Beiträge von Hansetrader

    Ich habe die Belegung mit PV*SOL nun einmal selbst durchgeführt. Der Solteur des ersten Angebotes hatte leider etwas ungenau gearbeitet. Sowohl West als auch Ost sind defintiv auf 15 Module begrenzt. Selbst mit chaotischer Maximalausnutzung ist da nicht mehr rauszuholen:



    Süd.. ich kann es ehrlich gesagt nicht ganz sagen. Die maximal mögliche Modulanzahl beträgt für Nord 12 = 3,6 kWp



    Allerdings ist auf Süd wie geschildert ein Großteil mit einer Solarthermie bedeckt + Schornstein + SAT Schüssel.


    Mir fehlen leider die Größenangaben, um das genau zu bewerten. Aber effektiv bleiben da nicht viele Module übrig. Die 2 kWp waren glaub ich schon zu hoch gegriffen. Wird wohl eher 1 kWp sein (3 Module). Das ist doch nur noch Spielerei oder nicht? Lohnt sich da überhaupt nen größerer WR? Wären Modul WR nicht sinnvoll an der Stelle?



    Von daher tendiere ich zu dem was Janinamalin sagt. Ich mach mich zwar gern verrückt wegen den 5%, aber das ist schon alles sehr beschränkt..

    Ich habe mir die Tage nochmal ein paar Gedanken gemacht und bin zu folgenden Schlüssen(noch offenen Fragen gekommen:


    - Eine Anlage >>12 kWp werde ich nicht sinnvoll realsieren können

    -- Garage als Fläche zu sehr verschattet

    -- in meinem Fall ist für das Norddach der spezifische Ertrag (zu) gering (?), um eine wirtschaftliche Lösung darzustellen. U.a. auch, da ich auch aus einer Ost-West Anlage bezogen auf die 70% Abregelung nichts rausholen kann (im Gegensatz zu einer Südanlage)

    - Ein Umbau der Solarthermie aufs Norddach macht (wirtschaftlich) keinen Sinn

    -- Mein Heizungsbauer hat hierfür ca. 2.500€ geschätzt (die bekommt man ja niemals rein)

    -- Solarthermie im Norden bringt kaum noch einen Nutzen


    Was bleibt:

    - Ost und Westdach wie geplant mit knapp unter 10 kWp belegen

    - Süddach teilweise belegen und zeitlich versetzt in Betrieb nehmen?

    -- Pflanze, wenn ich mir deinen Kommentar und die FAQ durchlese, sollte ich das Süddach jetzt teilweise belegen (~ 2 kWp?), aber die Anlage erst in einem Jahr in Betrieb nehmen

    - Garage ggf. am vorderen Stück ebenfalls belegen und mit Südfläche kombinieren


    Ich habe viel drüber nachgedacht, aber einen Weg für eine Inselanlage ohne Einspeisung auf dem Süddach wird nicht möglich sein oder? Ich meine ich werde ja immer einspeisen, wenn ich den Strom nicht verbrauche und dann wäre es ja eine "illegale" Erweiterung der Hauptanlage. Gibt es da Möglichkeiten die ich übersehe oder ist es der in Pflanzes FAQ beschriebene Weg den Anlagenteil nach erst 12 Monaten in Betrieb zu nehmen?


    Danke noch einmal für Eure Hilfe

    Du solltest vor allem nicht 10.05 KWp bauen, sondern entweder 9,9 oder besser 12 oder 14.


    Es ist und war auch nicht geplant die 10,05 kWp zu errichten. Habe (im Nachgang) dooferweise das Angebot hier 1:1 abgebildet und in der Beschreibung ergänzt, dass es nur 9,9 kWp werden.


    Zitat

    Nord würde ich tendenziell eher mitnehmen.

    Ich bin offen für eine größere Anlage. Bisher konnte mir aber noch keiner darlegen, dass das sinnvoll ist. Bisher viele Meinungen aber nichts konkretes. Wie gesagt, hatte ich zumindestens mal eine Rechnung gemacht, dass bei 620 kWp spezifischer Eintrag die Zusatzkosten pro kWp unter 900€. Lass mich gerne überzeugen.


    Frag dich aber vor allem mal, warum auf Süd diese dusselige Thermie liegt, oder was ist das?

    Schwieriges Thema. Ja, es ist eine Solarthermie. Diese mussten wir im Rahmen des Neubaus (kfw) errichten und leider ist diese auch ziemlich groß. Ich ärgere mich auch im Nachhinein, dass diese auf Süd montiert wurde,obwohl ich sie lieber auf Ost/West gehabt hätten.

    Demontage funktioniert nicht, umsetzen (auf Nord?) ist vielleicht eine Option. Aber ob sich das kostentechnisch rentiert steht wieder auf einem anderen Blatt.

    Garage/Carport auf jeden Fall machen ... da ist Sonne satt für >800KWh/KWp.

    Idealerweise zusammen mit den wenigen von Süd auf Süd legen ... Haus DN30 und Garagen DN15 passt schon zusammen.

    Auch hier bin ich offen. Aber gibt es ne Möglichkeit das konkret zu bewerten? Programm, der die Verschattung simuliert?


    Hier nochmal zwei Fotos aus einer anderen Ansicht um die Situation der Garage besser darzustellen.

    Ich habe mal den vom Pflanze verlinkten Wirtschaftlichkeitsrechner genutzt, um die Wirtschaftlichkeit der Anlage zu bewerten. Sofern man die Nordseite nicht <<900 € pro kWp ("zusätzlich") realisieren kann, ist die Realrendite sehr gering oder negativ. Also sofern hier preistechnisch nicht einiges runter geht, ist das leider keine Option.


