Beiträge von andrinho

    Wo ist die Erdung?

    Die liegt vermutlich in der Wanne einbetoniert;)

    Da schaut dann nur noch ein Stück Bandeisen aus der Wand was direkt auf die PE-Schiene aufgelegt ist, natürlich von innen.

    Genau, smoker59 hat den Nagel auf den Kopf getroffen. :)


    Es gibt zwar einen Hauswirtschaftsraum im EG, aber der liegt zum einen nicht auf der Hausseite, wo ein Fallrohr ist, zum anderen ist darunter ein Hobbyraum und ich müsste von da erst wieder zum Zählerschrank. Im Ergebnis nicht wirklich eine Lösung, da ich zunächst am halben Haus vorbei draußen langführen müsste und das gleiche dann wieder drinnen machen müsste.

    Klar liegt der Keller unter dem Erdniveau, sonst wäre es ja kein Keller :-) (die Fliesen, Parkett, etc. des Erdgeschosses sind ja mehr oder weniger bündig mit dem Außenbereich).


    Aber selbst wenn ich über der Bodenplatte reinbohre (und dann komme ich ja im Erdgeschoss in einem „normalen“ Raum raus) müsste ich ja immer noch nach unten in den Keller kommen. Gewonnen habe ich dann nicht wirklich etwas.


    Das bedeutet, dass es für den PA rein außen keine vernünftige Möglichkeit gibt?

    Vielen Dank! Sunforfree habe ich einmal kontaktiert.


    Das Problem am außen herunterführen ist weniger die Optik, das könnte man ja in einem Alu oder Zinkrohr hinter einem Fallrohr verstecken, sonder mehr, dass man ja irgendwo wieder rein muss.

    Der Wechselrichter wird im Keller hängen und der ist aufgrund der Bodenverhältnisse als Weiße Wanne ausgeführt. Da muss man im Prinzip den Boden ausbuddeln, eine Kernbohrung durchführen (was auch wieder ein paar Hundert Euro kostet), eine Doyma-Dichtung reinpacken, etc. Das ist ein Riesenaufwand (meine Frau kann keine Bauarbeiter und keine Sauerei durch Kernbohrung etc. mehr sehen), weshalb mir die 2x15mm Leerrohre deutlich lieber sind.


    Da würden ja auch getrennt problemlos 4x 6mm reinpassen, d.h. die Verstringung ist kein Problem. Bleibt dann nur der Potentialausgleich. Könnte man den „außen“ realisieren, d.h. ein Kabel außen runterführen ohne es wieder ins Gebäude hereinzubringen? Laienhaft stelle ich mir vor neben dem Fallrohr in der Erde ein Stück Metall zu verbuddeln und da den Potentialausgleich anzuklemmen (nicht lachen, ich bin wie ihr seht Laie). Dann entfällt die Kernbohrung und Abdichtung der Weißen Wanne

    Hallo Seppelpeter,


    wieder vielen Dank! Du machst mir Mut (ernsthaft) bzw. hast meinen Ehrgeiz geweckt (ich mag nicht veräppelt werden und das scheint mir ein klein wenig bei dem mir vorliegenden Angebot mitzuschwingen).


    Ich werde mir nun einmal selbst Gedanken zur Kabelführung machen müssen. Helfen könntet Ihr mir dahingehend, dass ich eine Information brauche was an Kabeln (minimal und bei einer "Ideallösung") vom Dach nach unten geführt werden muss.


    Gehen wir also von 30 Modulen aus, die mit 15 Grad Neigung auf einem Flachdach gleichmäßig in Ost/West aufgeständert werden (es gibt praktisch keine oder nur eine geringfügige Verschattung).


    Mit wievielen Kabeln mit welchem (Außen)Durchmesser (je Kabel) müsste ich hier rechnen?

    Wenn das Sinn macht dann einmal als "vernünftige" Minimallösung (wenn Kabel ein Optimierungsproblem darstellen) und einmal als "Ideallösung" (wenn Kabel keine Restriktion darstellen).


    Vielen vielen Dank!

    Vielen Dank, Seppelpeter, du machst mir hier echt neuen Mut.


    Ich habe noch einmal gemessen. Es sind in der Tat 15mm Innendurchmesser. Es liegt daran, dass hier beim Bau vor 5 Jahren vorsorglich Edelstahlrohre für eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung gelegt wurden. Das ist im Nachhinein echter Mist und für mich heute ein Planungsfehler, da die Luft/Wärmepumpe genau dann am effizientesten ist wenn auch die Solaranlage Leistung bringen würde. Ich werde diese Rohre daher praktisch nie nutzen, sie liegen allerdings auch so verwinkelt , dass mn sie nicht einfach rausziehen und etwas Neues einziehen kann.

