Beiträge von man1

    eure Antworten sind ausführlich und bringen zum Nachdenken. Vor allem aber denkt man drüber nach: soll ich nicht einfach weiterhin Strom aus der Dose ziehen....


    ich will hier niemanden zu Nahe treten, aber ich komm mir vor, als hätte ich in einem Veganer-Forum nach einem "Fleischähnlichen Produkt" gefragt :-)


    Klar, ihr seid die Profis - ich nur der Anfänger. Und ich bin auch gewillt, mich da einzulesen und -denken. Aber ich hoffe jetzt nicht, dass ihr das alles nur madig macht mit Cloud&Speicher&Co, weil IHR persönlich damit schlecht beraten wart. Bei manch anderen kann das vielleicht ganz anders aussehen.


    Zum Thema kein-Speicher bin ich beinahe überrascht, dass diese Meinung existiert. Ich hab mir daher die Studie htw Berlin runtergeladen und genieße heute Abend rund 50 Seiten Bettlektüre :-)


    So wie ich das Gros hier drin verstehe lautet die Lösung: PV. Nicht mehr, nicht weniger. erst mal. in Sachen "Speicher" kann sich noch was tun, aktuell aber uninteressant (was ja sogar auch tatsächlich eon behauptet).

    So, wie komme ich nun an einen "einfachen Solarteur", der die Dinger einfach nur verkauft und verbaut, und nicht an irgendwelche Konzerne gebunden ist?!?


    Weil ihr mich gefragt habt: ich bin aus der Nähe Regensburgs. Da wirds ja wohl den einen oder anderen geben :-)

    Hallo zusammen,


    ich stehe noch ganz am Anfang einer PV-Planung und hatte schon einige Vertreter hier.

    alle sind sich - unabhängig voneinander - praktisch einig, dass ich rund 6000kwh reinholen könnte. Preise für die Gesamtinstallationen belaufen sich auf rund 18T€ jeweils.


    Das aber nur am Rande. Meine eigentliche Frage bezieht sich auf was ganz anderes: wie unabhängig kann man sich "trotz" einer PV eines großen Anbieters machen?


    Da wäre eon mit der "einzig echten Cloud": kein Speicher, trotzdem rund 18T€. dafür die "Echte Cloud". ich gebe alles ab und hab das alles jederzeit frei zur Verfügung. Prinzip OK, aber ich binde mich gerne an einen Kohlestrom-Energieriesen.


    SENEC: enBW. auch nicht besser als eon. aber ich hätte meinen eigenen Speicher bei gleichem Preis wie eon.


    hier treffen 2 ähnliche Konzepte aufeinander, die mich auf eine Frage bringen, die da lautet: wie "autark" kann ich wirklich von Stromriesen werden?


    Meine Vorstellung war eigentlich von Anfang an: PV und Speicher von Firma XYZ. Eingespeist wird - wenn überhaupt was übrig bleibt - an Energieversorger ABC; diesen wiederum suche ich mir jedes Jahr von neuen aus - WIE BISHER (!!!) EBEN AUCH! jedes Jahr wird das Vergleichsportal bemüht um sich den günstigsten Strom aus der Dose zu ziehen. Nur eben keine 3000 kwh mehr, sondern nur noch 300 (das ist jetzt rein fiktiv - bitte nicht dran festnageln!!!).


    bei Eon und Senec scheint mir das nicht gegeben. ich hänge trotzdem an den Energieriesen, die - in meiner Fantasie - in 3 Jahren dann 80ct/kwh verlangen können und ich keine Möglichkeit zum Wechsel hab.


    Sehe ich das grundlegend falsch? Oder liege ich soweit richtig und sollte mir einen total unabhängigen PV-Installateur suchen?


    Danke euch schon mal für eure Hilfe!