Beiträge von schoenue

    Wenn alle 20 Module an einem String hängen, sollte Variante a) kaum schlechter sein als b).

    Bei SE könnten Halbzellen Module verwendet werden, was einen weiteren Vorteil bei Verschattung bringt.

    SE ist grundsätzlich auch etwas besser als einzelne Moduloptimierer an einem MPPT.


    Wenn es aber wirklich 25% günstiger ist, spricht eigentlich nichts gegen a).

    Ich würde für Ost und West einen Wechselrichter mit 2 MPPTs nehmen und die Module so heraussuchen, dass je 22 St. an einem MPPT möglich sind.

    Meine Intuition sagt: Vergiss die Module an der Fassade West, die bringen im Winter wegen zuviel Schatten kaum Ertrag!

    Die Fassade Süd würde ich bauen, sollte vor allem Winter einen schönen Zusatzertrag bringen.

    Ich denke, mit den Modulen an der Süd-Fassade wirst Du nicht glücklich, da kommt doch im Winter auch relativ schnell wieder Schatten?

    Von Panasonic gibt es Spezialmodule HIT N300 mit 1463 mm x 1053 mm, da würden dann 6 St. mit 1800 kWp an die Fassade passen. Die hätten auch den Vorteil, dass eine relativ hohe Spannung erzeugt wird, saufen somit bei Schatten nicht so schnell ab.


    Der Carport mit Flachdach liefert im Winter auch nur bescheiden, aufständern bringt wegen des Schattenwurfs nichts!


    Ingesamt würde ich abraten, Du hast bereits 12,7 kWp und für den Winter würde nur eine größere steile Südfläche was bringen.

    Die Belegung der Südfassade würde im Winter meiner Einschätzung nach max. 10% Mehrertrag bringen und der Carport max. 5%.

    Ein Zählerwechsel kostet bei Westnetz 107,10€ brutto.

    Änderungen und Erweiterungen am Zählerplatz müssen laut TAB Niederspannung Westnetz durch einen eingetragenen Installateur erfolgen. Also bei Interesse einen eingtragenen Installateur mir dem Bild vom Zählerplatz kontaktieren und fragen, was eine Erweiterung für Einspeisung ungefähr kosten würde.


    Würde nun auch zur Balkonanlage tendieren, die könnte man bei Westnetz einfach anmelden und kostet nur den Zählerwechsel.

    Bei 7000 kWh Verbrauch im Jahr kann ich nur raten: Wenn möglich, knapp 10 kWp bauen!

    Also das südliche Dach voll belegen, auch die stärker verschatteten Bereiche.

    Wenn das nicht für knapp 10 kWp reicht, evtl. auch die andere Dachhälfte belegen!


    Erst wenn dann noch Geld übrig ist, würde ich das in Speicher stecken.

    Speicher ist im Vergleich zu PV-Modulen teuer und lohnt sich nur, wenn viel vom Stromverbrauch darüber läuft!

    Zum Beispiel bei hoher Grundlast oder weil der Stromverbrauch überwiegend abends, morgens und nachts stattfindet.

    Laut Datenblatt sollten die Jinko Eagle MX 320 WP gut mit den Verschattungen zurechtkommen, da eingebaute Moduloptimierer.

    Wieso nur 4,5 kWp und nicht knapp 10 kWp?

    Wie hoch ist Dein Sromverbrauch im Jahr?

    Abgesehen von der grundsätzlichen Überlegung zum Sinn des Speichers ist das Verhältnis zwischen PV Leistung und Speichergröße eher "suboptimal"

    Ich hab 7 kWp mit knapp 12 kWh Speicher und meine Anlage läuft prima damit!

    Bei der Dimensionierung des Verhältnis kommt es meiner Meinung nach vor allem darauf an, wie der hoch der Stromverbrauch im Jahr ist und was davon nachts/frühmorgens/spätabens verbraucht wird.

    Wer wenig Jahresstromverbrauch hat und den vorwiegend tagsüber benötig, braucht keinen oder nur wenig Speicher.