Beiträge von KarstenPV

    Mit Strom und ohne WP zu heizen gibt m.E. energetisch und finanziell eine Katastrophe. Da kann man ja gleich Nachspeicheröfen nehmen und die Kohleverstromung fördern.


    Das ist hier aber ohnehin dafür das falsche Forum. Schau doch mal bei https://www.haustechnikdialog.de

    Oder lass Dich bei der Energieberatung mal beraten. Sowas gibt es bei uns kostenfrei durch die Kommune.


    Normalerweise bereitet man Bestandsbauten durch Dämmungsmaßnahmen und Flächenheizungen oder eventuell Niederemperaturradiatoren auf die sinnvolle WP-Nutzung vor. Die braucht eher geringen Wärmeenergiebedarf und niedrige Vorlauftemperaturen. Manche machen aber auch WPs mit wenigen Maßnahmen am Haus. Für Alternativen wie Heizungen kombiniert mit PV und Brennstoffzellen gilt das meines Wissens auch.

    Eine moderne Messeinrichtung wird bei über 7 kWp vermutlich eh eingebaut.


    Ein Smartmeter hat meines Wissen nicht mit der WP-Steuerung zu tun. Ich würde konkret beim WP Distributoren nachfragen mit welchem Wechselrichter das wie klappt und wie der Wechselrichter angebunden werden kann. Man kann da auch ggf. In der Bedienungsanleitung nachschauen.


    Bei der WP sollte man darauf achten, dass sie mit Invertertechnik ausgestattet ist und mindestens SG ready ist. Beides sollte bei Viesmann mit dem richtigen Gerät aber der Fall sein.

    Bei mir ist beides nicht der Fall. Ich steuere die WP einfach über die Zeiten für die Bereitung von Wamwasser und Wärme. Dann wird zwar auch tagsüber ohne Sonne und PV-Strom geheizt. Ich muss dafür aber an den Tagen ohnehin Strom aus dem Netz beziehen.


    Wenn man sich es aussuchen kann und keine anderen Aspekte gegen Geräte sprechen, die gut zusammenarbeite, ist die Steuerung zwar natürlich ein Grund für die Gerätewahl. Andere Aspekte sind gerade beim Wechselrichter wichtiger. Und für die WP ist es mir persönlich wichtig, dass der Kundendienst zuverlässig ist und im Notfall schnell kommt. Habe da schon schlechte Erfahrungen mitten im Winter gemacht.

    Die Montageanleitung muss übrigens bei der Installation im Rahmen eines Kaufs durch den Verkäufer nicht unbedingt ausgehändigt werden (vgl. § 434 ABS. 2 Satz 2 BGB). Ansonsten kommt es grundsätzlich darauf an was vereinbart ist bzw. ob die Sache sich zu der vertraglich vorausgesetzten Gebrauch eignet. Ich würde mal sagen, dass ist bei einem Speicher ohne Anleitung nicht der Fall. Wird das Ding als „vollautomatisch“ angeboten oder soll man da was einstellen/regeln könne? Dann muss m.E. eine Anleitung dabei sein und man sollte einen Mangel rechtzeitig anzeigen.
    Eine Bedienungsanleitung muss man natürlich nicht aushändigen, wenn es nichts zu bedienen gibt.


    Wenn man aber mit dem Kaufgegenstand was falsch machen kann, muss nach § 5 GPSG Informationen bereit stellen und bei Verbrauchern gilt dann auch noch das UWG, wonach dem Verbraucher alle wesentlichen Infos über die Ware bereitgestellt werden müssen. Darauf würde ich den Verkäufer mal hinweisen, wenn sowas nicht dabei ist.

    Lass Dich Nichtvorhandensein dem Ton abschrecken. Man will Dir hier nur helfen. Aber die Leute die Dir geschrieben habe, schreiben das gefühlt so ca. 500 Mal im Jahr. Und Sie habe inhaltlich eben auch Recht.


    Die Angebote sind wirklich unheimlich teuer, selbst mit Speicher. Auch wenn die Komponenten hochwertig sind kann sich das m.E. nie rechnen. In dem Fall würde das steuerlich möglicherweise auch als Liebhaberei eingestuft und Du hast nicht mal eine Steuereffekt in der ESt durch die überteuerte Anlage.


