Beiträge von Hansetrader

    Leerrohre habe ich zwar etliche hier im Haus, aber wohl leider an der falschen Stelle oder nicht ausreichend :-) Für die PV auf dem Dach hatte ich die bspw. vorgesehen (sogar 2). Da hatte der Solateur zur Freude des Elektriker sehr einfaches Spiel, aber...


    die "erweiterte" PV Planung kam erst nach der Elektroplanung. Eigentlich kein Grund, denn für das Unbekannte sind ja Leerrohre da, nicht wahr? Nach draußen hatte ich in alle Himmelsrichtungen Erdkabel gelegt und gedacht, dass es ja wohl reicht. Als ich das Erdkabel zusätzlich für die PV noch gelegt habe (die Chance war also noch da!) hatte ich das in meiner Unwissenheit als ausreichend empfunden - heute ärgere ich mich, da mir die Verkabelung zum WR nun klar ist. Aber wie gesagt einen aufwändigen Weg gebe es ja.


    Nicht umsonst heißt es ja: das erste Haus für den Feind, das zweite für den Freund und das dritte für einen selbst. Nächste mal wird es von vorn herein besser.

    Nein, leider kein Leerrohr. Ich habe zu dem Zeitpunkt wohl zu wenig Energie (es gab ja 100te Themen) in die Vorplanung gesteckt und hatte "nur" ein 2,5mm² Erdkabel und Netzwerkkabel gelegt.


    Naja, wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich theoretisch mit viel Buddelarbeit ein Leerrohr hinterrum bis in die Garage ziehen. Geschätzt 30 m Leerrohrstrecke und plus die Kabel bis zum WR dann wohl um die 40m. Dann müsste ich aber noch irgendwie die Solarkabel von der Garage in den Anschlussraum bekommen oder die Solarkabel vom Dach in die Garage.

    Ich hatte ein NAB mit eigentlich 15 kWp gestellt. Eigentlich, weil das Formular (Email wurde nicht akzeptiert) keine Anlagengröße vorsah, ich aber dann per Email doch die Größe nennen sollte.. Also sollte der Puffer noch da sein.


    Mit den 3 Modulen bleibe ich doch noch unter den 10 kWp. Habe ich schon wieder was überlesen oder warum gilt auch dann der EZ? Die DoNetz hatte mir zumindest auf meine Frage nach einem EZ (allgemein zur Anlagenerweiterung) wie folgt geantwortet:


    Zitat
    Code
    Anlagen mit dem gleichen Energieträger (so wie hier beide Solar) können über eine Messung gezählt werden und die Menge wird nach Dreisatz aufgeteilt.


    Bevor ich die Überlegungen Richtung Nord nochmal fortführe: Ein WR mit 3 oder 4 kW bei 3 Modulen Süd (990 Wp) und 10 Modulen Nord (3600 WP) technisch machbar? Oder gibts auch hier Probleme mit den Strings?


    Der angedachte Carport lässt sich aufgrund der Entfernung leider nicht am WR kombinieren.

    Hallo Pflanze,


    da die Überlegung mit dem vorhandenen WR dann leider hinfällig ist, hat sich auch jegliche Überlegung mit der Nicht-Einbindung des Elektrikers erledigt. Mist.. Dann rechne ich doch nochmal das unrentable Norddach in Eigenregie (mit Dachdecker). Viele Kosten fallen dann ja so oder so an.


    Deine FAQ ist meine erste Adresse wenns um meine Planlosigikeit geht, aber ich kann auch beim erneuten durchlesen keinen Hinweis darauf finden, ob ein NAB auch für eine Anlagenerweiterung innerhalb von 12 Monaten gilt - okay es ist auch nichts gegenteiliges zu lesen.


    Dann werde ich mal wieder einen großzügigen NAB stellen. Spricht ja nichts dagegen wenn die Anlage dann doch kleiner wird.


    Wie immer Danke für deine Hilfe!

    Hallo zusammen,


    meine PV Anlage wurde am 01.04.2020 in Betrieb genommen. Aufgrund von Materialmangels wurden leider etwas kleinere Module geliefert, sodass ich nur auf 9 kWp statt auf 9,6 bzw. 9,9 kWp gelandet bin.


    Ich habe auf der Südseite noch Platz für genau 3 Module und würde die Gelegenheit nutzen diese in Eigenregie (mit Hilfe eines Dachdeckers) nachzurüsten. Hier stehe ich aber vor einigen kleineren Schwierigkeiten und bin für Tipps hilfreich.


    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich nicht durch die Pseudogrenze von 10 kWP im Geiste beschränkt bin, aber es ist nicht viel mehr rauszuholen (Süd leider verplan und belegt, Ost und West komplett voll und Norddach macht nur Sinn wenn sehr günstig realisierbar). Ich verfolge aber die Möglichkeit ein Carport zu belegen (max. 3,6 kWp).


    Zurück zum Thema:

    1) Ist für die Erweiterung vorab ein weiteres NAB zu stellen? Oder der VNB lediglich zu informieren und ein Inbetriebnahmeprotokoll zu übergeben? Oder kann ich die Erweiterung einfach nachmelden, da ja innerhalb von 12 Monaten?


