Beiträge von AusmWW

    Bei 4,5 kWp Generatorleistung wird ein Speicher größer 5kWh nicht sinnvoll betrieben werden können. Der wird aber die meiste Zeit schon mit der Überbrückung der sonnenfreien Zeit ausgelastet sein, da im Schnitt täglich mehr als 12kWh verbraucht werden. Mit ein wenig Reserve für den potentiellen Ersatzstrombetrieb wirst du den Speicher möglicherweise im Normalbetrieb nicht unter 25% entleeren wollen.

    Da ist ein nächtliches E-Auto laden nicht drin.


    Für die Waschmaschine könntest du den Einsatz einer Schaltsteckdose in Erwägung ziehen, von SMA zugelassen sind hier nur die Edimax (solltest du die mit dem SHM steuern lassen wollen).

    Wenn du im Ersatzstrombetrieb im ganzen Haus Strom haben willst dann brauchst du die Enwitec-Box mit Phasenkopplung. Dann musst du dir auch überlegen, was du mit eventuell vorhandenen Kraftstromsteckdosen machen möchtest.

    Der Sunny Home Manager 2.0 kommt in den vorbereiteten Platz in der Enwitec-Box. Ein Ersatzstrombetrieb ohne den Sunny Home Manager ist nicht.


    Den Planungsleitfaden den ich hier drüber verlinkt habe solltest du dir mal in Ruhe zu Gemüte führen. Darin findest du u.a. auch eine gute Beschreibung für die Auslegung des Akkus und anderer Komponenten.

    Hab auch was für den Sunny Boy Storage im passenden Planungsleitfaden gefunden


    Sunny Boy Storage

    Gerätetyp Maximale Auslösecharakteristik

    SBS3.7-10 (Sunny Boy Storage 3.7) B6 (B6A)

    SBS5.0-10 (Sunny Boy Storage 5.0) B6 (B6A)

    SBS6.0-10 (Sunny Boy Storage 6.0) B16 (B16A)

    Wenn ein Leitungsschutzschalter eine höhere Auslösecharakteristik hat, schaltet der Sunny Boy Storage den

    Leitungsschutzschalter im Fehlerfall nicht ab.

    Der Abschnitt im Planungsleitfaden:


    Lebensgefährlicher Stromschlag durch nicht auslösefähigen Leitungsschutzschalter

    Im Inselnetzsystem und im Ersatzstromsystem können bei Netzausfall ausschließlich die vom Sunny Island auslösefähigen Leitungsschutzschalter ausgelöst werden. Leitungsschutzschalter mit einem höheren Auslösestrom können nicht ausgelöst werden. Im Fehlerfall kann für mehrere Sekunden eine lebensgefährliche Spannung an berührbaren Teilen anliegen.

    • Prüfen, ob ein Leitungsschutzschalter eine höhere Auslösecharakteristik hat als die folgenden auslösefähigenLeitungsschutzschalter:
    – SI4.4M-12: Leitungsschutzschalter mit der Auslösecharakteristik B6 (B6A)

    – SI6.0H-12 und SI8.0H-12: Leitungsschutzschalter mit der Auslösecharakteristik B16 (B16A) oderLeitungsschutzschalter mit der Auslösecharakteristik C6 (C6A)


    Falls du also Ersatzstrombetrieb planst, schau in der Doku nach, ob der von dir geplante Batterie-WR alles kann, was du brauchst.

    Mal schauen ob ich's richtig zusammenbringe, falls wer nen Fehler sieht, bitte berichtigen.


    Alle Stromkreise im Haushalt müssen abgesichert sein. Dafür gibt's u.a. auch ein paar Normen, u.a. die VDE 0100. Solange der Akku 'nur' als Puffer arbeitet, liefert das Stromnetz ausreichend Strom, dass in einem Fehlerfall die Sicherungsautomaten ausgelöst und somit der Stromkreis unterbrochen wird.


    Wird nun das System soweit ausgebaut, dass auch ein Ersatzstrombetrieb möglich ist, so steht für eben diesen Ersatzstrombetrieb das Netz zum Auslösen der Sicherungsautomaten nicht zur Verfügung.


    Gibt es nun einen Fehler, z.B. Kurzschluss in einem der angeschlossenen Geräte, so wäre es toll wenn der Batteriewechselrichter ausreichend Strom liefert, um den Sicherungsautomaten rauszuhauen. Um dieses bei einem 16A Sicherungsautomaten in der vorgeschriebenen Zeit zu tun, muss der Batteriewechselrichter kurzzeitig in der Lage sein, ca. 80A zu liefern. Das entspricht einer kurzzeitige Leistung von 17,6 kW. Das schafft der bei mir verbaute Sunny Island 4.4M nicht.

    Bezüglich Ersatzstromsystem:

    Überprüfe bitte genau den Batterie-WR beüglich seiner Fähigkeit, im Ersatzstrombetrieb die vorhandenen Sicherungsautomaten auszulösen. Der Batterie-WR SMA SI 4.4M ist nicht in der Lage Sicherunsautomaten > 6A auszulösen.

    An dem Weg zu den SMA Geräten habe ich seit dem Aufbau nichts mehr geändert. Die einzige Änderung am Netzwerk war das deaktivieren der Repeater und die zusätzliche Installation von 3 Edimax V2, das waren 5 und sind jetzt 8.

    Die habe ich extra geholt, weil die als einzige Schaltsteckdose von SMA zugelassen sind.


    Kann ich irgendwie herausfinden welches Gerät IGMPv2 nutzt? Gibt es ein Tool was den Netzwerktraffic analysieren kann und auch IGMPv2 Pakete erkennt?


    Sorry dass ich den Gs205 als Router bezeichnet habe.

    von AVM kam heute Abend folgendes:

    Für eine Bewertung des Fehlerbilds benötige ich eine kleine Skizzierung des Netzwerkes, sowie Angaben von SMA ob hier eine Multicastproblematik bekannt ist. Prüfen Sie allerdings zuvor, ob sich das Fehlerbild nicht durch die IGMPv2 Abschaltung lösen lässt, denn generell bezieht sich die Meldung zu IGMPv2 an ältere Switchs, die die Multicast Flooding verursachen. Sollten Sie hier Switchs zwischengeschaltet haben, entfernen Sie diese testweise oder deaktivieren Sie auf diesen die IGMP-Funktionalität. Sollte sich dies als Ursache bestätigen, prüfen Sie beim Hersteller der Switchs, ob es Firmware-Updates mit IGMPv3 Unterstützung gibt. Falls nicht, können Sie ungemanagte Hubs oder moderne Switche mit IGMPv3 Unterstützung verwenden, sofern dies überhaupt zwingend für den Betrieb der SMA Geräte notwendig ist.

    Alles davon verstehe ich nicht. Ich werde aber morgen eine "Freiluftleitung" von der Fritzbox zum Switch legen, die kann auch ein paar Tage liegen bleiben. So kann ich zumindest einen Einfluss der Powerline TP 1200 ausschliessen/bestätigen.


    IGMPv2 Abschaltung ? Wo/was soll ich dazu wie tun?




    An der Netzwerktopologie wurde kaum was verändert, seit dem Tausch der Fritzbox. Es wurde aber 1 Fritz Dectrepeater und 3 Fritz Wlanrepeater deaktiviert, da die neue Box so gut ist, dass Wlan und Dect im ganzen Haus ohne Repeater besser ist, als vorher mit diesen.