Beiträge von KarstenPV

    Das ist so nicht korrekt. Generell bei Ergebnisermittlungen via EÜR oder allg. nach §4(3) EStG - Methode + Verzicht auf die Kleinunternehmer, gilt die Umsatzsteuer als Einnahme bzw. Ausgabe!


    Gerade wenn man auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, dann ist z.B. die Umsatzsteuer (Vorsteuer) die das Finanzamt aus dem Kauf der PV-Anlage erstattet dann als Einnahme anzusetzen und wirkt sich damit auch auf die Einkommensteuer aus!

    Stimmt, daher stand da „grds.“.🤗


    Die Steuerersparnis bei der ESt. kann sich übrigens in den 20 Jahren ändern, entweder wenn die Steuersätze angepasst werden oder sich die persönlichen Einkommensverhältnisse ändern. Zudem müsste man wohl auch abzinsen. Man rechnet also mit einigen unbekannten Variablen. Bei der geringen Ersparnis über 20 Jahre gibt es daher m.E. keine wirklich falsche Entscheidung.
    Mit KUR ist es eben etwas weniger Aufwand und man bekommt die Liquidität aus der VSt. eben auch nicht gleich wieder. Das dürfte für viele auch ein Faktor sein, die KUR nicht zu wählen.

    Bei dem Stromverbrauch gibt es wirklich m.E. Bei dem Ziel („etwas Gewinn auf die Laufzeit wäre schö) nur eines: Alle Dächer voll (zumindest wenn PVGIS für Nord mindestens 600 kWh/kWp ergibt) und stärkere Module wählen. Wenn die andere Dachseite mitbelegt wird, kann man sich den RSE schenken, da man sogar wie nie 70% der Gesamtleistung gleichzeitig bekommt.

    Mit Wärmepumpe würde ich persönlich auch die andere Dachseite mit belegen. Dann sinkt auch der kWp-Preis.


    Umweltmäßig kann man auch über die SunPower Maxeon 3 Module nachdenken. Die haben eine Cradel-to-Cradel Zertifizierung und haben auch sonst beste Werte, auch bei der Schneelast. Die sind aber teuer.

    Ich persönlich würde noch das Norddach bis nutzen und dann auf den RSE verzichten.

    Zumindest wenn PVGis für Nord mehr als 650 kW/kWp ausgibt. Dann kann man ggf. sogar 70% hart bauen und der kWp-Preis sollte auch Richtung 1.000 Euro oder auch drunter gehen.

    RSE würde ich persönlich nicht machen. Wer kann schon sagen wann in Zukunft abgeregelt werden wird.

    Ist überhaupt Platz für einen RSE im Zählerschrank? Da dürfte doch schon einer für den WP-Strom installiert sein.


    Mit WP würde ich mir überlegen die andere Dachseite mit zu machen bzw. für einen Ausbau in einem Jahr vorzubereiten.Ich finde es bei mir schon mit 16,8 kWp mit WP und Plug-in Hybrid aktuell schon knapp und im Winter wird es nicht besser.

    Ich verstehe es nicht so ganz, bin aber eben auch kein Techniker, nur User.


    Dir ist schon klar, dass SE nur mit „Optimierern“ funktioniert und die „Elektrik“ anders ist als bei Stringwechselrichtern?


    Nach meinem Verständnis wäre bei P500 oder P505 Optimieren von SE entweder 25 Module oder 50 Module die maximale Stringlänge. Bei den P505 wären sogar 12 bzw. 13 Module die Mindestlänge. Die 16 wären also kein Problem, mehr sogar vermutlich besser.


    Mit SE könnte man auf West auch andere Module und andere Optimierer nehmen. Was man an Optimieren mischen kann, steht in den Datenblätter drin.

    Ich wollte einfach gerne SolarEdge haben. Da ging es nicht um Optimierer. Der Schatten eines Baumes vom Nachbargrundstück wäre auch mit einem String-Wechselrichter gegangen. Doppeloptimierer wollte ich zuerst, wäre aber kaum günstiger gewesen. Jetzt habe ich Einzelmodulüberwachung.


    Zu den Nordmodule kann ich gerade noch wenig sagen. Muss man in einem Jahr sehen.

    Bei mir sind es für meine 24 SunPower X22 -360 Module (96-Zeller) auf Süd die P505-Optimierer von SolarEdge. Ob es dafür Doppeloptimierer gibt und ob die sich preislich lohnen, solltest Du mal prüfen.


    Vorteil von SE ist auch, dass man verschiedene Module gut kombinieren kann. Bei mir sind auf Nord 24 SunPower P 19 Module (sind normale PERC-Module, keine Maxeon) mit P370-Optimieren. Ob das mit einem Stringwechselrichter auch so einfach geht ist mir nicht bekannt, sah das aber als ein Vorteil von SE an.