Beiträge von Kurtow187

    Du wenn du meinst du willst es pronbieten dann machst das halt aber zum Thema NiFE bist nicht der erste der das probiert hat, die Ergbenisse stehen mehrfach schon im Netz und waren Ergebnisstechnisch eigentlich recht ernüchternt durch die Bank.. aber du kannst das ganz ja gerne um ein weiteres ergebniss erweitern ;)

    @JoergHu


    Ich kann PeziBaer da nur beipflichten!


    Es gab mal vor einigen Jahren schon mal einen NiFe - Hype, wo ich drauf eingerastet war.


    Ich habe dann versucht, so einen "Forschungsakku" zu bauen. Das benötigte Nickelchlorid habe ich mit einem

    aufwendigem heimchemischen Verfahren aus defekten NiMh- Akkus gewonnen.


    Nach ein paar Tagen hatte ich einen ersten Prototyp mit ungefahr 100cm2 Elektrodenfläche fertig, der in Reihenschaltung, von 2 Elektrodenpaaren eine rote Leuchtdiode für mehrere Minuten zum Brennen brachte.

    Dann hab ich mir angesehen was ich hatte, und dann was ich noch machen müsste, um auf eine Batterie-Kapazität von 3Kwh zu kommen. Ich habe die Versuche dann ohne jede weitere Verzögerungen sofort drangegeben.

    (Ein ähnliches aufwendiges Prozedere habe ich übrigens auch mit dem Eigenbau einer Redox-Flowzelle gemacht.

    Auch von diesem Thema bin ich für Heimanwendungen absolut geheilt.)


    Wenn Du Interesse hast, kann ich Dir einige chemische Gerätschaften und das

    VARTA-Fachbuch von R. Kinzelbach "Der Stahlakku" (damit ist der NiFe-Akku gemeint), Erscheinungsjahr 1968

    sehr günstig überlassen.


    Der NiFe wird durch seine lange Lebensdauer bestimmt noch irgendeine Daseinsberechtigung haben.

    Zum Beispiel wenn ein Bunker nach längerer Zeit wieder in Bereitschaft gebracht werden soll, oder wenn Captain Kirk und Mister Spock nach 1000 Jahren auf einem verlassenen Planeten einen einsamen Computer finden und mit 3 Handgriffen wieder in Betrieb nehmen.

    (Elektrolyt einfüllen, passendes Ladegerät anschliessen, ein paar Stunden aufladen).


    Als Hobby macht das sicherlich Spass. Aber Du musst Dich auch fragen, weshalb der tolle NiFe-Akku sich nach 100-Jahren immer noch nicht durchgesetzt hat. Was ist, wenn in 10 Jahren irgendein preisgünstiger Superakku der Standard im Heimbereich ist, und Du musst Dich noch 40 Jahre mit einem Blubberding mit einem Ladewirkungsgrad von 70% abquälen?


    Aber wie schon erwähnt. Als Hobby ist Alles erlaubt!


    Grüße

    Kurtow187















    Hallo passra,


    Danke für Deine Info! :danke:


    Das ist sehr brauchbar! Ich werde den String mal ausprobieren!



    Das das Aufrufen der Konsole bei mir allein mit dem Senden von "0D 0A" funktioniert, könnte daran liegen,

    dass ich auf meine Pylon eine Firmware aufgespielt habe, die mir von Pylontech zugemailt wurde,

    als meine Batterie Mitte 2017 abgestürzt war (völlig tot war).


    'Spenser' von Pylontech hatte mir diese Firmware zugesendet, die ich mit 'Batteryview.exe' aufspielen konnte.


    Eventuell habe ich eine 'Debugversion' auf meiner Batterie, die anders reagiert.



    Gruß


    Kurtow187

    Hallo Ewilli,


    Ich frage die Pylontech mit einem ESP32 (Arduino) ab.

    Kann man diese Verbindung dann im Dauerbetrieb laufen lassen und damit z.b. jede Sekunde den SOC abfragen?


    Ja kann man!

    Das schnellste, was ich bis her geschafft habe, war ca. 1 Sekunde.


    Ich frage aber nur in einem Intervall von ca. 3 Sekunden ab, weil ich festgestellt habe, dass (neue) Werte intern auch nicht schneller aktualisiert werden.

