Beiträge von VHau

    ...das ist doch Murks. 200€ für Angebot. Ich kaufe doch nicht die Dose ohne zu wissen was drinnen ist...

    200.- Euro Vorleistung, hatte ich auch im Angebot geschrieben. Diese wird entweder bei Auftragserteilung verrechnet oder bei Nichterteilung zurück erstattet...


    Aber auch dann passt das vorläufige Angebot so nicht, es wäre noch interessant zu wissen ob es nach der Vorleistung detaillierter und "passgenauer" würde.

    Gruß,


    Volker :)

    ...Das muss jeder für sich entscheiden...


    Keine Frage, ich habe das Wort "Ikea" ja auch nirgendwo erwähnt.

    Sieh es mal so, es ist aus meiner Sicht eh nicht so einfach mit den Angeboten. Mir widerstrebt es "unnötig viele" Angebote anzufordern, immerhin ist das von Seiten der Anbieter auch mit nicht unerheblichen Kosten & Mühen verbunden.

    Aber meine früheren Erfahrungen (nach dem Hauskauf vor 8 Jahren) mit Firmen die teilweise echt derbe Preise aufgerufen haben (so ein wenig nach dem Motto "wir haben schon genug zu tun, aber wenn der Kunde dazu nickt kriegen wir das noch irgendwie in unseren Terminplan reingepresst") scheinen mich hier wieder einzuholen.


    Ich hab die Suchmaschine aus diesem Forum benutzt, daraus resultiert Angebot Nr. 1 (aus meiner direkten Umgebung).

    Dann hab ich den DAA-Link (auch aus diesem Forum) benutzt um 2 weitere Anbieter zu erreichen. Der Anbieter welcher sich als erster gemeldet hat wollte mir dann unbedingt eine Brennstoffzelle an die Backe nageln (von dieser Vorgehensweise hatte ich nachdem DAA den Anbieter vorgeschlagen hat nach einer ersten Recherche schon gelesen, trotzdem wurde ich von der impertinenten Vorgehensweise der Anruferin wirklich überrascht), dies hab ich abgelehnt und auf PV bestanden. Danach war von dieser Firma nichts mehr zu hören.


    Der zweite durch DAA vermittelte Anbieter hat zwar relativ zeitnah einen Termin vor Ort durchgeführt, allerdings wollte auch dieser (so wie im ersten Angebot) unbedingt eine SolarEdge Lösung verbauen. Ich habe ihm "abgerungen" doch auch eine "konventionelle" Variante in sein Angebot mit aufzunehmen, aber inzwischen sind auch schon wieder annähernd 2 Wochen ohne Angebot verstrichen.


    Da ein Anbieter in meinen Augen ein Totalausfall war und der andere mit recht wenig Begeisterung auf meinen Wunsch nach einer nicht SolarEdge Lösung reagiert hat, habe ich aus lauter Verzweiflung die Anfrage an Solarcentury gestellt.


    Und vor ein paar Tagen habe ich eine Anfrage an "modila" per Email gestellt, ob er eventuell ein Angebot oder eine Empfehlung aussprechen kann, aber er scheint momentan im Urlaub zu sein (war ja das letzte Mal Ende Juni im Forum aktiv), also warte ich im Moment ab.

    Gruß,


    Volker :)

    Hallo und guten Tag,


    nach dem Feedback im Thread "Ich würde mich über Beratung freuen" ist jetzt das erste Angebot eingetroffen.

    Allerdings bin ich damit nicht zufrieden...


    Der Anbieter befindet sich im nahen Umfeld meines Hauses (< 2 Km) und vermittelte meiner Frau & mir beim Vor-Ort-Termin einen positiven Eindruck.

    Er plant allerdings nur mit dem SolarEdge System und verbaut bevorzugt Hanwha Q-Cells Module.


    Das Angebot erscheint auf den ersten Blick zwar komplett:


    "Im Angebotspreis sind die Gewerke Dachdecker und Elektriker zur "betriebsfertigen" DC (Gleichstrom) Installation der Photovoltaikanlage inkl. des Anschlusses an die Zählerverteilung (Bestand) gem. VDE-Norm enthalten. Alle Formalitäten mit dem lokalen Netzbetreiber sind ebenfalls inklusive."


