Beiträge von Mathias.U

    P.P.S: Habe mir ein Angebot für BWWP machen lassen -- 4.000,-€ So alt kann weder ich noch die WP werden, daß sich das rechnet.

    Also ich habe mir kein Angebot eingeholt, da ich vorhabe, eine BWWP übers Internet zu bestellen (1600-1800 €). Der Anschluss sollte dann eigentlich innerhalb 2-3Stunden von einem guten Freund (Installateur) gemacht werden.


    Klingt so als ob da dein Anbieter kräftig Materialaufschlag und jede Menge Zusatzkosten drin hat.


    Dann rechnet sich die BWWP bei Strom-Mix mit Eigenproduktion innerhalb von ca. 8 Jahren bei uns..


    Oder habe ich was übersehen?

    Wenn im Keller Wäsche getrocknet wird, würde ich eher da ansaugen.


    Bei im Sommer ständig geöffnetem Fenster holst du dir auch sehr viel Luftfeuchtigkeit in den Keller. Die BWWP entfeuchtet zwar, aber da solltest du dann ausprobieren, ob das ausreichend ist.

    Wärme strömt ja auch aus Richtung Erdreich und aus dem EG nach, so viel Energie ist das ja bei Warmwasser auch wieder nicht.

    Danke für den Hinweis. Der Heizungsraum ist direkt neben der Waschküche. Dort wird zwar meist mit Trocker getrocknet, aber wenn man die Tür aufmacht würde der Raum Trockener.


    Wie groß sollten denn Räume überhaupt sein für so eine 300L Wärmepumpe? Hat da jemand eine Erfahrung? Aus den technischen Unterlagen der Hersteller werde ich da nicht schlau.

    Hallo zusammen, da wir hier aktuell tagsüber bis zu 13 ° Außentemperatur haben, gibt es (fast) keine neuen Erkenntnisse.


    Allerdings habe ich einmal den Verlauf der Rücklauftemperatur gemessen und dabei zwei Dinge festgestellt.


    a) Bei 38 Grad VLT (Anzeige Heizungssteuerung) misst das Thermometer am VL-Rohr (direkt am Kessel) nur 37 Grad. Davon kommen dann am Vorlauf der Heizkörper nur 34 Grad an. Das kann an Messdifferenzen (Thermometer "aufgelegt" auf den VL und unterschiedliche Thermometer) liegen oder aber an der nicht optimalen Rohrisolierung. Die Rohre die durch Keller und Garage führen (Garagentor nachträglich gedämmt aber schließt nicht mehr richtig) sind zum Teil noch mit alten Schaumstoffisolierungen versehen, die zum einen inzwischen sehr hart geworden und zum anderen auch geschrumpft sind und daher manche Lücken enstanden ist. Hier werde ich in den kommenden Wochen mit Rockwool Schalen neu isolieren. Denke das ist keine schlechte Maßnahme.


    b) Die Vorlauftemperatur bricht im Laufe des Tages regelmäßig ein. Da dies Nachts nicht passiert und morgens besonders stark ist, gehe ich davon aus, dass dies mit dem Heißwasser zusammenhängt. Auch erkennbar ist ein höherer Stromverbrauch der Heizung der damit einhergeht. Das ist natürlich nicht optimal, da dadurch ja Heizleistung reduziert wird. Wodurch wieder eine höhere VLT notwendig wird. Ich lese mich mal ein in die Heizungssteuerung ob man das irgendwie anders einstellen kann. Zudem bin ich mir relativ sicher, richtung Sommer schon eine Trinkwasserwärmepumpe zu kaufen. Dann müsste sich das Problem ja in jedem Fall erledigt haben. Hier noch die Verläufe Stromerbrauch und Temperatur VL


    so eine theoretische Heizlastberechnung ist also für den Auslegungsfall in der Nacht bei -15° ??

    Sie berücksichtigt nicht das Wetter, also die Sonneneinstrahlung tagsüber auf der Südseite, ebenso den Mehrbedarf bei Wind und Nässe.

    Eine dicke Schneedecke auf dem Dach dämmt zusätzlich

    Nicht zu vergessen die inneren Wärmequellen ( Anzahl der Personen, Stromverbrauch der Elektrogeräte)

    Die Wäremleitfähigkeit von Wänden ist auch abhängig von dem Feuchtegehalt der in den Wänden steckt. Ebenso wird viel Energie wieder hinausgeüftet ( mit oder ohne Lüftungsanlage)

    Die Heizlast habe ich in meinem Fall für Auslegungstemperatur von -10° berechnet. Die war bei uns so voreingestellt.


