Beiträge von KarstenPV

    Hallo zusammen,


    ich will auf einem Süddach 20 LG-Module mit 330 Watt (vielleicht auch mit 345 Watt) und 20 LG-Module mit 330 Watt auf ein Norddach machen.

    Der Solarteur hat mir nun eine LG-Wechselrichter (nicht näher benannt) mit Doppeloptimieren (nicht benannt) angeboten. Ich habe wenig Verschattung, finde aber das SE-Konzept gut.

    Wenn man sich die Spezifikationen ansieht, dürfte das aber nicht funktionieren (13 Doppeloptimierer als Mindestlänge; damit alles auf einen Strang, dann aber mit mind. 13,2 kWp zuviel Leistung). Zudem braucht man ja mindestens den 15er WR. Das dürfte bei der Anlage weg, Süd-Nord-Kombie deutlich zu viel sein.


    Kommt man um die teuren Einzeloptimierer irgendwie rum ohne sich außerhalb der Spezifikation zu bewegen?

    Eine meiner speziellen Anforderungen ist z.B. die Kommunikation (über eine passende Erweiterung) mit meiner MENNEKES Wallbox. Da bin ich mit SMA wahrscheinlich gut bedient. Ob und wie für das mit anderen funktioniert ist mir nicht klar.


    Weiter möchte ich meine WP steuern können. Da gibt es bei meiner Weishaupt/Dimplex WP ein „Steuermodul“ nachzurüsten. Das kann Modbus. Es wäre super, wenn ich am Mittag z.B. Brauchwasser machen kann, insbesondere wenn die Abriegelung greift.


    Dann wollte ich die Möglichkeit haben irgendwann mal ZUKÜNFTIG einen Speicher flexibel und gut anzuhängen (ein- oder dreiphasig; AC oder DC; Hochvolt oder Niedervolt) ohne den Wechselrichter auszutauschen. Daher wäre für mich ein Kriterium, ob es vom Hersteller passende Speicherwechselrichter gibt.


    Wenn er leise wäre, kann ich ihn in den Hausanschlussraum hängen. Sonst muss er in die ca. 3Meter entfernte Garage.

    Hallo Forum,


    gibt es denn eigentlich eine Übersicht über die jeweiligen Vor- und Nachteile von bestimmten Wechselrichtern? Ich habe leider nichts gefunden.


    Kriterien können ja z.B. sein:


    - Schattenmanagement

    - Verluste bei best. Anwendungen (Stringlänge, Spannungsbereiche)

    - Einsatz mit Steuerungen/steuerbaren Verbrauchern

    - Installations- und Einsatzmöglichkeiten

    - Preistendenz

    - Besonderheiten


    Gib es so etwas in der Richtung? Man findet dazu ja keine halbwegs aktuellen Tests und im Forum hab ich dazu nichts gefunden was Laien (der bin ich) eine Übersicht ermöglicht.

    Hallo nochmal,


    ich bin mit der Anlagenplanung nun etwas weiter und es läuft eigentlich auf 18 x LG NeON 2 black 330 auf dem SSW-Dach (PVGIS bei 10 % Verlusten 1030 kWh) und 12 x LG NeON 2 black 330 auf SSO-Dach hinaus (PVGIS bei 10 % Verlusten: 680, hatte da offensichtlich zuvor was falsch eingestellt gehabt oder da hat sich was an den Daten verändert).

    Ggf. kann man noch 2 Module längs auf die freien Flächen machen, was aber optisch nicht allen Familienmitgliedern gefällt. Mehr geht dann aber auf das Süddach mit Modulen 16xx mm x 101x mm nicht drauf.


    Jetzt habe ich aber mal für die Belegung mit den SunPower X22 - Modulen rumgerechnet, die 1559 mm x 1046 mm groß sind. Wenn man die nimmt, können rechnerisch 7 statt 6 in eine Reihe passen und zudem könnten die quer genau in die Randbereiche zwischen die Dachfenster und den Rand des Daches passen. Auf einer Seite ist zwar das Innenmaß zwischen Dachfenster und der Firstabdeckung aus Blech nur 150 cm. Wenn man aber die restlichen 6 cm ÜBER der nicht sehr hohen Firstmauer unterbringen könnte, ragt das Modul noch nicht über das Dach hinaus.

