Beiträge von Solarnudel

    Hi,


    bevor die WR Diskussion weitergeht: Bestimme nochmal exakt deine Dachflächen, sieht so aus als ob noch Platz wäre. Dazu vom Dachfenster aus messen, wie breit und hoch deine Ziegel eindecken (die absolute Größe ist egal) und dann zählen.


    Beachte bitte auch die Bauordnung deines Bundeslandes bezüglich Abstand zwischen brennbaren Aufbauten (= Solarmodule) auf Dächern bei Reihenhäusern. Hessen: 1,25 m Abstand. Dein Bundesland: k.A. Sinn macht die Bauordnung hier meiner Ansicht nach nicht, but it's the law.


    Fronius laut, beachten. SMA leise.


    Korrigiertes NAB mit deutlich mehr kWp (realistisch großzügig, also mit 360 Wp Modulen und absolute Vollbelegung, solange du unter 30 kWp bleibst) noch heute mailen. VNB hat 8 Wochen und die nimmt er sich häufig auch.


    Cheers, Solarnudel

    Hi,



    ich habe den SE25K. Beim ersten Einschalten früh am Morgen klingt er wie ein Düsentriebwerk für einige Minuten, Rest des Tages auch bei 16 kW (Eigenverbrauch + Einspeisung) ziemlich leise. WR hängt im kühlen Keller.


    Ich glaube der ist einfach nur so laut wenn er aufwacht, um sicherzustellen daß bei einem Stromausfall oder Reset die Elektronik immer gekühlt ist. Wenn man das abschalten könnte wäre nett.


    Cheers,


    Solarnudel

    Hi,


    ich habe folgende Situation:


    - Einspeisezusage für 25 kW [sic], 20,8 kWp sind in Wirklichkeit seit 20.01. auf dem Dach und im MaStR regisriert, dem VNB auch so korrekt gemeldet

    - 25 kW Solaredge Wechselrichter, für den ich keinen Installateurzugang habe, Installateur weigert sich die Passwörter rauszurücken

    - VNB ist EWR Netze GmbH, die TAB sagt:

    "(2) Das Anschließen von Erzeugungsanlagen in Überschusseinspeisung (z. B. Photovoltaik- Eigenverbrauchsanlagen) und / oder Speichern sowie alle Arbeiten an der Kundenanlage dürfen nach Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), außer durch den Netzbetreiber, nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden." Muss ich "Arbeiten an der Kundenanlage" so interpretieren, daß hier auch die DC-Seite gemeint ist?



    Ich möchte auf der DC-Seite weitere 2 kWp anklemmen und korrekt anmelden (Einspeisevergütung dann vom Monat der Inbetriebnahme der zusätzlichen 2 kWp, wird vom VNB dann anteilig verrechnet). Ich möchte hierfür aber gerne auf die Mitwirkung des bisherigen (oder eines anderen Installateurbetriebes) verzichten, da dieser keine Zeit und auch keine Lust hat, bis jetzt hat er noch nichtmal die Mängel an der bestehenden Anlage beseitigt. Technisch ist das alles kein Problem, auch ohne Installateurzugang ist der Wechselrichter ja mit den 70% von 20,8 kWp zwar etwas zu stark gedrosselt, wenn ich weitere 2 kWp anschließe, aber das ist ja kein Problem, ich darf ja nur nicht mehr als 70% einspeisen, weniger geht immer.


    Was ist jetzt das geschickteste Vorgehen? Die Solarmodule liegen schon in der Garage, Optimierer habe ich auch und der Anschluss auf der DC-Seite geplant und durch mich ausführbar.


    Cheers,


    Solarnudel

    Hi,


    bei mir hat folgendes geholfen und es gab überhaupt keine Probleme durch rückwärtslaufende Ferrariszähler:


    - Der Hinweis auf Empfehlungsverfahren 2018/33 der Clearingstelle (da steht effektiv drin: Nein, ein rückwärtslaufender Zähler macht nicht das Netz kaputt. Und die Anlage darf laufen. Seiten 5 und 6 sind da sehr eindeutig.) beim VNB war Gold wert


    Die gesamte Story gibt es hier:


    RE: Chaos mit Elektriker, Finanzamt, VNB, wie komm ich hier wieder raus?


