Beiträge von KannNixRichtig

    Geht man von einem durchschnittlichen WW-Verbrauch von 30-40l pro Tag und Person aus, müssest du also ca. 200l WW vorhalten. Die WW-Temperatur liegt in der Regel bei etwas 50°C.

    Damit sollte ein 300l großer WW-Speicher ausreichend groß sein. Wird oft gebadet, würde ich vielleicht eher 400l oder auch 500l in Betracht ziehen.

    Je nach Ausführung der Verrohrung, ist es schlicht nicht möglich, Systeme mit DLE mit WW zu versorgen. Zudem macht es wenig Sinn, das Wasser 1:1 mit elektrischer Energie zu erhitzen, wenn man ohnehin ein System hat, welches das um den Faktor 2-3 besser kann.

    Ich würde einem zentralen WW-System mit einem WW-Speicher den Vorzug geben. Dort kann man gegebenenfalls zusätzliche Heizelemente wie z.B. einen PV-Heizstab einbauen.


    Nachtrag: Ich z.B. (zwei Personen-Haushalt) habe einen 300l-WW-Speicher und erwärme im Winter einmal täglich um die Mittagszeit das Wasser im oberen Drittel des Speichers auf ca. 42°C. Das genügt in der Regel.

    Möchtest du das offiziell abrechnen, musst du darauf achten, dass die Zähler geeicht sind. Es gibt MID-Zähler, die man dafür heranziehen kann.

    Zudem sollten die Zähler eine Schnittstelle wie z.B. modBus haben, damit man die Information auch in eine SmartHome-Umgebung integrieren kann.

    Das kostet natürlich alles Geld; ein ordentlicher Zähler von Wago, ABB oder auch Gavazzi kostet in der Regel ca. 0.2k€.

    Die Eastron-Zähler habe ich auch im Einsatz; jedoch nur zu rein Informativen Zwecken. Für eine belastbare Messung würde ich eher zu einem Modell aus der von mir genannten Liga greifen :)

    Letztlich ist das eine Rechenaufgabe. Wenn du dir von deinem Elektriker z.B. drei Zähler einbauen lässt, kommt das schnell auf 1500€. Dafür kannst du viel Energie verschenken ;)

    Da hat dein Elektriker recht :)

    Du kannst deine erzeugte Energie nicht wirklich leiten. Du kannst die Geräte, die sie nutzen, ein/ausschalten oder im besten Fall regeln. Dazu müsste man aber erfassen, wieviel Energie gerade erzeugt wird und dann eine Steuerung einbauen, die anhand willkürlicher Regeln diese Energie verteilt.

    In deinem Fall (Balkonkraftwerk) ist dieses Vorhaben ohnehin müßig, da das wirtschaftlich irrelevant ist.

    Bei einer großen PV-Anlage und einem Haus, das große Verbraucher (WP, eAuto) hat, macht das vielleicht mehr Sinn. Der technische Aufwand ist jedoch ähnlich hoch.

    Letztlich hilft es, jede Menge Zähler einzubauen, um den Energiefluss abbilden und später zuordnen zu können.

    Im Winter liefert die PV ohnehin kaum genug Leistung, um die WP zu betreiben. Letztendlich sind das eher akademische Porbleme ;)

    ESS = EnergieSpeicherSystem oder auch EnergyStorageSystem (bestehend aus MPII/CerboGX/Akku/Powermeter) 8)


    Der Vorteil am Victron-System ist neben der Skalierbarkeit vor allem der unabhängige Betrieb. Das Ding läuft ja auch, wenn der Strom ausfällt und der Akku noch Saft hat. Zudem kann man mittels Solarladeregler auch direkt PV-Energie in den Akku stecken.

    Ich habe einen EM540 zusätzlich zu meinem Huawei PowerMeter verbaut. Das macht die ganze Sache einfacher konfigurierbar. Das gilt eben auch für den Einsatz eines CerboGX. Da habe ich mich für die externe Variante entschieden.


    CerboGX oder ein Rechner mit VenosOS muss den MPII steuern. ioBroker kann das nicht.