    Man muss bedenken, dass die Batterie bei bestimmten Konsolenbefehlen immer einen ganzen Rutsch an Daten

    rüberschiebt. (z. B. mit "getpwr")


    (Ich hab noch nichts mit RS485 oder CAN an der Batterie gemacht, vielleicht geht es da schneller, da man gezielt

    einen bestimmten Wert abrufen kann).


    Grüße Kurtow187

    Probier doch mal mit 115200 Baud ein paarmal nur


    0x0D; das ist das Zeichen 'CR' (13)

    0x0A);das ist das Zeichen 'LF' (10)



    Also


    0x0D,0X0A 2 Sekunden Pause


    0x0D,0X0A 2 Sekunden Pause


    0x0D,0X0A 2 Sekunden Pause


    ....


    Bei mir antwortet die Batterie nach 4 bis 5 mal mit 'pylon debug' .


    Dann kannst Du loslegen.


    z. B. mit dem Befehl 'getpwr' + CR

    Ich habe von Greenakku das originale Battery View Programm von Pylontech zugeschickt bekommen und damit versuche ich es.


    Wenn Du das originale "Batterie View" hast, brauchst Du nur unter "Connect" die richtige Com-Schnittstelle auswählen und die Baudrate auf 115200 setzen. Dann muss das (an der Konsolenschnitstelle) funktionieren.


    (Ich weiß allerdings nicht, ob das BIOS-anbhängig sein könnte. Ich habe Version b63)



    Prüf mal das Kabel.


    Masse (GND) angeschlossen?


    RX / TX vertauscht ?


    Grüße


    Kurtow187

    Hallo Emhopa,


    Alles klar, das habe ich verstanden!


    Ich will jetzt aber doch mal probieren einen 'alten' Aeconversion mit Batteriestrom laufen zu lassen.


    Ich habe eine ziemlich kräftige Teilinsel (Inselphase) im Haus.

    Da ich eine (Baumarkt)-Splitklimaanlage habe, könnte die im Sommer gut kühlen und in der Übergangszeit heizen.

    Leider schaffen es meine Inselwechselrichter nicht, den Anlaufstrom aufzubringen.

    Jetzt schaue ich mal, ob ich nicht doch die WP am Netz laufen lasse, und bei Gelegenheit Inselstrom 'dazumische'.


    (ich habe das schon mit Ansteuerung über RS485 gemacht (auch über nen Arduino), aber Deine Hardwarelösung gefällt mir besser.


    Grüße


    Kurtow187

    Hallo Ewilli,


    Ich frage die Pylontech mit einem ESP32 (Arduino) ab.


    Ich habe eine Baudrate von 115200 eingestellt und sende zur Eröffnung der Übertragung
    in einer Schleife bis zu 10 mal die Bytes (etwa alle 2 Sekunden)


    0x0D, 0x0A an den Konsolenport.


    beim 3.ten ode 4.ten Senden antwortet die Pylon mit
    "pylon_debug>"
    Ab jetzt kannst Du Befehle an die Batterie senden und bekommst die entsprechenden Antwortstrings.
    Die Fuckelei mit 1200 Baud usw. ist (zumindest bei der Firmware meiner Batterie) nicht erforderlich.


    Grüße Kurtow187


    Zitat von pezibaer

    Wenn wir da schon mal das Thema haben.. Was mich schon lange beschäftigt aber ich dann aufgegeben hab war das ich ewig gesucht hab nach einer Splitklima die ich Leistungstechnisch per Modubus, Mbus, Mqtt oder was auch ansteuern kann. Bei großen LWP hab ichs gefunden. Nur bei Splitklimas vermisse ich durch die Bank die Möglichkeit.


    Also mich würde das auch interessieren.


    Ich habe auch eine Insel, und möchte gern den Überschuss in der Übergangszeit mit ner Wärmepumpe verheizen.
    Aber auch nur z. Beispiel 260 Watt, wenn nicht mehr da ist.
    Mir wäre Alles egal von ModBus bis 0-10 Volt.


    Ich hab da aber noch nichts Passendes (Kleineres) gefunden, wo man aus dem Prospekt sicher rauslesen kann,
    dass eine Leistungsregelung möglich ist.


    Grüße Kurtow187