    Dein VNB hat das Problem, nicht du. Er hat unverzüglich und vorrangig anzuschließen und als gMSB dafür zu sorgen, daß abgerechnet werden kann. Wie er das tut ist sein Problem. Und deshalb darf du ab Inbetriebnahme sofort einspeisen. Bock hat der VNB darauf nicht und behauptet deshalb Kram wie Steuerhinterziehung und Stromdiebstahl (so wie bei mir). Dem ist in aller Deutlichkeit zu widersprechen.


    Cheers,


    Solarnudel

    Hi,


    schaut schonmal spannend aus, sehr viele Dachfenster. Lass uns erstmal schauen was alles runter kann oder überbaut werden. Und wir bräuchten noch ein Luftbild um die Himmelsrichtung abschätzen zu können, Screenshot von Google Maps Satellitenbild geht auch.


    Ich sehe eine Fernsehantenne (?), die wird Probleme machen durch Verschattung, kann die runter? Außerdem sehe ich eine Lüftungströte oder sowas, ist das normale Sanitärentlüftung? Dann kann man das abflexen und drüberbauen. Wenn das Dunstabzug oder sowas ist, dann muss man eine flachere Lüftungsmöglichkeit schaffen, sonst killt das PErformance. Edelstahlschornstein ist in welcher Himmelsrichtung? Wenn nicht Norden dann müssen wir das berücksichtigen wegen Schatten.


    Wichtig wäre noch ein anonymisiertes Bild des Zählerschranks, ob da Platz für Zähler und Gedöns ist.


    Guter Anfang, paar Infos noch, dann kommt Tetris.


    Cheers,


    Solarnudel

    Hi,


    sauber ausgearbeitet. 325 Wp sind relativ alte Module, es gibt mittlerweile 340 Wp, die sehr wirtschaftlich sind (EUR/WP). Dann kommst du auch gut über die 10 kWp.


    Ob genug Platz im Zählerschrank ist müssen andere beurteilen, ich sehe nur 1 Zählerfeld.


    Auswahl Wechselrichter hängt etwas davon ab wo er eingebaut werden kann. Wenn Lärm durch den Wechselrichter nicht stört ( z.B. Keller), dann ist es egal, ansonsten scheidet Fronius aus weil laute Lüfter.


    Für die Anzahl der Module wichtig: 40 ist ziemlich optimal weil du 2*20 Module in einen String hängen kannst. 20 Module ist grob die optimale Stringlänge, weil du dann im Leerlauf und kälter Witterung = worst case knapp unter den 1000 V bleibst, die die meisten größeren Wechselrichter heute vertragen.


    Wegen 70% weich: Bei Südanlagen immer weich bauen, außer man verbraucht keinen Strom. Selbst wenn ihr noch keine Wärmepumpe oder Elektroauto habt, das kommt in den nächsten 20 Jahren und dann werdet ihr den Strom schon los. Ich habe 70% weich bei Ost/West und es ist Gold wert.


    Ansonsten am besten NAB noch heute mit 19 kWp an den VNB schicken, dann weißt du in spätestens 8 Wochen ob und wie viel du sofort einspeisen kannst.


    Schönes Dach, ein bisschen steil aber angenehm unkompliziert. Dachfenster nah Süden würde ich mir echt überlegen, das wird ziemlich heiß.


    Cheers, Solarnudel

    Hi,


    kannst du bitte die Sachen aus den ZIP-Dateien direkt hier reinstellen? Keine Zeit Dateien aufzumachen.


