Beiträge von wurmwichtel

    Überprüf mal die Anschlussleitungen und Verbindungen. Sofern die verwittert aussehen, hilft eventuell ein Kürzen oder der Austausch und warte vor dem Wiedereinschalten mindestens 5 Minuten. Auf Maloche hatten wir mal zwei Jahre lang nach einem sporadisch auftretendem Fehler innerhalb zweier 19"-Gestelle gesucht (RCD löste immer wieder aus - auch ein allstromsensitiver mit 500mA), bis jemand auf die Idee kam, die Anschlussleitungen an den Geräten einzeln zu überprüfen und ggf. zu ersetzen. Seit dem Tausch ist Ruhe.

    Einen RCD durch einen mit einer höheren Auslöseschwelle zu ersetzen ist der falsche Weg weil die Ursache nicht beseitigt wird.

    Meine Module machen 2x335 Watt....

    Nochmal:
    Temperatur ist kein Indiz für Leistung! Du kannst mit 6W über 400°C erreichen und der Kühlkreislauf Deines Autos erhitzt sich trotz ersponnener 200.000W Abwärme (100kW Antriebsleistung) kaum über 95°C weil es alles eine Frage der Dimensionierung ist.

    Wenn Deine Module im Idealfall 670W erzeugen, dann werden am EVT 5% in Wärme umgesetzt, sprich 33,5W. Dafür ist das Gerät ausgelegt!

    Anderenfalls läge es an Dir das Gegenteil zu beweisen.

    Warum machst Du Dir überhaupt eine Platte?

    Zur Not könntest Du auf die Rückseite des Gerätes einen Kühlkörper schrauben, den es für Transistoren und Verstärker gibt.

    Zum Beispiel sowas hier:

    https://de.farnell.com/h-s-mar…memanagement%2Fkuhlkorper

    Ein Blech tut's auch. Einfach dran schrauben und gut ist, ist aber zu kurz gedacht weil die Auslegung von Kühlelementen eine halbe Wissenschaft für sich darstellt.

    Da Dein Inverter aber wie schon weiter vorn geschrieben, für maximal 65°C Umgebungstemperatur ausgelegt ist, besteht an sich kein Handlungsbedarf weil Du es mit allerhöchstens 30W Abwärme zu tun hast.

    Temperatur allein ist kein Indikator für Leistung!

    JanR

    Ein eigener S0-Zähler muss aber auch erstmal gekauft, eingebaut und angeschlossen werden.

    Sind auch wieder um die 200€.


    Wie schon geschrieben:
    Einzelfall prüfen!

    PVWATTS bietet erste Anhaltspunkte und die Testversion von PVSol weitere Indize, ob eine weiche Regelung wirtschaftlich sinnvoll sein könnte.

    Wegen 100kWh pro Jahr ist sie es nämlich auf keinen Fall - es sei denn man will die optischen Spielereien haben, die solche Technik mit sich bringt.

    Denn selbst MIT der Notstrom-Selbstversorgung wirst Du keine dreiphasigen Geräte speisen können/dürfeny Ergo, Wärmepumpe und Co, ggf. sogar Warmwasser über WP-Heizung steht trotzdem

    still.

    Warum?

    Wärmepumpen werden gern mit Drehstrommotoren ausgerüstet. Wenn kein Frequenzumrichter vorhanden sein sollte, verursacht die Umschaltung im Notbetrieb die Zerstörung des Drehstrommotors weil dieser wegen der fehlenden Phasenverschiebung nicht anlaufen kann. Bei Anlagen mit FU könnte es aber auch Probleme geben, weil der Gleichstromzwischnkreis im gleichphasigen Betrieb wohlmöglich nicht so sauber wie mit Drehstom arbeitet.


    Über eine externe Unterbrechung lässt sich sowas aber vermeiden - eventuell sind sogar entsprechende Anschlüsse auf den Steuerplatinen von Wärmepumpen vorhanden

    Solare Lüfterversorgung klingt interessant.

    Der Lüfter sollte aber smart gesteuert werden können und auch nur einspringen, wenn es zu warm wird.

    Dazu brauchts keine "smarte" Steuerung. Ein simpler Bimetallschalter reicht aus, um einen PC-Lüfter oder ähnliches zu aktivieren.

    Ein großes Blech tut's ebenso und arbeitet sogar lautlos. (Montage mit Wärmeleit- oder dünn aufgetragenem Zweikomponentenkleber)

    Mit RSE gibt es die 70% Grenze nicht.

    RSE kostet aber einige Hunderter und ob sich das heute noch rechnet...

    Ein RSE kostet bei der E.Dis (VNB in Brandenburg) 355€ - freilich zuzüglich Einbau. Eine weiche Umsetzung der 70%-Regelung schlägt allerdings auch mit mehreren hundert Euro zu Buche und lässt sich eigentlich auch nur mit großem technischen Aufwand sinnvoll umsetzen, weil die Jagd nach den letzten Prozenten und Promillen immer komplizierter wird.

    Laut PVSol würden 70% hart für meine projektierte Anlage wohl anfänglich 130kWh Verlust bedeuten - bei reichlich mehr als 18000kWh Einspeisung.

    Bei 70% weich sollen es noch um die 50kWh sein, die nicht verwertet werden können.

    In dem Fall lohnt weder der RSE, noch die weiche 70%-Umsetzung.


    Irgendwie drückt sich mir der Verdacht in's Hirn, dass hier in erster Linie verkauft werden soll.

    Gut... andererseits bieten Stromsensoren zwischen Hausanschluss und Zählerkasten ein paar nette Spielereien.

    Sodele.

    Anbei gibt's noch ein Foto, um die Dachbelegung des EFH zu verdeutlichen.

    An sich wäre mir der SUN2000-17KTL lieber weil er drei MPPT hat (bin Freund diskreten Aufbaus). Denke aber, das der Solarteur nicht so das Problem hat. Lediglich Datenlogger und Stromsensor kommen nochmal 800€ extra.

    Den Letzgenannten braucht's eigentlich nicht wenn man den Schätzwerten von PVWATTS glaubt. Der Verlust läge bei einer harten 70%-Regelung bei nicht mal 20kWh pro Jahr.

    Wär halt ne Spielerei über die ich eine Nacht schlafen muss.

    Der WR von SolarEdge ist bei der Lage meines Hauses nicht nötig weil die nächsten Bäume gute 50m weit weg sind.


    P.S.:

    Was die Erträge angeht, soll das EFH auf rund 970kWh/kWp und der Schuppen auf 800 bzw. 806kWh/kWp kommen.