    Ich habe also als einfache Lösung 2x15mm Durchmesser. Das hat den Planer (lokaler Elektrofachbetrieb) dazu veranlasst über die SolarEdge P370 zu gehen.


    Gäbe es denn Eurer Meinung nach eine Lösung mit dem bestehenden Durchmesser der beiden Rohre?

    Hallo Seppelpeter,


    vielen Dank für deine ausführliche Antwort, das weiß ich sehr zu schätzen!


    Du hast recht, ich schwimme hier ziemlich, bin aber über die letzten Monate schon reichlich desillusioniert. Ich möchte hier nicht zum Experten werden (dafür fehlt mir schlicht die Zeit), aber trotzdem einen Beitrag zur umweltfreundlichen Energiegewinnung leisten.


    Es gibt offenbar ein Missverständnis: Wir haben ein Flachdach, das "Ost/West Aufständern mit 10 Grad" würde über Ständer auf diesem Flachdach erfolgen. Die 30 Module passen drauf, es gibt nur minimale Verschattung (keine Bäume oder Nachbargebäude).


    Ein Hauptproblem ist für mich die Verkabelung "runter" in den Keller. Hier gibt es in der Tat nur diese beiden Rohre. Etwas außen am Haus herunterzuführen wird nicht funktionieren (Veto meiner Frau) und ein neues Rohr einzuziehen ist ein so hoher Aufwand, dass ich das über die bestehenden Möglichkeiten abbilden müsste. Ich lese das aber so, dass das dann praktisch ein ko-Kriterium ist, oder?

    Vielen Dank schon einmal für Eure Antworten.
    Warum ein SE-Optimierer angeschlossen wird kann ich am Ende nicht mit Gewissheit sagen. Aber macht das denn von den Kosten her so einen großen Unterschied? Ich kann mir vorstellen, dass das besser "passt", mir geht es hier aber bevor es um die Details geht mehr um das große Ganze.


    Die Optimierer werden benötigt (ich gebe das laienhaft wieder), da damit die Module "oben", d.h. auf dem Dach optimal "gesteuert" werden. Wenn das der WR machen würde müssten doch von vielen der Module Kabelstränge zum WR laufen, oder? Der WR soll aber im Keller montiert werden und auf Adas Dach (über 2 Etagen) sind nur noch zwei recht dünne Leerrohre (ca 15 mm), so dass hier minimal Kabel runterlaufen sollen.


    Den zweiten Kommentar verstehe ich nicht. Wir haben nur 1 Dach, oder handelt es sich um ein Missverständnis? Die SAT-Schüssel umsetzen ist im Angebot enthalten

    Hallo zusammen,


    nach langer Anlaufplanung habe ich nun endlich einmal ein Angebot zur Belegung unseres Einfamilienhauses. Es handelt sich um ein Flachdach mit Bitumenbahnen. Die oben angegebene Fläche ist in der Tat das Maximum, d.h. weitere Flächen gibt es nicht.


    Es ist eine Ost/West Aufständern mit 10 Grad geplant. Da ich nur wenig Platz in zwei Leerrohren habe (da geht nach zig Prüfungen wirklich nicht mehr) muss ein Minimum an Verkabelung vom Dach nach unten geführt werden. Das Angebot umfasst noch 31 SolarEdge P370 zur Überwachung auf Modulebene.


    Auch wenn ich eigentlich wirklich eine PV-Anlage möchte und auch bereit bin für Qualitätsprodukte Geld zu bezahlen ist das Angebot in Summe deutlich über dem was ich erwartet hätte. Auch wenn hier alles an Papierkram und eine Hebebühne enthalten ist.

    Wie seht Ihr das bzw. was "dürfte" so eine Anlage kosten?

    pflanze : vielen Dank für die Rückmeldung, das hilf mir weiter!

    Die FAQ habe ich schon mehrmals gelesen, u.a. deshalb bin ich ja zum Schluss gekommen, dass sich ein Speicher nicht lohnt. Bzgl. des Netzanschlussbegehrens verstehe ich auch nach aufmerksamem Lesen des verlinkten Threads nicht weshalb das für mich aktuell so wichtig ist. U.a. habe ich verstanden, dass die Zertifizierung der Wechselrichter problematisch werden könnte, da wird aber eine Frist im April 2019 genannt bis zu der man das Begehren anmelden muss.


