Beiträge von hadl

    Zitat



    Nein… in den Netzen war noch Platz. Die Verbraucher südlich der abgeschalteten Windräder, waren schon mit Kohlestrom eingedeckt, und benötigten keinen Windstrom.


    Gruß Hadl

    Zitat


    Hallo bimon
    Cool bleiben, das ist absolut keine Böswilligkeit von mir..



    Der § 11 dem Du Deine Aussage entnimmst, das war bis 2009


    Du musst jetzt nur noch die Fassung ab 2010 dagegen halten,


    die da lautet


    Zitat:Die Verordnung zum EEG-Ausgleichsmechanismus (Ausgleichsmechanismenverordnung – AusglMechV) ist eine zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2014) erlassene Rechtsverordnung, die die Vermarktung des aus erneuerbaren Energien ab 1. Januar 2010 erzeugten Stroms dahingehend ändert, dass auf der Ebene der bundesweiten Übertragungsnetzbetreiber dieser Strom bereits verkauft werden.. und daher nicht mehr von den die Endverbraucher beliefernden Versorgungsunternehmen abgenommen werden muss. Zitat Ende


    Fazit:
    Während vor 2010 EE Strom noch unverzüglich abgenommen und an die Versorger verteilt werden musste, mit anderen Worten EE Strom ( Wind ) war zwingend raus aus dem Netz,, wird der EE Strom ab 2010 von den Netzbetreibern am Spotmarkt angeboten, und ist auf freiwillige Käufer angewiesen..Wenn dann kein Käufer da ist, weil er schon mit Kohlestrom eingedeckt ist, muss halt mal ein Windrad abgeschaltet werden.


    Diese Veränderung -- , vom IWR treffend dargestellt -- , habe ich aber schon X- mal gepostet.


    Hier noch einmal
    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien hat am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen geführt. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten
    [b]. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt..zusätzlich auf den Markt


    Gruß Hadl.

    Zitat


    @ Jay-M
    Du bist auf dem falschen Dampfer.


    Es geht gerade mal nicht um mein Lieblingsthema die EEG Umlage und die Börsenpreise, sondern um die Tatsache, dass die EE seit 2010 zwar noch vorrangig eingespeist werden dürfen, aber nicht mehr „zwingend“ vorrangig verbraucht werden müssen. Und was nicht mehr vorrangig verbraucht werden muss, kann man dann unter Umständen auch mal abschalten, z. B. Windräder.


    Schau Dir an, was ich dem „bimon“ geschrieben habe.


    Gruß Hadl.

    Zitat

    [/quote]



    Sie haben aber keinen Verbrauchsvorrang mehr, als zu der Zeit wo sie den Versorgern zwingend in ihr Portfolio zugeteilt wurden, und an den Mann oder Frau gebracht werden musste.
    Siehe hier.
    https://de.wikipedia.org/wiki/…ichsmechanismusverordnung
    Die Einführung des neuen Ausgleichsmechanismus hatte starke Auswirkungen auf die Einspeisung von erneuerbaren Energien und von Kohlekraftwerken. Bis 2009 hatten erneuerbare.. Energien sowohl einen Einspeisevorrang als auch einen Verbrauchsvorrang. ..Wurde viel regenerativer Strom ins Netz eingespeist, mussten konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden, damit der Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland verbraucht wurde. Mit der Reform wurde der... Verbrauchsvorrang aufgehoben,... was einen starken Anstieg der Kohlestromproduktion zur Folge hatte, da diese nun bei starker Einspeisung erneuerbarer Energien nicht mehr notwendigerweise gedrosselt werden musste. Der nun in großem Maße zusätzlich produzierte Strom konnte stattdessen in andere Staaten exportiert werden Zitat Ende.



    Das ist doch das rafinierte Konstrukt seit 2010. Das ist so geschickt konstruiert, wenn man das bei Lichte betrachtet
    erscheint das den oberflächlichen Betrachtern als Verschwörungstheorie.


    Du hasts leider auch noch nicht kapiert.


