Beiträge von hu.ms

    Aber genau den oben zitierten notwendigen Effekt erreichen eben gerade die privaten auf individueller Autarkie ausgerichteten Speicher aktuell nicht, die stehen im Sommer mehr oder weniger voll rum, es sei denn man verlegt Verbrauch unnötigerweise in die Nacht und generiert damit einen unnötigen Verlust.

    Bei laden von e-autos, die oft erst abends/nachts in der garage stehen, sind die speicher voll genutzt.

    o.k. sind dann nur ca. 40 km reichweite aus dem speicher zu holen, aber zusammen mit dem direkten PV-ertrag nach 18 h sollte es für einige reichen.

    Und dann gibts auch noch leute, die nur abends kuchen backen und/oder bügeln können...;)

    Habe mir gerade verschiedene videos auf youtube angesehen, wo die konkreten jahreswerte verschiedenen in betrieb befindlicher E3DC-anlagem auf dem konkreten gerätediesplay zu sehen sind. Dort war der verlust zwischen be- und entladeleistung der akkus zwischen 7 und 9 %.



    Weiter wird in diesem video gut gezeigt, wie die e-auto-ladung nur aus überschussstrom - also der PV-strom der ansonsten nur eingespeist würde - gesteuert wird:


    Bezüglich akku-speicher hast du deine meinung und ich habe meine.

    Wir haben uns jetzt ausgetauscht - und dafür ist so ein forum da.

    Wir werden einander aber nicht überzeugen können....


    Zurück zu meiner anfrage:

    Konkret geht es mir um die bestmögliche steuerung (hard- und software) die den auf dem dach produzierten strom optimal verteilt:

    1. hausnetz

    2. akku-speicher füllen, damit von diesem nachts das hausnetz versorgt wird

    3. e-auto laden

    Für diese verbraucher kostet der strom aus dem netz 29ct.


    Für die 2021 geplante WP gibst ja den sondertarif von 18ct.

    Folglich wird die WP erst mit PV-strom versorgt wenn die obigen verbraucher versorgt sind.

    Und zum schluss erst die einspeisung die ja nur 10,4ct bringt.

    Nach einigen stunden lesen hier in diesem forum – äußerst interessant – stelle ich meine planung bzw. das mir vorliegende angebot zur diskussion hier ein.

    Ich plane eine PV-anlage mit akkuspeicher. Voraussetzungen:

    Süddachfläche, 35 grad neigung, 163 grad ausrichtung. Baujahr 1995. Seehöhe 740 m = schneelast im winter – aber auch kein nebel. 70 tage bergverschattung im winter ab 11:30h.

    Wg. mehrerer dachfenster sind nur maximal 28 standard-panele 100x168cm möglich.

    Lüftungsschacht für leitungsverlegung DG-KG und platz neben zählerkasten vorhanden.

    Strombedarf im gesamthaus 4.000 kwh + ab nächstes jahr 1.500 kwh für batterieelektrischen PKW.


    Meine persönlichen vorgaben:

    Obwohl mir klar ist, dass eine anlage ohne akku mit hoher einspeisung am wirtschaftlichsten ist (= amortisationsfrist ca. 11 jahre) möchte ich aus grundsätzlichen ökologischen erwägungen einen maximalen eingenverbrauch = geringsmöglicher netzbezug sowie einen autarkie-schaltung erreichen. Weiter soll das BEV max. mit PV-strom geladen werden, da dann 100km fahrt nur 1,70€ entgangene einspreisevergütung kosten. Dieser vorteil fliesst aber in die kostenrechnung für das fahrzeug ein, da ja mehrkosten gegenüber einem verbrenner amortisiert werden müssen.

    Zur info: Für 2022 ist auch eine heizungsmoderiniserung mit luft-WP geplant, wobei im winter auch mit gas zugeheizt werden muss, auch, da im haus ferienwohnungen vermietet werden. Die WP soll aber nach derzeitiger planung aus dem netz mit niedrigtarif betrieben werden. Diese 18000 €-investition ist völlig unwirtschaftlich, da nur rd. 200 € p.a. finanzielle einsprarung erreicht werden kann. Die reduzierung des schadstoffausstosses um 60% gegenüber der derzeitigen gas-heizung - für meine kinder und enkel und alle anderen - ist es mir aber wert.


    Mir liegen mehrere angebote für die PV-anlage mit speicher vor, wobei ich mich inzwischen für einen lokalen anbieter entschieden haben – ohne es ihm bisher mitzuteilen. Da ich hier mein geld verdiene und dieses auch in der region bleiben soll, ist es mir 1300 € mehrpreis wert:

    28 glas/glas module monokristallin = 8,2 kwh peak. 2 strings. Berechneter ertrag 7.800 kwh. Gebrauchter, 7 monate alter E3DC (1800€ günstiger) aber mit fabrikneuen akkus 6,5 kwh.

    Leitung in die garage zum BEV-laden mit max. 3,7 kwh tagsüber direkt vom dach ( ca. 100km möglich) bzw. manuell umschaltbar auf bis zu 11 kwh nur aus dem netz wenn es mal schnell gehen muss.

    Auto-laden tagsüber mit PV-strom ist problemlos möglich, da ich genau wenn die sonne scheint die 8 km zur arbeit mit den rad fahre.

    Lt. durchgeführten simulationsbereichnungen muss nur in den monaten nov., dez. und jan. strom aus dem netz bezogen werden – insges. 1020 kwh p.a.

    Jährliche stromersparnis + einspeisevergütung rd. 1600 €. Investitionssumme - nach abzug der bayer. akku-fördrung - 26.000 € = amortisationsfrist rd. 16 jahre. Alle zahlen brutto.


    Gibt es optimierungsmöglichkeiten?

    Die steuerung der PV-ertragsverteilung des E3DC (software) wurde als die beste angepriesen. Wie sind hierzu die erfahrungen?