Beiträge von Juwei

    Aber warum einen zweiten Laderegler? Der eine, vorhandene ist in der Situation dass das Dachmodul verschattet ist, ja nicht in Benutzung... Darum meine Idee mit einem PV-Eingangs-Umschalter. Der kostet auch eher nur 10€ anstatt wieder 80-100€... Aber wenn Geld keine Rolle spielt... ;)

    Ich hab noch nen alten MPPT bis 10A rumliegen, würde ich in dem Fall dann auch einsetzen, aber ich hatte gehofft das alles über einen Regler laufen zu lassen - Außendose, Panel dran und fertig.


    Umschalter hat den Nachteil, dass ich mich aktiv entscheiden muss und verliere die Leistung des Dachmoduls - meist ist ja nie 100% verschattet, bisl was geht immer.

    Eine möglichkeit wäre eine Diode vor jedes Modul.

    Du sprichst von ner Bypass-Diode (parallel am Modul) und dann Reihenschaltung der beiden Module?

    Hallo zusammen,


    ich bräuchte mal einen Tipp für eine möglichst optimale Schaltung unterschiedlicher Module, da ich unschlüssig bin ob ich nun parallel oder in Reihe schalten soll.

    Auf dem Wohnwagen-Dach habe ich fest installiert:


    1x

    Leistung(Pmax): 150W

    Spannung(Vmp): 25,52V

    Max. Strom(Imp): 5,88A

    Leerlaufspannug(Voc): 30,11V

    Kurzschlussstrom(Isc): 6,35A

    Max. Systemspannung: 1000 V/DC

    Zellenwirkungsgrad: >20%

    Umgebungstemp.: -40...+85°C

    Gewicht: 12,0 kg


    Aufgrund des Gewichts und dem Schatten-Nachteil, wenn man mit dem WoWa mal unter nem Baum steht, würde ich gerne noch ein mobiles Modul (Wattstunde Solartasche 220Wp) ergänzen und bei Bedarf zur Sonne hin flexibel aufstellen:


    1x

    Leistung (Pmax): 4 x 55 Wp

    Spannung (Umpp): 34 V

    Strom (Imp): 6.46 A

    Leerlaufspannung (Uoc): 38.90 V

    Kurzschlusstrom (Isc): 6.86 A

    Gewicht: 5,72 Kg


    Für das Dachmodul habe ich schon einen Victron SmartSolar MPPT 100/20 installiert.

    Batterie ist eine 12V LiFePO4.


    Aber wie hänge ich sinnvollerweise das flexible Modul dran?

    Parallel an den PV-Eingang des MPPT, in Reihe zum bestehenden Modul?


    Komme ich irgendwie mit dem einen MPPT Regler aus, oder benötige ich sinnvollerweise/zwingend nen zweiten MPPT für mein Vorhaben?

    Wie würdet ihr es machen?


    Viele Grüße,
    Jürgen :/

    Hä? Das eine hat doch mit dem anderen nix zu tun.

    Wenn der Netzbetreiber AR-N-4105 fordert, bleibt es dir gleich auszuwählen welchen Versionsstand Du verwendest.

    Vorschlag: Stell doch einfach Q(U) ein und wenn die die Abnahme machen werden die sich schon zu Wort melden wenn es nicht passt.

    Alternativ schreibe nen Brief das du es nach AR-N-4105:2018-11 eingestellt hast und warte was sie drauf antworten (wenn überhaupt).


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen was die für nen Problem damit haben, denn die Bereitstellung von Blindleistung bei einem stabilen Netz kann sich auch negativ für den Netzbetreiber auswirken.... Die Blindleistung hat ja den Sinn Spannungsschwankungen auszugleichen, siehe meine o.g. Links. Also nehne ich dich lieber eine Norm, die das Verhalten korrekt adressiert.

    Außerdem verstehe ich die Ängste nicht - einstellen und mitteilen, fertig. Die melden sich schon wenn ihnen was nicht passt (wenn sich die Bearbeiter überhaupt auch nur annähernd auskennen, was meiner Erfahrung nach selten zutrifft).

    Richtig, die Blindleistungsabgabe definiert sich an der kVA Leistung des Wechselrichters.

    Wenn man den WR überdimensioniert riskiert man einen schlechteren Wirkungsgrad "unten rum" - auch wieder schlecht.

    Also versucht man den Wechselrichter so passend als möglich zu dimensionieren und dabei muss man die Blindleistungsabgabe berücksichtigen. Siehe meine Rechnung, ein 15kVA WR kann nur 13,5 kW Wirkleistung erzeugen bei cos(phi) 0,9.

    Nimmt man aber die spannungsabhängige Blindleistungsabgabe Q(U), kann der WR bei optimaler Netzspannung 15kW Wirkleistung erzeugen. Eben in abhängigkeit der Netzspannung (die man mit der Blindleistung ja stabilisieren möchte).


    Bisl mehr Theorie:

    https://www.sma.de/partner/pv-…wissen-blindleistung.html

    Portal: solarweb.com = firmware wr

    Web interface wr = firmware datalogger


    Du musst ersteres über das Portal von Fronius aktualisieren.


    Bevor du was einstellst frage doch einfach beim Netzbetreiber nach ob das nach 2011 oder 2018er Version eingestellt werden soll. Wie geschrieben hat die spannungsabhängige Blindleistung q(u) Vorteile für beide Seiten und sollte nicht so mir nichts dir nichts ignoriert werden.

    Dir kanns natürlich egal sein wenn Dein WR überdimensioniert ist, ansonsten verlierst Du mehr Einspeisevergütung als Du müsstest.

    Hallo Xplosion ,


    am Symo kann man das nur direkt am WR über die Ländereinstellung definieren - ich habe glaube ich weiter oben schonmal die Bezeichnung genannt. Da gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten für die Normen in Deutschland. Im EVU Editor setzt man da nix.


    Abgesehen davon würde ich nach aktueller AR-N-4105:2018-11 einstellen, also die dynamische Kennlinie q(u) wie weiter oben beschrieben. Damit fährst Du, aber auch der Netzbetreiber deutlich besser als bei cos(phi) 0,95.