Beiträge von MichaO

    Wenn EEG-Umlage fällig wird, braucht du imemr einen Erzeugungszähler, da für die normgerecht und geeicht gemessen werden muß.

    Ok, dann schonmal 1000 dank für die Infos. Da hatte ich wohl zu viel durcheinander geworfen. Ob sich unter diesen Umständen und bei Kosten für dann 3 Zähler die Sache lohnt... Käme ja auch noch ein neuer Verteilerschrank für die Zähler dazu, weil der aktuelle rammelvoll ist... das muss ich dann nochmal beim NB anfragen. Die Anlage soll sich ja schon in 10-12 Jahren rechnen, irgendwie.

    mME bzw. iMS kommen über 7kWp sowieso schon, sobald sie bei euch eingebaut werden.

    Hm, also den alten Zähler hat man ausgetauscht, wobei bis auf die Digitalanzeige nix modernes am neuen Zähler erkennbar ist. Muss immer noch jeden Monat an den Schrank und per Webseite die Zählerstände melden.


    Von noch einem Zähler war keine Rede (bislang). Da wollen wohl einige noch was vom Kuchen abhaben, bevor man zuviel Autarkie an den Tag legt :-/ Es müsste ja auch ein 2-Richtungs-Zähler sein, da der Plenticore bei Überschuss ja auch den Speicher, der auf dem String 3 hängt, per AC laden kann, was ich ja u.U. im Winter genau mit der Erweiterung der Anlage erreichen will.

    Oh, dann hatte ich das mit den 12 Monaten durcheinander gebracht. Eigenverbrauch wird wohl erst einmal nicht über 10MWh kommen, selbst mit dem Elektroauto. Meinst Du mit Erzeugungszähler eine "moderne Messeinrichtung"? Die hat man mir schon eingebaut, auch wenn die nix kann, außer 2-Wege-Zählung.


    Aber ob sich das Vorhaben dann überhaupt rechnet? Ich wollte erst einmal ca. 5kWp, weil ich einen Pico 10.1 günstig gebraucht bekommen könnte und Gesamtprojekt bar bezahlbar wäre. Bei nochmal 10kWp muss erstmal der Bleistift ran :-/

    Danke für die schnelle Antwort, die mich jetzt noch mehr verwirrt. Hier dann weniger Text:


    EEG-Umlagepflicht also pro Haushalt/Grundstück, auf dem die Anlage(n) stehen, egal wie die Besitzverhältnisse der Einzelanlagen bei Ehepartnern sind?


    Was hat es mit der Jahresfrist auf sich, wenn ich eh immer die Vergütung nach IBN bekomme? Ich dachte, dass man mit einer "Erweiterung" innerhalb von 12 Monaten die Vergütung "retten" kann.


    Ich gehe nun davon aus, dass es egal ist, ob meine Frau oder ich die nächste Anlage bauen würde, da es immer zusammengerechnet wird, wir je Anlage die Vergütung nach IBN bekommen und bei über 10kWPeak auch sowieso EEG-Umlage zahlen müssten?


    Nochmals danke

    Michael

    Hallo,


    aktuell werkelt ein Kostal Plenticore mit BYD HV und einem Energiemanager EM-300LR alleine vor sich hin. Der EM-300 misst am Netzübergabepunkt, alles funktioniert einwandfrei und die dynamische 70% Regelung klappt sehr gut.


    Ich habe vor kurzem bei Kostal angerufen, weil ich nicht verstehen konnte, wie die dynamische Regelung funktioniert, wenn ich nun die Anlage erweitere und z. B. einen zweiten Kostal Wechselrichter anschließe. Die Antwort der Kundenbetreuung war, dass der zweite WR fest auf 70% eingestellt werden muss, da der gemeinsame Zugriff auf den EM-300 nicht möglich ist. Oder ich ersetze den EM-300 gegen das neue Kostal Smart Energy Meter mit 2 Anschlüssen, dann geht es. Aber momentan wohl nicht, falls der 2. WR ein Pico ist.


    Wie verhält sich das Ganze den jetzt? Hat wer Erfahrung mit 2 Kostal WR als "eine" Anlage? Ich ging davon aus, dass ein WR als "Master" wenigstens Herstellerintern die anderen steuern kann. Anscheinend betrachtet Kostal aber jeden WR als Einzelanlage.


    Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass man bei einem Bus-System, wie Kostal es verwendet (RS485), eine Sternverkabelung braucht, wenn weitere Geräte dazu kommen. Das führt doch das Prinzip des Bus-Systems ad absurdum.


    Viele Grüße

    Michael

    Hallo,


    ich habe seit März eine (Privat-)Anlage auf einem Nebengebäude in Betrieb mit 9.6kWPeak (Q-Cells Q.Peak Duo-G5 320) in Süd-Ost-Richtung, Plenticore 10 und BYD HV 7.7kWh. Für die Anlage wurde nicht die Kleinunternehmerregelung gewählt.


    Die Anlage läuft besser als erwartet, es ist nun ein Hyundai Kona Elektro dazu gekommen und wir überlegen, auf den unbeschatteten Teil unseres Wohnhauses Richtung Süd-West eine weitere Anlage zu bauen und den Speicher auf 10kWh zu erhöhen, damit wir bei schlechterem Wetter und gerade im Winter mehr Puffer haben, um wenigstens den Speicher voll zu bekommen und selbst mit abendlichem Kochen den Bezug nahe 0 zu halten. Aktuell liegt unser Autarkiegrad bei 94% (seit Inbetriebnahme), das Auto wurde zu Hause bislang ausschließlich aus PV-Überschuss geladen.


    Wir könnten recht günstig an einen gebrauchten Pico 10.1 kommen und würden zunächst 5kWPeak auf einen String auf das Dach bauen wollen, identische Module. Spätere Erweiterung (bei vielleicht 2. Elektroauto) also möglich, vielleicht auch schon Ende des Jahres.


    Ich habe dann letzte Woche beim Netzbetreiber angerufen und gefragt, wie sich das ganze verhält, wenn ich nun so kurz nach Inbetriebnahme der ersten Anlage noch eine baue, oder ob es sinnvoller wäre, dass meine Frau die zweite Anlage baut. Die Dame sagte mir, dass es egal ist. Die Einspeisung der zweite Anlage würde immer mit der zum Inbetriebnahmezeitpunkt gültigen Einspeisevergütung vergütet, anteilig an der Gesamteinspeisung je nach neu installierter kWPeak.


    Ich dachte, dass ich als "Erweiterung" innerhalb der ersten 12 Monate nach Inbetriebnahme der ersten Anlage immer die volle Vergütung der ersten Anlage bekomme. Da ich wegen der installierten Leistung ja nach Erweiterung die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch zahlen muss, käme das in etwa dem gleich, als wenn meine Frau die zweite Anlage als "Neuanlage" betreibt, die niedrigere Einspeisevergütung bekommt, wir aber keine EEG-Umlage zahlen müssen.


    Habe ich hier einen Denkfehler? Oder hat die Dame des Netzbetreibers mein Anliegen nicht verstanden? Über eine kurze Aufklärung wäre ich dankbar. Ich finde es schon schwierig genug, in dem Fall den Kram mit dem Finanzamt sauber auseinander zu bekommen, aber jetzt noch solche Antworten vom Netzbetreiber, das verwirrt einen total.


    Danke für die Mühe

    Michael