    Allerdings legt er sich bezüglich der Stellung eines Gerüsts nicht fest. Im Angebot formuliert er das wie folgt:


    „Eine Gerüststellung ist NICHT im Angebotspreis enthalten. Wir gehen aber davon aus, dass der Aufbau der Anlage durch unsere Mitarbeiter im Gurtzeug durchgeführt werden kann. Damit kann auf eine Gerüststellung verzichtet werden.“


    Zusätzlich steht noch die Installation eines neuen Zählerschranks für ca. 800.- zzgl. MwSt. an, da seiner Meinung nach der Platz im vorhandenen 3-reihigen (mittlere Reihe komplett frei) nicht ausreicht. Ein weiterer Solarteur (plant auch bevorzugt mit SE, ich habe allerdings auch eine "konventionelle" Variante erbeten) der vor Ort war hat sich da anders geäußert, allerdings muss ich dessen verbindliches Angebot aber noch abwarten.


    Dann sind seine Bestimmungen in den AGB zur Vorauszahlung so für mich nicht akzeptabel:


    „33% des Gesamtpreises unmittelbar nach Zustandekommen des Vertrages.

    62% des Gesamtpreises unmittelbar vor Lieferung/Installation der Anlage.

    5% des Gesamtpreises nach Fertigstellung.“


    Und da sind noch andere Formulierungen in den AGB die ich eher kritisch sehe, allerdings hat er in seinem Angebot geschrieben "Abweichungen von den Regularien der AGB können mündlich und im Auftrag vereinbart werden".


    Am Ende des Tages bleibt aber die Unsicherheit wegen eventueller Mehrkosten durch ein Gerüst (unabhängig von eventuellen versicherungsrechtlichen Konsequenzen), der Preis pro kWp in Höhe von 1411,21 € zzgl. MwSt. (ohne Kosten für Gerüst & den neuen Zählerschrank) ist meiner Meinung nach für das Gebotene eh schon zu hoch.


    Dazu kommen noch offene Fragen im Angebot. Die genaue Modellbezeichnung und Montageart des Montagesystems ist nicht vorhanden, da steht nur "Hersteller: Schletter, Dachhakenmontage: Ohne Aufliegen".


    Dann sind zwei unterschiedliche Angeben zum Jahresertrag vorhanden. In der Wirtschaftlichkeitsprognose 5698 kWh, in der Ertragsprognose 6634 kWh.


    Im Belegungsplan stimmt zwar die Anzahl der Module, aber ein Modul ist am falschen Ort eingezeichnet und die Module sind nicht ordentlich im möglichen Raster angeordnet (ok, er hatte geschrieben, dass momentan sehr viel Arbeit anfällt...)


    Ich freue mich schon auf eure Kommentare,


    Volker :)

    Hallo Flo,

    ...Module ohne Firlefanz (Optimierer) i.d.R Monokristallin - Polys bringen weniger Leistung/Fläche - Axitec find ich bei 72ern gut...


    Beim Blitzschutz reicht es glaube ich in der Regel aus den Alurahmen mitzuerfassen - und ggf die Fangstäbe zu verlängern.

    Interessanterweise haben sich bis jetzt bei 2 Kontaktaufnahmen zur Angebotserstellung beide Solarteure auf SolarEdge Technik festlegen wollen. Also ein Optimizer an jedes Modul und alle Optimizer/Modul Kombis werden seriell auf einen "festen" Spannungswert geschaltet (wenn ich die Technik richtig verstanden habe...).


    Vor Ort war erst ein Anbieter, dieser meinte die von mir angedachten 2*1 m² Module wären preislich im Vergleich zu "Standard"-Modulen (1,67*1 m²) aus seiner Sicht unattraktiv. Er würde monokristalline Hanwa Q-Cells mit 325 kWp bevorzugen, wobei er auf Nachfrage sich prinzipiell als nicht an eine Marke gebunden bezeichnete.


    Ich habe mir dann mal die SolarEdge Technik etwas genauer angesehen, wenn ich das richtig verstehe meldet sich jede einzelne Kombination Optimizer/Modul per proprietärem Bussystem am Wechselrichter an und ist dort im Monitoring sichtbar?!


