Beiträge von wurmwichtel

    JanR

    Ein eigener S0-Zähler muss aber auch erstmal gekauft, eingebaut und angeschlossen werden.

    Sind auch wieder um die 200€.


    Wie schon geschrieben:
    Einzelfall prüfen!

    PVWATTS bietet erste Anhaltspunkte und die Testversion von PVSol weitere Indize, ob eine weiche Regelung wirtschaftlich sinnvoll sein könnte.

    Wegen 100kWh pro Jahr ist sie es nämlich auf keinen Fall - es sei denn man will die optischen Spielereien haben, die solche Technik mit sich bringt.

    Denn selbst MIT der Notstrom-Selbstversorgung wirst Du keine dreiphasigen Geräte speisen können/dürfeny Ergo, Wärmepumpe und Co, ggf. sogar Warmwasser über WP-Heizung steht trotzdem

    still.

    Warum?

    Wärmepumpen werden gern mit Drehstrommotoren ausgerüstet. Wenn kein Frequenzumrichter vorhanden sein sollte, verursacht die Umschaltung im Notbetrieb die Zerstörung des Drehstrommotors weil dieser wegen der fehlenden Phasenverschiebung nicht anlaufen kann. Bei Anlagen mit FU könnte es aber auch Probleme geben, weil der Gleichstromzwischnkreis im gleichphasigen Betrieb wohlmöglich nicht so sauber wie mit Drehstom arbeitet.


    Über eine externe Unterbrechung lässt sich sowas aber vermeiden - eventuell sind sogar entsprechende Anschlüsse auf den Steuerplatinen von Wärmepumpen vorhanden

    Solare Lüfterversorgung klingt interessant.

    Der Lüfter sollte aber smart gesteuert werden können und auch nur einspringen, wenn es zu warm wird.

    Dazu brauchts keine "smarte" Steuerung. Ein simpler Bimetallschalter reicht aus, um einen PC-Lüfter oder ähnliches zu aktivieren.

    Ein großes Blech tut's ebenso und arbeitet sogar lautlos. (Montage mit Wärmeleit- oder dünn aufgetragenem Zweikomponentenkleber)

    Mit RSE gibt es die 70% Grenze nicht.

    RSE kostet aber einige Hunderter und ob sich das heute noch rechnet...

    Ein RSE kostet bei der E.Dis (VNB in Brandenburg) 355€ - freilich zuzüglich Einbau. Eine weiche Umsetzung der 70%-Regelung schlägt allerdings auch mit mehreren hundert Euro zu Buche und lässt sich eigentlich auch nur mit großem technischen Aufwand sinnvoll umsetzen, weil die Jagd nach den letzten Prozenten und Promillen immer komplizierter wird.

    Laut PVSol würden 70% hart für meine projektierte Anlage wohl anfänglich 130kWh Verlust bedeuten - bei reichlich mehr als 18000kWh Einspeisung.

    Bei 70% weich sollen es noch um die 50kWh sein, die nicht verwertet werden können.

    In dem Fall lohnt weder der RSE, noch die weiche 70%-Umsetzung.


    Irgendwie drückt sich mir der Verdacht in's Hirn, dass hier in erster Linie verkauft werden soll.

    Gut... andererseits bieten Stromsensoren zwischen Hausanschluss und Zählerkasten ein paar nette Spielereien.

    Sodele.

    Anbei gibt's noch ein Foto, um die Dachbelegung des EFH zu verdeutlichen.

    An sich wäre mir der SUN2000-17KTL lieber weil er drei MPPT hat (bin Freund diskreten Aufbaus). Denke aber, das der Solarteur nicht so das Problem hat. Lediglich Datenlogger und Stromsensor kommen nochmal 800€ extra.

    Den Letzgenannten braucht's eigentlich nicht wenn man den Schätzwerten von PVWATTS glaubt. Der Verlust läge bei einer harten 70%-Regelung bei nicht mal 20kWh pro Jahr.

    Wär halt ne Spielerei über die ich eine Nacht schlafen muss.

    Der WR von SolarEdge ist bei der Lage meines Hauses nicht nötig weil die nächsten Bäume gute 50m weit weg sind.


    P.S.:

    Was die Erträge angeht, soll das EFH auf rund 970kWh/kWp und der Schuppen auf 800 bzw. 806kWh/kWp kommen.

    verdammte Axt!

    Ich dachte, ich Fummel noch bei den Angeboten rum, anstatt sie hier schon online zu stellen.

    Sorry!


    Hab von einem Solarteur zwei Angebote bekommen. Das zweite reiche ich gleich nach.

    Auf das Dach des EFH passen 30 Module, wenn man sie quer legt. Eines muss dazu unterhalb des Dachflächenfensters platziert werden. Es ist sicherlich fummelig, muss aber gehen weil's den Hitzeschutz im Gebäude etwas erhöht.

    Die Erfahrung von 30 anderen Bauherren und mir:
    Reicht nicht!

    Diverse Schutzbunde sehen es nicht ohne Grund genauso.

    Der SV bewertet nur offen sichtbare Mängel. Die meisten Möglichen werden jedoch ganz schnell zugebaut oder sind nicht sichtbar.

    Wenn Du kein Interesse an den Bautätigkeiten und der Herstellung der einzelnen Bauteile in Deinem zuküftigen Haus hast, ist ein Neubau nichts für Dich.

    Die Unterschiede zwischen Bauträger, Generalunternehmer und Generalübernehmer sind Dir offensichtlich auch nicht bekannt. Rein rechtlich differiert Dein Einfluss auf diese aber gewaltig!

    Die längste Leitung misst bei uns rund 10m. Damit wird die Spüle in der Küche gespeist.

    Dusche/WC und Bad müssten so um die 5 Meter sein. Da laufen zwischen 1 und 2 Liter Wasser durch die Leitung, bevor es an den Zapfstellen warm wird.

    Man muss sich etwas umgewöhnen, aber es geht. Wegen jedem Kicks Warmwasser abrufen klappt eben nicht mehr.

    Dir scheint viel grundlegendes Wissen zu fehlen. Das solltest Du lange vor dem Baubeginn unbedingt nachholen! Ansonsten wirst Du nach Strich und Faden verarscht.

    Hätte ich das nicht gemacht, so hätte man mich die untere Bauaufsicht zum Abriss des neu gebauten Hauses verdonnert, weil die Baufirma die Bodenplatte nicht anhand der Statik anfertigte (Bewehrung fehlte im Bereich des Mauerwerks komplett - bei einer als tragend konzipierten Bodenplatte) und ich säße auf einem finanziellen Schaden von über 700.000€