    Gruß Hadl

    Zitat


    @ Ulenspiegel
    Wie oft habe ich denn die Argumente dazu schon verlinkt, und musste mir vorhalten lassen, ich würde ständig wiederholen.
    Jetzt habe ich sie mal weggelassen, ist es auch nicht richtig



    Zitat


    Ulenspiegel hat geschrieben.
    Wir habe seit 2010 einen signifikanten Zubau an EEs, konventionelle Erzeuger sind nicht in denselben Maße abgebaut worden (= Überschuss an Erzeugern zu Spitzenbedarfszeiten).
    Damit kann ganz zwanglos steigende Exportmengen erklärt werden, insbesondere, wenn PV lokal Spitzen abdeckt und nicht Hochspannungsnetz verstopft.



    @ Ulenspiegel
    Eben….konventionelle Erzeuger sind nicht im selben Maße abgebaut worden, das ist doch der Punkt, den Du offensichtlich nicht verstehst, und meine Beiträge als Müll bezeichnest.
    Es ist doch Sinn und Zweck der Energiewende, dass zunehmende EE die konventionellen verdrängen , und nicht den Export steigern sollen. Den Export steigern in dem bei uns Dreckschleudern nicht abgeschaltet werden, um im europäischen Ausland Dreckschleudern zu verdrängen. Dann wundert man sich dass die Kritiker sagen, wir könnten trotz Energiewende die Klimaziele nicht erfüllen.



    Als die EE noch zwingend gesetzt waren, mussten konventionelle Erzeuger "zwingend" angepasst, abgebaut werden.


    Mach Dir erst mal tiefergreifende Gedanken, bevor Du anderer Beiträge als Müll bezeichnest.


    Gruß Hadl

    Zitat

    hfrik hat geschrieben.
    Ich höre nun mal nicht auf Fake news, die schlicht nicht.. der realität entsprechen



    @ hfrik
    Dann lass uns doch mal ohne das ganze Ablenkungsmanöver, wer wo was abregelt, oder wo die Netze mehr oder weniger belastet sind, auf direktem Wege, die.. Realität ..an Hand von Daten und Fakten betrachten.


    Fakt ist, dass vor 2010 die EE vorrangig gesetzt waren.


    Fakt ist, dass deswegen Stromüberschuss allenfalls durch Prognoseabweichungen zu Stande kamen.


    Fakt ist, dass seit dem die EE nicht mehr gesetzt sind Stromüberschüsse ständig zunehmen.


    Fakt ist, dass mit diesen Stromüberschüssen lukrative Exportgeschäfte gemacht werden.



    Wie willst Du auf Grund dieser Faktenlage widerlegen, wenn behauptet wird größere Netze würden vorwiegend für den Stromexport benötigt



    Gruß Hadl.

    @hfrk


    Ich beobachte ja nun den Verlauf der Energiewende, oder genauer gesagt, den „Kalten Krieg“ zweier Systeme gegeneinander, schon einige Jahre. Unter diesem Gesichtspunkt muss man leider auch alle Veränderungen betrachten, besonders wenn sie von der konventionellen Seite gefordert werden.
    Kannst Du die Frage beantworten warum man 2010 die EE nicht mehr zwingend zugeteilt hat, sondern – auf Drängen der konventionellen Seite – zusätzlich zum Vermarkten an die Börse verbannt hat. Experten der Erneuerbaren Seite haben damals schon vor den Nachteilen für die EE gewarnt.


    Wenn die EE noch zwingend gesetzt wären, gäbe es doch diese Diskussion gar nicht.



    Die EE wären vorrangig im Netz, und die Kohle müsste... zwingend ...angepasst werden.


    Mit zunehmendem Windstrom, und entsprechend abnehmender Kohle, würde die.. Praxis .. zeigen , wie das mit den Netzkapazitäten im Sinne der Energiewende .. reicht oder nicht nicht ausreicht


    Niemand käme auf die Idee die Netze würden gebraucht für Kohlestrom zu exportieren.
    Leider ist dieser Verdacht nicht auszuräumen, weil Daten und Fakten darauf hinweisen. Seit dieser Änderung 2010 ist der Stromexport nachweislich kontinuierlich angestiegen.


