Beiträge von Happy-Day

    Hallo an alle,


    ich greife jetzt ein paar Jahre später genau dieses Vorhaben wieder auf.

    Und zwar habe ich eine PV Anlage von 9,92 kWp in Verbindung mit Leistungsoptimierern und einem Solar Edge Wechselrichter SE9K. Dazu hängt an der Anlage noch ein Speicher der Firma Tesla PW2.

    Jetzt erhalte ich bald mein bestelltes E-Auto. Und jetzt frage ich mich, wie ich am Besten das E-Auto mit einbeziehe.

    Gibt es bereits WallBoxen die eine SolarEdge Anlage unterstützen, oder müsste ich auf einen Solar Edge HD Wechselrichter wechseln? Da gibt es ja welche mit integrierten Ladekabel.


    Wer hat auf diesem Gebiet vielleicht schon Erfahrung gesammelt?

    Um 16 Uhr liefert deine 9,9kWp Anlage bestimmt noch mehr als 2,7kW. Die du gut zum Auto laden gebrauchen könntest. Daher wäre eine höhere Ladeleistung für optimale PV-Nutzung bestimmt hilfreich.

    Wieviel Kapazität hat deine Batterie?

    Ja, sicher liefert die Anlage um diese Zeit noch meist mehr als 2,7 kW, allerdings will ich dem Haus auch noch Luft lassen um keinen Strom aus dem Netz ziehen zu müssen.

    Die PW2 von Tesla hat ca. 13,5 kWh. Sollte der Speicher dann ggf. mal über Nacht zum laden leer gesaugt werden, ist es eben so. Ich denke aber das wird in den Sonnenmonaten eigentlich nie passieren, da für die gefahrenen 70 km sicher nicht viel nachgeladen werden muss (Reichweite ca. 230 mit vollem 32,3 kWh Akku des Autos). Im Normalfall dürfte dann der Akku des Autos wieder voll sein bis ich Energie aus der PW2 ziehen muss. Das würde dann bedeuten, dass ich dann meine Speicherladung noch für die komplette Nacht zur Verfügung habe, auch wenn ich in der Nacht bisher maximal 40% Akku benötige.

    Ist nachladen unter der Woche (alles was PV und Powerwall her geben) und vollladen dann am Wochenende (wenn das Auto tagsüber zuhause steht) realistisch?

    Wie genau meinst du diese Frage?

    Wenn ich es so wie gedacht jeden Tag voll lade, wird eine Extra Komplett Ladung am WE ja eigentlich nicht notwendig sein? Oder versteh ich die Frage jetzt falsch?

    Hallo, ich wollte jetzt kein neues Fass öffnen, da es bei meiner Frage um so ziemlich die selbe "Problematik geht".


    Hier meine Idee und mein Anliegen:


    Ich habe wie in meiner Signatur zu sehen eine 10 kW Peak Anlage, die mit einer Tesla PW 2 aufgewertet wird.

    Mit der Konstellation bin ich im Übrigen sehr zufrieden, es funktioniert alles so wie ich es mir vorgestellt habe.

    Ich brauche von März bis Oktober im Regelfall keine einzige kWh aus dem NETZ.


    So, nun zu meinem Fall:


    Ich habe mir ein kleines E-Auto bestellt und zwar einen Seat Mii electric Plus, diesen möchte ich ohne wenn und aber rein über den sogenannten Ziegel zuhause laden. Das hat den Hauptgrund, weil ich mein Auto "verträglich" für meine PV - Specher Konstellation laden möchte. Das heißt für mich, laden mit so wenig Leistung (vermutlich 2,7 kW) wie möglich, weil mir das über Nacht laden voll ausreicht und wenn es mal schnell gehen soll, haben wir auch eine E-Tankstelle im Dorf.

    Ich stecke dann in der Regel mein Auto spätestens um 16 Uhr an die Steckdose und lasse ihn dann bis ca. 5 Uhr früh laden.

    Das reicht für meine ca. 70 km hin und zurück zur Arbeit + evtl. ein bisschen kleinere Fahrten im näheren Umkreis.

    Für lange Strecken habe ich noch einen großen Benziner.


    Nun zu dem Problem auf das man öfter im Internet stößt

    --> Hier steht, dass der Ziegel nicht als Standard Lademethode geeignet ist, weil die Leitungen und die Dose wahrscheinlich überlastet wird.

