Beiträge von Chrisdo

    Ost/West hab ich auch schon dran gedacht, das werde ich auf jeden Fall mal mit dem Lastprofil checken. Könnte Sinn machen und es würde mehr draufgehen. Schnee ist eigentlich nicht das Problem. Die genaue Belegung ist eigentlich auch nicht mein Problem. Ich will ja eigentlich sie nur überzeugen, dass es geht. Sie hatte nämlich bisher nur die Meinung von einem "Profi", dass es nicht unter 24cm geht und hätte deshalb das ganze gecancelt. Und weil ich mich etwas damit auskenne, bin ich nach meiner Meinung gefragt worden. Ich verdiene daran allerdings nichts, ich will nur behilflich sein. Ich könnte natürlich einfach mit Pythagoras argumentieren und sagen, dass das geht und der Rest ist nicht mein Problem. Ich wollte allerdings etwas mehr Argumente sammeln, da ich ja einen "Profi" widerlegen muss der sagt es geht nicht.

    Ich bin ja kein Installateur und mir fehlt da die praktische Erfahrung. Ich hab ein Datenblatt von einem Montagesystem gefunden und das hat als minimale untere Kante 70mm gehabt. Vermutlich gibt es noch jede Menge andere Montagesysteme, weshalb ich in der Hoffnung, dass mir jemand mit praktischer Erfahrung eine schnelle Antwort geben kann. Generell wäre es von Vorteil die untere Kante so niedrig wie möglich anzusetzen um den Winkel maximal hinzubekommen. Etwas abstand zum Bauwerk sollte sicherlich vorhanden bleiben, aber wieviel ist da nötig?

    Wenn ich mit den 70mm Unterkante + ca 20 mm Moduldicke wäre ich bei einem Winkel von ca. 6°

    Soweit bin ich auch alleine gekommen. Frage ist jetzt ob da noch mehr geht.

    Wenn ich das Modul auf der Unterseite auf der Dachhaut auflege, was sicherlich Probleme verursacht, dann käme ich auf ca. 10°. Also irgendwo zwischen den beiden Zahlen liegt das was machbar ist.

    Ja gut, das liegt in etwa in dem Bereich den ich auch abgeschätzt habe, aber das kann ich auch selbst ausmessen. Es geht mir eher um das Montagesystem. Welches System kann ich verwenden um an der Oberkante unter den 200mm zu bleiben und welche Winkel lassen sich mit den jeweiligen Systemen realisieren.


    Und vielleicht ein paar Erfahrungen bezüglich Selbstreinigung von sehr flach montierten Modulen wären für mich hilfreich. Damit ich der guten Frau ein paar Pflegeanweisungen mit an die Hand zu geben. Bzw. nötige Modulreinigungen bei der Planung zu berücksichtigen. Ich will nichts verkaufen nur Ratschläge geben.

    Die Linien der Skizze sind nicht Maßstabsgetreu. Die längen hab ich dran geschrieben. Die Längen sind auch noch nicht auf den cm genau es geht auch erstmal um darum Möglichkeiten zu nennen ob und unter welchen Bedingungen es zu realisieren ist damit die Besitzerin mit dem Wissen zu einem Solateur gehen kann und sich Angebote einholen kann. Bisher war nämlich die Antwort des ersten Installateurs, dass es nur mit 240mm Aufbau geht. Ich will jetzt, natürlich mit entsprechenden Alternativen, Überzeugungsarbeit leisten, dass PV doch geht. Die Frau will nämlich gerne PV bauen, von den Wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sieht es auch gut aus, da sie vermutlich auf einen sehr hohen Eigenverbrauch kommen wird. Einzig die Machbarkeit trotz Denkmalschutz ist noch fraglich, aber unter oben genannten Bedingungen sollte es denke ich möglich sein.





    Ja ich wollte das sowieso noch in PV Sol durchspielen. Ich wollte halt mal wissen welche Montagesysteme es überhaupt gibt die sowas leisten, damit ich nicht damit rechne und später feststelle, dass es überhaupt kein System gibt welche die Anforderungen erfüllt.

    Hallo,


    ich lese schon eine Weile in diesem Forum mit, und habe mich jetzt entschlossen mich mal aktiv mit einem Diskussionsbeitrag zu beteiligen.


    Es geht darum, dass ich gefragt wurde ob und wie sich eine PV-Anlage an einem Objekt in England realisieren lässt. Das Objekt steht leider unter Denkmalschutz und das einzige Dach, welches überhaupt in Frage kommt ist ein Flachdach im Hinterhof, aber nur dann wenn der Dachaufbau nicht über 200mm hinausgeht. Es gibt keine Attika und das Dach hat eine leichte Neigung (2-4°) nach Süd. Der Stromverbrauch vor Ort ist hoch und es ist vermutlich sinnvoll soviel PV auf das Dach zu bringen wie möglich (das muss ich aber nochmal genau checken).


    Meine Frage geht eher darum welches Montagesystem benutzt werden kann um maximalen Winkel bei minimaler Höhe zu bekommen. Ich denke hierbei vor allem an die Selbstreinigung der Module, weniger an die Verluste wegen des nicht optimalen Winkels.


    Ich denke wenn ich Pi mal Daumen rechne könnte ich so auf ca. 6° in den 200mm kommen und dann mit Dachneigung auf insgesamt 8-10°. Damit könnte das Wasser doch schon gut ablaufen, oder?

    Hat jemand Erfahrung wie oft man die Module in so einem Fall reinigen sollte?

    Ich dachte ebenfalls an Rahmenlose Module (Monokristallin) wegen des besseren Wasserabflusses, gibt es da ein paar Nachteile an die ich momentan nicht denke?

    Welche Montagesysteme wären unter den oben genannten Bedingungen besonders geeignet?


    Vielen dank


    Chris