Beiträge von bodo65

    Nur weil da ein Festpreis ausgemacht wurde, hindert euch ja niemand daran, den Festpreis etwas zu senken. Davon profitieren ja beide Seiten. Der Installateur hat mit dem kleineren WR ja auch geringere Ausgaben.

    Prinzipiell stimmt das, aber 1. hat er den ja schon montiert und dann müsste er einen neuen bestellen und demontieren/montieren und 2. bin ich jetzt auch niemand, der an einem schon vereinbarten Preis nachträglich noch dreht. Zudem bin ich 3. sehr froh, dass jetzt zumindest die Montage mal abgeschlossen ist.


    Wenn ich das Datenblatt richtig interpretiere, dann unterscheiden sich der 8er vom 6er nur durch andere Software und den Preis voneinander, das machen eigentlich alle Hersteller so. Wenn der kleinere WR ausreicht, dann gibst du unnötig Geld für mehr Leistung aus, die du aber nicht nutzen kannst. Vom Wirkungsgrad und Kühlsystem unterscheiden sich die WR nicht.


    Danke für den Tipp, trifft aber in meinen Fall nicht zu, da wir Festpreis pro installierte kWp vereinbart haben.
    Wäre nur zusätzlich beruhigend, weil das bedeuten würde, dass die Bedenken von Retrerni nicht zuträfen.


    Ein interessanter Vorschlag. Da ist sicher etwas dran, aber ich denke eine so große Auswirkung hat die Entscheidung des Solarteurs auch nicht.

    1. Wenn ich das Datenblatt richtig interpretiere bricht der Wirkungsgrad des Wechselrichters so richtig ab ca. 7% der Höchstleistung ein (das wären also ab 0,61kW bei dem großen WR und ab 0,46kW bei dem kleineren). Wenn ich die vorhin zitierte Tabelle richtig ausgefüllt habe, dann sollte bei einer Evaluation der Sonne von ca. 10° die PV-Anlage noch 21% der Peak-Leistung bringen (also etwa 1,98kW). Klar, dass die Sonne im Winter im ungünstigsten Fall nur 15° erreicht, aber in der Regel wird eben nur der eh schon "dünne" linke und rechte Arm des "Tagesertrags" etwas abgeschwächt.

    2. Umgekehrt ist im Datenblatt angegeben, dass die Wechselrichter bei hohen Betriebstemperaturen nicht die volle AC-Nennleistung liefern, so z.B. bei 45°C nur 6.0kW statt 6,6 kW. Wenn das so zu verstehen ist, dass der Wirkungsgrad vom Wechselrichter auch von seiner Temperatur abhängig ist, sei es dass dieser mit der Temperatur sinkt oder der WR einfach runterregelt, wenn er zu warm wird, dann wirkt das auch leistungsreduzierend. Wenn dem so ist, dann werden es auch hier, da ich ja bei weniger als 6,2kW bin, nicht allzuviele Prozente Verlust sein, aber dafür werden diese Prozente von der hohen Spitze des Tagesertrags abgezogen. Natürlich wird der Effekt hier, wenn denn vorhanden, nochmal reduziert, da meine Anlage wegen der Temperaturabhängigkeit der PV-Module ja nichtmal die 6,2kW erreichen wird.

    3. Ist bei Wechselrichtern die hauptsächliche Beanspruchung darin begründet, dass sich die Leistungen ständig ändern oder spielt es auch eine Rolle, wie hoch die Spitzenlasten sind? Wenn letzteres auch zutrifft ist der (etwas zu große) WR vermutlich auch keine so schlechte Wahl.


    4. Bei der kleinen Anlage, die ich habe, bringen die diversen Optimierungen vielleicht ein paar hundert Euro in zwanzig Jahren. Sicher nehme ich gerne ein paar hundert Euro zusätzlich mit, aber eigentlich bin ich ganz froh, dass die Anlage jetzt steht. Natürlich hätte man sich mit dem Thema Optimierung des WR auch schon vorher intensiver beschäftigen können, aber den möglichen Mehrgewinn muss man auch mal dem zusätzlichen zeitichen Aufwand gegenüberstellen und die meisten von uns werden ja auch berufstätig sein.

    wenn wir 21 Jahre statt 20 Jahre+2 Monate eine garantierte Zahlung bekommen.

    Vergütung gut gegen gerechnet? ist n nettes Spielchen.

