Beiträge von HardyP

    YC600 kann ich nur empfehlen, läuft bei mir mit SW/SO-Ausrichtung und Überbelegung echt gut, Monitoring über SHelly.

    Muss mich da ggfs. noch etwas genauer einlesen was der Gesetzesgeber dazu sagt.

    Es gibt dazu eine recht gute Ausarbeitung (mMn auch sehr ausgewogen), die ich hier auch verlinkt hatte:

    - Vielleicht nochmal Anruf (könnte ja auch ein anderer Bearbeiter dran sein), dabei dann nochmal liebevoller Verweis darauf, dass die VDE-AR-N 4105 seit 2018 neu gefasst wurde, und danach die vereinfachte Anmeldung möglich ist

    - ggfs anbieten, sogar als Entgegenkommen Deinen Fachkraftnachweis zu senden

    - Du wolltest ihnen natürlich keine Arbeit machen, und daher einfach das Formular der Stadtwerke vom Kaff weiter einreichen, vorher ggfs deren Namen unkenntlich machen

    - Hinweis, dass Zählerwechsel nicht Dein Problem ist, sie das aber ja ohnehin die nächsten Jahre machen müssten, das dann gern vorziehen könnten wenn es ihnen wichtig ist.

    - wenn das nicht geht - wer sitzt im Aufsichtsrat Deines VNB? Bestimmt auch ein lokaler Politiker --> Anschreiben, Verweis auf Klimakatastrophe, lokale Presse suche ja immer nach sowas, usw

    - zu guter Letzt (oder direkt ;-)....) einfach bauen, Anmeldepflicht im MaStR nachkommen, dann den VNB zappeln lassen.

    Wenn Du es offiziell sauber haben willst, ja.

    Wie gesagt, aus der Ferne können wir hier schlecht glaskugeln, wie genau die Konstellation bei Euch ist, daher sind weitere Ideen nicht zielführend. Selbst wenn man einen 2RZ bei Dir setzt, wovon soll man den eingespeisten Anteil abziehen? Eine saubere Bilanzierung "was kommt wann wieviel wo her und wo hin?" im 15min-Abschnitt ist ohne Smart Metering und Einbindung in übergeordnetes System jedenfalls nicht möglich. Eine Vorstellung davon wie komplex das werden kann mal ein Link zu den BHKW-Freaks: https://www.bhkw-infothek.de/w…bauch-von-PV-und-BHKW.pdf


    Die Antwort von denen oben wirkt jetzt auch nicht so, als hätten die da einfach eine lapidare Antwort geschickt, sondern selbst echt Möglichkeiten ausgelotet - aber das ist natürlich nur (m)ein subjektiver Eindruck.

    Bingo, also genau wie ich es von Anfang an gesagt hatte.


    Dass man bei einem anderen Anbieter Strom kaufen kann, hat nichts mit der technischen Konstellation zu tun (nicht umsonst haben wir ja seit einigen Jahren das "Unbundling" von Erzeugung, Übertragung, Vertrieb....)

    Einzig und allein entscheidend ist das mit dem Netzeinspeisepunkt.


    Wie das genossenschaftsrechtlich alles aufgedröselt ist, würde mich allerdings (rein akademisch) schon interessieren, und insofern PV-Express Recht geben ;-).

    Wenn das BHKW am gleichen Netzanschlusspunkt sitzt, natürlich!!

    Weil dann hat der Betreiber und auch die WEG irgendetwas mit dem Netzbetreiber unterschrieben, und was da drin steht, das ist Rechtsgrundlage.


    Aber ich sehe schon, auf Argumente wird hier wieder nicht eingegangen, reines gequengele.


    BTW: Ich sage nicht, dass ich das gut finde, oder dass (D)ein kleines Modülchen eh keine Rolle spielt, aber das war nicht die Ausgangsfrage.

    Verschenken schon, Einspeisen nur nach Anmeldung.

    Es liegt im Detail einfach dran, wie das bei Euch mit dem BHKW gestrickt ist. Egal wir, man kann jedenfalls nicht zwei unterschiedliche EEG-Arten, dazu noch zu unterschiedlichen Zeiten aufgebaut, über den gleichen Zähler/Netzanschlusspunkt laufen lassen.


    Rein rechtlich gesehen, aber da hattest Du ja noch gefragt.