    Ich empfehle Dir nochmal in dich zu gehen und dir das mit Neuanschaffung Brennwert und Solarthermie genau zu überlegen. In der Kombination mit Photovoltaik ist das sinnlos, nutze lieber den Platz und das Geld der Solarthermie für ein paar Module mehr und rüste dein Haus auf eine zukunftsfähige Wärmepumpe um. Hydraulischen Abgleich hast Du ja schon gemacht, vielleicht weißt Du auch wo Deine Vorlauftemperaturen diesen Winter lagen. Aktuell kriegst Du 45% Förderung wenn Du die Ölheizung rausschmeißt und durch eine Wärmepumpe ersetzt. Und die Wärmepumpe freut sich dann auf die leckeren Elektronen aus deiner Solaranlage :) Beraten wird man zu dem Thema Heizung perfekt im Nachbarforum http://www.haustechnikdialog.de.


    Freue mich auf die Infos von Dir als direkte Datei im Beitrag, sieht bisher gut vorbereitet aus :thumbup:


    Cheers,


    Solarnudel

    Hi,


    ergänzend zu Green_Pirate: Schau dir den Winkel der Sonne im Winter an. Selbst in Südrichtung sind das Mittags bei uns (Nähe Mannheim) zur Mittwinterwende (nennt man das so?) nur 17 Grad über dem Horizont, das ist ziemlich niedrig. Wenn du jetzt noch Ost/West anschaust und die Module an einer Fassade einer Garage hängen, dann müsst ihr auf einem Berggipfel wohnen, damit da noch was rauskommt. Und Schatten ist Schatten, da kommt überhaupt nichts mehr raus aus den Modulen.


    Ich habe bei meiner dachmontierten Ost/West-Anlage Probleme mit Verschattungen durch Nachbarhäuser im Winter, Fassade wäre Dauerschatten.


    Bevor wir uns also weiter mit ineffizienten Modulen an der Garagenwand beschäftigen: Du hast doch noch ein Hausdach, lass uns doch lieber das verplanen. Da bist du im Winter am richtigen Ort, nämlich so hoch wie möglich.


    Cheers, Solarnudel

    Hi,


    guter erster Aufschlag. Für die Beurteilung wäre noch wichtig zu wissen welche Dachneigungen die Dachflächen haben. Es sieht auf den Bildern ziemlich steil aus, dann macht Nord keinen Sinn, aber Bilder können täuschen.


    Diese Gaube/Terrassendach/Wintergarten im der Mitte führt dazu daß die Module rechts und links davon verschattet werden, bei so einem komplizierten Dach am besten in PVSol premium simulieren.


    Bild vom Zählerschrank bräuchten wir noch und die ausführliche FAQ von Pflanze lesen wäre sinnvoll.


    Cheers,


    Solarnudel

    Hi,


    Fassadenmodule sind leider sowohl Süd als auch Nord wirtschaftlich sinnlos, aber ästhetisch natürlich toll. Wenn die Verschattung im Winter auf die südlichen Fassadenmodule OK ist (einfach hinstellen wo die Module hin sollen, im Internet Sonnenstand im Winter ergooglen für deinen Standort und dann mit Winkelmesser (z.B. App fürs Handy) Richtung Süden peilen), dann unterstützen sie wenigstens die WP im Winter, Ertragswunder sind es aber nie. Nord nur defekte Module verbauen, wäre sonst Verschwendung :).


    Dach vollmachen, insbesondere das Hausdach. Du hast nie wieder die Gelegenheit so günstig PV draufzumachen, Gerüst steht womöglich sowieso, Zählerschrank wird direkt für PV vorbereitet, es wäre unvernünftig diese Gelegenheit nicht zu nutzen. Stell doch Mal eine Skizze hier rein. Ich habe 20 kWp auf einem Altbau und hätte gerne mehr, Dank Elektroauto und WP braucht man jede kWh.


    Solarleitung hat weniger Verlust als AC, daher wenn möglich bis zum Hausanschluss so weit wie möglich mit Solarleitung gehen. Deine 10 mm2 AC sind OK, aber bedenke dass die Solarleitung mit bis zu 1000 V läuft und daher die Widerstandsverluste um einiges geringer sind.


    SMA ist schön leise, der kann auch gut in Keller oder sogar Hauswirtschaftsraum.


    Cheers,


    Solarnudel