    Soweit ich weiß ist der Fördersatz doch nur vom Datum der Inbetriebnahme abhängig und diese wiederrum laut Clearingstelle mit der Verbindung von Modulen mit WR gewährleistet. Streng genommen müsste dann noch ein Verbaucher drangehängt werden, aber die Verbindung mit Zählerkasten doer Zähler ist meines Wissens nach nicht relevant.

    Oder gibt es außer dem Fördersatz und der garantierten Förderzeit noch einen anderen Parameter?

    War mir klar das da noch ein aber von Dir kommt... Du als Verbraucher kannst es nicht unterscheiden ob Dein neues Auto ein EU-Import ist... Aber beim WR diskutierst Du? Wer weiß das schon ob es nicht einen KTL6M vor 2012 gab der nun durch den Nachfolger KTL6MT wegen neuer Regeln abgelöst worden ist... Das T sagt nur FÜR die beiden kleinen Variante heilige Dreifaltigkeit... beim 8er ist das eine conditio sine qua non und bedarf daher keiner weiteren Kennzeichnung mit einem T... Ein fehlendes T wird von Dir als Mangel interpretiert... Verstehend würdest das als Merkmal der kleinen deuten...

    Eine Freundin von mir hatte Ihrem Vater mal auf die Bemerkung "Du musst auch immer das letzte Wort haben..." geantwortet "Klar, sonst hast Du es ja!". So ähnlich scheint mir das bei uns beiden gerade abzulaufen :)
    Wie mir scheint wiederholen wir beide uns hier.

    Deine Argumentation, dass das "T" nur bei den kleinen Geräten nötig ist, habe ich verstanden, was ich bereits weiter oben ausgeführt habe. Danke nochmal für die eingehende Erläuterung.

    Klingt auch logisch oder?

    Mag sein aber es wäre auch logisch im Zweifel den Fachmann zu fragen den man beauftragt hat. Wenn dein Zutrauen zu dem Solateur so kein ist dass du einen solchen Lapsus unterstellst musst du entweder, im Bezug auf die erfolgte Installation (warum läuft der Kram eigentlich noch nicht wenn selbst der WR hängt?!) einen triftigen Grund haben oder grundlegende Zweifel an der Technik - beides hätte ICH versucht mit dem Installateur zu klären.



    Ja, fragen wäre sicher richtig. Aber a) ist der Solarteur selber schwer zu erreichen und bis mir die Geschichte mit dem WR auffiel war er auch schon weg und b) wollte ich mich erstmal selber schlaumachen. Ist doch ok, oder? Oder ist dies kein Forum, um Fragen zu stellen?


    Blindes Vertrauen ist so eine Sache. Ich habe vor 5 Jahren gebaut und obwohl das meiste eigentlich gut lief habe ich durchaus mitgenommen, dass man sich auch als Bauherr gerne mal informieren kann und auch präsent sein muss. Und den fehlerfreien Bau gibt es eben nicht - so wie auch in anderen Industrien Fehler gemacht werden.


    Stelltermin war letzte Woche, seit Freitag versuche ich den Elektriker des Installateurs zu kontaktieren, daher noch kein Anschluss. Eilig habe ich es aber eigentlich nicht, da ich durchaus zufrieden bin, wenn wir 21 Jahre statt 20 Jahre+2 Monate eine garantierte Zahlung bekommen.

    Nicht vom Kern des Pudels ablenken... Ist doch einfach... es gibt WR die wegen ihrer Leistung nur dreiphasig gebaut werden um über drei Phasen angebunden zu werden... Dann gibt es kleine Einphasige bis um die 5 kW und eben in der Übergangszone Modelle für den Leistungsbereich ab 5 bis ca. 6 kW die ein Hersteller sowohl in einer einphasigen wie auch dreiphasigen Variante herstellen kann oder hergestellt hat... Um diese Varianten des selben Modells unterschiedlich zu kennzeichnen ist das T für dreiphasig den dreiphasigen Ausführungen vorbehalten...


    Alle anderen WR bedürfen keiner solchen Kennzeichnung weil sie entweder groß und dreiphasig oder klein und einphasig ausgeführt sind... Nur im Übergangsbereich dient das T der Unterscheidung eines einphasigen zum dreiphasigen Gerät (bei diesem Hersteller)... So kann ich am Typ bereits erkennen das das ein 6er für ein- oder dreiphasigen (Three) Anschluss ist ohne erst im Datenblatt nachschauen zu müssen...

    Klingt logisch und verständlich, und ich sehe das auch gerne sofort ein.