    2) Ich habe aktuell eine Ost-West Anlage mit je 15 Modulen auf einem SMA STP 8.0 laufen. Die 990 Wp durch die Südbelegung sollte der Wechselrichter von der Leistung her mitnehmen können (9,9 kWp * 0,7 = 6,93 kWp < 8 kWp). Aber der STP 8.0 hat ja nur 2 MPPT. Nun habe ich aber mehfach gelesen, dass ein Ost-West Dach "problemlos" über einen MPPT laufen kann, sodass ich den anderen MPPT für die 3 Module Süd nutzen könnte. Wirkt ein bischen unbalanziert, aber spricht etwas dagegen? Spart Natürlich einen dicken Batzen für einen zusätzlichen WR. Oder sollte ich hier lieber nicht knappsen und einen kleinen WR nehmen?


    3) Benötige ich zwingend einen Elektriker für die Arbeiten? Ich meine der WR ist ja bereits am Netz angeschlossen und die Solarkabel am WR umstecken und die 3 neuen Module anschließen ist machbar. Aber die Frage ist, ob der VNB eine Fachkraft fordert?


    4) Ich meine widersprüchliches gelesen zu haben. Aber was gilt für die Einspeisevergütung? Tag der 1. IB? Tag der IB der Erweiterung? Oder wird gemischt?


    :danke:

    Es fällt mir leider (wieder) schwer einen Solateur für die Aktion zu finden und verfolge gerade 2 Gedankengänge. Hoffe ihr könnt mir nochmal einen Tipp geben:


    1) 3 zusätzliche Module auf der Südseite

    Ich benötige aktuell einen Dachdecker für den Einbau eines Dachflächenfensters. Bei dieser Aktion würde ich gerne versuchen dann in Eigenregie die 3 Module montieren zu lassen und diese dann selbst anzuschließen.

    Aktuell habe ich für die Bestandsanlage ja einen SMA STP 8.0 bei dem jeweils eine Dachseite auf einen MPPT gelegt ist. Ich hatte öfters aufgeschnappt, dass es keinen großen Nachteil gibt, wenn man eine gleich große West-Ost Anlage auf einen MPPT liegt. Hintergrund ist, dass ich mir so einen neuen WR / Modul WR für die 3 Module sparen könnte und das so einfach erweitern könnte. Ergibt das Sinn oder sollte ich lieber in den sauren Apfel beißen?


    2) Belegung des Carports
    Ich habe zu meinem Anschlussraum im Haus ein Erd- und LAN Kabel liegen. Ich wäre schwer verwundert, wenn der WR nicht zwangsweise in Carportnähe montiert werden muss? Es gibt keine Möglichligkeit, dass das Erdkabel genutzt wird, um einen WR im Hausanschlussraum zu legen oder? Sonst könnte man einen WR bspw. mit den 3 Modulen für die Südseite kombinieren.

    Aktuell tendiere ich dazu, dass Dach selbst zu belegen. Gibt es hierfür Tipps bezüglich Dacheindeckung und Montagesystem? Trapzeblechdach mit K2 Multiangle?


    3) Allgemein

    Muss für die Erweiterung der Bestandsanlage eigentlich auch ein NAB gestellt werden? Oder reicht es in diesem Fall, dass man die Inbetriebnahme der Erweiterung dem Netzbetreiber mitteilt und sich ins MSR eingträgt?


    Danke nochmal für Eure Hilfe.

    So ich versuche mal in einem Beitrag alles zu erschlagen :-)

    Zitat

    Hast du schon simuliert den Knick auf die Innenseite / nach unten zu legen - hätte aber höhere Windlast. SE finde ich hier vernünftig, samt geteilten Modulen.

    Von der Schattierung her (ich habe eine kleine Lücke zwischen den Modulen gelassen) geht der Vorteil in die Richtung der von dir vorgeschlagenen Richtung. 2% weniger Schatten der Ost-Anlage aber nur 0,5% mehr Schatten auf der Westanlage.

    Aber immer wenn ihr Windlast sagt, stellen sich bei mir die Nackenhaare hoch. Das ist hier manchmal wie an der Nordsee ;(


    "Satteldach":

    Ost 10,94% - West 4,36%


    "invertiertes Satteldach":

    Ost 8,86% - West 4,88%


    Zitat

    Es geht um die Frage, wie viele Module Du Ost und West auf dem Hausdach hast und welchen WR?

    SHM2.0 ist nicht dabei, das sollte man dann mit Carport ändern, denn sonst wird das auch 70-hart, so wie das Hau

    Oh, da bin ich gedanklich falsch abgegebogen.


    Ja es sind sowohl 15 Modul auf der Ost- als auch auf der Westseite. Gilt deine Aussage für eine Nord-Süd Belegung oder für einetere weitere Ost-West oder womöglich beides? Ich hatte bisher so mitgenommen, dass bei einer Ost-West ich eigentlich (fast) nie in einen abgeregelten Bereich. Bisher kam ich nur bei den kurzen Spitzen (100% Sonne bei vorheriger Kühlung) im abgeregelten Bereich. Ansonsten bei kontiuirlicher Erwärmung auf max 6,1 kW bei 6,3 kW Abriegelung.