    Hier im Forum sind die Ansichten/Meinungen zum SolarEdge System ja durchaus "divers", wenn mir ein detailliertes Angebot vorliegt werde ich dieses mal einstellen.

    Meiner Meinung nach sind die Mehrkosten für die Optimizer nicht zu verachten, dafür bekomme ich dann ein "verbessertes" Schatten-Management, jedes einzelne Modul kann exakter "geführt" werden und Probleme an einzelnen Optimizer/Modul Kombinationen sind im Monitoring einfach zu erkennen.

    Dazu kommen noch Sicherheitsfeatures (SafeDC™ Funktion).


    Allerdings ist jeder einzelne Optimizer ein Verschleißteil und erhöht die Komplexität der Gesamtanlage, keine Ahnung wie da eine realistische Kosten/Nutzen Abschätzung aussehen soll.


    Bezüglich Blitzschutz, das Objekt besitzt momentan keinen äußeren (keine exponierte Lage, 2 hohe Bäume in der Nähe, unter 10 kWp). Bei den kleineren Modulen ragt auch nichts über das Dach hinaus. Wenn also die Versicherung dies nicht explizit fordert (oder nur einen geringfügig höheren Beitrag fordert), kann ich wohl darauf verzichten.


    Also bleibt notwendigerweise nur der innere bzw. Überspannungsschutz als Pflichtaufgabe.

    Gruß,


    Volker :-)

    Die ersten Angebote werden eingeholt, also habe ich jetzt so einige Detailfragen.


    Sind die Module rechts und links der Gaube aufgrund der teilweisen Verschattung ein Problem für den betreffenden String oder sind die Optimierer bei Wahl einer entsprechenden Modulart so gut, dass der Nutzen der zusätzlichen Module diese rechtfertigt?


    Welche Art/Auslegung von Modulen ist zu bevorzugen? Monokristallin oder Polykristallin, deutscher oder chinesischer Produzent bzw. Hersteller, Module mit integriertem Optimierer und/oder Wechselrichter?

    Ist natürlich auch eine Preisfrage...


    Welche Garantiebedingungen (Länge der Garantiezeit, Degressionsverhalten) sollten mindestens/bestens gegeben sein.


    Worauf kann/sollte ich beim Wechselrichter (Qualität/Wirkungsgrad/Garantierte Lebensdauer) achten falls es ein String-Wechselrichter wird?

    Bzw. wie sieht es mit Erfahrungen bei im/am Modul integrierten Wechselrichtern bezüglich Lebensdauer und Austauschkosten aus?


    Auf was gilt es bei den Angeboten zu achten? Ich würde einen Solarteur aus dem Umkreis (max. 100 Km, ich denke da an Service bzw. Hilfe im Problemfall) bevorzugen. Oder ist diese Sichtweise zu "eingeschränkt"?


    Alle anfallenden Arbeiten (z. B. auch Durchbrüche und Verputzarbeiten) und Teile (die dürfen nicht ohne meine Zustimmung nachträglich in andere Hersteller bzw. Modelle geändert werden) sollten genau bezeichnet sein.


    Wie wichtig ist Blitzschutz (innerer /äußerer) , was sollte ich da beachten?


    Bei Unterzeichnung des Vertrags sollten mir idealerweise Verschaltungsplan und Stringaufteilung vorliegen.


    Worauf sollte ich beim Montagesystem / Kabeln & Steckern achten, gibt es da Empfehlungen?


    Erscheint die Ertragsprognose realistisch?


    Wird ein fester Liefertermin zugesagt?


    (Was habe ich übersehen?) ;-)


    Zuletzt noch eine Frage bezüglich Reinigung der Moduloberfächen. Da die Dachneigung 45 Grad beträgt ist ja ein hoher Selbstreinigungseffekt zu erwarten. Gibt es vielleicht Erfahrungen wie oft eine Reinigung notwendig sein kann bzw. Sinn macht. Oder wird man das eher am Ertrag der Anlage festmachen? Was wäre denn eine Hausnummer für die Kosten einer Reinigung durch einen Fachbetrieb?


    Gruß,


    Volker :-)