Beiträge von KarstenPV

    Die Kaskade läuft nun bei der Netze BW wohl unter der Bezeichnung MK 40. Jedenfalls wurde meinem Solarteur per E-Mail bestätigt, dass das Messkonzept eingesetzt werden kann.


    Ich gehe daher davon aus, dass es nun - jedenfalls bei mir - keine Probleme mehr gibt.

    Zuerst empfiehlt es sich die FAQ von Pflanze lesen.


    Je größeren man baut, desto günstiger pro kWp wird die Anlage. Für größere Anlagen lohnt sich die Einspeisung auf alle Fälle. Warum also nicht Geld damit verdienen und den EV zusätzlich mitnehmen?


    Gut es kein weiteres Dach? Was sagt PVGIS?


    Es gibt auch Module mit bis zu 400 Watt. Die sind aber teurer.

    Wenn man das überhaupt objektivieren kann, dann vermutlich über die Temperaturkoeffizienten, ggf. noch über das Herstellungsverfahren (wg. Degradation)

    Die Angaben fehlen aber (jedenfalls bei der zweiten Option).

    Überlege es Dir doch vielleicht nochmal.

    Ich persönlich habe mich auch für ein teureres Angebot entschieden. Das habe ich aber ganz bewusst gemach, da bei mir der finanzielle Aspekt nicht der entscheidende ist.

    Ich würde Dir auch empfehlen das mal selbst durchzurechnen. Es gibt von Stiftung Warentest und vom Umweltinstitut München Excel-Tools, die man da nützen kann.

    Allerdings ist eine wichtige Größe dabei die Höhe des Eigenverbrauchs. Mit einer kleinen Anlage ist zwar der prozentuale Anteil des Eigenverbrauchs an der Produktion höher. Allerdings ist der Preis pro kWp auch bedeutend höher. Bei einer größeren Anlage ist der Preis pro kWh (erheblich) geringer und das Einspeisen lohnt sich dann auch und bringt in den meisten Fällen mehr ein als die Finanzierung kostet. Der prozentuale Anteil des Eigenverbrauchs sinkt dann natürlich, da man ja viel mehr produziert. Absolut gesehen steigt aber der Eigenverbrauch, da gerade in schlechten Zeiten mehr vom Dach kommt. Und wenn man irgendwann mal ein Elektroauto hat, schadet es ja auch nicht, wenn man es billig vom Dach läd.


    Daher vielleicht nochmal drüber nachdenken. Wenn man die 40% EEG-Umlage scheut, kann man auch 2X 10 kWp bauen. Das ist aber teurer, wenn man es ehrlich macht. Und vielleicht fällt die Regelung auch demnächst.

    Für die Anlage ist das mE kein so schlechter Preis.


    Das ist aber schöne übe ganz spezielle Anlage, bei der das Geld nicht die Rolle spielen darf


    ABER:

    Warum teure SunPower 390er Module ?

    Warum teure SunPower 390er Module sogar auf Nord wenn man schon SE nimmt?

    Warum SE statt günstigere Stringwechselrichter?

    Kannst Du mit einer schlechten finanziellen Rendite leben?


    Wenn Du Dir die Fragen in Bezug auf die konkrete Planung selbst beantworten kannst und die Anlage dann immer noch Deinen Vorstellungen entspricht, ist die sicher nicht schlecht. Ist aber „weit weg“ vom Standard.

    Ich mache es übrigens so. Werde auch SunPower und SE bekommen, obwohl es rund 40% teurer ist. Ist aber bei mir ein spezieller Fall (wenig Norddach, viel Verbrauch, Rendite eher unwichtig). Und ich habe sie günstigeren P19 Midule auf Nord und die wirklichen Hochleistungsmodule auf Süd (und von denen passen hier mehr drauf als von anderen Herstellern)

    Was shartelt meint: Mit einer Kaskadenmessung als Messkonzept kann man die WP mit Solarstrom vom Dach betreiben und den verbilligte WP-Tarif behalten. Dadurch fallen aber höhere Zählergebühren an (vermutlich mit drei Zählern wegen Eigenverbrauchmessung) und man braucht das Rundstereugerät weiter. Was das Kostet hängt vom Messtellenbetreiber ab. Manche VNBs (bei mir die NetzeBW) stellen sich zuerst quer. Klappt aber wohl immer häufiger.


    Einfach mal nach Kaskadenmessung in der Forumsuche eingeben oder bei Pflanze ind die FAQs schauen.

    Genau. Wir brauchen Speicher auf alle Fälle. Aber ob das Batteriespeicher im Keller sein müssen ist eben die Frage. Im Winter bekommt man über den Tag die Speicher nicht voll. Und der Wind kann auch mal ausbleiben. Es gibt auch andere Konzepte wie z.B. Wasserstoff, Gravity Storage (vgl. https://heindl-energy.com) oder E-Fahrzeuge.


    Sehr interessant dazu sind m.E. einige Podcasts bei https://omegataupodcast.net

    Da gibt es Folgen zu Smart Grids, Batterietechnik, Gravity Storage, Wasserspeicherkraftwerke , Gezeitenkraftwerke, E-Mobilität usw.

    Preise sollten immer ohne Speicher angegeben werden. Sonst ist das nicht vergleichbar.


    Vorteile Belegung Norddach:

    -Ertrag bei der DN O.K. (700 kWh/kWp?)

    -Anlage wird pro kWp günstiger

    -70%-Regelung wird umgangen (da jede Dachhälfte das Leistungsmaximum zu einer andere Zeit hat und Nord sein theoretisches Maximum nie erreicht)

    -Am Spätnachmittag/Abend kommt von Nord noch Leistung

    -Für die WP kommen von 20 kWp bei diffusem Licht im Winter was an. Aus 9,x kWp nur auf Süd weniger.


    Nachteile:

    - 40% EEG-Umlage fällt bei über 10 kWp für den Eigenverbrauch an. Kann man umgehen, wenn man in zwei „Bauabschnitten“ baut.


    Speicher: Ist das Verbrauchsprofil der Familie bekannt?


    Sonnenflat: dazu gibt es genug Meinungen im Forum. Die sind eher negativ. Geht das auch mit anderen Batterien?