    Unterhalb der Dachfenster wird es mit den 1046 mm kritisch. Die 1016 der LG Module gehen wohl so gerade noch, ohne dass das Wasser über die Dachrinne schießen sollte. Ob die 1046 mm auch noch gehen, müsste ein Sunpower-Installateur sich ansehen.

    Einen Sunpower-Instalateur bekommt man aber offensichtlich kaum. Der mit "zugeteilte" rührt sich jedenfalls seit Wochen nicht und ist nicht erreichbar. Mir ist bewußt, dass Sunpower relativ teuer wird. Wenn ich damit aber wirklich 27 Module auf das Süddach bekommen und dann vielleicht noch die 370 Watt Module installieren kann, komme ich auf 9,99 kWp. Das würde für mein Süddach einfach super passen und wäre mitr einen gewissen Mehrpreis pro kWp wert. Bis zu einem Mehrpreis von 33 % nur für die Module dürfte es sich sogar rechnen. Das Norddach würde ich dann erst mal frei lassen und ggf. künftig nochmal nachlegen. Alternativ könnte man auch gleich günstige full black Module installieren (muss auf der Nordseite auf alle Fälle sein). Das ist dann eine Frage des Gesamtpreises und ob der Sunpower-Solarteur auch noch was anderes installieren kann/darf/will.


    Meinungen dazu? Hat jemand Erfahrung mit der Montage von Sunpower-Modulen?


    Gruß


    Karsten

    Genau die Diskussion über Sinn und Unsinn von Speichern wollte ich eigentlich gerade nicht aufmachen. Das ist der schwierigere Teil der Entscheidung. Da hilft die Diskussion bei der Meinungsbildung (daher Danke für die verschiedenen Argumente), das steht bei mir aber erst als zweiter Schritt an.


    Meine Frage zielte darauf ab, ob es technisch überhaupt in meiner Situation geht. Wenn nein, brauch ich mich um die Diskussion gar nicht kümmern. Hat dazu jemand Infos?

    Hallo Forum,


    ich werde eine PV-Anlage installieren und überlege ggf. einen Stromspeicher zu installieren. Typ und Bauart sind noch offen. In unserem Hausanschlussraum wäre über Wasserleitungen (die laufen in ca. 50 cm Höhe quer vom Hausanschluss zur Wärmepumpe ) noch viel Platz für eine Wandmontage des Speichers und ggf. auch der Wechselrichter (PV und Speicher ). Ein Abstand von 30 cm-50 cm zur Wasserleitung ist möglich. Ich frage mich aber, ob ich Wechselrichter und Speicher ÜBER Wasserleitungen überhaupt installieren darf. Drunter geht sicher nicht. Aber drüber? Kennt sich da jemand aus?

    Wenn das nicht geht, muss ich die Wechselrichter in die Garage machen und dann wohl auf den Speicher verzichten. Das würde wenigstens die Entscheidung für oder gegen Speicher erleichtern.


    Oder kann man den Speicher ggf. Auch in die Garage hängen? Wenn es da mal Frost gibt, mag das der Speicher doch sicher nicht. Oder gibt es da Lösungen mit Temperaturregelung wie im Elektroauto.


    Ist jemandem bekannt, ob die Fördertöpfe in BW für Speicher nun schon leer sind.


    Danke für Hinweise dazu. Die Suchfunktion hat dazu nix hergegeben.


