Beiträge von Kopfnuss

    Wenn Du am WR sicher stellst das nicht mehr als 30kVA ins Netz gelangen

    Achso? Das wäre ja super, dann könnte ich ja sogar eine 40 kWp-Anlage (alles voll) mit "75%-Regelung" gearde so dran hängen. :):) Bzw. mit den Reservemodulen wirds zur 70%-Regelung. Wie bekomm ich das verbindlich raus?


    Ich hab im Netz gesucht aber ich finde leider die AR-N 4105 nicht. Bzw. wohl nur zu kaufen...?

    OK, danke, dann scheint die Marschrichtung ja klar.


    Jetzt stellt sich noch die Frage, ob ich mit einer sagen wir mal 32 kWp-Anlage noch durch komme wenn ich die Einspeisung entsprechend anpasse. Bei pflanze steht im FAQ: "Nach der neuesten AR-N 4105 kann man bis zu 50kW Generatorleistung bei 30kW Einspeiseleistung anschließen. Voraussetzung ist ein Anlagemanagement, das die max. Einspeiseleistung unter Einhaltung bestimmten Bedingungen sicherstellt." ==> Was genau wäre da zu tun?


    Am Umrichter der Dachanlage wird 70% von 6.48 kWp eingestellt. Die kleine Anlage läuft ohne Einschränkungen

    Diese 70%-Regelung ist sowieso ein komplett hirnverbrannter Quatsch. Erweitere doch deine Anlage noch um ein paar Module die irgendwo im Schatten stehen und du läufst nie in das Limit (ein Hoch auf die Freilaufdioden oder die gleich überbrücken..). Ich kann verstehen dass man 70% von 30kWp fordert und RSE bei mehr aber bei einer Mini-Anlage die nicht mal 10kWp hat ist jegliche Prozent-Regel abstrus unsinnig IMO.

    Also ich les schon einiges rum aber definitive Antwort find ich nicht.


    Nehmen wir an ich habe eine 29.9 kWp-Dachanlage nach EEG am normalen Hausanschluss (normaler Sicherungskasten ohne Wandlermessung, 70%-Regelung)


    1. Darf ich jetzt noch eine 600 VA-Kleinstanlage an den Balkon hängen und wenn ja wie viele?

    2. Wenn ich im Haus mehrere Wohnparteien habe, darf dann jede eine 600 VA-Kleinstanlage noch anschließen?


    ...wie wäre es, wenn die Dachanlage nur 27 kWp hat?

    ...kann man durch spätere Anmeldung (12 Monate) was ändern?

    ...und wer lesen kann ist klar im Vorteil -- ich habe doch extra geschrieben, dass in den 95% der Wechselrichter NICHT drin ist:

    Die obigen 95% sind auch kein Gesamtwirkungsgrad. Es ist bestenfalls die Akku-Chemie. Den Wandler davor und dahinter muss man noch dazu rechnen.

    (Bzw. so interpretiere ich das aus den Namen der Messwerte -- aufgeschraubt und den Schaltplan geprüft hab ich nicht.)

    Oben schreibst du 2,5 kWh, was ca. 400 Vollzyklen entsprechen würde. Unten in der Auflistung schreibst du 4,3 kWh, was der Speicherentladung eher näher käme.

    Stimmt, ich weiß gar nicht genau welche Kapazität der Akku hat, das müsste ich noch erfragen. Die 2.5 kWh hab ich aus der Typen-Bezeichnung erraten und dachte zuerst das ist es, aber lässt sich mit den Messwerten über Ladung und Entladung nicht so ganz in Einklang bringen. Vielleicht ist es eher nominal 5 kWh.

    Bei Berücksichtigung der UST auf den EV von 1000kWh kannst du ca. 50€ abziehen von den 185€

    Versteh ich nicht? Ich kann ja nicht umsatzsteuerfrei eigenverbrauchen.


    95 Prozent Gesamtwirkungsgrad sind (erst recht bei Heimspeicher ) utopisch. ...78%...

    Die obigen 95% sind auch kein Gesamtwirkungsgrad. Es ist bestenfalls die Akku-Chemie. Den Wandler davor und dahinter muss man noch dazu rechnen. Dennoch glaube ich, dass die von dir zitierten 78% nicht dem Stand der Technik entsprechen, oder ein sehr alter Akku ist. Vielleicht kann ich den Wirkungsgrad aus den Daten noch besser raus rechnen, mal sehen.


    ein paar einfache Annahmen (vollzyklen, Verluste)

    Naja, diese "einfachen Annahmen" können eben auch ziemlich daneben liegen. Wobei auch klar ist, dass die Messerte hier auch keine wahnsinnige Verallgemeinerung erlauben. Bei Leuten mit größeren Nacht-Verbrauchern sieht das sicher anders aus als bei der selbständigen Praxis mit viel Tages-Verbrauch. Der hier analysierte Haushalt ist aber der typische Arbeitnehmer, also schon relativ typisch.

    Mich hat im wesentlichen interessiert, wie realtätsnah so Annahmen über Zyklenzahl sind und wie stark sich kurzfristige Wetter-Phänomene (Wolken,...) auswirken. Im Endeffekt die Frage, wie viel der Akku eigentlich "arbeiten" muss.