Beiträge von Boedi OWL

    Es sind die Module, weil wir am liebsten schlicht schwarze auf dem Dach haben möchten. Die blauen scheiden für uns eh aus. Und leider weiß ich nicht, welcher Hersteller noch schwarze Module herstellt. Also schlicht schwarz...


    Die 11.400 Euro sind netto, brutto kommen wir auf entsprechend auf 13.566 Euro.


    Um ein Gerüst kommen wir nicht rum, der Zählerschrank ist 2 Jahre alt und damit hoffentlich "Up to Date".

    Ich habe jetzt ein Angebot von einem Solateur, welcher hier in der Siedlung mehrere Häuser "bestückt" hat. Er hat mir 3 Angebote gemacht, von denen für uns nur das große in Frage kommt, mit 8,845 kWP. 6,1 kWP und 7,05 kWP habe ich ausgeschlossen. Ich warte jetzt noch auf ein Vergleichsangebot, dann werden wir uns für eins der beiden entscheiden.


    Leider komme ich auch bei diesem Angebot nicht unter die von euch oftmals angesprochene 1500 Euro/kWP-Grenze. Das scheint in der heutigen Zeit generell ein Problem zu sein, zumindest hier bei uns. Gleichwohl bin ich hier deutlich günstiger als das Einstiegsangebot von e.ON.


    Meine Frau hat mich eben gefragt, welchen Vorteil uns die Anlage denn jetzt finanziell definitv bringt. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung lese ich so, dass die Anlage 20 Jahre braucht, um sich zu amortisieren... :/


    Die Anlage im einzelnen:


    01 8,845 KWp Photovoltaikanlage


    01.001 29 Stck Canadian Solar Hochleistungsmodul


    Typ: CS3K 305MS KuBlack

    Nennleistung: 305 Wp

    Abmessungen: L1675xB992xH35 mm

    Gewicht: 18,5 kg

    Garantie des Herstellers:

    10 Jahre Produktgarantie (Material und

    Verarbeitung)

    25 Jahre lineare Leistungsgarantie


    01.002 1 Stck Fronius Symo 8.2-3-M Wechselrichter/Inverter


    Nennleistung: 8200 W 3-Phasiger

    Wechselrichter, Trafolos MPP-Tracker: 2

    Abmessungen HxBxT: 645x431x204 Gewicht:

    21,9kg Max. Wirkungsgrad: 98%

    Herstellergarantie: bis zu 5 Jahre * Schutzart

    IP65 * Bitte registrieren Sie sich unter

    http://www.solarweb.com, um die standardmäßige 2

    Jahres Garantie-Laufzeit kostenlos auf 5 Jahre

    zu erweitern. 01.003 1 Stck Fronius Smart Meter 63A-3 mit Modbus RTU

    Schnittstelle Bidirektionaler Zähler zur

    Optimierung des Eigenverbrauchs und zur

    Erfassung der Lastkurve des Haushalts. 01.004 29 Stck Befestigungskomponenten für Ziegeldächer mit


    doppelter Schienung

    - Module hochkant-


    01.005 29 Stck Solarkabel 6mm2, Solarstecker, Erdungskabel

    01.006 29 Stck Fachgerechte Montage der Unterkonstruktion

    und Module. Professionelle Verlegung der

    Solarkabel. 01.007 1 Stck Netzanbindung mit Verteilungsumbau /

    Ergänzung für Eigenstromnutzung. Einspeisung

    mit dynamischer 70% - Regelung nach EEG - Richtlinien. 01.008 1 Stck Gerüstbauleistungen nach BG - Richtlinien zur


    Arbeitssicherheit

    Summe 01 8,845 KWp Photovoltaikanlage 11.400,00 €


    Wie geschrieben, sollte das Alternativangebot da noch drunter liegen, ist es eine Preisfrage, ich habe aber meine Zweifel, dass das klappen wird. Ich hätte zwar lieber die Viessmann-Module, aber gut...


    hgause - Sorry, wenn ich mich im Ton vergriffen habe, aber Deine Aussage hatte mich echt geärgert.

    Ich warte jetzt mal die beiden Angebote vom gleichen Hersteller ab, einmal wird es eine 6 kWP und einmal eine unter 10 kWP werden.


