Beiträge von Ralf_Koch

    Norddach vorher mit PVGIS prüfen!

    Links in der Karte den Standort anklicken, rechts 1kWp und 10% verlust eintragen.

    Ausrichtung (Azimuth 0=Süd, -90=Ost, +90=West) und Dachneigung eingeben und berechnen klicken.


    Unter Total für Jahr den Ertrag kWh/kWp ablesen. Unter ca. 700kWh/kWp wird es ggf. kritisch. Dann muss der Anlagenpreis für die größere Anlage schon deutlich geringer sein, um das rechnen zu können.

    Hatte ich da schon mit PVGIS geprüft. Da wären es zwischen 636 und 861 kwh/kwp. Konservativ betrachtet wären es wohl 700 kwh. :-( Meine Renditaannahme für das Norddach mit 0,19 % lag auch den 700 kwh zugrunde

    - Rechnung/Rendite: Probiere mal http://www.rechnerphotovoltaik.de erweiterte Version

    - Zu guter Letzt: Die 20 jahre lang garantierte Einspeisevergütung bezahlt dir Anlage bei guten Angeboten in 10 bis 13 Jahren von alleine. Der Rest ist Cash in die Täsch! Also quasi geschenkt. Willst du ein kleines oder großes Geschenk ?

    Wartung und Betriebskosten fallen quasi nicht an, vielleicht mal ein Wechselrichter in der Zeit erneuern.

    Danke für deine Antwort. Ich hab deinen Rechner mal getestet, bei 6,8 kwp Anlagenleistung und 1100,- pro kpw komme ich auf eine Amortisation von 13,8 Jahren, bei 1500 Euro auf 18 Jahre. Prinzipiell kommt so ziemlich das gleiche Ergebnis beim Onlinerechner wie bei der Excelliste raus.


    Bei 1100,- hätte ich nach 20 Jahren 16780 eingenommen, die Ausgaben belaufen sich dann auf ca. 13236. Sprich ein Gewinn von ca. 3544 Euro. Das sind natürlich reine Hochrechnungen, wenn nichts kaputt geht läge der Gewinn höher und umgekehrt. Pro Jahr sind das 177 Euro Rendite. Dafür muss ich mich dann noch eine Zeit lang mit der Umsatzsteuervonanmeldung abmühen.


    Tatsächlich würde die Rendite deutlich steigen, wenn der Eigenverbrauchsanteil höher wäre (Elektroauto? in der Zukunft).

    Wenn die Nordseite mit reinnehmen würde gingen ca. 30 weitere Module drauf, also ca. 9kwp zusätzlich, je nach Modulleistung. Das muss ich mir nochmal durchrechnen.


    Bei 1100 Euro pro KWP hätte ich für das Norddach allein gerechnet eine Rendite von 0,19 Prozent :-) bei meiner Lage
    Natürlich würde die Rendite für das Süddach damit auf 4,44 Prozent vor Steuer (+1%) steigen. Da wirken sich mehr die Einspeisevergütungen aus, die von Monat zu Monat hin sinken, je später die Anlage ans Netz gehen würde.


    Ich muss quasi mein Süddach verlängern :-) Oder ich grabe nachträglich ein Lehrrohr zur Garage , da gingen nochmal 16 Module (ca. 5kwp).


    Ich hole mir mal ein paar Angebote ein, vielen Dank für die bisherigen Antworten.

    Servus aus Bayern,


    ich spiele mit dem Gedanken eine PV-Anlage auf mein Hausdach montieren zu lassen. Ich käme auf ca. 6,8 kwp +- (22-26 Module), mein Stromverbrauch beläuft sich auf ca.2200 KW pro Jahr.


    Ich betrachte das Thema PV mehr aus der Renditebrille. Hierfür habe ich nachfolgenden Rendite-Rechner (ist hier bereits mehrfach erwähnt worden) von Stiftung Warentest bemüht:


    https://www.test.de/Photovoltaik-Rechner-1391893-0/


    Meine Unabhängigkeit berechne ich hiermit:

    https://www.volker-quaschning.…are/unabhaengig/index.php



    Logischerweise steigt die Rendite, je günstiger ich pro KWP einkaufe.


    Hier mal meine berechneten Renditen:


    Verbaute KWP Preis pro KWP Gesamtpreis Eigenverbrauch in Prozent Rendite vor Steuer
    6,8 1300 8840 12 3,46
    6,8 1400 9520 12 2,44
    6,8 1500 10200 12 1,5


    Ursprünglich ging ich davon aus, dass meine Rendite steigt je mehr Strom ich einspeise (je mehr KWP auf dem Dach, umso höhe die Einspeisung, desto mehr Rendite). Gleichzeitig singt dadurch mein Eigenverbauchsanteil. Ich habe hier beispielshaft 10 kwp angenommen.


    Verbaute KWP Preis pro KWP

    Gesamtpreis
    Eigenverbrauch in Prozent

    Rendite vor Steuer
    10 1300 13000 9 2,79
    10 1400 14000 9 1,77
    10 1500 15000 9 0,84
    10 1200 12000 9 3,91


    Tatsächlich sinkt die Rendite bei gleichbleibendem Preis pro KWP.

    Das würde ja bedeuten, dass sich mehr kwp (Sprich möglichst große Anlage) nur rechnen, wenn der Preis pro verbauten KWP fällt (Mengenrabatt).



    Anmerkung:

    Im Excel-Rendite-Rechner habe ich neben den in den Tabellen eingetragenen Daten alle weiteren Daten belassen. Als Inbetriebnahme habe ich Oktober 2019 gewählt (relevant für die Einspeisevergütung).


    Sehe ich das prinzipiell richtig oder unterliege ich einem Denkfehler?