Beiträge von KarstenPV

    Zum Ausgangsthema:


    Sinnvoll wäre m.E. entweder mit aWattar oder ähnlichen Tarifen abhängig vom Preis über Nacht zu laden.

    Alternativ wäre m.E. auch ein separater Zähler mit verbilligtem Autostrom möglich. Wenn der VNB mitmacht, kann man das auch an den WP Strom hängen.


    Die ganzen Cloud-Geschichten bieten doch für so einen Strombedarf nix geeignetes an, oder? Ich würde das aber nie machen, schon wegen der ganzen Unklarheiten mit der Besteuerung (oder ist das geklärt?).


    Speicher würde ich persönlich nicht machen. Ist schon schade um die Verluste. Und ob es sich lohnt steht in den Sternen.


    PV sollte natürlich trotzdem maximiert werden.

    WP-Strom und E-Auto-Strom sind grds. beide nach §14a EnWG begünstigt. Einige VNB lassen es daher wohl zu, dass man beide an eine Zähler mit einem RSE dran hängt.

    Mein VNB hat die Zustimmung verweigert und das mit den unterschiedlichen Lastprofilen begründet. Ich habe dann mal gefragt wo es genau steht, dass diese Thema für mich relevant ist. Darauf habe ich dann keine befriedigende Antwort erhalten.

    Das Problem ist, dass es zum EnWG wohl keine aktuelle Durchführungsverordnung gibt, aus der man ggf. noch was ableiten kann (in die eine oder andere Richtung). Die Verordnung ist in §14a EnWG zwar vorgesehen, offenbar aber noch nicht in Kraft.

    Ich habe mir dann überlegt, die Zustimmung einfach mal einzuklagen. Da es finanziell bei mir aber kaum etwas ausmacht, habe ich es dann gelassen. Die Zeit dafür ist mir einfach zu schade.

    Wenn man mutig ist und der Eli das mitmacht, kann man es ja einfach mal angekündigt und bauen.

    Wir haben mit ähnliche Ausgangsbedingungen (bei uns mit passiver Kühlung über WP und BEV insg. 12.000 kWh/a) und 2019 mit Solaredge und Sunpowermodulen 16,8 kWp auf Süd und Nord gebaut bei 30 Grad DN, und zwar sogar zu einem geringeren Preis pro kWp. Wir haben es nicht bereut und sind bisher bei 50% Eigenproduktion. Wenn man das BEV am Wochenende läd, ist das gut möglich (und es geht sogar mehr). Speicher braucht man dann nicht. Nord würde ich auf alle Fälle machen, wenn Dose Zusatzkosten dafür um die 1.100 Euro pro kWp liegen.


    Optisch kann ich die SunPower P19 Module In Full Black empfehlen. Sind aber etwas teurer.

    Zum Speicher:

    Über Speicher (mit Notstrom) denkt vermutlich jeder nach der sich mit einer PV-Anlage erstmals beschäftigt. Notstrom ist aber m.E. In den meisten Gebieten ein rein emotionales Thema (oder eine Spielerei?).


    Wenn ein Speicher gemäß der Planung lange aushalten sollte (nur dann könnte er überhaupt wirtschaftlich sein bei den aktuellen Rahmenbedingungen), muss man sich immer fragen, wie oft im Jahr man den voll bekommt. Regelmäßig genügend Strom über den Winter schafft man nur mit großen PV-Anlagen. Mir einer 9,9 kWp-Anlage dürfte der Speicher zu häufig nicht zu laden sein.


    Bei „Rechnen“ der Anlage ist der Speicher immer eine Unbekannte, die man sich (bzw. der Solarteur einem) schönrechnen kann, oder eben auch nicht. Man sollte sich aber immer im Klaren sein, dass der Speicher keinen Strom produziert, sondern vielmehr verbraucht.

    Zum Preis: bei 30 kWp sollte es schon in die Richtung 1000 Euro pro kWp gehen. Einfach mal die ganzen Angebote von anderen durchschauen. In Süddeutschland ist es vermutlich nicht einfach darunter zu kommen. Da ist bei Dir aber Übrigens auch der Umbau des Zählerplatzes mit drin. Kostet eben auch nochmal was.


    Finanzierung: über KfW-Kredite kann man (abhängig von der Bonität) ab 1,03% finanzieren, und dass ohne Sicherheiten. Einfach mal die Hausbank fragen ob sie KfW-Kredite in der Größenordnung macht (machen nicht alle).

    Das Süddach würde ich persönlich dann wirklich voll machen. Wäre echt schade drum

    Geht dann nicht auch noch die Garage, wenn die nicht zu sehr vom Haus beschattet wird?

    Wäre die obere Reihe auf dem NW-Dach denn auch schon so früh im Schatten? Ist ja einige Meter höher und wenn der Hügel nah ist kann das was ausmachen.

    Ausdrücklich NiCHT auf den TE bezogen.


    Allgemein ist die Frage von PV-Express ganz einfach zu beantworten:

    9,9 kWp gibt es IdR wegen § 61a Nr. 4 EEG und der „Rechenschwäche“ der Interessenten. 20 kWp dürften meist sogar finanziell die bessere Lösung sein. Aber bevor man (vielleicht; fällt ja hoffentlich noch weg) für 20 Jahre EEG-Umlage zahlt akzeptiert vermutlich viele lieber höher kWp-Preise.


    Aber besser 9,9 kWp (offenbar mit aktuell einem guten Gefühl „etwas gespart“ zu habe) als gar keine PV-Anlage.


    In einigen Jahren werden die Leute dann merken, dass sie fürs Elektroauto gar nicht genug PV-Leistung haben könne. Vielleicht freut sich der Solarteur dann ja nochmal, wenn er freie Dachflächen belegen darf.


    Wenn aber bei TE nicht mehr draufgeht ist es eben so. Statt 30x370 Watt würde ich dann auch bei 30x330 Watt bleiben.