    An den „Jahresbedarf“ mag die Anlage rein rechnerisch angepasst sein. Das bringt aber absolut nichts. Strom kann man sich nicht im Sommer in den Tank legen und im Winter verbrauchen. Die Auslegung sollte sich m.E. Immer an den schlechten Zeiten orientieren, wenn also wenig vom Dach kommt und man eher mehr verbraucht. Das ist insbesondere im Spätherbst und Winter so. Da bekommt man kaum was vom Dach. Ein Speicher änder daran nichts wesentliches. Um den wenigsten einigermaßen in der Zeit füllen zu können und das wirtschaftliche Ergebnis zu verbesserten muss die PV-Anlage maximal groß sein, auch wenn aktuell kein Speicher rein soll. Zudem wirst Du vermutlich mit E-Mobilität den Verbrauch steigern. Da ist man dann froh um jede kWh. Und bis es soweit ist, finanziert Dir das die Anlage, auch wenn die andere. Ausrichtungen weniger Leistung bringen.


    Solaredge und Panasonic (oder LG oder SunPower) muss man sich gönnen wollen oder eben zwingend brauchen. Das steigert den kWp-Preis und damit die Amortisationszeit deutlich. Ich persönlich habe mir das „gegönnt“, aber eben ganz bewusst aufgrund einer speziellen Situation.

    Bei mir sieht man in der Tagesübersicht den Eigenverbrauch und den Verrauch nicht. In der Monatsübersicht stimmt es aber und Momentanwerte werden auch angezeigt. Hat hier vielleicht auch jemand dieses Problem oder eine Idee für die Lösung? SE meldet sich leider nicht.


    Angebote sollten ohne Speicher angegeben sein. Sonst ist das nicht vergleichbar und man sieht die Kosten für den Speicher nicht.


    Bei Speicher:

    Ladeverluste?

    Steuern?

    Woher kommen 70% Autarkie?

    Wie soll man von Oktober bis März die 13 kWh Speicher mit unter 10 kWp zuverlässig füllen können?

    Gespeicherte kWh werden nicht eingespeist und bringen kein Geld. Sollte berücksichtigt werden.


    KfW-Finanzierung angefragt? 2,75% Zinsen sind recht viel.

    modila (sorry, war falsch geschrieben) ist ein User hier im Forum und ein Solarteur vermutlich in Deiner räumlichen Nähe. Schau mal in sein Profil.


    Wind- und Schneelastzone kann man im Internet rausbekommen. Ich habe auch bis zum Rand (alle vier) gebaut, auch da es ähnliche Anlagen in meiner Nähe gibt und meines Wissens nie was passiert ist. Der Solarteur sollte die Lasten berechnen können. Muss aber letztendlich jeder selbst wissen und entscheiden.

    O.K. dann wohl kein Norddach belegen.


    Verschattung noch vom Solarteur prüfen lassen.


    Ich habe mit SunPower X21 Modulen mit 360 Watt auf Süd gebaut. Die sind etwas kürzer (1,56 m) dafür aber einige cm breiter. Bin damit bis fast an die Dachkanten dran. Die Module sind aber sehr teuer, ich habe auch keine Probleme mit Wind oder Schneelast und die Rendite stand bei mir nicht im Vordergrund.


    Bei dem Dach sollten doch aber auch 4 Reihen mit bis zu 12 Modulen mit Standardmaßen (ggf. welche mit unter 1,68 m nehmen) aufrecht gehen, wenn es wirklich 6,80 m sind. Oder ist das Dach doch kürzer? Mit 44 Modulen kommt man dann über 14 kWp und der Preis sollte auch klar unter 1.200 Euro pro kWp gehen.


    Ggf. ein Angebot von Modilla einholen?

    Sind das wirklich 50 Grad DN auch auf dem Norddach?


    Was sagt PVGIS für Nord?


    Verschattung im Winter ist nicht so relevant.


    Solaredge (haben wir auch) kostet halt immer etwas mehr und ist ein nettes Spielzeug. Muss jeder selbst Wissen. Ich würde jedenfalls eher leistungsfähigere Module (LG,SunPower o.ä.) nehmen und versuchen, über 14 kWp auf Süd zu bauen, wenn die Rendite nicht im Vordergrund steht.