vorher also noch nicht, da durch die Baustellen wohl nochmal viel Dreck kommen wird..


    Nun habe ich also überlegt, ob ich bereits jetzt schon einmal in Eigenregie eine erste , relativ kleine Anlage auf das Garagendach bauen soll. Es ist eine Beton-Fertiggarage, bestehend aus zwei Teilen (6x3m und 3x3m aneinandergestellt). Ich würde die Module wenn gerne von Außen unsichtbar montieren, so dass sie von der Attika verdeckt werden. Damit würden auf das größere Dach 6 und auf das kleinere 2 Module passen, Garage steht südlich des Hauses, die Module würde ich nur ganz leicht angewinkelt stellen. Insgesamt passen also ca. 2,6 kWp drauf.


    Stromverbrauch ist relativ hoch, ca. 4800 kWh/a (Grundlast ca. 350 W) plus ca. 2500 kWh/a für die Heizung (WP).


    An Kosten für das Garagendach rechne ich, wenn ich einfach mal mit Preisen aus den Online Shops nehme mit um die 3000 € Brutto (ca. 150-180 € pro Modul, kleiner SMA sunny Boy (welcher?!?) und Montagematerial, Kabel, ÜSS usw.).


    Meine Fragen wären nun:


    1. Macht diese Vorgehensweise überhaupt Sinn? Also wenn später eine "große" Anlage dazu kommt (auf das Hausdach passen denke ich an die 9 kWp).


    2. Macht das Ganze Vorhaben auch dann Sinn (mit Sinn machen meine ich wirtschaftlich), wenn es mit dem Hausdach doch nichts wird (aus welchen Gründen auch immer), und es bei der kleinen ca. 2,6 kWp Anlage bleibt?


    3. Sind die klimatischen Bedingungen für den WR in einer ungedämmten Garage ok, oder ist die zu erwartende Lebensdauer stark eingeschränkt? (Winter ca. Aussentemperatur, im Sommer auch gerne mal noch etwas wärmer als draußen)


    Gruß

    Sepp