Beiträge von wurmwichtel

    Kann man machen. Das rechnet sich aber definitiv nicht.

    Aus rein wirtschaftlicher Betrachtung ist bei zu sanierenden Gebäuden der Schnittpunkt zwischen Kosten und Nutzen, bezogen auf 20 Jahre, bei einer Dämmstärke von 6 bis 8cm erreicht. Alles darüber amortisiert sich nicht.


    BTW Thema Lüftungsanlage:
    Gestern gab's doch einen Link zur überschläglichen Heizlastberechnung.

    Bei Normtemperatur würde die Heizlast in meinem Haus bei Nutzung einer KWL um 20% sinken. Sollte man das linear auf den Wärmebedarf übertragen können, so würden meine Heizkosten (ohne PV) etwa 120€ geringer sein. Jährlich.

    Dem stehen Betriebskosten von rund 200€ im Jahr gegenüber...


    Das sollte also auf jeden Fall individuell durchgerechnet werden!

    Das sollte sich mit programmierbaren Multifunktionsrelais in Wechselrichtern einfacher erledigen lassen, die bei Einsetzen der Begrenzung auslösen und beim Unterschreiten einer Schwelle wieder abfallen.

    Auf der Nordseite kommt doch nicht der nötige Ertrag oder, warum fragen die Solarfirmen immer nach Ausrichtung des Daches und was Sinn macht?

    Im Winter zählt jeder Quadratmeter PV. Bei Bewölkung erzeugt der O/W-Teil meiner Anlage in den meisten Fällen genauso viel wie die Südanlage mit 38° Dachneigung. Eine Nordfläche dürfte im Winter ebenfalls kaum nennenswerte Abweichungen haben (bewölkter Himmel vorausgesetzt)


    Lass Dir von den Firmen nichts einreden. Bei mir stand ein Solarteur in der Tür und fing an zu Streiten, weil ich alle Dachflächen voll haben wollte und er allen ernstes meinte, dass es wirtschaftlich schwachsinnig wäre über 10kWp zu gehen und eine Kombination mit Speicher viel größere Ersparnisse brächte.

    Geschäumte Kunststoffe kosten in der Entsorgung reichlich das 20fache von anderen Dämmstoffen. (ca. 6500€/t vs. 300€/t) und Du brauchst mehrere Tonnen Material.


    Wassertasche im Kamin:

    Die Einbindung in das Heizsystem kannst Du mit 6.000 bis 8.000€ veranschlagen. Aber: Kein Strom = kein Pumpenbetrieb = kein Kamin = Haus trotzdem kalt.


    Bei der Fläche würd ich auch von reichlich 6000kWh für die WP ausgehen. Deshalb: PV so groß wie nur irgend möglich!

    Das Grundstück ist nicht groß, ca. 500 qm, leider nicht möglich Flächenkollerkoren denke ich...


    Bedeutet Frischwassermodul > Hygienespeicher? HZ1 hatte das vorgeschlagen, bei HZ2 steht nur 300 Ltr. Warmwasserspeicher und bei HZ3 nur 750l Kombispeicher. Ist ein Frischwassermodul quasi ein Wärmetauscher...

    Man muss auch bedenken das jetzt 7 Per. leben, später könnten es dann mehr werden.

    Jup. Für Kollektoren im Erdreich ist es zu klein.

    Dann bleibt es bei einer LWWP.

    Ein Warmwasserspeicher mit FriWa-Modul hat gegenüber den einfacheren Behältern zwei Wärmetauscher und eine kleine Zirkulationspumpe im oberen Bereich.

    Damit wird warmes Trinkwasser nur bei Bedarf erzeugt und der Temperaturhub im Speicher gering gehalten. Je nach Größe des Speichers reicht es, ihn auf nur 43 bis 45°C aufzuheizen. In Deinem Fall sollte der schon um die 1000l haben.

    Bei 7 Personen und bis zu 350qm find ich 9kW zu dünne. Der Heizbedarf meines Hauses beträgt bei -15°C 5,5kW (130qm) und dabei liegt es vom Energiebedarf her zwischen kfW55 und kfW40.

    Zum Heizen reichts knapp, mit ausreichend Warmwasser wird es dann aber eng und noch problematischer, sofern ein einfacher Speicher ohne FriWa-Modul zum Zuge kommen sollte, weil es ewig dauert, bis der wieder seine Solltemperatur hat.

    5kWp beim Neubau?

    Gut... eines der Ziele beim „Förderprogramm“ kfW40+: Auf möglichst hohen Eigenverbrauch „optimierte“ Anlagengröße, oder im Klartext: „Bloß nix einspeisen! Die großen Konzerne könnten leiden...“

    Wie groß ist das zum Haus gehörende Grundstück?

    Über eine WP mit Flächenkollektor könnte man nämlich auch nachdenken, weil die auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen deutlich bessere Arbeitszahlen als eine LWWP liefert.

    Rechne Dir mal aus, was die Nordseite mit der Südseite zusammen bringt (PVGIS). Das multilpzierst Du mit 20 und der Einspeisevergütung in Euro. Jede Anlage, die pro kWp unter dem Preis liegt, rechnet sich!


    Wenn nochmal 100qm hinzukommen, dann sollte eine WP mit 14kW dicke reichen und Du hast immer reichlich Warmwasser!

    BTW:

    Euer Warmwasserspeicher hat hoffentlich ein Frischwassermodul?!? Dann entfällt die regelmäßige Aufheizung über 55°C wegen Legionellen gänzlich und die WP erreicht bessere Arbeitszahlen.