    Die zusätzlichen Erträge und Verluste werden nicht berechnet. Wobei DanBasic auch eine Pauschale für Lüftung einsetzt. Wie und ob die unseren Gewohnheiten entspricht kann ich nicht sagen.

    Die vom Programm vorgegebenen Einstellungen haben sich als gute Grundlage herausgestellt. So erreiche ich aktuell nach den Einstellungen in den Badezimmern ca. 22°, diese werde ich noch weiter drosseln.

    In den Räumen mit "passenden" Heizkörpern haben sich ca. 20-21 Grad eingestellt. In den unterdimensionierten Räumen ELW und Kinderzimmer M sind es knapp über 19 grad. Aktuell habe ich die VLT auf 53 Grad (Auslegung -10).

    Es scheint also von der Unterdimensionierung nicht so arg zu sein wie berechnet.


    Die ELW ist 98% des Jahres nicht belegt (Gästezimmer) und Kind M schläft eh lieber etwas kühler.

    Insgesamt könnte man also zunächst damit Leben. Wir haben aktuell aber auch Außentemperaturen von ca. 3-5 Grad. Bleibt abzuwarten, wie ausreichend die Konstellation bei niedrigeren Temperaturen ist, und ob aktuelle Heizkurve und Bedarfskurve paralell verlaufen oder eine Schere sind..


    Weiteres Vorgehen:


    Die Badezimmer werde ich weiter langsam runterdrosseln. Das Schlafzimmer soll auch lieber bei 19 als bei 20 ° sein.

    Dies dürfte mindesten in der ELW die Temperatur noch erhöhen können. Wenn ich in den Bädern bei 20-21 Grad angekommen bin möchte ich weiter beobachten.


    Im nächsten Schritt würde ich dann die Pumpe der Heizung von Stufe 2auf Stufe 1 zurückstellen. Laut Handbuch wird damit die Förderhöhe zurückgenommen und der Durchfluss erhöht. Da die FBH eine eigene Pumpe hat und die Heizungspumpe ursprünglich auf das Gesamthaus ausgelegt worden sein muss, könnte dies ausreichen.


    Hier die Historie..


    So, Nach 3 Tagen sieht es nun so aus:


    Ich habe bei meinen Annahmen einige "Fehler" gemacht, so habe ich beim Badezimmer ELW die Wand zum Heizungskeller als Wand zu ungeheizt angegeben. Nachdem ich mir auch die Dämmung der zwischendecke angesehen habe und die U-Werte näherungsweise über einen Rechner im Internet probiert habe zu präzisieren, bietet sich dieses Bild:


    Das Bad ELW ist also auch kräftig überdimensioniert, das eine Kinderzimmer ist weniger unterdimensioniert als zunächst angenommen.

    Hi - danke für deine Hinweise.


    Das Programm gibt es umsonst, man muss seine Daten angeben und kriegt dann einen DL-Link.


    Bezüglich deiner Vorschläge hast du recht, ich will aber zunächst gucken wie weit ich mit der bestehenden Anlage komme.


    Insgesamt stehen in den kommenden 5-10 Jahren einige Maßnahmen zur Disposition (Dach neu machen dämmen, Einlieferwohnung sanieren, Garage (im Haus) dämmen, usw.) Bei denen aber noch nicht klar ist, ob, wie und wann Sie kommen. Bevor man diverse Heizkörper tauscht könnte man ja auch überlegen im restlichen Haus noch mehr Fußbodenheizung einzufräsen..

    So - zurück zum Thema, ich habe inzwischen die Öffnung im Heizungskeller zugemauert (Schornsteinfeger hat mir das OK gegeben) und nun dort konstante 18 Grad (ohne Heizkörper..)


    Ich denke ich würde die WWWP in den Heizungskeller stellen ohne Zukuft- oder Abluftleitungen.. Falls das vorhandene Luftvolumen nicht ausreicht, könnte man die Tür zum Heizungskeller auch offen stehen lassen - das würde dem Keller gut tun.

    Im Sommer könnte ein Fenster auf kipp gemacht werden (ist vergittert) um warme Luft nachströmen zu lassen.


    Klingt das nach einer sinnvollen vorgehensweise?