Beiträge von hu.ms

    Verstehe ich das richtig: die beiden dachflächen haben ausrichtung 145 grad (süd-ost) und 325 grad (nord-west) ?


    Falls ja, süd vollständig belegen = 22 module a 340 w = 7,5 kwh peak, Kaminverschattung ist m.e. unwesentlich.


    Wie ist der strombedarf: hausnetz?, wärmepumpe geplant?, e-auto geplant?


    Wie ist die einstellung zum akku-speicher? Rentabilitätsorientiert oder umweltorientiert ?

    Habe mir auf YouTube das Video über die SMA-steuerung angesehen:



    Sollte eigentlich meine anforderungen zu autoladen und spätere WP erfüllen.

    Es wird auch schön gezeigt, das die WP tagsüber mit solarstrom läuft und einen wasser-pufferspeicher befüllt, da heizung und WW meist erst abends und nachts benötigt werden.




    Ich habe jetzt - alternativ zum E3DC-angebot meines örtlichen anbeiters - ein materialpaket zusammengestellt, das nur rd. 13.000 netto kostet:

    28 stück Luxor ECO LINE Glas-Glas M60 LX-300M - Black Edition - Glas-Glas-Modul mit schwarz eloxiertem Modulrahmen, dazu montagematerial und verkabelung

    LG Chem RESU 10H Hochvolt Li-Ion Batterie, 10 kwh

    SMA SB Storage 5.0

    SMA Sunny Home Manager 2.0

    Sh. auch: https://www.photovoltaik4all.d…-storage-5-0-speicher-set

    Ich habe den eindruck, dass diese geräte – obwohl höhere speicherkapazität – weniger kosten als E3DC.


    Mein problem: wer installiert mir das ohne handelsspanne auf das material ?




    Und noch zu den unterschiedliche hohen verlustleistungs-werten für akku-speicher:

    Kann an der konzeption der anlage liegen:

    Von anfang an mit speicher konzipierte anlagen speichern DC von den modulen direkt in den speicher.

    Nachrüstungen zu vorhandenen, bisher reinen einspeiseanlagen werden oft erst nach dem bereits vorhandenen wechselrichter angebunden. D.h. DC von den modulen wird erst von vorhandenen WR in AC gewandelt und danach die im akku zu speichernde energie wieder in speicherbaren DC zurückgewandelt. Dadurch entstehen höhere wandlungsverluste.

    Zusätzlich haben auch die reinen akkus unterschiedlich hohe verlustraten.

    Warum die ganze hin- und herschreiberei zu den verschiedensten vorhandenen dachflächen?


    Ich würde ganz einfach alle nach S ausgerichteten dachflächen maximal belegen, bzw. was eben noch möglich ist ergänzen.

    Steuerung so auslegen, dass auch der gesamte ertrag im winter für die WP zur verfügung steht.


    Eine gute steuerung kann priorisieren und mit festlegbaren leistungsbandbreiten den akku laden und die verschiedenen verbraucher wie WP und e-autos versorgen wenn genügend leistung vom dach kommt.

    Deshalb max. zahl an module.

    Der Eindruck ist korrekt. Man kann priorisieren, ob zuerst die Batterie oder zuerst das Auto beladen werden soll. In beiden Fällen lässt sich die maximale Ladung vorgeben. Zudem ist schaltbar, ob zur Unterstützung bei der Fahrzeugladung auf die Energie im Speicher zurückgegriffen werden darf oder nicht.

    Die frage ist nun: können die variable ladung je nach aktuellen ertrag und hausverbrauch die anderen steuerungen auch ?

    Die speziellen verbraucher e-auto und WP brauchen ja jeweils separate versorgungsleitungen.

    Der Kostal hat aber nur einen solchen steuerbaren ausgang, der aber nur aus einem relais besteht, das zwischen PV und netz hin- und herschaltet. Das ist für mich nicht ausreichend.


    Die funktion und anzeige beim E3DC gefällt mir - sh. oben verlinktes video. Das teil ist aber wirklich teuer.

    Deshalb die frage nach günstigeren alternativen mit entsprechend steuerbaren ausgängen und ähnlicher anzeigemöglichkeit.

    Gilt auch für den akku.

    Mein Thema hier wurde ja schnell zur grundsatzdiskussion.


    Komme nochmal auf meine anfrage im startbeitrag zurück:


    Gibt es optimierungsmöglichkeiten oder gunstigere komponenten für meine konfiguration

    mit akku-speicher und e-auto laden?


    Bedarf: ca. 4000 kwh haushaltsstrom und 1500 kwh e-auto p.a.

    Ob strom-einspeisemengen dann für die für 2021 geplante WP eingesetzt werden wird dann entschieden.

    Dann kommt ja ein weiterer "energiespeicher" in form von 2000 L heizungs-pufferspeicher hinzu.

    Die elektrotechnischen (anschlussmöglichkeit) und steuerungstechnische (software) voraussetzungen sollten aber dafür jetzt schon eingeplant werden.

    ...kommt dann noch ein E-Auto dazu, das tagsüber (warum auch immer) nirgendwo geladen werden kann und dass dann in der Nacht passiert, dann lohnt sich eine Batterie anscheinend wirklich...

    Da bei mir die Batterie aus obigen Gründen keinen Sinn macht, hat bei mir eine ähnliche Erwägung dazu geführt die Nordseite mit PV zu belegen um möglichst lange voll mit dem Strom im Eigenverbauch auszukommen. Die 10kWp Anlage liefert nun immerhin knapp 8000kWh im Jahr, dass ist sicher ökologisch sinnvoller als eine Batterie für den gleichen Preis zu kaufen (waren 10 td €), die bei mir viel ungenutzt (oder kaum genutzt) herumstehen würde, denn der Direktverbrauch ist die Königsdisziplin, darin sind wir uns sicher einig.

    Schön, dass die anfänglichen pauschalfeststellungen nun auf die gegebenheiten des einzelfalls relativiert werden.

    Ich hoffe, dass auch die "gegenseite" damit "leben" kann.;)

    Bei "dunkelflaute" und auch im winter sind andere lösungen notwendig.

    Entweder in 20 min. hochfahrbare gasturbinenkraftwerke mit entsprechenden emissionen oder - ölologisch besser - energie-speicherlösungen.

    Allerdings nicht die kleinen akku-speicher die in den EFH stehen und über die hier ja so vortrefflich gestritten wird und auch nicht die akkus in den BEV. Kaum ein autobesitzer wird kapazitäten für die allgemeinheit freigeben - er könnte ja morgen überraschend 300 km fahren müssen. Ausserdem wird der BEV-anteil für 2025 auf max. 10% des PKW-bestands geschätzt.

    Pumpspeicher könnten bei diesem kurzfristigen nachbedarf eher eingesetzt werden.


    Für die langfristige jahreszeitliche überbrückung (sommer/winter) sind nur "power to gas"-lösungen geeignet.

    Sowas kostet aber richtig geld. Das geht über die mrd.-beträge der aktuellen einspeisevergütung weit hinaus.


    Es gibt als beispiel schon dieses extrem gedämmte und auf den sonnenlauf ausgerichtete musterhaus eines elektromeisters im allgäu, wo im sommer aus PV-strom wasserstoff produziert wird und dieser dann im winter zu strom und wärme zurückgewandelt wird. Hierfür wird aber ein nebengebäude in größe einer doppelgarage benötigt.