    Unabhängig davon weiß ich doch noch gar nicht, ob ich eine Anlage installieren lasse. Deshalb ja auch meine Fragen hier. Ich muss gestehen, dass ich die ganze "Planung" unglaublich frustrierend finde und ich kurz davor bin aufzugeben. Das ist für mich kein Hobby, ich bin lediglich darauf gekommen, da ich meinen ganz kleinen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Energieversorgung (und unseres Planeten) leisten möchte und bereit bin dafür einen fünfstelligen Betrag in die Hand zu nehmen. Ich möchte kein PV-Anlagen Experte werden.

    Ich habe mit Elektrikern in Bonn gesprochen, die alle keine PV-Anlagen (mehr) installieren, da die Margen da so klein sind. Der einzige, größere der dies noch tut war nicht sonderlich begeistert von einer "kleinen" PV-Anlage auf einem Privatdach und vertröstet mich seit Monaten

    Dann habe ich mich an einen Internetvermittler gewandt, der mir ein Angebot mit Speicher (s.o.) gemacht hat, sich dann nicht einmal an Telefontermine hält und mir offenbar nur verkaufen möchte und dann einen Sub einschaltet.

    Meine letzte Anlaufstelle war daher dieses Forum.


    Ich weiß nun, dass ich (vermutlich) eine Vollbelegung wünsche und keinen Speicher. Die Fragen von oben (wie ist das Angebot einzuschätzen, macht es Sinn weiter zwei Zähler (Wärmepumpe & Haushaltsstrom) zu haben) bleiben allerdings bestehen.

    Liebe Forenmitglieder,


    wie viele hier beschäftige ich mich gerade mit dem Gedanken eine PV-Anlage auf dem Dach unseres Einfamilienhauses installieren zu lassen. Ich komme von absolutem Nullwissen durch viel Lesen auf wenig Wissen und brauche daher noch erhebliche Unterstützung. Ich hoffe, dass Ihr mir ein wenig helfen könnt. Worum geht es bzw. was ist die Ausgangslage:


    EFH mit Flachdach (2% Gefälledämmung in 53229). Die Maße des Daches habe ich im Anhang hochgeladen, ich komme auf grob 50qm (netto) zu belegender Fläche. Es gibt keine Beschattung durch andere Gebäude/Bäume.


    Neben dem Haushaltsstrom (ca. 6.000 kWh/Jahr) haben wir eine Luft/Wärmepumpe (ca. 7.200 kWh/Jahr) die über einen separaten Zähler mit Wärmepumpenstrom versorgt wird.


    In einem ersten Angebot eines Solateurs habe ich 30 PV-Module Canadian Solar (CS1H-330MS) mit jeweils 330Wp und entsprechend 9.900 kWp mit einem Kostal Plenticore plus 8.5 Wechselrichter angeboten bekommen. (inkl. Installation 11.700 € netto)

    Zusätzlich wurde mir eine BYD Hochvolt Battery-Box H 6.4 (inkl. Installation und Aktivierungscode für den Plenticore Wechselrichter) für ca. 5.300 € netto) angeboten.


    Nach meiner anfänglichen Begeisterung habe ich durch Lesen hier schnell feststellen müssen, dass sich die Batterie trotz unseres für ein EFH recht hohen Gesamtstromverbrauchs von etwa 13.000 kWh/Jahr nicht lohnen wird. Das ist einfach massiv unwirtschaftlich, oder übersehe ich etwas? Ich möchte mit dem Speicher kein Geld "verdienen" (d.h eine Ersparnis, die es ggü. dem Netzbezug wirtschaftlich macht müsste gar nicht sein), aber auch eben nichts "draufzahlen".


    Wenn ich mich nun vom Speicher gedanklich verabschiede sind wir bei der Art der Module und Bestückung bzw. Ausrichtung. Bislang habe ich von dem Solateur nur ein erstes Angebot bekommen, einen Belegungsplan noch nicht. Ziel sollte hier sein durch die Ausrichtung den höchsten wirtschaftlichen Nutzen zu erreichen (das kann Maximierung des Eigenverbrauchs über den Tag sein, muss es aber nicht zwingend).


    Es wäre super, wenn Ihr mir ein wenig hinsichtlich Einschätzung des Angebots im Hinblick auf Eignung (und Preis) sowie eine ideale Konstellation (welche Module und Wechselrichter (ggf. Batterie, aber wie gesagt kann ich mir das nicht wirtschaftlich vorstellen)) weiterhelfen könntet. Auch wäre für mich interessant, in wieweit es nioch Sinn macht mit zwei Stromzählern (Haushalt und Wärmepumpe) bei einer PV-Anlage weiterzuarbeiten.


    Vielen vielen Dank!!!