Beiträge von Manuel_l

    Wie funktioniert die Abrechnung (Schätzung) des Messtellenbetreibers auf Grundlage der Dokumentation

    (Fotos, Zählerstand und Vorjahresverbrauch)?

    Wer hat so eine Abrechnung vorliegen und kann diese anonymisiert einstellen.

    Ich kann mir das schwer vorstellen.

    Auf Seite 3 in Post Nummer #29 hat Burgenlaender meiner Meinung nach gut beschrieben wie das funktionieren kann.

    Ich werde das als Grundlage für eine eigene Schätzung nehmen, wenn der Messstellenbetreiber sich selber nicht dazu in der Lage fühlt.


    Viele Grüße

    Manuel

    Danke für die Rückmeldung. :)


    Ich sehe das eh grade entspannt.

    ich habe bei Inbetriebnahme Fotos der Anlage, der Wechselrichter und der Zähler gemacht. Darauf waren die Zählerstände gut erkennbar.

    Die Anlage läuft und solange keine neuen Zähler montiert sind muss der Messstellenbetreiber halt auf Grundlage meiner Dokumentation und des Jahresverbrauches vom letzten Jahr schätzen.

    Das habe ich bereits so mitgeteilt, aber noch keine Aussage dazu bekommen.


    Bin mal gespannt was sich da noch entwickelt.

    Was für eine EEG-Überprüfung? Nach EEG ist die keinesfalls vorgesehen, vielleicht möchte der VNB eine Überprüfung nach seinen TAB.

    Nach Rückfrage was genau mit dieser EEG-Überprüfung gemeint ist bekam ich folgende Antwort:


    ·         Einspeisemanagement: Nachweis der 70% Einstellung am Wechselrichter oder die Funktionsweise und fachgerechte Installation des Funkrundsteuerempfängers

    ·         Wechselrichter Grundeinstellung: Einstellung nach VDE-AR-N 4105 bzw. Länderkennung Deutschland

    ·         NA-Schutz: Bei Anlagen größer 30 kVA ist die Auslösefunktion mittels Testtasten des zentralen NA-Schutzes nachzuweisen

    ·         SLS Schalter 50- o. 35A je nach Zählerverdrahtungsquerschnitt


    Viele Grüße

    Manuel

    Hallo zusammen,


    ein kleines Update:

    Mein Netzbetreiber hat mir jetzt die Rückmeldung gegeben, dass mein Elektriker nach telefonischer Absprache die Zähler bei ihm abholen und bei mir montieren darf.

    Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn "sich die Situation entspannt hat", wird dann die EEG Überprüfung nachgeholt und die Zähleranlage plombiert.


    Meine benötigten Unterlagen zur Anlage liegen den Netzbetreiber komplett vor.


    Viele Grüße

    Manuel

    Einfach mal "Corona Virus" als Grund dafür anzugeben einen Einspeiseanlage nicht in Betrieb nehmen zu wollen ist seitens des Netzbetreibers auch ziemlich dumm, aber man kann es ja mal an seinen Kunden austesten . Da sollten dann Nachfragen kommen was denn genau jetzt der Grund dafür ist, denn einen Mitarbeiter zu dir ins Haus zu schicken der durchaus alleine und mit Abstand zu anderen Personen dort hinfahren und dort arbeiten kann dürfte kaum als Begründung dafür herhalten können.

    Zumal Zähler für Neuanschlüsse scheinbar trotzdem montiert werden. Man könnte ja daraus schließen, dass da, wo der VNB Geld verdienen kann die Corona-Problematik ignoriert, und da, wo es Geld kosten könnte, gerne auf Corona verwiesen wird... :(

    Bei mir wurde zum Testen der Anlage ohne Erzeugungszähler eine Schiene montiert.

    Das läuft einwandfrei.


    Ein Rückwärts drehender Zähler ist meiner Meinung nach insofern ein Problem wenn man niemanden in Kenntnis setzt, dass er zurück läuft.


    Da ich eh letzten Montag meinen Zählerstand zwecks Jahresabrechnung melden musste, sehe ich da kein Problem drin. Mein Stromlieferant bekommt sein Geld für die Lieferung.


    Der rückwärts laufende Zählerstand ist für mich ab dem Einschalten der Anlage der Indikator für meine Einspeisung.

    Also bekannter Zählerstand vor einschalten abzüglich aktueller Zählerstand = eingespeisten Menge.

    Die Erzeugung kann ich notfalls aus den Wechselrichtern entnehmen, oder aber mein Verbrauch wird auf Grundlage meines Jahresverbrauches geschätzt.


    Da mein Zähler ja eh gegen einen Zweirichtungszahler getauscht wird, der dann vermutlich auf 0 steht, sicherlich aber weniger anzeigt als mein aktueller Zähler, muss eh eine Meldung an den Lieferanten gemacht werden dass der Zähler getauscht wurde, und wie die Zählerstände beim Tausch waren.


    Hier könnte dann als alter Zählerstand mein Zählerstand vor Inbetriebnahme genommen werden, mein Jahreverbrauch auf den Zeitraum bis Zählerwechsel umgerechnet werden und dann auf den alten Zählerstand addiert werden.

    Somit würde auch dem Lieferanten immer noch kein Nachteil entstehen.


    Korrigiert mich, wenn ich da einen Denkfehler habe.