    Nur, wenn man nicht jeden Tag mit WR zu tun hat, kann man sich auch einfach wundern warum der Hersteller eine Bedienungsanleitung herausgibt, in der drei Modelle aufgeführt sind und nur zwei davon ein "T" für dreiphasig im Modellnamen haben. Und wenn man ganz lange nachdenkt und weiß, dass man erst seit 2012 bei uns nicht mehr über 4,6kW einphasig einspeisen kann, könnte man auch auf den Gedanken kommen, dass es andere Länder mit einem anderen Stromverbund gibt, bei denen das noch erlaubt ist. Und wenn man als Verbraucher schon öfter mal das Wort "EU-Import" oder überhaupt "Import" gehört hat, könnte man auch auf den Gedanken kommen, dass es sowas auch bei WR geben könnte. Klingt auch logisch oder? Und dann empfiehlt es sich einfach mal zu fragen. Ich kann daran nichts falsches entdecken...

    Dennoch danke für all die Antworten. Ich bin ja wie gesagt auch froh, wenn ich nicht Alarm schlagen muss.

    Naja, es ist ja nicht so, dass ich mich Euren Argumenten verschließen würde und Deine Argumentation macht ja auch Sinn.

    Allerdings glaube ich, dass es durchaus verständlich ist, dass ich hinterfrage ob mein WR dreiphasig ist, wenn der Hersteller in der Anleitung zu meinem WR betont, dass das End-"T" angibt, dass er dreiphasig ist und dieses End-"T" bei der Typenbezeichnung meines WR fehlt. Und die anderen zitierten Datenblätter waren ja wirklich zu anderen Typen, richtig?

    Und zu Sinn und Unsinn gibt es sicherlich viel zu sagen. Letztlich wollte ich auch einfach ausschließen, dass es ein WR ist, der für den Einsatz in DE oder der EU (oder im Stromverbund) nicht oder nicht mehr zugelassen ist. Sowas ist mir schon bei den vielfältigsten Gelegenheiten untergekommen und ganz ausschließen kann man das leider nie.

    Aber ich lasse mich ja gerne eines besseren belehren und letztlich war das ja auch der Grund warum ich hier zuerst angefragt habe, statt mich bei dem Solarteur zu beschweren.

    Nebenbei ist es ja auch ganz interessant durchzurechnen, auf welche Maximalleistung der WR eigentlich abgestimmt sein sollte...

    Danke nochmal für alle Antworten!

    wie wäre es mit einem Foto von den Anschlussklemmen ?

    Gutes Argument :) danke für den Tipp.

    Für AC ist ein Stecker mit 5 Polen vorgesehen, was für 3-phasig sprechen würde.

    Die meisten Indizien sprechen also dafür, dass ich das Handbuch falsch interpretiere. Aber wie gesagt, die Anfrage an Sungrow läuft ja diesbezüglich. Würde mich ja freuen, wenn die sagen, dass ich das Handbuch falsch interpretiere...

    Ich denke ich warte also mal die Antwort in Ruhe ab, bevor ich den Solateur aufschrecke.

    Danke auf alle Fälle für all die guten Tipps!


    Nebenbei gesagt: Inzwischen habe ich meine Rechnung mit 66,7% bestätigt bekommen, indem ich die Dachschräge in die hier im Forum veröffentlichte Tabellenkalkulation eingetragen habe:

    Ertragsberechnung über Globalstrahlungswerte


    Im Sommer kommen die Module leicht auf eine Temperatur von 60°C, die bei der STC Messung zugrunde gelegte Temperatur beträgt 25°C. Im Datenblatt deines Moduls findest du den Werte des Temperaturkoeffizienten für die Leistung (Tk Pmpp).

    Laut Datenblatt beträgt Temperaturkoeffizient von PMAX- 0,39%/K
    Betriebstemperatur ist laut Datenblatt allerdings mit 44°C angegeben?

    Wenn ich die 0,39%/K von 25°C aus abrechne wären wir bei 66,7%-
    0,39%x(60°C-25°C)=53,05%.
    Diese 53,05% von meinen 9,44kW Maximalleistung sind immer noch 5,00kW>4,6kW.

    Das sieht schon deutlich günstiger aus, wäre aber immer noch nicht erlaubt einphasig einzuspeisen.

    Schauen wir mal, was die Anfrage beim Hersteller ergibt, der sollte ja wissen, ob sein Produkt dreiphasig oder einphasig ist.