Beiträge von Kurpfaelzer Sonne

    Ich finde die Frage schon berechtigt, und mich würde auch interessieren, was so die Minimalvoraussetzung ist (auch von den Investitionskosten her), um eine PV-Anlage notstromfähig zu machen.


    Dem TE war es vielleicht bisher nicht bewusst und manchen mag es nicht wichtig sein. Ich finde es schon gut, wenn die PV-Anlage zumindest tagsüber als Insel laufen kann, sodass man Kühlschrank etc betreiben kann. Nachts geht halt nur mit Akku, was wieder teuer ist, und erstmal zweitrangig.

    (Am liebsten würde ich aber doch die Ölheizung zunächst behalten, um zu beobachten, ob die Wärmepumpe ganzjährig ausreicht)


    Ich würde auch gerne mein alte Ölheizung solange weiterlaufen lassen, bis mein Ölvorrat verbraucht ist , was mit Geisha dann erst in 2-3 Jahre der Fall wäre und zu boebahcten, ob ich mit Geisha + Heizkamin mit Wassertasche vom "Bedienungskomofrt" hinkomme ... Habe den Trick dazu aber bisher nicht gefunden.


    Hans


    Die 45% gibt's nur für Ölbrenner raus. Hybridsysteme sind den Voraussetzungen nach wohl nur mit Gas zulässig.

    Den Ölbrenner weiter zu betreiben ist

    Jedenfalls nicht sinnvoll, allein die Betriebskosten für den Kessel reicht wahrscheinlich schon um die gelegentlich

    Schlechtere Effizienz zu egalisieren.

    Bei den Förderbedingungen für eine Wärmepumpe steht nicht, dass der Ölbrenner entsorgt werden muss. Es steht dort auch nicht, dass eine Wärmepumpe nicht zu einem Ölbrenner dazu gebaut werden darf. Es steht dort lediglich, dass eine "Öl-Austauschprämie" zusätzlich gewährt wird, wenn der Ölbrenner ausgebaut wird.


    Zitat außerdem: "In bestehenden Gebäuden, d. h. solchen, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als 2 Jahren ein Heizungs- bzw. Kühlsystem in Betrieb genommen war, das ersetzt oder unterstützt werden soll, werden gefördert: ..." (Link)


    Für den Einbau einer WP gibt es 35% Förderung. (da kann man den Ölbrenner drin lassen, zur Sicherheit oder einfach um zu sehen, ob es ausreichend warm wird)


    Nur wenn man den Ölbrenner direkt raus schmeißt, gibt es 45%.


    Und außerdem wichtig:

    "Was sind förderfähige Kosten?

    folgende notwendige Maßnahmen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Installation und Inbetriebnahme der neuen Heizung:

    - Deinstallation und Entsorgung der Altanlage inkl. ggf. Tanks

    - Optimierung des Heizungsverteilsystems (Anschaffung und Installation von Flächenheizkörpern, Verrohrung, Hydraulischer Abgleich, Einstellen der Heizkurve etc.)

    - notwendige Wanddurchbrüche

    - Erdbohrungen zur Erschließung der Wärmequelle bei Wärmepumpen

    - Schornsteinsanierung

    - Anschaffung und Installation von Speichern bzw. Pufferspeichern" (Link)


    Ich werde meinen Ölbrenner auch drin lassen und eine WP zusätzlich installieren. Die 60 Euro für den Schornsteinfeger pro Jahr bezahle ich da gerne weiter.

    Das wird von der Allgemeinheit bezahlt, den Mietern und kleinen Leuten. Wieso soll es ungerecht sein, diesen Vorteil nur eine gewisse Zeit zu gewähren und dann den Welpenschutz aufzuheben und es an den Markt zu bringen?

    +1

    während die dreckigen Stromerzeuger locker ihren Strom verkaufen dürfen...?

    Die dreckigen Stromerzeuger verkaufen ihren Strom aber zum Marktpreis und genau das sollten PV Anlagen nach 20 Jahren auch machen. Sehe ehrlich gesagt keinen Sinn in dieser Forderung nach längerer Einspeisevergütung (= Subvention). Dann lieber irgendwelche Abgaben/Steuern auf Kohle.