    Grüße


    Karsten


    Anzeigepflicht

    Betreiber von öffentlich zugänglichen Normal- und Schnellladepunkten sind müssen der Bundesnetzagentur schriftlich oder elektronisch anzeigen (nach § 5 Abs. 1 und Abs. 4 S. 2 LSV):


    Öffentlich zugänglich ist ein Ladepunkt, wenn er sich entweder im öffentlichen Straßenraum oder auf privatem Grund befindet und der zum Ladepunkt gehörende Parkplatz von einem unbestimmten oder nur nach allgemeinen Merkmalen bestimmbaren Personenkreis tatsächlich befahren werden kann. (§ 2 Nr.9 LSV)

    Hier sollte man vielleicht darauf hinweisen, dass es bei der LSV um etwas anderes geht als bei der Meldepflicht gegenüber dem Netzbetreiber. Der Netzbetreiber will einfach die Verteilung der Lasten kenne und planen, um das Stromnetz stabil zuhalten. Bei der LSV geht es darum, dass die Ladeinfrastruktur geordnet wird. Wenn man nur in seiner Garage einen Ladepunkt für sich hat, interessiert das die LSV nicht. Wenn im Unternehmen ausschließlich die Mitarbeiter in der zugangsbeschränkten TG tanken, dürfte das genau dasselbe sein.


    Anders sieht es aber aus, wenn man als Unternehmen den Kunden Strom auf dem Firmenparkplatz anbietet, auf den jeder kommt. Dann muss mangelt melden und erscheint dann vermutlich auch in irgendwelchen Verzeichnissen über Ladepunkte.

    Wenn man bei der NetzBW die Wallbox anmeldet bekommt man wohl einen Bonus von 50 EUR. Ob dann dadurch die Netzanschlusskosten höher werden, hängt vermutlich davon ab, was man für einen Anschluss hat. Wenn die Rechnungen des Betreibers den Anschluss nicht als ausreichend groß erachten, muss man nach deren Meinung wohl aufrüsten.


    Wenn man Lastspitzen auch nur für wenige Stunden im Jahr produziert, kommen die Netzbetreiber wohl auf eine zu und wollen Geld dafür. Ich habe das mal mitbekommen, als eine Tiefgarage einen Feueralarm hatte und die Lüfter 2-3 Stunden unter Vollast gelaufen sind. Da wollte der Netzbetreiber dann mehrer 10.000 Euro haben. Keine Ahnung wie das dann letztendlich ausging. Ein Hausanschluss wird es vermutlich nicht so schlimm sein.


    Möglicherweise kann man das dann aber verhindern, wenn man sich einen extra Zähler und ein Steuergerät einbauen lässt. Dann bekommt man bei der NetzBW einmalig 200 EUR und der Netzbezug von Strom für die E-Mobilität wird günstiger (zT unter 20 Cent pro kWh für echten Ökostrom). Das liegt an geringeren Abgaben für den Mobilitätsstrom. Allerdings kostet der weitere Zähler und man benötigt Platz im Zählerschrank. Wenn man Strom über die PV-Anlage „tankt“ macht das vermutlich wenig Sinn. Muss man eben für sich ausrechnen.


    Hier der link:

    Bonus bei NetzBW


    Hinweis: Ich kann nicht sagen, ob man mit damit wirklich bei einem kleineren Anschluss bleiben kann, wenn man ein Steuergerät installiert hat. Ich habe es nicht ausprobiert und kenne mich damit auch nicht näher aus. Einfach mal beim Netzbetreiber nachfragen. In anderen Teilen des Forums gibts aber auch echte Spezialisten dafür.


    Auch Strom für die WP wird wie Mobilitätsstrom durch geringere Abgaben gefördert. Beides fällt unter §14a EnWG. Da ich eine WP mit separatem Zähler und Steuergerät habe, wollte ich als dummer User die Wallbox und die WP an eine Zähler mit einem Steuergerät hängen. Das will die NetzBW aber nicht. Angeblich wegen der unterschiedlichen Lastprofile. Ich habe es dann aufgegeben. Das war mit der Auslöser dafür, dass ich ein PV-Anlage installiere. Jetzt werde ich nochmal das „Vergnügen“ haben, dass ich das Messkonzept mit dem WP- Zähler beim Netzbetreiber durchbringen muss.


    Bei anderen Netzbetreibern geht es übrigens, dass man die WP und die Wallbox auf einen Zähler hängt!