    Moin, leider gerade erst gelesen.


    Boedie, ich wohne im gleichen Kaff und habe letztes Jahr eine PV installieren lassen: 32107 | 7,5 kWp || 1167€ | Astronergy Ost-West-Dach Hat ca. 13.000 Euro brutto mit einem teureren SMA-Wechselrichter für 9,9 kWp gekostet, also kaum mehr als dein Angebot.


    Wenn du mal auf ein Bier vorbeikommen möchtest (bitte mitbringen ;)), kann ich dir vielleicht ein paar praktische Fragen beantworten.

    Da komme ich drauf zurück :thumbup:


    Boedi OWL, schade, dass Du so beratungsresistent bist...

    Sonst gehts aber noch, oder? Ich habe mich hier angemeldet, um mich von euch beraten zu lassen, und dann kommen einige Faktoren zusammen, die bei mir eine Entscheidung hervorrufen.


    1. ICH nehme dafür den Kredit auf, nicht Du, hgause

    2. ICH zahle besagten Kredit auch wieder ab. Auch diese monatlichen Belastungen betreffen nicht dich, hgause

    3. Bis zur Schmerzgrenze zugepflasterte Dächer finde ich persönlich nicht schön!


    Das hat mit Beratungsresistent überhaupt nichts zu tun und ich finde es schlichtweg armselig, sowas rauszuhauen, denn das zeigt mir lediglich, dass Du scheinbar ein Problem damit hast, dass es auch andere Meinungen als Deine eigene gibt. Schade!

    Vielleicht ist das falsch rübergekommen - angelehnt an die ach so witzigen Kommentare zu Beginn des Postings in Bezug auf die Cloud-Geschichte...


    Ich KANN die Welt nicht verbessern, da fehlen mir schlicht und ergreifend die Mittel zu ;-)


    Auf jeden Fall danke ich euch - ich habe jetzt noch einmal bei einem weiteren Solateur aus der Umgebung angefragt. Er wird mir jetzt - als bisher einziger Anbieter - 2 Angebote machen, bei denen ich "kleine" und "nicht ganz so kleine" Anlage vergleichen kann.


    Einziger Wehrmutstropfen ist der Solarmodulanbieter. Canadian-Solar habe ich noch nie gehört.


    Bitte sei mir nicht bös, aber du glaubst doch nicht, dass aus einer 5 kWp-Anlage den ganzen Tag 5 kW rauskommen?

    Den ganzen Tag nicht, aber ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass große Verbraucher wie z.B. die Heizung von unserem kleinen Whirlpool oder Waschmaschine/Trockner/Spülmaschine tatsächlich ausreichend versorgt werden... :/

    Ups, das ist ja teuer als das Eon Angebot im Eingangspost...

    Ich muss das ja nicht verstehen... Weltverbesserung hätte es als einziges ev. erklärt, weil Geld sparen wirst du damit nicht. Amortisationdauer: 20Jahre (nur EEG-Vergütung)!

    Nein, das Eingangsangebot von e.ON war VOR Steuer, die kommt auf die 10.500 Euro noch drauf. Das jetzige ist die Summe unterm Strich, also deutlich günstiger.


    Mit dem Kopfschütteln hast du Recht. Und du widersprichst dir auch noch selbst, wenn du als Ziel angibst, euren Verbrauch größtmöglich abzudecken. Größtmöglich abdecken=größtmöglicher Generator.

    GrößtMÖGLICH - also eh nur tagsüber, da ihr mir alle von einem Speicher abratet (mein Angebotsersteller übrigens auch). Und das ist mit der Anlage gewährleistet.


    Ich möchte einfach nicht das Dach so zupacken. Ich bin neulich auch wieder an einem Haus vorbeigekommen, der das gemacht hat, und ich finde es einfach alles andere als schön. Abgesehen davon, dass ich mit 10 Cent Einspeisevergütung auch nicht reich werde...

    So, hat ein bißchen gedauert, aber wir sind mit der Planung soweit durch. Auch wenn es hier jetzt bei dem ein oder anderen Kopfschütteln verursacht, wir möchten bei einer "kleinen" Anlage bleiben.


