Beiträge von wurmwichtel

    Verschattet, außerhalb des Gebäudes! Dann hast Du im Sommer keinen zusätzlichen Wärmeeintrag im Haus.


    Der Schutz vor Regen ist vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich da fast? alle Wechselrichter von der Schutzart her für die Montage unter freiem Himmel geeignet sind. (min. IP54)

    AlexanderPV

    Ich hab weiter vorne die Messwerte seit IBN hochgeladen und die daraus resultierende Arbeitszahl berechnet



    (Wärmemenge1xArbeitszahl1+WM2xAZ2+WM3xAZ3)

    (WM1+WM2+WM3)


    Das ergibt bei mir von Januar bis April eine AZ von 4,35... (ganz rechts im Screenshot)

    Danach werden die Stromgestehungskosten meiner Anlage (7,7C/kWh) mit der entgangenen Einspeisevergütung addiert (8,03C/kWh) und durch die Arbeitzahl geteilt, sowie mit dem PV-Anteil des Gesamtstroms (0,68) multipliziert. Die Anteile der PV sind unten mittig, rechts im Screenshot aufgeschlüsselt.

    Ergebnis Zwischenspeichern.

    Mit dem zugekauften Strom wird genauso verfahren.

    28,5C/4,35x0,32 (32% Anteil am Gesamtverbrauch)

    Mit dem oben berechneten Zwischenergebnis addieren, fertig.


    Dass das noch keinen Jahresüberblick darstellt ist klar. Trotzdem gibt es mir eine Richtung vor, zumal ich weiß, dass meine Anlage zu Beginn der nächsten Heizsaison locker 20% oberhalb ihrer Nennleistung arbeitet. Letztes Jahr pendelte sich Diese im Dezember wieder ein. (WP mit Flächenkollektor)


    Stromwender

    Es ist davon auszugehen, dass Du Dir entweder meine Werte nicht angesehen hast, oder Dir bislang noch nicht die Mühe geben wolltest sie zu verstehen.

    Weiter vorne schrieb Stromwender, dass sich PV und WP nicht sinnvoll ergänzen lassen und Gas preiswerter wäre.

    Nach Adam Riese kostet mich die kWh Nutzwärme seit IBN der PV 4,55 Cent (Stromgestehungskosten, entgangene Vergütung [15,73C/kWh] und Stromzukauf von derzeit 28,5C/Kwh).

    Der Gasversorger, bei dem ich vor dem Haus Kunde war, will aktuell für die kWh Gas 5,49 Cent haben. Zum Zeitpunkt des Auszugs aus der Wohnung waren es um die 6,5C/kWh

    Stromwender


    Au ha.

    Bezüglich Dämmen um des Dämmens willen und dem Styropor* hast Du recht. Allerdings ist der Ansatz, dass es nichts brächte, grundlegend falsch.

    Ebenso kennst Du den Unterschied zwischen Temperatur und Wärmemenge nicht. Beides hat Nullkommanichts miteinander zu tun.

    Mit 6W kann man ein Stück Metall locker auf 400°C aufheizen, aber 6.000kW reichen bei einem Schiffdiesel kaum, um das Kühlwasser auf deutlich über 60°C zu bringen.


    *die Tonne geschäumte Kunststoffe kostet in der Entsorgung derzeit etwa 6500€. Bei Mineralwolle sind es pro Tonne etwa 300€.

    ...Wärmepumpen für Heizung und PV widersprechen sich, die WP braucht genau dann viel Strom, wenn die PV am wenigsten liefert.

    Dann erklär mir mal meine Ergebnisse.



    Bei mir steht eine Frischwasserstation mit 500l-Speicher. Der wird momentan ein mal am Tag auf 46°C geladen. Das dauert je nach Duschlaune meiner Frau etwa 30 bis 45 Minuten.

    Läuft also.

    Man liest halt so viel. Einige sagen Speicher ja , die nächsten sagen nein. Youtube ist voll damit und der Verbraucher weiß nicht, wem na nun Glauben schenken soll...

    Nicht bei Youtube schauen, sondern selbst den Dreisatz machen und ergebnissoffen Hinterfragen!

    Das nimmt mitunter etwas Zeit in Anspruch, bringt einen aber auf einen besseren Weg.

    Dann würde ich tatsächlich von einer Wärmepumpe abraten. Wenn, dann müsstest du zumindest die gewöhnlichen Heizkörper gegen welche die so groß wie möglich sind...

    Das Haus hat einen Wärmebedarf von weniger als 12000kWh. Nur der Warmwasserbedarf scheint mir sehr hoch zu sein. Warum ist das so? Zirkulationsleitung und permanent 60°C+? Dann lässt sich auch da optimieren.

    Eine Monoblocwärmepumpe (Panasonic zum Beispiel) wäre da, neben dem Einbau größerer Heizkörper, gerade bei dem Verbrauch von 1200l Öl, durchaus eine Überlegung wert.

    Naja...

    wenn Du an der Tanke 10 Liter Sprit bezahlst, aber nur 8 bekommst und dann wieder etwa nur 6,5 Liter dem Kanister entnehmen kannst, weil der undicht ist - dann hast Du in etwa den Vergleich was das Umladen betrifft.


    Betreibe einen Stromspeicher als Hobby. Dann sind die Kosten egal.

    Sobald Du aber die Frage nach der Wirtschaftlichkeit stellst, ist sie in nahezu jedem Fall immer mit "Nein" zu beantworten. Da scheinen noch nicht mal die Akkus das Problem zu sein. Vielmehr zerhauen die erforderlichen Wechselrichter jeden winzigen Ansatz einer schwarzen Null am Ende ihrer Lebenszeit.