Beiträge von KarstenPV

    Bei dem Verbrauchsprofil sind die rund 10 kWp mE zu wenig und der Preis ist recht hoch. Was bringt die andere Dachseite? Wenn man größer baut sinkt der Preis pro kWp. Damit kann man dann ggf. schwächere Dachausrichtungen wirtschaftlich sinnvoll belegen. Und für die WP kann man im Herbst/ Winter mehr kWp immer gut gebrauchen. Zudem sollte man auch bedenken, dass man irgendwann mal vielleicht eine Wallbox dranhängen möchte und der Stromverbrauch dann nochmal steigt.

    Die Tarife sind vom EVU. Den könnte man ja problemlos wechseln. Der kann aber nicht bestimmen, ob die Wallbox an den WP-Zähler darf. Das macht der VNB und den kann man nicht wechseln.

    Wen man allerdings wechseln kann , ist der Messstellenbetreiber. Das ist idR der VNB, kann aber zB auch commetering sein. Nur werden die den VNB dann wohl auch nicht überzeugen können.

    Das Problem ist eine seit Jahren fehlende Verordnung zu §14a EnWG. Der soll aber ohnehin geändert werden. Bin gespannt was da kommt.


    Zu Thema Zähler für die WP: Ich bin kein Techniker, aber die reine Verbrauchsmessung sollte mit einen eigenen Zähler auf der Hutschiene gehen. Das kann man den Elektriker fragen.

    Ist auf dem Norddach nicht auch noch Platz?

    35 Grad könnte sich noch lohnen. Der Ertrag ist zwar schlechter, der Mehrpreis pro kWp aufgrund der Fixkosten erheblich geringer (1600 EUR pro kWp ist aber viel zu hoch).


    Ein Norddach bringt in den Abendstunden noch Ertrag. Ich kann dann mein Elektroauto noch laden. Zudem muss man sich um die Abregelung keine Sorgen machen. Vielleicht einfach mal durchrechnen (Ertragsprognose z. B.. bei PVGIS) bzw. auch Angebote mit Norddach mit einholen.

    Für den Autostromtarif wäre dann zumindest bei meinem VNB (NetzeBW) noch ein weiterer Zähler und ein weiterer RSE erforderlich. Manche VNBs lassen Autostrom und Wärmestrom (beides fällt unter §14a EnWG) über einen Zähler/RSE laufen.

    Separater Autostrom dürfte sein sich aber hier ohnehin nicht lohnen.

    Die Wärmepumpe braucht dann viel Strom, wenn man wenig vom Dach bekommt. Zudem kann die Wärmepumpe über den Tag Energie in Form von Wärme speichern (in Form von erwärmtem Brauchwasser oder im Estrich um die FBH). Ein chemischen Speicher bringt da wenig. Der wird auch zu selten voll werden.

    Solarteure verkaufen Speicher natürlich gerne, da es lukrativ ist. Daher sollte der Kunde selbst nachdenken/nachrechnen.

    Zur Finanzierung:

    Wenn das Eigenkapital nicht reicht, kann man über die Hausbank günstige KfW-Darlehen für PV bekommen. Das machen aber leider nicht alle Banken.


    Das Norddach würde ich auf alle Fälle mitmachen.


    Süd ist voll mit den 27 Modulen?

    Was sagt PVGIS für das Norddach? Wenn man WP uns BEV hat sollte man das Norddach zumindest als Alternative mit anbieten lassen. Damit umgeht man auch die 60% Regelung.

    Warum soll nicht über 10 kWp gebaut werden? Die 40% EEG- Umlage fallen voraussichtlich ab 2021 erst bei mehr als 20 kWp an.