    Nun habe ich mir gedacht ich lass mir eine extra abgesicherte Schuko Dose mit entsprechender Zuleitung legen, Leitungsweg dafür 1 Meter Kabel fast direkt durch die Garagenwand, weil meine komplette UV der PV in der Garage untergebracht ist.

    Das müsste dann doch ohne Brandgefahr möglich sein, oder nicht?


    Nur zur Info, ich bin aktuell bei einem Eigenversorgunggrad durch meine Anlage mit Speicher bei ca. 84%, den Rest muss ich aufgrund Schlechtwetter Monate aus dem Netz ziehen. In dazu speiße ich noch durchschnittlich ungefähr 65% meiner erzeugten Leistung ins Netz ein. Also aus meiner Sicht habe ich noch Luft um mein E-Auto dementspechend zu laden. Auch wenn ich in den schlechten Monaten dann aus dem Netz "tanken" muss, ist das allemal günstiger als das Benzin an der Tanke.


    was sagt ihr dazu?

    Hallo Insane,


    Ja, meine PW2 z.B. läuft ohne irgendwelche Vorkommnisse.

    Hoffen wir mal dass es so bleibt.


    Was meinst du mit Netzbezug?

    Das was neben dem eigenen erzeugten, oder gespeicherten Strom vom Netz gekauft wird?

    Wenn ja, das sind bei mir laut PW2 so ca. 0.0 kWh bis 0,1 kWh maximal.

    Laut Wechselrichter brauche ich ca. 0,2 bis 0,3 kWh neben meiner eigenen Energie.


    Ich hoffe das ist das was du wissen wolltest.


    Grüße

    Vielen Dank für diese Ausführliche Antwort. Soetwas hatte ich mir fast schon gedacht. Nur frage ich mich jetzt, wie macht die PW es dann mit dem neuen GW? Hier soll ja ein. Notstrom Betrieb möglich sein. Läuft dann alles nur was an der einspeisenden Phase hängt?

    Aber 1-phasig bleibt das ganze immer? Egal wieviel PowerWalls ich verbaue?

    Also ich kenne mich ja nicht so perfekt aus, aber ich habe eine PW2 und ich beziehe Strom von der PW2 über alle 3 Phasen.

    Soweit ich informiert bin läuft die PW2 1 phasig, aber die Power wird dann in der Vernetzung irgendwie auf die 3 Phasen aufgeteilt. Frage mich jetzt nur nicht genau wie das geht, davon habe ich keine Ahnung. Fakt ist nur, dass der E-Herd bespielsweise 3 Phasig angeschlossen ist und die Power komplett aus der PW2 holt. Ebenso verhält sich das mit den Stromkreisen im Haus auf sämtlichen Phasen. Oder habe ich die Frage jetzt falsch verstanden?

    ChrisSthler wenn man Alles so mitverfolgt, dann wartet man/ich mit dem Speicher noch. Lohnt sich eh schon kaum und dann lädt man noch ungewollt aus dem Netz. Hätte dei Software halt vorher begrenzen müssen.

    Also das kann ich so nicht ganz stehen lassen. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meiner Anlage inkl. Tesla Speicher. Wenn andere längst keinen eigenen Strom mehr beziehen beziehe ich oft sogar noch die Nacht durch Reserven aus dem Speicher. Und das im Winter. Ich gehe davon aus, daß ich im Frühjahr und Sommer meinen Strombedarf wahrscheinlich zu annähernd 100% decken werde. Wahrscheinlich ähnlich wie bei meiner Solarthermie. Und das hat sich dann für mich auf jeden Fall gelohnt.

    Ich habe festgestellt, dass die Änderungshistorie der einzelnen Updates nur im deutschen nicht fortgeführt wird. Auf der Englischen Seite steht aktuell folgendes:


    Software Updates

    Tesla Powerwall improves over time with regular over-the-air software updates. New functionality and improvements are added with updates to Powerwall firmware and to the Tesla mobile app.

    December 2019

    Version 1.43

    Added support for utility grid connections in Zimbabwe Provinces

    October 2019

    Version 1.41

    Added support for utility grid connections in Switzerland

    Enhanced performance for multiple Powerwall systems during grid outage

    Additional support for 3-phase Western Australia grid compliance

    September 2019

    Version 1.40

    Minor fixes and improvements


    Das bedeutet, dass diese Updates kaum für uns wichtige Funktionen haben.