    Bei der Nutzung des verschatteten Bereiches auf der Garage hab ich noch größere Bauchschmerzen. Hat jemand das mal umgesetzt ? Modila du schreibst ja schon, dass es keine gute Idee war.


    Sehr nteressant wäre vielleicht der westliche Bereich. Das ist von der Luftaufnahme schwer erkennbar aber 2-2,5x3m liegen recht frei da am Haus überstehend. Aber mit 5 qm sind maximal 1 kWp drin oder? Hilft also auch nur in Kombi mit Teilbelegung des Süddaches?


    Green Pirate du schreibst etwas von 16-17 kWp Gesamtanlage mit Süd und Garage. Aber die Süd hat ja leider schon ein Großteil an die Solarthermie "verloren". Woher die Fläche nehmen? :-)

    Die Dachseiten betragen 11(West/Ost)x10m(Süd/Nord) + jeweils 40 cm Dachüberstand -> 11,80x10,80m


    Mir fehlt da die Erfahrung, um einschätzen zu können, ob da noch ein Modul hinpasst. Nach meiner Abschätzung ist das sehr knapp. Hier die Zeichnung vom Dachstuhl falls das hilft:



    Was meinst du genau mit Rest? Die 0,7 kWp über den 10?


    Wir sind seit ca. einem halben Jahr hier im Haus. Aktuell gehe ich nach Hochrechnungen von einem Verbrauch von ca. 3 bis 3.500 kWh aus.


    Süddach ist leider größtenteils belegt. Siehe auch hier ein Luftbild (hab dann doch endlich mal eins vom Baugebiet gefunden):



    Wir haben noch eine 9x3m große Garage auf der Südseite. Steht aber zwischen den Häusern und ist somit beschattet. Haus hat 2 volle geschosse a 2,6m mit sehr flachem Pultdach (5°).

    Auf der Südseite ist nun leider auch noch eine SAT Anlage in der Nähe vom Kamin (der kleine schwarze Punkt da)


    Die spezifischen Ertragswerte nach PVGis:

    Nord: 620 kWp

    Süd: 1020 kWp

    Ost: 816 kWp

    West: 872 kWp

    Würde ich mir bei einer zusätzlichen Dachseite (bspw. Nord) einen Wechselrichter sparen können, da Ost und West zusammen gelegt werden können? Ist das sinnvoll oder eher ein Notnagellösung?


    Modul WR -> Kleine Inselanlage ohne Einspeisung?


    PS: Nachdem ich mir nochmal deine FAQ durchgelesen habe, denke ich deine Botschaft verstanden zu haben ;-) So viel wie geht, LG muss nicht sein und zu teuer sind die Angebote auch.

    Hallo ihr beiden,


    ja, gefühlt halte ich die Anlage auch ein wenig zu teuer, weshalb ich auch um die Expertise des Forums gefragt habe :-)


    Sonderaufwände: Im Gegenteil! Ich halte es sogar einfacher als normal. Wir haben neu gebaut und bereits im Bau einen größeren Zählerschrank mit Platz für Sicherung und zweiten Zähler als auch ein Leerrohr vom Dach zum Technikraum berücksichtigt (und natürlich schön dafür gelatzt). In den Angeboten 1-3 angeblich berücksichtigt, bei Angebot 4+5 allerdings nicht.


    Ich würde auch sagen, mehr ist mit dem Dach nicht machbar. Ggf. kriegt man noch ein Modul mehr unter, aber die Optik ist mir nicht unwichtig. Daher auch die Black Module in den neueren Angeboten. Das ist schon mal ein guter Tipp mit Qcells und das Modila ein Solateur in greifbarer Nähe ist :-)


    Danke!

    Ich kann leider meinen ersten Beitrag nicht mehr editieren, daher hier als Antwort:


    Dachübersicht:

    Die freie Sichtbare Fläche ist die Südseite. Diese ist bereits fast vollständig mit einer Solarthermie Anlage bebaut. Freie Fläche sind die West, Ost (und Nordseite). Das Projekt sieht die vollständige Belegung der Ost- und Westseite vor:


    Westseite:

    Ostseite:


    Der Belegungsplan für die jeweilige Fläche (identisch für Ost- und West):


    Die 10 kWp stellt also bereits die maximale sinnvolle Größe dar. Auf über 12 kWp werde ich nicht kommen außer ich bebaue die Nordseite. Auf der Südseite würden vielleicht 1-2 Module passen, aber das wars auch und dann macht der WR auch nicht mehr mit.



    DIe FAQ habe ich größtenteils gelesen, allerdings ist mir nicht klar, ob du auf einen bestimmten Punkt hinaus willst?

    Hallo Pflanze,


    danke für deine Rückmeldung.


    Zu deinen Fragen


    Angebote 1-3 unterscheiden sich nur im ausgewählten Modul. Es sind halt Vergleichsangebote mit eben genau dieser Unterscheidung bei sonst gleich bleibender Konfiguration.


    10,05 kWp - wie auch in der Infobox beschrieben wurden für das Angebot 335 verwendet, die sollen aber auf 330Wp angepasst werden. Hat sicherlich technische (=Software/Kalkulation) warum er 335 Wp dokumentiert hat.


    Der WR ist auch wie beschrieben noch einer der zu einer 7,37 kWp Anlage passt. Leider wurde das Angebot nur noch bezüglich auf den Gesamtpreis aktualisiert, sodass ich keine Details zum korrekten WR habe.


    Die gewünschten zusätzlichen Infos versuche ich mal hier irgendwo abzulegen ;-)


    Grüße