    Nach den grundsätzlichen Infos noch paar technische Sachen:

    • Var 1: Du denkst hier wohl an einen String-WR. Das verträgt sich allerdings nicht so gut mit der O/W-Ausrichtung, da die Module ja alle in Reihe geschaltet werden müssen. Theoretisch könnte man auch parallel belegen (weiß aber nicht, ob das schon jemand gemacht hat bei diesen WRs), allerdings wenn ich mir so die Feedbacks hier im Forum ansehe, sind für einen effizienten Betrieb mindestens 3 Module notwendig (damit man sicher, auch bei Schwachlicht, über die Mindestspannung kommt), insgesamt also 6 Module.
    • Var 2: hier vermutlich ein Modul-WR. Da gibt´s ja einige Threads wo das Thema "Überbelegung" besprochen wird, siehe auch die Lesezeichen in meinem Profil, daher keine Notwendigkeit das hier neu auszurollen. Deine Neigung ist recht gering, im Sommer kommt mittags also schon ganz schön was zusammen - bleibt im Endeffekt dann persönliche Entscheidung.
      Empfehlung wäre hierzu, ggfs auf dem (Gebraucht-)Markt nach günstigen Modulen mit ~200-250Wp zu schauen, und dann jeweils 2 parallel an z.B. einen AP Systems YC600, das scheint mir derzeit ein guter Kompromiss aus Preis, Leistung und Risiko zu sein.

    Hallo fritzmueller,


    erstmal herzlich willkommen - wenn nur alle ihren Einstandspost so ordentlich geschrieben, inhaltlich aufbereitet und klar strukturiert hätten wie Du...


    Ich bin zwar noch etwas jünger als Du, bin aber zu sehr ähnlichen Ergebnissen gekommen, nämlich dass das Mantra "Dach vollmachen" nicht für jede Lage, Aufstellung und Lebens-/Wohnsituation passt. Alle Angebote die ich so bekommen habe, wirken irgendwie genau so ausgelegt, dass sich eine Amortisation nach 15-20 Jahre ergibt - WENN dann nicht noch ein Zählerumbau "dazwischen" kommt...

    --> daher ist es bei mir auch eine 600VA-Anlage geworden.


    Meine Anlage liegt so im Bereich Deiner Var2, allerdings SW/SO-Ausrichtung. Wir haben ja ein relativ dürftiges Jahr hinter uns, und ich habe seit Ende Juni nun 335kWh geerntet, soweit passt das also relativ gut zu Deinen Annahmen - wobei es wegen O/W etwas weniger sein könnten. Zählerwechsel sollte ohne Umbau möglich sein, wobei das bei Dir ohnehin 'bald' fällig ist, wenn da noch Ferraris drin ist...)*.


    Aaaber:

    • Du wirst nicht alles 1:1 auch selbst verbrauchen, das hängt von Deiner Grundlast ab.
    • bei mir ca. 25% unvergütete Einspeisung, das scheinen auch andere hier so zu sehen (wenn man nicht extensive Dauerlasten wie starkes IT-Equipment, Teichpumpen,... etc hat)
    • je mehr Wp Du hast, desto weiter schaffst Du es zwar in den Winter mit substantieller Grundlastabdeckung, desto höher steigt also dieser Prozentwert --> muss man halt schauen, ob sich das rechnet
    • aus den Zahlen oben wird Deine Grundlast <300W sein (Nachtverbrauch / 16h, abzüglich Beleuchtung)
    • von daher sehe ich Deine Amortisationsrechnungen alle als etwas zu positiv an.

    Von daher: Wie sieht denn die Grundlast tatsächlich aus? Als (vermute ich mal) Renter bekommt ihr durch sonnenscheinoptimiertes Verhalten (Spülmaschine und Waschmaschine nur tagsüber, aber nicht gleichzeitig, usw) sicher noch bisschen rausgekitzelt, aber das hält sich naturgemäß in Grenzen.


    *theoretisch könnte der Messstellenbetreiber wohl schon verlangen, dass Du auf eigene Kosten den Zählerschrank ertüchtigst, aber in der Praxis machen sie es (wie bei mir auch) ohne mit der Wimper zu zucken, v.a. wenn Messstellenbetreiber noch der VNB ist. Falls ein Umbau allerdings erforderlich wird und Du eh die Kosten hast, dann wird die "große" Anlage natürlich schlagartig interessant.

    naja, vermutlich speist das BHKW ja auch ins Netz ein, und da gibt´s ja Vergütung für. Wenn nun eine weitere Anlage über dengleichen Zähler einspeist, würde die ja auch zu dem "damaligen" Tarif vergütet werden, was ihm mit Kürzung seiner Vergütung bestraft werden kann (§52 EEG 2021).


    Außerdem könnte es sein, dass nach §60ff EEG 2021 weniger EEG-Umlage gezahlt werden muss, was aber auch wieder an Bedingungen geknüpft ist usw.