    Angeboten wurde uns jetzt

    - Vitovolt 300 Photovoltaik-Solarmodule Monokristallin allblack

    - Wechselrichter, Typ Kostal 5.5


    für knapp 11.500 Euro incl. Steuer. Das ist bisher das fairste Angebot. Die Viesmann-Module waren mein persönlicher Wunsch, weil ich von der Firma viel halte und weil ich mir bei dem Hersteller sicher bin, dass es ihn in 20 Jahren noch gibt, falls tatsächlich der Garantiefall eintritt.


    Die Anlage wird 6 kWP erzeugen. Meine Frage ist jetzt folgendes:

    - kann ich damit die MWSt wiedererlangen? Ich war schon auf der Seite der Finanzverwaltung, werde da aber nicht ganz schlau draus, ob diese Unternehmergeschichte jetzt für uns in Frage kommt oder nicht. Oder kommt die prinzipiell immer in Betracht, wenn man so wie wir ohne Speicher baut?

    - Gibt es dafür einen Vordruck oder wie wende ich mich an mein Finanzamt? Elster habe ich nicht.

    - Muss ich sonst noch irgendwas im Vorfeld erledigen, bevor ich den Auftrag erteile?


    Wie gesagt, ich weiß, dass vermutlich die meisten von euch kein Verständnis dafür haben, dass ich unser Dach nicht vollpacke. Aber mir gehts darum, unsere Verbrauch größtmöglich abzudecken. Ich sehe diese Anlagen als sinnvoll an, bin jetzt aber auch nicht als Weltverbesserer unterwegs ;-)


    Danke für eure Hilfe :-)

    Ich muss jetzt doch noch mal fragen:


    Abgesehen von der Einspeisung, was spricht dagegen, wenn wir mit einer 6,5 kWp-Anlage starten und diese dann irgendwann in ein paar Jahren mal erweitern? Wenn es dann noch eine Einspeisungsvergütung gibt, bekomme ich die doch auch, oder?


    Wenn ich jetzt z.B. mit 20 oder 22 Modulen starte (Viessmann oder LG) und dazu einen Kostal-Wechselricht, dann könnte ich das für unter 10.000 Euro Netto bekommen.


    Ich verstehe eure Argumentation mit der Finanzierung...aber auch, wenn die Anlage das mehr als einfährt, mir gehts lediglich um ein Stück Selbständigkeit, was den Strom angeht, nicht um Gewinne durch Einspeisen.

    Ebenfalls in den FAQ gefunden:


    Leider antworten manche VNB mit Forderungen, die zum "Angebot zur Netzeinbindung" führen. "Nach Angebotsannahme erfolge die Terminvereinbarung zur Netzeinbindung". Ablehnen!

    Anschluss + Inbetriebnahme dürfen vom konzessionierten Elektriker durchgeführt werden - den VNB braucht es dafür nicht. Der VNB darf meines Wissens keine Kosten für den Anschluss / die Inbetriebnahme einer kleinen Anlage erheben - außer eventuell für den Zählertausch.


    Was bedeutet das für eine Anlage, wie sie eventuell bei uns auf's Dach kommt? Bezieht sich "klein" auf die Anlagen kleiner als 10 kWp? Das wäre bei uns ja nicht der Fall, können dann trotzdem Kosten entstehen?

    Ich schließe mich der Mehrheit an :lol:


    Nein, im Ernst: Ich werde mir jetzt Angebote einholen mit der Bestückung, wie ihr es vorgeschlagen habt, sprich ~70 Module. Und sobald ich konkrete Angebote habe, werde ich die hier einstellen in der Hoffnung, dass ihr mir da auch weiterhelfen könnt. Und wenn sich was findet, machen wir das so. :thumbup:


    Nächste Frage bei Ost-West-Dach pflanze:

    Folgende habe ich in den FAQ gefunden:


    Solaredge nur wenn wirklich nötig, z.B. bei mehreren Himmelsrichtungen in einem Strang. Es "ist ein eigenes, spezielles System wo auch ein Solaredge-Wechselrichter statt des sonst üblichen Stringwechselrichters zum Einsatz kommt" (Zitat smoker59 )

    Was nicht da ist kann nicht kaputt gehen.


    Heißt das, ich brauche 2 (!) Wechselrichter bei Ost-West-Belegung?