    Also meine Frage, warum hat man Deiner Meinung nach die EE an die Börse verbannt, und dadurch erst die angeblichen Netzprobleme ohne Not so geschaffen.??


    Gruß Hadl



    @ Jay-M
    Ich muss nirgendwo nachlesen, im Folgenden habe ich alles was zu sagen ist schon X- mal gepostet. Ihr nehmt das ja nicht zur Kenntnis weil es nicht in Euer Konzept passt


    http://www.iwr-institut.de/de/…t-staat-zahlt-keinen-cent
    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien hat am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen geführt. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage Zitat Ende.


    Die EE kommen zusätzlich auf den Markt, Kohle muss.. nicht mehr .. angepasst werden, und kann wieder unbeschadet drauf los produzieren.
    Und nicht nur das, sondern sie machen auch noch lukrative Exportgeschäfte mit dem Stromüberschuss,.
    Das alles auf der Grundlage niedriger Börsenpreise, für die die deutschen Verbraucher höhere EEG Umlage bezahlen.

    Siehe hier:
    http://www.iwr.de/news.php?id=26696



    Wenn das 2010 nicht gekommen wäre, hätten die Erneuerbaren noch ihren gesetzlichen Vorrang im Netz, die Konventionellen müssten sich anpassen, und die Praxis würde zeigen was tatsächlich im Sinne der Energiewende an Netzen noch benötigt wird.
    Eine Diskussion, ob die Netze nur für Exportgeschäfte gefordert werden, wäre gar nicht aufgekommen.



    Überschriften wie die Folgende würde es auch nicht geben.



    http://www.zeit.de/wirtschaft/…el-energiewende-interview
    Strom sei nicht wegen der Energiewende so teuer, sagt die Ökonomin Claudia Kemfert – sondern weil die Kohlekraftwerke immer noch laufen. Die fossile Lobby schlage zurück.




    So "Jay-M" jetzt erkläre mal für alle die hier mitlesen wo genau ich hier falsch liege.



    Gruß Hadl

    Zitat von Boelckmoeller3

    Das ist genau das Problem was ich bei hfrik sehe. Für eine bestimmte Argumentation ist er einfach nicht empfänglich, auf diesem Ohr hört er einfach nichts.
    Er hört nichts (und sieht nichts) wenn es darum geht dass die Netze von Kohlekraftwerken für die Windenergie mutwillig verstopft werden weil sie sich nicht, wie gesetzlich angedacht, an die WEA-Erzeugung anpassen und die WEA dann lieber abgeschaltet werden weil die Rechnung dann über das EEG zu Lasten der (kleineren) Stromverbraucher geht. Und das von denen, wegen unserer tollen gesteuerten Medien dann noch den EE angelastet wird.
    Haushaltskunden und kleine Unternehmer können auch leider wenig dagegen tun. Auf der anderen Seite verdienen mit Kohlestrom-Exporten Konzerne noch richtig Geld und die Exporte steigen deshalb jedes Jahr an. Ist halt bei uns so dass von der Regierung noch unterstützt, die überwiegende Allgemeinheit zahlt und bestimmte Konzerne kassieren.
    Nichts anderes schreibt auch u.A. hadl hier. Schön dass er es permanent schreibt weil bestimmte Leute hier halt nichts hören und sehen wollen oder schnell das Kernproblem an der Sache vergessen / verdrängen wollen.


    VG:


    Klaus



    Na also,... ich wusste doch dass es hier auch Leute gibt die den Durchblick nicht verloren haben . Und es gibt noch mehr davon, die wollen sich nur Diskussionen mit Leuten die auf dem konventionellen Auge blind sind nicht antun.


    Ich hatte schon einige mal den Eindruck, dass das Forum von Ausläufern der Lobbyorganisation INSM unterwandert ist. Die vertreten nämlich die gleichen Thesen wie einige hier.



    Gruß Hadl

    Zitat von hfrik

    Die Windkraft wird immer öfter abgeschaltet weil 55 GW Windkraft eifach doppelt so viel sind als 2010 installiert waren aber kein doppelt so starkes Netz zur Verfügung steht sondern im wesentloichen das selbe.



    Hatte die Windkraft das Netz damals für sich alleine ????


    Gruß Hadl