    Zitat

    Norddach Haus mit DN35 macht keinen Sinn.

    Süddach … ist halt passiert.

    "Danke" für das Verständnis. Und in diesem Punkt möchte ich auch Green_Pirate harsch widersprechen:


    Zitat

    Ja Fehlplanung mit Ansage und gegen multilaterale anderslautende Beratung.

    Dir würde von Anfang an eine saubere Maximalplanung unter Zuhilfenahme von Solaredge ans Herz gelegt.

    Das Stückwerk jetzt ist ehrlich gesagt ein perfektes Negativbeispiel.

    Meine Anmerkung war durchaus sarkastisch / kritisch gemeint. Was hab ich denn trotz "multilateraler Beratung" und meiner störrischen Ignoranz wirklich falsch gemacht? :P


    Südseite nicht belegt / fehlgeplant

    Das ist ein Punkt, aber keiner für dich. Das Kind war bereits vorher schon in den Brunnen gefallen. Fehler in der Bauphase, ja. Beratung ignoriert? Nein.
    Zum Zeitpunkt der Hausplanung oder auch des Baus habe ich mit einer PV nur in weiter ferne kalkuliert ("irgendwann" mal), sodass ich auf einige Details (Schornstein) nicht geachtet habe bzw. die Effizienz für eine Anlage die auf jeden Fall gebaut werden muss den Vorrang gegeben. Im Nachhinein sch..., aber daran kann ich nichts ändern - trotz aller Bemühungen und Hinweise eurerseits :)


    Garage nicht belegt.

    Wie dargestellt und auch in der Meinung geteilt. Die Garage befindet sich zwischen 2 Häusern und wird stark beschattigt. Sinnvoll? Fraglich..


    Nord nicht belegt.

    Die Idee habe ich durchaus unterstützt und hätte ich bei einem entsprechenden attraktiven Preis mitbelegt. Allein mein Solateur hält dies für eine sehr schlechte Idee und wollte dies aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht umsetzen (gleiches galt für die 3 Panele auf der Süd). Zur Norddachbelegung gibt es auch höchst unterschiedliche Meinungen.


    Carport nicht belegt

    Ja, es war zu dem Zeitpunkt auch nicht existent! Es war zu dem Zeitpunkt nur ein Erdberg vorhanden. Das hatte ich aber von vorne rein gesagt, dass ich dieses nachholen werden muss, weil sonst die ganze Planung daran hängt. Jetzt ein halbes Jahr später fang ich mit den Details an. Hätte ich solange warten sollen? Zumindest habe ich ein Erdkabel zum vereinfachten Anschluss vorgesehen.


    Wenn wir also ehrlich sind. Ja, nicht maximal ausgereizt, aber Fehlplanung und Ignoranz? Finde ich nicht.


    Zitat

    mit SunnyHomeManager? Dann sollte man imho auch bei SMA bleiben - ein SB3 bietet 2 Mppts und die Kapazität für die 10 möglichen Ost/West Module locker.

    Nein ich habe nur ein Nachbau Energymeter von Elgris ohne Regelfunktion. Aber ich würde auch gerne bei SMA bleiben damit eben Datenlogger und Kommunikation zu meinem SmartHome weiterhin funktionieren und um nicht noch eine neue Baustelle zu schaffen :-)

    Zitat

    Die Einstarhlung die auf die Fläche fällt wird nicht größer egal wie man die Module aufständert.

    Für Winterbetrieb müsste man >40 besser 60° aufständern - das kannst du vergessen - zumal dann nur 4 Module aufs Dach passen und die Windlast maximal wird.

    Also wenn ich mal eure Kommentare zusammenfasse. Sind alles nette Überlegungen mit Süd, aber die von mir erhofften Vorteile werden sich nicht ausbilden. Sprich am sinnvollsten ist eine Ost-West Anlage mit 10 Modulen und "normalen" WR.


    Oder spricht dann doch etwas starkes für Süd-Nord mit Solaredge ? Vermutlich wenn ich die 3 Module auf der Süd noch mitnehme?


    Ich schätze Eure Meinungen sehr, aber die gehen teilweise in viele Richtungen, da verliert man als nicht Vollblutprofi wie ihr den Überblick was man verfolgen sollte und was eher Spielerei ist.


    :danke:

    Bei dem Schatten ist es fast egal wie man aufständert.


    Carport steht ja noch nicht, vllt. das Dach so planen das man gleich Gefälle Richtung Süden hat und dann 10 Module flach drauf.


    Zur Planung - hatte ich auch mal mit dem Gedanken gespielt, aber 10° bedeutet auf 5,50 m fast 1 m Aufbau im hinteren Bereich. Nicht nur das das äußerst bescheiden aussieht, aber ich fürchte die Extra Kosten hiefür (Wind abfangem, Statik, Dachkonstruktion schrauben die Kosten unverhätlnismäßig hoch :-(