Beiträge von schoenue

    An den E3DC WR kann man bis zu 15 kWp Module anschließen, das würde ich auf jeden Fall sofort bauen lassen.

    Es gehen max. 42 St. IBC MonoSol 330 an den WR also 13,86 kWp.

    Oder andere Module heraussuchen, um näher an die 15 kWp heranzukommen.


    Wenn unbedingt die EEG-Umlage vermieden werden soll, dann zuerst die Anlage mit 9,9 kWp in Betrieb nehmen und den Rest 1 Jahr später als Erweiterung anmelden.

    Die 27 St. Module und 12 St. Optimierer kosten ca. 7000€. Dazu kommt noch der WR und Montage, so dass es wohl um die10000€ Mehrkosten für die PV-Anlage sind.


    Man kann allerdings die aktuell 19% Umsatzsteuer wieder vom FA holen. Wenn der Elektroinstallateur möglichst viel seiner Arbeit in die Rechnung für die PV-Anlage hinein nimmt, könnte die Erstattungssumme optimiert werden ;)

    Hier ist ein Vorschlag, wie eine Belegung mit Spezialmodulen Panasonic HIT aussehen könnte:

    - Auf dem Ostdach ohne Gaube 15 St. Panasonic HIT N250.

    - Auf den 3 Gauben je 4 St. Panasonic HIT N340 mit Modul-Optimierern beschaltet.


    Die 15 St. HIT N250 und die 12 St. HIT N340 zu je einem String zusammenfassen.

    Würde insgesamt 7,83 kWp ergeben, wobei der String mit den Gauben im Mittel nur die halbe Peakleistung bringen würden.

    Der String mit den Gauben sollte jedoch recht gut funktionieren, 5-6 Module gleichzeitig in der Sonne reichen, damit der String im MPPT-Bereich bleibt.

    Evtl. könnte man auch die Nord-Gaube unbelegt lassen und die 4 Module stattdessen auf das Süd- und Westdach neben die Gauben setzen.


    Was ist das Herzstück der Anlage, der WR oder der Home-Manager?

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass E3DC Deine 3 Wünsche Batterie Speicher, 3-phasiger Notstrom und Steuerung einer WP erfüllen würde.

    Ist nachträglich alles dazukaufen wirklich billiger und problemlos machbar?

    Wenn man 2 Strings parallel schaltet und nur einer hat Schatten, dann wären 2 MPPT optimal.

    Zu versuchen mit einer Zickzack Anordnung die Schatten zu überlisten ist nicht ratsam, da sinkt die Spannung der Anordnung schnell unter dem MPPT Bereich.

    Daher bei Schatten immer möglichst lange Strings bauen, verschattete Bereiche werden durch Bypass Dioden überbrückt und die Spannung bleibt lange im MPPT Bereich.

    Wie lang läuft die Anlage schon, war ein Winter dabei?

    Bei mir gibt es im Winter sogar an der Südfassade in 6m Höhe Schatten.

    Wann ist der Speicher am Nachmittag nicht ganz voll?

    Deinen Speicher bekommst Du vermutlich im Dezember nie 100% voll, da hilft auch 1 kWp an der Westfassade nicht weiter.

    Und im Sommer ist der Speicher fast immer schon voll, bevor die Westfassade liefern würde.

    Ich würde sagen, der SMA SB 4.0 ist schon genug ausgelastet, da sollte man nichts mehr dranhängen.

    Die beiden Strings NeMo P 270 parallel an einen Eingang hängen geht nicht, der Strom würde >15A sein.

    Ob die 6 x 160W Module am 2. Eingang gut laufen würden ist ungewiss, was sind das für Module, mit wieviel Zellen je Modul?


    Außerdem ist der zusätzliche Ertrag an der Westfassade mehr als fraglich:

    Im Sommer gibt es sowieso genug Ertrag und im Winter haben die Module nur 1 Stunde Sonne.

    Oder ist die Fassade eher Südwest?


    Bevor ich viel Zeit und Geld in so eine Fassaden-Installation stecke, würde ich erstmal eine Versuchsinstallation mit einem Balkonkraftwerk machen, die gibt es mit 300W für weniger als 300€.

    Einfach an die Fassade hängen, über den Winter laufen lassen und schauen, was herauskommt. Danach beurteilen, ob sich eine größere Installation lohnen würde. Das Balkonkraftwerk dann ggf. wieder verkaufen.