Beiträge von KarstenPV

    Bitte die FAQs von Pflanze durchlesen.


    Was sagt PVGis für die Nordseite? Was geht maximal auf Süd?


    Die Kostenprognose ist wirklich nicht brauchbar. Das was dort als „Gewinn“ steht, könnte man als etwas ähnliches wie einen Gewinn ansehen, wenn man die Anlage geschenkt bekommt. Aber auch dann passt es nicht.

    Bei Finanztest gibt es ein kostenloses Excel-Tool, das man benutzen kann und das funktioniert. Gefühlt wird man mit den Preisen aber nicht annähernd eine positive Rendite hinbekommen


    Bei einer WP muss man immer bedenken, dass man den Strom vor allem dann benötigt, wenn man vom Dach wenig Ertrag bekommt. Daher sollte man m.E. die Anlage möglichst groß bauen und bei der Wahl der WP darauf achten, dass sie sich entsprechen steuern lässt.

    Ich würde keine Optimierer bestellen, und mit dem ersparten mindestens 8 Module mehr kaufen. Mit 8,0 kWp hätte ich auch mit weniger Sonne grössere Chancen, an weniger sonnigen Tagen und im Herbst und Frühling die Endverbraucher mit Solarstrom zu bedienen. Die WB 11 kW 1 und 3-ph. Wenn ich Fronius oder SMA WR und Smartmeter verwende, kann ich z.B. die eChargeControl App für dynamisches Laden mit einer geeigneten WB einsetzen.

    Mit Solaredge braucht man systembedingt immer Optimierer. Das Problem an SE ist m.E., dass es ein eigenes System ist. Das kann problematisch sein, wenn man künftig was anderes installieren möchte. Mein SE- Wechselrichter kann z.B. bisher nicht mit meiner Mennekes Wallbox kommunizieren.


    Mennekes mit SMA soll gehen. Das dürfte aber kaum günstiger sein.


    OpenWB is vielleicht auch eine Alternative. Die Box soll mit sehr vielen Wechselrichtern funktionieren und ist recht günstig.


    Bei den Motiven kann ich nachvollziehen, dass man nicht das Dach voll macht, wenn man ggf. kein günstiges KfW-Darlehn bekommt oder sich kein Darlehen ans Bein binden möchte. Ich würde dann aber eher größer und einfacher bauen. Wenn man am Fahrzeug zeitgesteuertes Laden einstellen kann und die Ladeleistung runterregelt, geht das ohne externe Steuerung. So mach ich das aktuell mit Wallbox und Wärmepumpe mit einer 16,8 kWp-Anlage auf dem Dach. Im Winter kommen da aber auch an einigen Tagen mal nur 5-10 kWh pro Tag und maximal 2 kW vom Dach.

    Bin kein Experte, aber hier sollte man doch auch die Belegung der anderen Seite (Nord) mit in Erwägung ziehen. Zumindest die Gaube wäre doch sicher interessant bei einem Standort in Süddeutschland, 15Grad DN und wenn eh die 10 kWp überschritten sind. Oder bekommt man das hier nicht sinnvoll hin?

    M.E. sollte man bei einer WP die PV-Anlage maximal groß bauen und auf keinen Fall bei 9,9 kWp hängen bleiben. In den Wintermonaten kann man nie genug vom Dach für den Eigenverbrauch bekommen. Mit dem Norddach verlängert man dann die Produktion noch etwas. Und wenn man größer baut sinkt der kWp-Preis (auch wenn natürlich bei einem Norddach die Einnahmen geringer werden). Wenn man sparen will, kann man m.E. bei einer Nord-Süd-Belegung auch einfach 70% hart machen. 70 % weich bringt da bei 38Grad DN vermutlich nix. Bei erwarteten Verbrauch sollte man auch daran denken, dass zukünftig vermutlich auch noch ein Elektroauto dranhängt. Das brauch idR mind. 3 kW Leitung zum laden, die man auch im Winter dann häufig erreichen möchte. Da sind 9,9 kWp- Leistung mit der WP im Herbst und Winter doch etwas knapp. Ich habe bei 12.500 kWh/a bei 16,8 kWp (Nord-Süd) mit WP, PHEV und HH-Strom und hätte gerne viel mehr kWp auf dem Dach.


    Die EEG- Umlage auf den Eigenverbrauch ist m.E. kein Argument. Die sollte bald wegfallen.


    Der Eigenverbrauch lässt sich mit der WP bei 4 Personen und großer PV ganz gut erhöhen, wenn man die WP am Tag Warmwasser produzieren lässt und die Vorlauftemperatur am Tag einige Grad hochsetzt. Das geht auch ohne teure Steuerung ganz gut. Das kann man auch zunächst mal testen und ggf. die Steuerungstechnik nachrüsten.


    Bei 3500 kWh WP-Strom und dem Zählerschrank würde ich auf eine Stromtarif umstellen. Ausnahme: BEV ist vorhanden und der VNB erlaubt die Wallbox auf den WP- Zähler zu nehmen.


    Wenn man Spaß an der Steuerung hat, kann man auch aWattar als Stromversorger nehmen. Dort richtet sich der Strompreis direkt nach dem Börsenpreis.

    Wenn Geld/Rendite nicht die entscheidende Rolle spielt kann man auch über SunPower X21 Module nachdenken (wenn die erhältlich sind). Die sind nur 1,56 m lang (aber etwas breiter mit ca. 1,03 m). Davon könnten 33-36 Stück draufgehen (quer bzw. quer und längs gemischt). Da es die Module mit 360 Watt gibt, kommt man dann auf bis zu 12,9 kWp. Ich habe mir die Module für das Süddach gegönnt.


    Solarteur teile ich per PM mit.

    Gibt es eine besonderen Grund für den (teuren) Speicher? Finanziell lohnt er sich meistens nicht, auch wenn Verkäufer es gerne irgendwie hinrechnen. Es gibt aber natürlich immer spezielle Wünsche und Situationen wo es anders sein kann.


    LG Module gelten grds. als sehr hochwertige, sind aber auch teurer. Wenn man nicht auf eine gute Rendite aus ist, nimmt man eher günstigere Module. Die Garantie sollte man nicht überbewerten. Ist zwar nett sowas zu haben, ob man eine Garantiefall dann wirklich nachweisen kann, ist eine andere Frage.


    Ich persönlich habe mich trotz des Mehrpreises für eine teurer Anlage entschieden (SunPower mit Solaredge ohne Speicher, dafür aber größer). Bisher bin ich damit zufrieden. Und bis man sich für „seine“ Anlage entscheidet muss man sich eben erkundigen und sich hier umhören.