Beiträge von KarstenPV

    Du musst Dir beim Angebot mal die Einzelpositionen ansehen, den Speicher rausrechnen und dann mal mit den Angeboten hier im Forum in Deiner Nähe vergleichen. Korrigiere doch auch mal die Angaben, sonst liest das keiner. Üblicherweise wird der kWp-Wert der Anlage und der Nettopreis ohne Speicher pro kWp angegeben.

    Bei Dir scheint dann noch der Zählerschrank ein Thema zu sein, welches den Preis nach oben bring. Über 4.000 Euro netto kommt mir da aber schon sehr viel vor (wobei ich das nicht wirklich beurteilen kann). Frag doch mal einen Elektriker Deines Vertrauens was bei dem der Umbau kosten würde.


    Aber auch der Rest scheint sehr teuer zu sein. Mit SolarEdge, 16,8 kWp Sunpower-Modulen und Stromzähler bin ich hier im Süden bei um die 1.500 Euro bei einem großen regionalen Solarteur gelandet, nur mal zur Orientierung. Und das war schon wirklich teuer und dem Umstand geschuldet, dass ich unabhängig von der Rendite möglichst viel Leistung auf dem Süddach wollte.


    SunPower ist zwar nett, sollte man aber mE nur bei knappen Platz nehmen oder wenn man nicht auf die Rendite schaut.

    Speicher und Community kann man auch machen, muss sich aber klar sein, dass man damit draufzahlt. und ob man mit Speicher viel für die Umwelt tut würde ich mal in Frage stellen. Warum nicht das BEV als Speicher nehmen?

    Das solltest Du wirklich nochmal überdenken und Dir vor allem eine eigene Eindruck bilden.


    Speicher und Flatrates werden von vielen im Forum als nicht lohnend angesehen. Einfach mal etwas einlesen.

    Ich persönlich habe es nicht gemacht.


    Schau Dir die FAQs von Pflanze an. (Auf den Nutzer klicken und die Pinnwand ansehen)


    Wenn Du wirklich Speicher in der Größenordnung für ein BEV möchtest, muss die Anlage um ein Vielfaches größer werden. Stell Dir mal die Frage, wie sich der Speicher in der Zeit von November bis März füllen soll.

    Zum Netzentgelt: Genau deswegen hab ich das in „“ gesetzt. 😉


    Ob sich ein weiterer Zähler lohnt, hängt von den Kosten ab. Kann sich ja jeder selbst ausrechnen. Bei mir lohnt es sich jedenfalls nicht.


    Wenn man eh schon am buddeln ist, kann man doch einfach die Kabel für die Wallbox mit verlegen. Es ist komfortabler mit der Wallbox zu laden als mit dem Ladeziegel. Aber extra graben würde ich auch nicht dafür. Der Bedarf an Anschlussleistung für BEV für Normaluser wird oft überschätzt.

    Ich persönlich würde Angebot 4 mit SolarEdge (find ich persönlich gut) und LG (sind hier ja kaum teurer und haben gute Werte) nehmen und möglichst noch einige Module dazu nehmen. Der WR hat ja noch Luft und wenn die anderen Angebote mehr Module draufbekommen sollte das ja auch gehen.


    Allerdings würde ich mich zum Thema Verkabelung zwischen Garage und Haus genau informieren (Zulässigkeit, Verluste, Max. Kabellänge bei SE) und auf alle Fälle ein ausreichend großes Leerrohr verwenden. Wenn später mal ein Wallbox in die Garage soll kann man jetzt auch schon das Kabel dafür bzw. Für einen Unterverteiler mit reinmachen.

    Wenn man von Sunpower die X21 Module nimmt (die sind nur 156 cm lang aber etwas breiter, können Aber bis zu 370 Watt), könnte möglicherweise auch bis zu 7x6=42 Modulen oder sogar aaaaaaaaaaaa 4x12=48 Modulen belegt werden, wenn man bis zu den Rändern gehen kann (WLZ recherchieren). So ähnlich habe ich es gemacht. Ist aber keine günstige Lösung.

