Beiträge von KarstenPV

    Bei mir gab es bei Abrufen über die App kaum Probleme. Die Daten für mich als Laie aber etwas seltsam. Bei 16,8 kWp (Süd-Nord-Ausrichtung) hatte ich im März bis zum 20.3 bis zu 60 kWh Ertrag pro Tag bei teilweise fast perfektem Wetter. Am 21.3. waren es nur 3 kWh (das Wetter hier war aber auch wirklich miese). Und am 22.3. und am 23.3. waren es dann jeweils über 75 kWh pro Tag.


    Mir ist klar, dass es Schwankungen gibt. Aber in dem Ausmaß? Und dann diese Steigerung von 60 auf 75 kWh innerhalb ganz weniger Tage bei gutem Wetter. Ist das bei anderen hier auch so?

    Nein, mit Zählern meine ich die Kisten vom VNB im Schaltschrank.

    Bei unter 10 kWp sollten aber zwei Zähler genügen. Erst ab 10 kWp braucht man eine dritte Zähler, da dann auf den Eigenverbrauch die 40% EEG-Umlage anfallen. Damit solle es hier bei zwei Zählern bleiben, für die ja offenbar Platz im Zählerschrank ist.


    Wichtig ist aber die Kaskadenmessung als Messkonzept durchzubekommen. Sonst kann man den PV-Strom nicht für die WP nutzen (den Aspekt hatte wir hier bisher Anzeige vergessen). Wenn also der WP-Zähler bleiben soll, sollte man sich mal erkundigen, ob der VNB die Kaskadenmessung mitmacht.

    Für Full läuft es dann vermutlich auf die Entscheidung aWattar insgesamt oder einen weiteren Zähler raus. Da sich die Rahmenbedingungen ja auch ändern können, kann man vermutlich gar nicht vorhersehen was besser ist.


    Ich persönlich würde bei freiem Zählerplatz den Zusatzzähler installieren und dann mal sehen wie es funktioniert. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich dann in zwei-drei Jahren den Zähler ggf. auch wieder rausnehmen lassen.


    Wo SyrSydom aber recht hat: Wenn der Zusatzzählerplatz richtig Geld kostet würde ich das nicht machen.

    Ergänzung: Soweit mit Investitionskosten eine größere WP gemeint sein soll, hat der TE angegeben, dass er eine WP bereits hat. Von einem notwendigen Zählerplatzumbau steht nichts dabei. Wenn da Kosten anfallen sollte, kann man dafür eine Abschreibungswert auf die 99 Euro Mehrkosten draufrechnen. Die Rechnung bleibt dennoch einfach.


    Manche VNBs erlauben übrigens auch die Wallbox an den WP-Zähler anzuschließen (meiner leider nicht). Beides ist bzgl. der Netzentgelte vergünstigt. Dann kann sein BEV mit dem vergünstigten Strom laden, wenn die PV-Anlage nicht produziert.


    aWattar find ich auch sehr interessant, gerade auch für BEV dm WP. Bin gespannt wie sich das entwickelt. Hoffentlich bekommen wir dadurch immer mehr steuerbare Verbraucher.
    Allerdings sollte man für aWattar dann vermutlich die WP und die Wallbox über die Preisdatenvoraussagen steuern können. Das mag bei einer neuen Anlage (mindestens neuere/nachrüstbare WP) gehen, bei mir funktioniert es leider nicht (zumindest sagt der Ersteller der WP das).

    SirSydom: Investitionskosten brauch ich dabei nicht. Ich rechne nur ab wieviel kWh zu niedrigen kWh-Kosten (=variable Kosten) die Mehrkosten für den zusätzlichen Zähler (=Fixkosten) reingeholt werden können. Wenn der Restbezug aus dem Netz höher als der Grenzwert lohnen sich die Fixkosten für den Zusatzzähler finanziell.

    Ich bin aber gerne bereit in BWL noch was zu lerne, wenn man es mir erklärt.


    Wenn ich nun den absoluten kWh-Wert habe, kann ich mir ja überlegen, ob ich da darunter komme. Das kann man durch Sparmaßnahmen oder eben durch Eigenverbrauch erreichen. Was der mich dann kostet (=Investitionskosten) ist für die Betrachtung, zu welchen Gesamtkosten ich den Rest beziehe, nicht relevant.


    Damit kann meine Rechnung also nicht „grundfalsch“ sein (ist das eigentlich irgendeine lokale Steigerungsform falsch?) 😉

    Zur Ausgangsfrage des TE:


    ME kann man das relativ einfach abschätzen.Der Unterschied pro kWh sind 0,07 Euro. Die Grundgebühr von 99,00 Euro hat man also bei knapp 1.500 KWh reingeholt. Bei bisher 3.800 kWh für die WP müsste man also deutlich mehr als 50 % selbst produzieren. Das wir man in den Wintermonaten nicht schaffen, zumal die Anlage ja nicht sehr groß ist.

    Zum WW-Komfort: Ich kann eine Mindesttemperatur für WW einstellen, die gegenüber eigenen Sperrzeiten für die WW-Roduktion Priorität hat. Wenn man dann am Nachmittag auf 52 Grad geht und 40 Grad als Mindesttemperatur hat, haut das bei mir hin. Muss man eben testen.

    Bitte die FAQs von Pflanze durchlesen.


    Was sagt PVGis für die Nordseite? Was geht maximal auf Süd?


    Die Kostenprognose ist wirklich nicht brauchbar. Das was dort als „Gewinn“ steht, könnte man als etwas ähnliches wie einen Gewinn ansehen, wenn man die Anlage geschenkt bekommt. Aber auch dann passt es nicht.

    Bei Finanztest gibt es ein kostenloses Excel-Tool, das man benutzen kann und das funktioniert. Gefühlt wird man mit den Preisen aber nicht annähernd eine positive Rendite hinbekommen


    Bei einer WP muss man immer bedenken, dass man den Strom vor allem dann benötigt, wenn man vom Dach wenig Ertrag bekommt. Daher sollte man m.E. die Anlage möglichst groß bauen und bei der Wahl der WP darauf achten, dass sie sich entsprechen steuern lässt.