    SHM 2.0 dürfte sinnvoller sein wenn man künftig eine Wallbox steuern oder eine Speicher einbinden will. Ich würde daher bei Deinen BEV Plänen die höhere Investition gegenüber dem EM auf mich nehmen. Kann aber auch sein, dass das in einigen Jahren nicht mehr funktioniert.


    Die SunPower P19 blk Module sehen jedenfalls sehr gut aus. Bei Interesse kann ich ein Bild schicken.


    Zum BEV: Wenn Du vergünstigten Mobilitätsstrom (gem. §14a EnWG fallen geringer „Gebühren“ dafür an) beziehen möchtest, benötigst Du dafür eine extra Zähler, der meist zusätzlich Geld kostet. Bei manchen VNBs kann man das auch auf eine vorhandene WP-Zähler hängen. Jedenfalls die NetzeBW GmbH lässt eine gemeinsamen Zähler mit der WP nicht zu. Ob sich die Zusatzgebühren rechnen muss man ausrechnen. Wenn man über die PV laden kann, lohnt sich das in den meisten Fällen aber vermutlich nicht.

    Wenn Du es trotzdem machen willst, würde das m.E. eher unter das Messkonzept 3 (Ggf. Ist weitermachen Zähler für den Eigenverbrauch?) fallen. Das sollen sich aber besser andere ansehen, wenn das gewünscht sein sollte.


    Ich persönlich würde den größeren WR nehmen und möglichst ggf. noch stärkere Module nehmen, wenn das mit den Strings klappt (kann ich nicht beurteilen). Wenn man BEVs am Wochenende im Herbst, Winter und Richtung Frühling beladen will, kann man das gut gebrauchen.

    Wenn Du kurzfristig keine Zusage für mehr als 10 kWp bzw. 10 kVa bekommst, könntest Du auch erstmal das auf den besten Flächen und mit Südausrichtung bauen. Damit hast Du schon mal für diese Anlage keine EEG- Umlage auf den Eigenverbrauch.


    Dann kannst Du die Themen Anschlussleistung und Statik klären und dann ggf. den Rest in einem Jahr als zweite Anlage mit Südwestausrichtung bauen. Ist vielleicht kostenmäßig nicht ideal. Aber einen Anspruch auf Einspeisung durchzusetzen wir eben auch einige anzeigt dauern.


    Wenn es nichts wird, kannst Du ja immer noch überlegen zusätzliche Leistung für den Eigenverbrauch aufs Dach zu machen und in diesem speziellen Fall (BEV nachts laden) vielleicht auch einen Speicher dranzuhängen, wenn nicht gerade die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht.


    Jetzt bekomme ich aber vermutlich gleich virtuell eins übergebraten.8o

    Vielleicht ist/war die Anlage ja so teuer, dass man mit der aktuellen Vergütung nicht hinkommt. Kann man machen, sollte einem aber bewusst sein (Ich habe es bewusst so gemacht, ist aber ein Spezialfall). Ist sie schon gebaut oder kann man noch was ändern?


    Zunächst sollte man m.E. immer eine Bedarfsanalyse machen. Was brauch ich (künftig) wofür an Strom, was will ich mit der Anlage erreichen und was sind mir monetär irgendwelche Gimmicks wie Speicher, „Autarkie“, Notstrom oder Monitoring wert. Was willst Du erreichen, auch mit den Phasen-Thema?

    pflanze .

    Ja, ich habe die Kaskade mit Eigenverbrauchszähler. Ist aber erst in dieser Woche installiert worden. Jetzt will ich mal die Entwicklung über den Winter sehen. Meine WP ist zwar SG ready, hat leider nur eine Leistungsstufe und noch kein Modbus-Modul. Mal sehen ob ich die über den SolarEdge WR gut steuern kann. Das ist aber eher Hobby als das es finanziell wirklich was bringen wird.


    Welchen zusätzlichen Vorteil hat denn die Kaskade bei KUR? Das kenne ich noch nicht. Hast Du einen link?